Vielleicht kannst Du mir bei den Namen der Redner helfen, ich bekomm das gar nicht mehr zusammen: (Vielleicht können uns ja die Mitglieder der ICOC Berlin bei dieser Wahrheitsfindung behilflich sein !! [Anm. d. Webmasters]) E-Mail bitte an webmaster@exicoc.de


Boston Church in Berlin: Festgottesdienst vom 07.10.2001:

Nachdem ich mir bei dem U-Bahnausgang von einer mich anstrahlenden Frau eine Einladung zum Gottesdienst der Boston Church gesichert hatte, ging ich mit einem Lächeln an den am Eingang des Kirchengebäudes vorbei. Vermutlich sicherte ich mir den letzten Platz auf der Empore und hatte einen guten Blick auf die Bühne. Auf dem Platz lag ein orangefarbener Liederzettel mit insgesamt 9 Liedern darauf. Auf der Bühne wurde noch ein wenig herumgeräumt bis ein Mann mit Mikrofon hinter einem Rednerpult darauf hinwies, dass alle Leute einen Platz einnehmen sollten, da man bald anfangen wollte. Danach wurde das Rednerpult abgebaut und 6 Leute nahmen in einer Reihe vorne Aufstellung, die in die Mikrophone die beiden Lieder sangen, mit der alle Anwesenden gemeinsam singend den Gottesdienst eröffneten. Da die Anlage sehr laut gestellt war und die 6 „Art“ Vorsänger die Lieder gut eingeübt hatten, hörten sich die Lieder an, als würden die ca. 600 Anwesenden perfekt harmonierend und lautstark singen. Ich erinnerte mich an manchen evangelischen Gottesdienst, bei dem der Gesang der Gemeinde zu Anfang unsicher und dünn klang. Hier wurde mit durchdachter Regie und mit Hilfe eines Mischpults ein lautstarker Gesang zu Beginn der Veranstaltung hergestellt.
Danach nahm ein Chor aus ca. 15 dunkel gekleideter, barfüssiger junger Menschen auf der Bühne Aufstellung. Das Licht geht aus, ein blauer Lichtkegel strahlt rechts vor dem Chor eine große, barfüssige, mit schulterlangem blonden Haar und weißem Abendkleid (erinnert an einen Engel) bekleidete Frau mit einem Mikrophon in der Hand an. Links vor dem Chor nehmen 2 Schwarze (vermutlich Afroamerikaner) mit großen Trommeln Aufstellung, die zu der weißen blonden Frau einen wirksamen Gegensatz bilden. Die angestrahlte Frau beginnt zu singen und sich behutsam in ihrem wallenden Abendkleid zu bewegen. Alsdann betritt eine junge Frau in einem diesmal blauen Kleid die Bühne, turnt mit einem langen weißen Gymnastikband auf der Bühne zum Chorgesang, wirft das Band immer wieder in Höhe, wobei das Weiß des Bandes durch die effektvolle Beleuchtung gewünschte Wirkung erzielt. Nach verhaltenem Beginn tanzt die Frau mit ausladenderen Bewegungen, die Musik wird lauter und rhythmischer, die beiden „schwarzen“ Menschen schlagen auf ihre Trommeln. Von hinten springen 2 Frauen in einem grünen und roten Kleid auf den vorderen Teil der Bühne, der jetzt an eine Art Discotanzfläche erinnert. Die Beleuchtung steigert sich ebenfalls, häufiger Wechsel der Farben und der Bewegung, eine Art Discolicht wird eingesetzt, das über die Bühne streift. Die Tänzerinnen vollführen einen Art Tanz, der an eine Mischung zwischen Ausdruckstanz und rhythmischer Sportgymnastik erinnert, nicht erwähnt werden muss, dass sie um die Wette ins Publikum strahlen und der Ablauf eine weitergehende Steigerung der Schnelligkeit der Bewegungen, des Rhythmus, der Lautstärke und der Begeisterung im Publikum ist. Wäre noch irgendwo ein Basketball zu sehen gewesen, hätte mich diese Vorführung doch sehr stark an das Programm während eines Abschlussballs in einer amerikanischen Highschool erinnert. Im Anschluss daran wird weiter gesungen, ein