Alarmierungsschema des Kriseninterventionsdienstes

 

Alarmierungsschema des KriseninterventionsdienstesDie Einsatzleitung liegt nach der Alarmierung durch die "Leistelle Marburg-Biedenkopf" ganz bei dem/ der EinsatzkoordnatorIn des "Kriseninterventionsdienstes Marburg-Biedenkopf". Die Leitstellendisponenten sind damit nicht mehr gebunden. Für die Einsatzvermittlung steht dern EinsatzkoordinatorInnen des KID umfangreiches Kartenmaterial sowie Telefonlisten zur Verfügung.

Für den nicht-häuslichen Bereich kommen nur KrisenhelferInnen und NotfallseelsorgerInnen mit Erfahrung an Einsatzorten sowie entsprechender Schutzkleidung in Frage. Der Transfer zur Einsatzstelle geschieht ohne Eile durch gekennzeichnete Privatfahrzeuge, bei dringenden Einsätzen durch Fahrzeuge des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei. Einsatzfahrten mit Sonderrechten durch die KrisenhelferInnen und NotfallseelsorgerInnen ("Selbstfahrer") sollen vermieden werden!

Die Einbindung der örtlichen Pfarrämter ermöglicht zum einen, auf einem schon bestehenden Vertrauensverhältnis aufzubauen, zum anderen eine langfristige Begleitung zu gewährleisten. Diese Einsatztaktik kann insbesondere in unserem ländlichen Raum greifen, da hier die Bindung zur Kirche in der Regel noch relativ eng ist.

Zudem ermöglicht uns diese Struktur eine schnelle Beantwortung der Anforderungen ohne weite Anfahrtstrecken. Auch die neue Aufteilung des Einsatzgebietes in vier regionale Einsatzgruppen hat die Flexibilität und Alarmierungssicherheit des Kriseninterventionsdientes erhöht.

 

Die Überstellung an Nachbereitende ist ein wichtiger Punkt in unserem Konzept:
Krisenintervention und Notfallseelsorge dürfen nicht eine "Seelenfeuerwehr" werden, sondern haben das Ziel, für die betroffenen Menschen Beistand zu bieten und Möglichkeiten zu eröffnen.


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