Great Ocean Road

 

...dort angekommen, schauten wir nicht schlecht, als man uns unser Gefährt zeigte. Es war eine Unser Hotel auf RädernNummer größer (für 6 Personen), als das, was wir gebucht haben. Die Freude war groß, denn wir hatten ein Extrafach für unsere riesigen Koffer! Nach den ganzen Formalitäten und Einweisungen ging unsere Fahrt los. Stefan hatte zunächst ganz schön zu tun, nicht nur, dass man sich an das riesige Auto gewöhnen muss, dass bei jeder Unebenheit hin und her wackelt, in Australien herrscht auch Linksverkehr!

Nachdem wir die richtige Richtung aus Melbourne gefunden haben (war zum Anfang gar nicht leicht, gleich die Orientierung zu finden) fuhren wir nach Geelong. Dort sollte, so die Info vom Wohnmobilverleiher, ein kostengünstiger Supermarkt sein. Dort deckten wir uns erst mal mit Nahrungsmitteln ein. Wir mussten alles gut verstauen, damit während der Fahrt nichts durch die Gegend geschleudert wird. Wir fuhren dann weiter nach Torguai, wo wir die erste Pause am Meer machten, einfach herrlich! Konnten dort aber noch nicht baden, war noch zu kalt. In Anglesea machten wir dann auf einem Campingplatz halt (die Campingplätze kosten im Schnitt ca. 22 AUS). Es scheinen wohl noch nicht viele Camper unterwegs zu sein, auf den StrStrandspaziergang in Angleseaaßen hatten wir heute noch keinen Camper gesehen und auch der Campingplatz war ziemlich leer. Wir machten uns dann mit den Küchengeräten vertraut, und bereiteten unser erstes Abendbrot zu. Danach machten wir einen Abendspaziergang zum Ort - wo aber nichts los war – und zum Meer. Auf dem Campingplatz flogen schon die ersten bunten Vögel, die man bei uns nur aus dem Zoo kennt, frei herum. Die Campinganlagen sind im übrigen sehr empfehlenswert, sauber und topp ausgestattet.

Heute sind wir 130 km gefahren.

 

Freitag, 09.11.01

Nach Auf einem Golfplatz bei Angleseadem Frühstück ging es dann wieder weiter. Am Ortsrand von Anglesea gab es einen Golfplatz, auf dem sich – laut Reiseführer – freilaufende Känguruhs befinden sollen. Also war dies am heutigen Tag unser 1. Ziel. Und tatsächlich, hier haben wir unsere ersten Kängis gesehen und fotografiert, einfach herrlich anzusehen, ganz zahme Was guckst Du?Tierchen; teilweise mit Kleinen in ihren Beuteln.

 

 

 

 

 

 

 

Wir Traumbilderfuhren dann weiter, entlang der Great Ocean Road, eine kurvenreiche, enge Straße direkt am Meer. Aber so lernten wir jedenfalls das Fahren mit dem Camper. Wir hatten fantastische Ausblicke bei herrlichem Sonnenschein und romantischen „Schäfchenwolken“ am Himmel; sozusagen bestes Fotowetter. Vom Klima her wurde es nun auch schon angenehmer – Frühlingstemperaturen.

 

 

 

 

 

Unseren nächsten Stop machten wir im Otway N.P. (die N.P. Im Otway N.P.sind im übrigen alle kostenlos). Hier machten wir einen kleinen Rundgang (Rainforestwalk), inmitten eines Urwaldes. Riesige Bäume, Farne – die Menschenhöhe haben und überhaupt, Pflanzen und Bäume, die man als Zimmerpflanzen oder aus Gewächshäusern kennt.

Wir fuhren dann weiter, entlang der Küstenstraße und vorbei an Eukalyptuswäldern und gelangten zur Cape Cape Otway LightstationOtway Lightstation.

Von hier hatten wir eine herrliche Aussicht auf das tobende Meer und die Küste. Bis jetzt hatten wir mit dem Wetter Glück, die Sonne meinte es gut mit uns – aber dann zogen auch bald wieder die lieben Regenwolken auf.

 

 

Als wir jedoch bei den „12 Aposteln“ angelangt waren, drängte sich auf wieder die Sonne raus, aber es war trotzdem ziemlich kalt. Man merkte sofort, dass dies hier eine Touristenattraktion ist. Der Parkplatz war stoppenvoll von Touri-Bussen, viele Deutsche und Japaner. Wir genossen trotzdem die fantastischen Felsformationen mitten im Wasser.Twelf Apostel an der Great Ocean Road Welch ein Anblick müsste dies bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang sein? Unseren nächsten Halt nach einigen km war die London Bridge, eine Natursteinbrücke im Meer. Dann  war es auch nicht mehr weit bis Warrnambool, hier war heute unser Tagesziel im „Ocean Beach Holiday Village“ erreicht. Nach dem Abendbrot machten wir noch einen Strandspaziergang. In den Orten ist meist nicht viel los undLondon Bridge außerdem waren wir abends ziemlich k.o.

 

 

 

 

Heute sind wir 300 km gefahren, das hört sich nicht viel an, aber mit einem riesigen Wohnmobil ist dies ganz schön anstrengend!

 

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