junger Mann mit Pferdeschwanz motiviert die Anwesenden mit großen Armbewegungen mitzusingen und zu klatschen. Eine blonde Frau in Jeans singt in das Mikrophon ein Lied, in dem immer wieder das Wort "Lord" vorkommt, das sie mit besonderer Hingabe singt. Die Frau in dem weißen Abendkleid begleitet sie in ihrem Gesang, die Lichter huschen wieder schneller und in verschiedenen Farben über die Bühne und es kommt auch im Publikum eine Stimmung auf, die an das Musical "Hair" erinnert, fröhlich, spontan, ein klein wenig anarchischer Aufbruch und zum mitklatschen motivierend. Die gute Regie dieser Veranstaltung bewirkt, dass der Gesang in einer Art Finale endet und alle Sänger in wenigen Augenblicken die Bühne verlassen. Jetzt wird auf der Bühne eine Rednerpult aufgebaut, daran tritt ein Mann mit einem Kind auf dem Arm, etwas versetzt hinter ihm steht seine strahlende Frau (Christine ?). Er heißt emphatisch alle Anwesenden willkommen, bringt zum Ausdruck, wie sehr er sich auf das gemeinsame Feiern  und darauf Gottes Hand wirken zu sehen, freut. Dann darf die Frau einige Worte zum heutigen 10jährigen Geburtstag der Berliner Gemeinde der Boston Church sagen, sie erwähnt, dass vor 10 Jahren 40 Leute aus München nach Berlin gekommen sind und sie heute ca. 1000 Leute sind. Danach erklärt der Mann das Prinzip der Kinderversorgung. Diese werden von den Eltern rechts von der Bühne an Betreuerinnen abgegeben, die sie in einem Nebenraum betreuen. Für jedes abgegebene Kind erhalten die Eltern eine Nummer. Für den Fall, dass ein Kind dringend des Trostes seiner Eltern bedarf, geht ein Mitglied der Boston Church mit einer großen Tafel am rechten Rand des Veranstaltungsraums, die er herumzeigt und so die jeweiligen Eltern informiert. Wieder habe ich einen Grund mich über eine durchdachte Regie der Veranstaltung zu freuen. Der Mann am Rednerpult skizziert daraufhin den Ablauf der Veranstaltung, es werden 4 Hauptredner sprechen, die Gründungsmitglieder der Berliner Gemeinde werden geehrt, ein Film über die wohltätige Hilfsorganisation der Boston Church (Hope) wird gezeigt, das Abendmahl wird gefeiert und zum Schluss wird noch eine Taufe stattfinden. Danach wird gebetet, was heißt, dass der Mann am Rednerpult in einem hohen Tempo unter anderem Gott dankt und weiterhin um Segen für die Gemeinde bittet. Danach wird das gesamte Missionsteam von vor 10 Jahren (1991), das bereits rechts von der Bühne Aufstellung genommen hatte und aus ca. 35 Leuten besteht auf die Bühne gebeten, die Anwesenden klatschen dabei rhythmisch. Das Missionsteam hat Aufstellung genommen und jeder erhält ein Geschenk ausgeteilt, es wird ein wenig aus der Anfangszeit erzählt, wie z.B. sich das Missionsteam jeweils gegen Abend an der Gedächtniskirche versammelt hat oder wie die ersten Taufen am Alexanderplatz im Brunnen stattgefunden haben. Es wird erwähnt, dass das Missionsteam einen ganz eigenen Erkennungsruf hatten, den sie von sich gaben, wenn sie zusammenkamen, woraufhin das Missionsteam diesen Ruf ausstößt, eine Art halbmelodisches Jappa dappa da, das mich wieder an eine amerikanische Highschool erinnert, diesmal an den Erkennungsschrei der Cheerleader bei ihrer Vorstellung zu Beginn eines Rugbyspiels. Nach einem großen Applaus aller Anwesenden für das Missionsteam, verlässt dieses wieder sehr schnell die Bühne, aus dem Hintergrund springen Helfer herbei, die auf der Bühne Stühle aufstellen. Die Namen der Gastredner werden genannt, diese nehmen auf den Stühlen Platz.
