Herzlich Willkommen auf meinen Astronomie-Seiten ! Ich beschäftige mich seit 1994 mit der Astronomie und seit 1995 bin ich auch mit Teleskop unterwegs. Angefangen habe ich damals - wie fast jeder - mit einem kleinen Refraktor aus dem Kaufhaus. Mir war schon schnell klar, dass dies 'mein' Hobby wird und so folgte nur wenige Monate danach ein 8 Zoll Schmidt Cassegrain Teleskop, das C8 von Celestron. Da ich mich vorher schon für Fotografie interessiert habe, lag es nahe das mit der Astronomie zu verbinden. Hauptsächlich beschäftigt mich nun die hochauflösende Planeten- und Mondfotografie mit Amateur-Mitteln. Hier auf diesen Seiten präsentiere ich meine astronomischen Aufnahmen, sowie einige Tipps und Eckdaten zu astronomischen Ereignissen. Viel Spaß beim Surfen auf SkyTrip.de ! Merkur am 25.02.2006 - 2 Übersichtsaufnahmen Feb 25 Neues: Es gibt nun einen Mondkalender für Astrofotografen, siehe rechts! Ich habe die HTML-Struktur der Seite verbessert, gegebenenfalls muss der Browser-Cache geleert werden, da sich sonst alte Elemente mit neuen vermischen. Die Ladezeiten dürften nun etwas kürzer sein. Feb 5 Neue Bilder: Messier 78, Foto vom 02. Februar Messier 31 - Andromeda Galaxie, Foto vom 30. Januar Messier 37, Foto vom 01. Februar Messier 36, Foto vom 01. Februar Jan 31 Neue Bilder: Messier 45 - Die Plejaden, Foto vom 29. Januar NGC 869 & 884 - Der Double Cluster, Foto vom 28. Januar Roter Sonnenaufgang, Foto vom 16. Januar Der Grüne Blitz, Fotos vom 23. und 24. Januar Begegnung zwischen Mond und Mars am 08. Januar Mondkarte mit allen Mondmissionen (Apollo, Ranger, Luna etc...) Neues unter "Veröffentlichungen" Merkur ist der sonnennächste Planet unseres Son- nensystems. Aufgrund seiner Größe und chemi- schen Zusammensetzung zählt er zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Wegen seiner Sonnennähe ist er nicht ganz einfach zu beobachten. Bis heute sind lediglich etwa 45 Prozent der Ober- fläche des Merkur kartiert. Wegen der schwierigen Erreichbarkeit auf der sonnennahen Umlaufbahn und der damit verbundenen Gefahr durch den intensive- ren Sonnenwind, hat bislang erst eine Raumsonde, Mariner 10, den Planeten besucht. Mit seiner geringen Sonnendistanz ist Merkur für den Beobachter und Fotograf ein schwieriges Objekt. Die besten Sichtbedingungen begrenzen sich immer nur auf wenige Tage und dann müssen die Bedingungen optimal sein, damit man überhaupt eine Beobachtung durchführen kann. Die Venus ist nach dem Merkur der zweitinnerste Planet sowie der sechstgrößte des Sonnensystems. Sie kommt auf ihrer Umlaufbahn der Erde am nächsten und hat fast die gleiche Größe. Nach dem Mond ist sie das hellste Objekt am Nachthimmel. Da die Venus als einer der unteren Planeten morgens und abends am besten sichtbar ist und nie gegen Mitternacht, wird sie auch Morgenstern bzw. Abendstern genannt. Sie ist ein erdähnlicher (terrestrischer) Planet. Neben der sehr schönen Phasengestalten ist es auch möglich, mit einem UV-Filter Wolkenstrukturen in ihrer Atmosphäre abzubilden. Ansonsten erscheint die Venus im sichtbaren Licht völlig strukturlos. Der Mars ist, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem. Er zählt zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Auf- grund seiner (blut)roten Farbe wurde er nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird oft auch als der Rote Planet bezeichnet. Mars besitzt zwei kleine, unregelmäßig geformte Mon- de, Phobos und Deimos (griech. Furcht & Schrecken). Wegen seiner mysteriösen roten Färbung hat der Mars schon immer die Menschen fasziniert. Die Färbung selbst verdankt der Planet Eisenoxid-Staub, der sich auf der Oberfläche und in der Atmosphäre verteilt hat. Somit ist der Mars ein „rostiger“ Planet. Der Amateur kann hier einige interessante Dinge beobachten. Mars hat ein aktive, wenn auch nicht sehr ausgeprägtes Wetter- geschehen. Es lassen sich viele saisonale Veränderungen beobachten, wie zum Beispiel die im jahreszeitlichen Rythmus schmelzenden und anwachsenden Pol- kappen. Auch Sandstürme können gesehen werden, die sogar ein globales Ausmaß haben können. Jupiter ist der fünfte Planet von der Sonne aus und bei weitem der größte im Sonnensystem. Er besitzt über 20 Monde, von denen vier - Callisto, Europa, Ganymed und Io - schon 1610 von Galileo Galilei beobachtet wurden. Jupiter besitzt auch ein Ringsystem, aber es ist sehr fein und von der Erde aus völlig unsichtbar (die Ringe wurden 1979 durch Voyager 1 entdeckt). Jupiter bietet dem Beobachter ein komplexes Wetter- geschehen mit verschiedenen Strömungen, die als Bändersystem aus Wolken, sowie diverse Wirbelstürme zu beobachten sind. Das prominenteste Beispiel hierfür ist wohl der "Große Rote Fleck", ein großer Wirbelsturm mit rund 25000 km Durchmesser, der schon von Galileo beobachtet wurde. Er ist enorm beständig, nur sein Längengrad ändert sich langsam, sowie sein Farbe.Saturn ist der sechste Planet von der Sonne aus und mit seinem äquatorialen Durchmesser von 119.300 Kilometern der zweitgrößte im Sonnensystem. Vieles vom heute Bekannten verdanken wir den Voyager-Missionen 1980-81. Saturns Ringsystem macht den Planeten zu einem der schönsten Objekte im Sonnensystem. Die Ringe sind in eine Anzahl verschiedener Stücke geteilt, inklusive der hellen A- und B-Ringe und dem feineren C-Ring. Das Ringsystem hat mehrere Lücken. Die wichtigste Lücke ist die Cassini-Spalte, die den A- vom B-Ring trennt. Giovanni Cassini entdeckte diese Spalte 1675. Die Encke-Spalte innerhalb des A-Rings wurde nach Johann Encke benannt, der die Spalte 1837 entdeckte. Uranus ist der siebte Planet der Sonne und der drittgrößte. Er wurde 1781 von William Herschel entdeckt. Uranus besitzt wenigstens 15 Monde. Die beiden größten, Titania und Oberon, entdeckte William Herschel 1787. Kennzeichnend für Uranus ist die Tat- sache, dass er zur Seite gekippt ist. Dem Beobachter bietet Uranus leider nicht so ein brei- tes Spektrum an interessanten Details. Die Kontraste in seiner Atmosphäre sind sehr schwach und die Beob- achtungen von Details sind professionelleren Geräten im 1 Meter-Bereich vorbehalten. Jedoch lässt sich das Spiel der Mond zumindest fotografisch verfolgen. Neptun ist der äußerste Planet unter den Gasriesen. Neptun umrundet die Sonne einmal in 165 Jahren. Er besitzt mindestens acht Monde, von denen sechs Voyager entdeckt hat. Neptun wurde im September 1846 von Johann Gottfried Galle vom Berliner Obser- vatorium und Louis d'Arrest, einem Astronomiestu- denten, auf Grundlage mathematischer Berechnung, die Urbain Jean Joseph Le Verrier gemacht