Biotopbeschreibung
Das nördliche Ende der Alten Süderelbe,wird zum Neß-Hauptdeich hin, von einem Auwäldchen mit 40Järigen Weiden / Pappelbestand
und Holunder als Unterholz umschlossen. Das Wäldchen hielt
den Straßen - Fluglärm ab und senkte den Lärmpegel auf ein ertägliches Maß.Im Oktober 2006 wurde 50% das Wäldchen gefällt .
Der nördliche Zipfel dieses Wäldchen wurde nun (2002) aus Gründen der Sicheheit teilweise abgeholtzt.Der neue Tower am neuen Standort für die neue Start.- und Landebahn bringt es mitsich, daß ein neues Sichtfeld geschaffen weden muß. Ersatzweise wurden neue Sträucher und Büsche gepflanzt. Die Baumstümpfe schlagen neu aus und liegengebliebene Zweige bewurzeln neu.
Zwei ex Sandbänke mit dichten Schilfbestand liegen
wechselseitig am Ufer. Auf der oberen Sandbanck stehen
noch abgestorbene Weiden. Die Insel besteht aus tote
umgestürtzte Weidenbäume. Die hohen und flachen
Uferböschungen sind teilweise mit einer kurtzgrasigen Pflanzendecke
bewachsen und bestehen aus Segmentablagerungen.
Das Naturschutzgebiet Westerweiden ist eine riesige
Viehweide und Heuwiese mit Sommmerdeich und Senken,in denen nach
Schneeschmelze und Regen,Lachen endstehen.Sie wird durch Zäune aufgelockert.Durch
verschidenes Weidevieh (Pferde und Kühe), Beweidungsdauer und Mähtermine auf den Weiden,haben wir verschieden hohen Bewuchs.
Dort wird durch den Biß und Tritt der Weidetiere eine ständige Selektion durchgeführt.Es verschwinden die wohlschmeckenden Pflanzen,die immer Rasen höhe haben.Sie kommen nicht zur Samenreife und ihr Bestand verringert sich.Andere werden duch die Tiere auf der Weide überdüngt.Sie werden auch nicht durch die Verursacher abgegrast.So endstehen die Staudeninseln. Pflanzen, die sich unter diesen Umständen regenerieren, entwickeln sich.
Auf den Westerweiden ist es das Ziel, den Erhalt des Grünlandes.Legen wir Artenschutz und den Erhalt
des Grünlandes zusammen ,haben wir den Biotopschutzes.Die Idee des Biotopschutzes gründete sich auf der Erkenntnis, dass Wiesen.- und Weidevögel nur dann in ihrem Bestand erfolgreich bewahrt werden können, wenn auch ausreichend Lebensräume vorhanden sind;die die Arten auf natürliche Weise mit Nahrung (Regenwürmern, Gräser, Kräuter, Heuschrecken, Fische oder Frösche) und Deckung versorgen können.
Viele Lebensräume sind das Produkt der menschlichen Landnutzung.Will man des Grünland als nutzungsspezifische Lebensräume erhalten, so muss die Nutzung beibehalten werden. Gleiches gilt für viele andere Lebensräume der Kulturlandschaft.
Naturschutz unter Schlagworte wie "Natur Natur sein lassen" "Wildnis" sind auf den Westerweiden nicht angebracht,aber vorhanden.Es heißt ja auch nicht Strauch.-und Gestrüppvögel leben auf der Wiese und der Weide.
In vielen ehemals intensiev bewirdschaftete Grünflächen wuchern Brennesseln , Diesteln und viele anderes nicht so schmackhaftes Grünzeug.Sie stehen in der Vegetationszeit einmal im Hochstand und bilden dann reichlich Samen aus. Die Weidepferde fressen um ihre Pferdeäpfel( Parasitenprophylaxe ) drumherum und die Gestrübinseln werden immer größer . Ihre Samen verbreiten sich großflächig über "Wiese" und "Weide"
Auf der Wiese nach dem Mähen wachsen alle Pflanzen auf ein neues dem Hochstand entgegen,auch diese Behandlung können nicht alle Pflanzen ab und bleiben auf der Strecke.

Naturschutzgebiet Mühlenberger Loch/Neßsand und ehemals NSG " Alte Süderelbe "
aufgeteilt in Westerweiden ,Finkenwerder Süderelbe
und Mühlensand
Der Lebensraum der
Graugänse
Noch schaffen es die Wiesen.-und Weidevögel sich so durchzuschlagen.Die Reproducktion leidet aber darunter.Mit Wiesen.-und Weidevögel sind auch die Vögel gemeind,die zur narungssuche einfliegen. Graureier, Stare, Ringeltauben, Gänse, Schwäne und Zugvögel.
Das graue Gefieder derGraugänse läst
ihre Konturen mit der Umgebung verschmelzen sie
sind schwer auszumachen in diesen unruhigen Gelände und werden oft
übersehen
Im Februar 2001 beobachtete ich meine ersten
Graugänse an der Alten Süderelbe,noch nahm ich an es handelt sich um
Durchzügler die schnell wieder verschwinden. Mitte März 2001 begann ich mit
regelmäßiger Beobachtungen der Gänseschar an der Alten Süderelbe. Schnell
entstand eine liebe zu den Graugänsen. Die ihre Verwandschaft zu den Hausgänsen nicht
verleugnen können.Störend wirkte sich die große Fluchtdistanz
aus.
Im Brutgebiet haben sich einige Paare
abgesondert. Alles was sie tun,tun sie gemeinsam.Der Ganter begleitet seine
Partnerin bei der Nistplatzsuche ohne sich aktiv daran zubeteiligen.Die Gans
baut das Nest und brütet.Zur Brutpause begleitet sie der Ganter.Das Gelege
werd in dieser Zeit durch Daunenfedern warm gehalten.Der Ganter kann ganz toll
sichern und seine Frau gegen Belästigungen durch andere Gänse abschirmen.
Der Platz für das Nest liegt in der Nähe vom
Wasser und muß maximale Sicherheit bieten.Beides können die zwei Sandbänke und die Insel durch Geräumigkeit bieten.Die Sandbänke mit ihren Reetbeständen machen die brütende Gans unsichtbar.Auf der Insel ist das Nest sicher vor Freßfeinden.Aber nicht vor den Blicken des Beobachters,der das Brutgeschäft beobachten möchte.
© Walter Marbes