Der erste Redner spricht auf Englisch, dies wird übersetzt. Er berichtet, dass er seit 1987 in Berlin ist, er für Berlin gebetet hat und er wollte, dass die Deutschen Gott kennen lernen könnten. Er berichtet weiter von seiner Glaubensbegeisterung und darüber, dass er gespannt ist, was Gott in den nächsten 10 Jahren in Berlin wirken wird.
Auch der zweite Redner (Dan ?) wird aus dem Englischen übersetzt. Er berichtet davon, dass die Leute der Berliner Gemeinde, die momentan in den USA sind, im Januar zurück gesandt werden. Dann berichtet er darüber, dass er sich immer wieder Gott versichert und ihm seine Beziehung zu Gott wichtig ist. Daran schließt er ein recht wirres Beispiel an, dass man sich seine liebende Ehefrau auch nicht per Formular bestellen kann und sie auch keinen Knopf hätte, der dazu dienen würde, sie sagen zu lassen: "Ich liebe Dich Dan". Irgendwie wollte dieses Beispiel, das er laut schreiend zum Besten gegeben hat, zeigen, dass Liebe etwas ganz anderes ist, dass Liebe aus freien Stücken gegeben werden würde. Die Liebe zu seiner Frau nahm er dann als Beispiel, festzustellen, dass auch die Liebe zu Gott eine freie Entscheidung ist und dass Gott jedem Menschen dazu die freie Wahl gelassen hat. Er stellt fest, dass Gott den Menschen als freies moralische Wesen geschaffen hat, das die Freiheit hat zu wählen - dieser Satz relativiert sich bei mir kurze Zeit später, als ich im Lied 69: "O Haupt voll Blut und Wunden" die Worte: "Ich hab es selbst verschuldet, was du (Jesu Anm. des Autors) getragen hast. Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat, gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad.". Danach erklärt er, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes sei - was er weiter lauthals von sich gibt, kommt mir vor wie das Einhämmern der allerwichtigsten Glaubensgrundsätze der Boston Church. Er erzählt von einer sagenhaften Erfolgsstory der gegründeten 50 Gemeinden ?, erklärt, dass die Boston Church in den USA in aller Welt missionieren möchte, weil das heutige Christentum in der Welt  sehr weit weg ist, von dem was Jesus wollte. Die Welt an sich befände sich in einem desolaten Zustand, die Leute lebten in ihr erschreckend unbiblisch, es bestünden so viele falsche Vorstellungen, von dem was Gott will, weil die Menschen nicht in der Bibel lesen. Die Welt sei heute so voll von Heuchlern, auch wenn sie in der Boston Church weit entfernt davon sind perfekt zu sein, so versuchen sie es doch und haben eine starke Verbindung zu Gott. Er berichtet darüber, dass sie es anbieten, die Bibel zu studieren (wir erinnern uns, Bibel = inspiriertes Wort Gottes; Menschen leben so unchristlich, weil sie nicht in der Bibel lesen), um zu wissen wie man leben soll. Unausgesprochen aber ganz deutlich wird dabei, dass die Leute der Boston Church, wissen, was in der Bibel steht und der, der mit ihnen die Bibel studieren will, genau das (anhand der Bibel) von ihnen gesagt bekommen wird. Als ich mir das überlege und noch die donnernde Stimme des Menschen auf der Bühne höre, dass Gott uns zuruft umzukehren, wir uns ihm zuzuwenden sollen und nicht auf die Welt hören sollen, die uns da sagt, wir können uns nicht ändern, wird mir etwas mulmig. Daraufhin geht der Redner auf die Vorkommnisse am 11. September in New York ein und erzählt, dass sich alle fragen, warum das passiert sei. Er bekennt, dass auch er es nicht weiß, aber weiß, dass die Menschen die freie Wahl haben und Terror das extremste Beispiel dafür ist, Gott nicht zu gehorchen. Dann erwähnt er eine Postkarte, die die Türme des World Trade Centers unter der Überschrift "Closest to Heaven" zeigten, was aber nicht so sei, sondern das Ziel der Gläubigen der Boston Church sei mit Gott ewig zusammen zu sein. Die anderen Menschen hätten Angst, weil sie Gott nicht kennen. Der Redner bittet daraufhin als Abschluss, dass alle Anwesenden ihr Herz und ihre Augen weit öffnen und Gott hereinlassen.