hatte, entdeckt. Neptun ist ein dynamischer Planet mit verschiedenen großen, dunklen Flecken, die an Jupiters wirbelsturm- artige Stürme erinnern. Der größte Fleck, bekannt als Großer Dunkler Fleck, besitzt etwa die Größe der Erde und ähnelt dem Großen Roten Fleck auf Jupiter. Leider sind solche Details für Amateure absolut unerreichbar, lediglich die Bewegung des großen Mondes Triton kann nachverfolgt werden. Kometen Kometen werden manchmal als schmutzige Schneebälle oder „eisige Schlammklumpen“ bezeichnet. Sie bestehen aus einem Gemenge aus Eis (sowohl aus Wasser wie aus gefrorenen Gasen) und Staub. Unser Planetensystem Eine kleine Collage aus allen von mir fotografierten Planeten (jeweils eine der besten Aufnahmen), sowie der Sonne. Mehr Informationen zu den Aufnahmen gibt es in der jeweiligen Rubrik zum Objekt. Die Sonne wurde im H-Alpha-Licht aufgenommen. Ich versuche diese Kollage immer aktuell zu halten, daher ändert sie sich ab und zu. Mondportraits (33 Bilder) In diesem Bereich sind Bilder, die den gesamten Mond zeigen. Ausgenommen sind Mondfinsternisse, denen ich einen extra Bereich widme. Die wandelnde Phasengestalt unseres Erdtrabanten erzeugt unterschiedliche Erscheinungsbilder. Dabei hüllt das Schattenspiel die Mondlandschaften in harte hell/ dunkel-Kontraste und gibt den Formationen und Kratern mehr Tiefe, als sie eigentlich besitzen, enthüllt gleich- zeitig aber feine Details, die unter normalen Beleucht- ungsverhältnissen nicht sichtbar sind. Hier versuche ich die unterschiedlichen Erscheinungs- bilder des Mondes fest zu halten, wobei ich bei den ... ... auf spezielle Formationen oder Krater eingehe. Denn der Mond bietet eine Vielzahl unterschiedlich- ster Strukturen - große Graben, Rillen, Bergketten und natürlich die vielen Krater. Bei sehr gutem Seeing lassen sich immerhin Struk- turen von ein bis zwei Kilometer Größe abbilden, man bedenke, auf einer Enfernung von rund 400.000 Kilometer! So kleine Objekte wie das Mondauto lassen sich zwar nicht abbilden, jedoch hat es seinen Reiz, die... Hier gibt es eine alphabetisch geordnete Liste aller Mondkrater-Fotos, damit es bei der gezielten Suche nach bestimmten Motiven einfacher ist, die entsprechenden Bilder zu finden. - Zum Krater-Archiv! Landestellen von Mondsonden und bemannten Flügen... (2 Bilder) ... zu fotografieren, denn diese Bilder kann man dann mit den Panoramafotos vergleichen, die die Astronauten auf der Mondoberfläche gemacht haben. Mondfinsternisse (50 Bilder) Eine Mondfinsternis ist, sofern die Bedingungen stimmen ein sehr farbenprächtiges und stimmungs- volles Ereignis. Hier finden sich inzwischen Fotos von sechs verschiedenen Mondfinsternissen, die ich beobachtet und dokumentiert habe. Chemische Mondfotos (5 Bilder) In dieser Galerie sind einige alte Mondfotos, die ich noch mit analoger Technik auf Film gemacht habe. Sie gehören alle zu meinen ersten Versuchen und sind daher von minderer Qualität. Zudem ist der qualitative Unterschied zu aktuellen digitalen Bildern groß. Die Mondphasen Der Verlauf der Phasengestalt des Mondes. Da für einen Monat lang anhaltend gutes Wetter hier praktisch unmöglich ist, ist jeder Versuch vergenlich, alle nötigen Aufnahmen innerhalb eines Monats zu machen. Die Aufnahmen sind daher bei unterschiedlichen