Whitesundays Islands

Donnerstag, 22.11.01

Um 5.30 Uhr wurden wir durch ein Vogelkonzert geweckt. Und auch die Sonne knallte schon auf Ebbeunseren Camper. Um 7.20 Uhr rollten wir schon vom Campingplatz. Wir fuhren zurück auf den Bruce Hwy. In Childers war die Erde so richtig strahlend rot, so wie man es sich eben in Australien vorstellt. Stefan füllte gleich Sand zur Erinnerung für zu Hause ab. Ansonsten war die Vegetation hier trostlos – die Fahrt zog sich ganz schön hin. Wir sahen viele verbrannte Wälder (angelegte) und auf einmal kam uns sogar ein halbes Fertighaus auf der Straße entgegen gefahren. So komisch aus.

Kurz vor Gladstone machten wir bei Tamm Sands unsere Mittagspause. Wir sind nun schon 270 km gefahren. Der Strand war wieder herrlich. Weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Das Meer war ruhig und warm. Hier sammelte ich wieder viele Muscheln, da es hier eine kleine Ebbe und Flut gibt, hatte ich schöne Exemplare gefunden. Nach 1 ½ h Pause ging es dann wieder weiter. Länger hätte man es am Strand auch nicht ausgehalten, es war ja Mittag und da meinte die Sonne esSpuren im Sand besonders gut. Wir fuhren dann weiter bis nach Yeppon.

Dort nahmen wir diesmal nicht den BIG 4, der lag uns zu weit vom Meer entfernt. Nachdem wir auf dem Top Tourist Campingplatz eingecheckt hatten, schnappten wir unsere Handtücher und wollten gleich ans Meer. Zuvor erkundigten wir uns aber, ob man hier baden gehen kann. Am Meer angekommen, wurden wir enttäuscht. Es war Ebbe und der ganze Strand war dunkelbraun und so glitschig fest, so dass man bei jedem Schritt etwas eingesunken ist. Also entschlossen wir uns, die Handtücher wieder wegzubringen und eine Abendwanderung zu machen. Wir hatten uns schon so auf’s Meer gefreut, und nun können wir nicht einmal baden! Abends gingen wir dann wieder in den Pool, der diesmal nicht allzu groß war, reichte aber für eine kleine Erfrischung. Rings um uns waren Palmen und auf der Erde lagen In der Nähe von YepponKokosnüsse. Und an Haustierchen liefen riesige Pfauen umher.

 

Die Temperaturen wurden nun schon immer unerträglicher. Es waren abends noch 25°C und im Wohnwagen 28°C. Unsere Klimaanlage half auch nicht viel. Diese war ziemlich laut und außerdem tropfte da irgendwie immer Wasser raus.

 

Heutige Fahrtstrecke: 474 km

 

Freitag, 23.11.01

On the Road again.......

Waren schon wieder um 5.00 Uhr wach, die Pfauen auf dem Campingplatz streiften auch schon umher. Stefan war noch kurz am Meer, dass Wasser war heute noch weiter weg. Um 7.15 Uhr Abends vorm Wohnmobil beim Spaghetti-Essenverließen wir den Campingplatz. Unser heutiges Ziel war Macheny. Wir zogen heute durch, machten nur kurz zum Tanken und Essen halt. In Macheny angekommen, guckten wir uns erst den Strand an. Als wir aber sahen, dass man hier wieder nicht baden kann und der Ort auch nicht besonders schön war, entschlossen wir uns, weiter zu fahren, denn es war ja erst 12.00 Uhr. Unser heutiges Ziel war Arlie Beach.

 

Hier buchten wir uns dann wieder in einen Big 4 ein. Dieser lag zwar nicht am Meer und auch ein bisschen fernab von der City – aber was soll’s. Wir versorgten uns an der Rezeption erst mal mit Prospekten für einen Schnorchelausflug zu den Whitesunday-Inseln In Arlie Beachund buchten für den nächsten Tag (AUS 69,00/P.).

 

 

Stefan tauchte dann erst mal ins Internet ein und ich in den Pool. Dieser war jedoch schon wärmer als die Lufttemperatur!

 

Heutige Fahrtstrecke: 549 km

 

Samstag, 24.11.01

Heute früh war es zunächst wolkig, hoffentlich wird das Wetter zum Schnorcheln besser! Um 9.15 Unser TourbootUhr wurden wir mit einem kleinen Bus direkt vom Campingplatz abgeholt und wurden zum Hafen gefahren. Die Sonne kam nun auch durch. Wir wurden nun mit Neoprenanzügen ausgestattet, da in diesem Wassergebiet vor Marine Stingers (gefährliche Quallen) gewarnt wird. Die Warterei zog sich trotzdem ganz schön hin. Um 10.15 Uhr ging es erst an Bord des Gummischnellbootes. Wir waren ca. 10 Personen, alles junge Leute. Da wir mit die Ersten waren, die auf’s Boot gingen, konnten wir uns einen Platz ganz vorne in der ersten Reihe sichern. Und dann ging es auch schon los, der Ritt über die Wellen; wir mussten uns ganz schön fest halten; es hat riesigen Spaß gemacht. Unterwegs, auf Hooks Island nahmen wir noch weitere 4 Personen auf und fuhren dann zu einer kleinen Insel, wo man sich Whithaven BeachAborigini-Höhlen angucken konnte.

Wir hatten außerdem eine herrliche Sicht auf das klare, türkisfarbene Meer. Wir fuhren dann weiter zu einer Und ab ins Wasserkleinen Bucht, hier konnten wir nun Schnorcheln. Stefan sprang gekonnt rückwärts ins Wasser, so dass er seine Taucherbrille verlor – peinlich. Einer vom Boot tauchte danach und hat sie auch gefunden. Wir sahen herrliche Korallen und bunte Fische. Nach 30 min. ging es dann wieder an Bord; es gab Kaffee und Kuchen. Nach 30-45 min. legten wir am Whithaven-Beach an, ein traumhaft, schneeweißer Pulverstrand – einfach herrlich.

Das Meer war klar, klarer ging es nicht. Während wir badeten und sonnten, wurde auf dem Boot ein Büfett aufgebaut. Jeder konnte nun essen wie viel, und wo er wollte. Wir nahmen unseren Teller wieder mit zum Strand, Karibik-Flairleider hatten die Riesenmöwen auch Hunger und kämpften um unser Essen! Wir genossen also ca. 2 h das Karibikflair und legten dann gegen 16.30 Uhr wieder ab. Mittlerweile zog sich das Wetter zu, so dass es auf See ein bisschen welliger wurde. Nach 1 ½ h waren wir dann Hier könnte man alt werden....wieder in Arlie Beach.

 

 

 

 

 

 

Wir entschlossen uns, nicht mit dem Bus zurück zum Campingplatz zu fahren. Arlie Beach ist ein typischer Arlie BeachTouristenort und den wollten wir uns ein bisschen angucken und ein paar Souvenirs kaufen. Wir fuhren dann mit dem Taxi zurück. Übrigens gibt es in Arlie Beach ein Schwimmbad direkt am Meer, da das Baden im Meer aufgrund der Stingers zu gefährlich ist.

 

hier gehts nach Cairns...

 

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