(Dr. Martin Wooten ?) Im Anschluss daran werden Anekdoten aus der Anfangszeit der Berliner Gemeinde zum Besten gegeben, mit der Betonung, dass das was hier aufgebaut wurde, nicht ihr Werk sei, sondern die Hand Gottes. Kurz erwähnt wird, wie weh es ihnen tut, dass sie in Deutschland als Sekte angesehen werden, sie aber nur nach Berlin gekommen sind, um die Botschaft der Freude bekannt zu geben. Ziemlich zusammenhanglos wird Friedrich Bonhoeffer zitiert.
(Dean Farmer ? Amerikaner mit starkem Akzent - Frau Kim nicht da) Später werden die Kinder aus dem Seitenraum von den Betreuern hereingebracht und vor die Bühne auf den nackten Boden gesetzt. Es wird davon erzählt, dass 350 Mitglieder in Berlin spezielle Dienste haben für Studierende, Arbeitende und auch sozial betreuende Dienste für ehemals Abhängige. Der Redner erzählt davon, dass sein Vater ihn bei seinem letzten Besuch in Deutschland darum bat, ihm Gott zu zeigen und wie angerührt er davon gewesen sei. Daraufhin wird eine Filmproduktion gezeigt, die extra zu dem 10jährigen Jubiläum angefertigt wurde. Zuvor weist der Redner am Pult hin, dass darin einige Bilder zu sehen sind, die eigentlich nicht mehr gezeigt werden. In schneller Reihenfolge werden Menschen der Boston Church gezeigt, die etwas im Zusammenhang mit der Entstehung der Berliner Gemeinde sagen. Es wird das Senfkorn als kleinstes Korn erwähnt, aus dem soviel wächst, ein Redner erzählt vor dem Reichstagsgebäude etwas über die politischen Ereignisse vor 10 Jahren, der Mauerfall sei kein Zufall gewesen, es werden Bilder der Deutschen Vereinigung gezeigt, Schabowsky kommt ins Bild, das alles mit klassischer Musik unterlegt und es wird erklärt, dass all das Gottes Plan gewesen ist. Die Geschichte der Berliner Gemeinde wird als die Geschichte Gottes in einer atheistischen Stadt stilisiert. Das Ganze hat den Charakter einer Aneinanderreihung von Videoclips, einige der vorherigen Redner kommen darin zu Wort und ich bemerke, dass viele der Sätze, die sie zuvor live und scheinbar spontan zu den Anwesenden gesprochen hatten, wortgleich in den Videoclips von ihnen gesagt werden.
Mit etwas wackeliger Kameraführung und in schwarz-weiss, werden Mitglieder der Boston Church in den USA zu der Berliner Gemeinde, mit der sie irgendwann zu tun hatten, befragt, so dass ein wenig der Eindruck erweckt wird, diese Leute seien live per Satellit zugeschaltet.