Lunationen entstanden. Die Internationale Raumstation kann mit Amateur- teleskopen beobachtet und fotografiert werden! Auch ich habe einige Versuche dazu unternommen, recht gut lassen sich einzelne Details, wie Module, Solarsegel und andere Aufbauten erkennen. Geostationäre Satelliten Geostationäre Satelliten stehen für einen spezifischen Ort auf der Erde immer am selben Punkt am Himmel. Bei der Fotografie oder Beobachtung schaltet man daher die Nachführung ab. Man kann dann einen oder mehrere stillstehende Stern- chen beobachten, während alle anderen Sterne durch das Gesichtsfeld wandern. Darüber hinaus kann man bei Clustern, also Satellitengruppen, oft schon nach etwa 15 Minuten Eigenbewegungen feststellen, die der Stabilisierung der Bahnlage dienen. Satellitenspuren Es kommt vor, dass man nachts "fliegende Sterne" sieht: Satelliten. In einer Höhe, wo die kleinen Objekte noch Sonnenlicht ab bekommen, ziehen sie ihre Bahn. Bei 2000 bis 3000 Satelliten in Umlaufbahnen, ohne den Weltraumschrott mit zu zählen, ist es auch keine Seltenheit mehr, am Nachthimmel ein solches Objekt zu sehen. Mit Weltraumschrott kommt man sicherlich auf die dreifache Zahl... Iridium-Flares Ein besonderer Satelliten-Typ sind die Iridium- Telekommunikationssatelliten (Satelliten-Handy's...), die eine extrem spiegelnde flache Antenne besitzen. Von ihnen werden die so genannten Iridium-Flares verursacht. Astra 2A, 2B, 2D sind Fernsehsatelliten der SES Global (vormals SES-Astra – Société Européenne des Satellites-Astra) mit Sitz in Betzdorf in Luxemburg, die für den Fernsehempfang in Europa eingestellt sind. Astra 2A wurde 1998 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All befördert. Astra 2B und 2D wurden 2000 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All befördert. Eutelsat ist die Abkürzung für European Telecommunications Satellite Organization. Über die insgesamt 23 Eutelsat-Satelliten werden in Europa, Afrika, Asien sowie Nord- und Südamerika rund 120 Millionen Menschen mit TV- und Rundfunkprogrammen versorgt. Eutelsat 2-4 wird auch Eutelsat Eurobird 1 genannt. Hotbird-Gruppe (Foto vom 27.05.2005) Ort: Offenbach am Main Optik • Kamera: Orion 80ED / Canon EOS 300D Dateigröße: 63 kB bzw. 142 kB Kommentar : Am 29. März 1995 wurde EUTELSAT II F6 erfolgreich mit einer Ariane gestartet und wurde den Namen HOTBIRD 1 verliehen. Vier weitere HOTBIRDs sollten dann in den nächsten Jahren folgen. Gestartet wurde HOTBIRD 2 1996 mit einer Atlas-Rakete, HOTBIRD 3 1997 mit Ariane 4, HOTBIRD 4 am 1998 mit Ariane 4 und HOTBIRD 5 im Oktober 1998 mit einer Atlas. Astra 1-Gruppe (Foto vom 12.05.2005) Ort: Offenbach am Main Optik • Kamera: Orion 80ED / Canon EOS 300D Dateigröße: 69 bzw. 143 kB Kommentar : Eine weitere Aufnahme, bzw. ein weiteres Komposit des Astra 1-Clusters. Diesmal über 40 Minuten hinweg verfolgt. Wenn das Wetter etwas stabiler ist, werde ich das nochmal mit mehreren Stunden wiederholen. Zusätzlich zum Bild gibt es diemal auch eine GIF-Animation, die schon ganz gut die Dynamik dieser Gruppe erahnen lässt: Astra 1-Gruppe Animation (Foto vom 12.05.2005) Ort: Offenbach am Main Optik • Kamera: Orion 80ED / Canon EOS 300D Dateigröße: 573 kB Astra 1-Gruppe (Foto vom 02.05.2005) Ort: Offenbach am Main Optik • Kamera: Orion 