Sydney

Mittwoch, 14.11.01

Heute war die erste Nacht, in der wir nicht gefroren haben. Nach dem Frühstück, wir hatten  mal Der erste Blick auf der berühmte Operausgeschlafen, fuhren wir mit dem Camper zum Bahnhof, der ca. 5 km vom Campingplatz entfernt war. Durch den starken Berufsverkehr dauerte die Fahrt ca. 20 min. Am Bahnhof angekommen, erwartete uns ein völlig überfüllter Parkplatz, mit unserem Camper hätten wir hier nie Platz gefunden! Auch in den Nebenstraßen wagten wir es nicht,  uns mit dem Riesengefährt hinzustellen.

Also entschlossen wir uns, den Big 4 Campingplatz (den wir uns eigentlich zuerst rausgesucht hatten) anzusteuern. GroßstadtflairDieser lag etwas außerhalb von Sydney, jedoch wirklich in der Nähe von einer Bahnstation und am Pacific Hwy., auf dem wir sowieso fahren mussten. Im La Mancha Cara Park angekommen, wurden wir wieder sehr freundlich bedient. Wir mussten nun zwar doppelt bezahlen, das war es uns aber auch wert.

Ausgestattet mit Kartenmaterial von Sydney, einem Zugfahrplan, Kaffee, Tee und Müllbeuteln (alle im Service) zeigte man uns unseren Stellplatz. Es war wieder ein sehr schöner Park (Big 4 - Kette ist wirklich zu empfehlen; Katalog erhielten wir mit unseren Reiseunterlagen und an der Hertz-Station). Sehr verlockend war für mich der große Pool, ich wollte endlich mal baden; aber Sydney zog uns noch mehr an; also verschoben wir das Baden auf den Abend.

In 20 min Fußmarsch waren wir an der Bahnstation, es ist übrigens die letzte Station des Blick von der Harbour BridgeNahverkehrs. Wir kauften uns am Automaten Tickets (AUS 5,00/P. Hin + Rück). Nach 1 h Fahrt in einem Doppelstockzug waren wir in der City (Station: Wynyard) angekommen – und auch das Wetter spielt heute gut mit, die Sonne scheint aus allen Kräften!

Als wir uns ins Getümmel stürzten, viel uns gleich die Hektik und der Lärm auf. In den letzten Tagen waren wir ja nur Natur gewöhnt und die Ruhe! Wir gingen entlang der Georg Street, Richtung Hafen und schon wurden wir von dem berühmten Panorama überrascht, wir sahen die Oper – überwältigend!

 

Wir gingen dann über die Harbour Bridge und die Sonne knallt, so dass es nun schon bald zu warm wurde. Bitte lächeln!Mutige Touris gingen gerade (natürlich geführt) über einen der Bügel der Harbour Bridge – verrückt! Auf der anderen Uferseite angekommen, hatte man ein herrliches Panorama von der Oper und der Skyline von Sydney. Wir mussten an das Silvesterfeuerwerk denken, das jährlich dort stattfindet. Mit der Fähre fuhren wir dann wieder zurück zum Hafen, da wir keine Lust mehr hatten, wieder zurück zu laufen. Lt. Reiseführer ist eine Überfahrt nach Manly empfehlenswerter als eine obligatorische Hafenrundfahrt. Also taten wir das.

Manly ist ein Vorort von Sydney und in ca. 30 min mit der Fähre zu erreichen. Wir fuhren mit der Fähre direkt an der Oper vorbei und hatten somit wieder herrliche Aufnahmen im Kasten.

In Manly angekommen, erwartete uns ein Die Harbour Bridgetypisches Urlaubsörtchen. Überall Kitschläden und die Leute liefen in Strandkleidung rum – und dann endlich waren wir auch am Strand. Wir trauten unseren Augen nicht – hier war Strandleben pur – und wir hatten keine Badesachen mit. Also legten wir uns so in den Sand, fingen ein paar Pigmente ein und machten ein bisschen Wassertreten. Kaum vorzustellen, dass wir 2 Tage zuvor noch gefroren haben. Nach einer Stunde Erholung ging es per Fähre zurück nach Sydney. Jetzt gingen wir direkt zur Oper. Herrlich, da es nun schon fast 17.00 Uhr war, stand die Sonne gut und die Oper wirkte überwältigend in der Abendsonne. Der Strand von Manly 7 Milen vor Sydney

 

Wir gingen zurück zu den Rocks (alte, aufgepeppte Hafenhäuser) und schlenderten durch Gassen und Geschäfte Sydneys. Wir suchten dann noch ein Internetcafe, um mal wieder ein paar Grüße in die Heimat zu senden. Nach ein paar Mails ging es dann wieder per Bahn zurück zum Campingplatz. Um 20:09 Uhr waren wir wieder am Bahnhof angekommen, leider mussten wir nun noch 20 min bis zum Campingplatz laufen und es wurde schon ziemlich dunkel. Den letzten Teil des Weges sahen wir fast nichts mehr – unheimlich. In den Pool sind wir demzufolge auch nicht mehr gesprungen – schade eigentlich!

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 15.11.01

Heute geht es wieder nach Sydney. Wir waren jedoch erstaunt, dass wir heute für die Fahrkarte am Blick vom AMP-Tower auf SydneyAutomaten mehr bezahlen sollen. Eine Frau erklärte uns, dass wir die Fahrkarten liebAMP-Towerer am Schalter kaufen sollen, da diese dort billiger sind. (Fahrkarten ab 9.00 Uhr sind billiger und der Automat stellt sich erst um 9:00 Uhr um). Wir führen bis Town Hall, also eine Station weiter, als am Vortag. Wir gingen zunächst zur Monrail-Station und machten mit dieser eine 20 min. Rundfahrt (AUS 3,50/P.) und bekamen somit einen schönen Überblick über Darling Harbour.

 

Anschließend gingen wir zum AMP-Tower, um von dort den Ausblick auf Sydney zu genießen. Aufgrund des hohen Eintritt-Preises von AUS 19,80/P. lohnt sich die Fahrt auf den Tower nicht unbedingt. Im Preis Shopping Center mit Xmas Dekoeingeschlossen ist noch eine Show, in der von der Geschichte Australien berichtet wird – unsere Meinung: amerikanisch kitschig! Wir gingen dann nach Darling Harbour – das „moderne“ Sydney. Zuerst gingen wir in das Sydney Aquarium (AUS 22,00/P.) Dies war aber ziemlich voll (viele Schulklassen) und die einzige Attraktion war ein Tunnel und drumherum schwammen Haie. Das war schon unheimlich! Im übrigen haben die Schüler in Australien alle Uniform an, sieht niedlich aus.

Sydney Aquarium in Darling HarbourWir gingen noch ein bisschen durch Darling Harbour, aber zum Shoppen hatten wir keine Lust, wir setzten uns dann also in ein Café, schrieben ein paar Karten und fuhren dann wieder zurück – dieses Mal war es noch hell. Wir sprangen dann abends noch in den Pool – endlich! Doch leider nieselte es schon wieder – aber das machte uns nichts aus.

 

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