Nach diesem Film singt ein schwarz gekleideter Chor emphatisch auf der Bühne, die weiß gekleideten und barfüssigen Kinder wurden inzwischen auf die Bühne geholt und sitzen vor dem Chor und singen ebenfalls. Dabei unterstützen sie gesanglich die beiden blonden Frauen, die diesmal eine Art christlichen deutschen Schlager zum besten geben. Wieder steigert sich der Gesang kontinuierlich, die Kinder singen, dass sie im Herrn marschieren, der Rhythmus der Musik erinnert mich jetzt an eine Marschkapelle und ich bin froh als auf der Höhe der Lautstärke der Gesang aufhört und im gleichen Moment das Licht erlöscht. Neben mir toben die Anwesenden jedoch aufgrund dieser Vorstellung. Am Rednerpult wird ein Film über die Boston-Church eigene Hilfsorganisation "Hope" angekündigt mit der Bitte im Anschluss daran viel Geld zu spenden, um weiter helfen zu können. Der Film ist eine Aneinanderreihung von Aufnahmen, die Farbige Menschen hoffnungslos und in Not zeigen, ungeniert zoomt die Kamera auf die abgemagerten Körper oder aufgedunsenen Bäuche der Kinder und zeigt dann ihre großen Augen, in der sich nichts anderes als Unverständnis und Hoffnungslosigkeit widerspiegeln. All das ist mit lauter stimmungsvoller Musik unterlegt. Aber kurz bevor man ab dieser Bilder zu traurig geworden wäre, wechseln die Aufnahmen zu Weißen sauber gekleideten Menschen, die mit entschlossenen Schritten durch die Lager schreiten, jeder mit einem mittelgroßen Karton Hilfsgütern in der Hand und Baseballmützen auf den Köpfen. Während des gesamten Films ist klar, wer die passiven Empfänger und wer die aktiven Helfenden und Organisierenden sind, nämlich einmal die dunkelhäutigen Menschen und zum anderen die weißen Menschen. Es werden Aufnahmen von Jimmy Carter gezeigt, von General Powell, Mutter Theresa und Nelson Mandela, wobei unklar bleibt, ob die irgendetwas mit "Hope" zu tun haben oder nicht. Das einzige Aktive, bei dem die dunkelhäutigen Menschen gezeigt werden, ist allenfalls, dass einer von ihnen dabei hilft, die letzten Säcke der Hilfslieferung von dem Laster zu laden. In Grossaufnahme werden dann die Augen der so beschenkten Menschen gezeigt, die dunkelhäutigen Kinder werden erst von den Helfern mit etwas beschenkt, dann geherzt und dann wird in Grossaufnahme ihre damit zum Leuchten gebrachten Augen gezeigt. Danach wird mit schwarzen Klingelbeuteln herum gegangen und es spendet fast jeder.
Nach dem Feiern des Abendmahls, wird die Taufe durchgeführt. Dabei stellt eine junge Frau, die Jüngerschaftspartnerin, eine noch jüngere Frau vor, als die die sich zu dem Schritt der Taufe entscheiden hat. Kurze Zeit später wird mir außerhalb des Gebäudes ein ehemaliges Mitglied der Boston Church der nicht bei dieser Jubiläumsveranstaltung war sagen, bevor ich ihm das erzählen konnte, dass die zu Taufende betont, dass die andere Frau, die sie in den letzten Wochen oder Monaten angeleitet hat, nicht nur ihre Jüngerschaftspartnerin ist, sondern ihr eine beste Freundin geworden ist. Nachdem sie genau das gesagt hat, steigt sie vollständig bekleidet in ein hinter der Bühne aufgestelltes Wasserfass, wird untergetaucht und umarmt danach alle Umstehenden.
Zum Abschluss dieser fast 4 Stunden dauernden Veranstaltung betont ein Redner am Pult, dass sie Botschafter der Versöhnung sind und jeder Mensch, der Gott erkennen will einen Botschafter Gottes braucht. Wir anwesenden Gäste werden gebeten, Gott erstmal an unser Herz heran zu lassen und uns die Bibel erklären zu lassen. Wir werden aufgefordert das Gebäude heute mit der Entscheidung Gott zu suchen und uns die Bibel erklären zu lassen. Dafür wird uns der erste Moment der Ruhe während des gesamten Gottesdienstes gewährt, damit wir Gelegenheit haben in Stille für uns diese Entscheidung treffen zu können.
Der Abschluss bildet dann eine Art christliche Rockaufführung, bei der 4 junge Frauen in schwarzen Hosen und einheitlichem roten Glitzertop eine Art Girl-Group abgeben.

Ziemlich erschöpft verlasse ich nach 4 Stunden das Gebäude und habe das Gefühl durch eine lange Veranstaltung geknüppelt worden zu sein.