80ED / Canon EOS 300D Dateigröße: 124 kB Kommentar : Der Astra Satelliten Cluster besteht aus 7 einzelnen Satelliten: Astra 1A, 1B, 1C, 1E, 1F, 1G, und 1H. Der Satellit Astra 1D ist nicht Teil des Clusters, sondern ist alleine auf einer anderen Position. Die Astra-Satelliten sind europäische Telekommunikationsatelliten. Das Bild ist ein Komposit aus zwei Aufnahmen mit 5 bzw. 15 Minuten Belichtung. Man kann die Eigenbewegung der Satelliten zu Stabilisierung der Bahn auf der Aufnahme erkennen! Eine Komposition aus vier, in regelmäßigen Abständen hintereinander erfolgten Aufnahmen, diesmal aber bei einer höheren Brennweite von 88mm statt den 47mm bei der anderen Aufnahme. Eine Komposition aus sechs in regelmäßigen Abständen hintereinander erfolgten Aufnahmen. Man sieht, wie sich Merkur und auch die umgebenden Sterne dem Horizont nähern. Nach mehreren Fehlversuchen in den letzten Tagen, Merkur in der Abenddämmerung aufzunehmen, bin ich dazu übergegangen, ihn tagsüber zu fotografieren. Das Seeing war unruhig, hatte aber erstaunlich gute Momente... Schon auf einigen Einzelbildern war die Phasengestalt von Merkur enorm scharf abgebildet! Westliche Elongation August 2005 Östliche Elongation Juni • Juli 2005 Hier ein Foto vom 28. durch dünne Zirren, daher etwas matschiger als die bisherigen. Man merkt an der Größe, dass Merkur uns näher gekommen ist. Ich habe versucht, die drei vorangegangenen Aufnahmen gleich zu bearbeiten und in einer Animation zusammen zu fassen. Man kann bereits die Rotation erkennen, bei einer Rotationsdauer von 59 Tagen entspricht das bereits knapp 20°. (Nicht zu verwechseln mit dem Merkurtag, der 176 Erdtage lang ist!) Auf dieser dritten Aufnahme sind erneut die gleichen Strukturen zu erkennen und nach einigen Vergleichen mit einer Albedokarte bin ich mir sicher, das diese auch echt sind! Bei dem weißen Fleck unten rechts handelt es sich demnach um den Strahlenkrater Murasaki. Ich denke diese Aufnahme ist gut gelungen. Wobei ich noch nicht zweifelfrei sagen kann, ob und wenn ja, was an Details zu erkennen ist. Östliche Elongation März 2005 Östliche Elongation Februar 2006 Östliche Elongation März 2004 Wie meistens bei Merkur-Beobachtungen in der Abenddäm- merung, waren die Bedingungen wieder mal sehr schlecht. Daher ist es meistens ein "Kampf", die Phasengestalt sauber hinzubekommen, an Ober- flächendetails garnicht zu denken... als nächstes werde ich es wieder am Tag versuchen. Ein Merkur-Transit ist ein sehr seltenes Ereignis, welches im Schnitt nur alle 15-20 Jahre von Eu- ropa aus beobachtbar ist. Und dieses Mal sogar in voller Länge ! Der Merkur-Transit am 07.05.2003 ! (11 Bilder) Wegen einer längeren Phase guten Wetters, konnte ich die Östliche Elongation im April fast vollständig verfolgen. Weitere Ereignisse in 2003 konnte ich nicht beobachten. Merkur - Östliche Elongation April 2003 Alte Aufnahmen von 1997, die ich mit meinem Celestron C8, einem 8 Zoll Schmidt-Cassegrain, auf Film gemacht habe. Immerhin ist die Phase grob erkennbar... Das Bild gibt (bis auf die Korrektur der atmosphärischen Refraktion) sehr gut den visuellen Anblick im C11 wieder, wobei die Venus visuell etwas gleißender erscheint. Im IR-Licht lässt sich die Phase recht scharf abbilden, Details kann man jedoch hier nicht erwarten... Im UV-Licht ist leider unter diesen Bedingungen noch nicht viel machbar, lediglich ganz schwach zeigen sich gröbste Details. Das dürfte sich aber noch ändern. Diese Sichtbarkeitsphase war weniger interessant, da Venus im Vergleich zu 2004 immer relativ niedrig stand. Dennoch sind ein paar Aufnahmen am Tag- himmel gelungen. März 2004 stand die Venus enorm hoch über dem Ho- rizont, damit ergaben sich die besten Beobachtungs- bedingungen seit langem. Nach dem Venustransit ha- be ich erste CCD-Aufnahmen im UV-Licht gemacht Ein Venus-Transit ist ein sehr seltenes Ereignis, wel- ches im Schnitt etwa nur alle 120 Jahre von Europa aus beobachtbar ist! Sehr gutes Wetter begleitete dieses Jahrhundert-Ereignis. Venus hat so ein großes Rückstrahlvermögen, dass sie hell genug ist, um sie am Tag beobachten zu können. Während ihrer oberen Konjunktion steht die Venus sozusagen "hinter" der Sonne... Älteres Fotos, die ich noch auf die "herkömmliche" Art und Weise gemacht habe, nämlich mit einem gewöhnlichen chemischen Film, die Auflösung heutiger CCD-Fotografie ist nicht erreichbar. Eine Kollage des Wandels der Phasengestalt der Venus während der östlichen Elongation 2004 bis zum Venustransit. Die Größenverhältnisse stimmen. Wann ist die nächste Elongation? Externe Links zum Thema "Merkur" US-amerikanische Sonde Pioneer Venus Orbiter (PVO) US-amerikanische Sonde Magellan "Planet Venus" beim "Space Science Data Center" Einführung zum Thema Venus vom JPL Solar System Portrait des Planeten Venus von Calvin J. Hamilton's Views of the Solar System Rubrik Planet Venus des Open Directory Project (ODP) Informationen über die Mission der Sonde Magellan zum Planeten Venus Archiv mit Daten zum Projekt Magellan beim NSSDC der NASA Übersicht der Mission zur Erforschung des Planeten Venus Aufnahmen des Planeten Venus vom Röntgenteleskop CHANDRA Info : Die Veränderungen in der Venusatmosphäre gehen recht rasch vor sich. Mit Hilfe eines photometrischen U-Filters und einem ausreichend lichtempfindlichen CCD ist die Beobachtung im UV-Licht möglich. Nur ein Tag ist vergangen und die Wolkenformationen sehen schon wieder völlig anders aus. Das ist ein deutlicher Hinweis für die enormen Windgeschwindigkeiten von über 400 Kilometer pro Stunde in der hohen Venusatmosphäre. Diesmal ist es mir gelungen, die Vergrößerung nochmal zu erhöhen. Auffällig ist die große helle Formation im Süden. Zusatz : Christophe Pellier aus Frankreich hat an diesem Morgen ungefähr zur gleichen Zeit eine Aufnahme gemacht, die genau die selben Strukturen zeigt. Die Aufnahme gibt es auf der ALPO-Japan-Webseite (externer Link) zu sehen: http://www.kk-system.co.jp/Alpo/kk04/v040917z.htm Mein erster Versuch, die Venus im UV zu fotogarfieren. Grobe Einzelheiten und Wolkenformationen sind erkennbar. Es ist äußerst schwierig im UV zu arbeiten, da der Filter enorm viel Licht schluckt. Östliche Elongation 2004 Info : Insgesamt 17 Fotos dokumentieren, wie sich Venus dem Transit näherte. Die letzte Aufnahme wurde nur 2 Tage vor dem Transit am Taghimmel gemacht und zeigt die Venus mit nur 0,11% Phase Die Venus bei nur 0,11% Phase ! Die "Hörner" greifen deutlich über, es dürfte fast ein dreiviertel Kreis sein. Nach 122 Jahren ließ sich wieder ein Durchgang unseres inneren Nachbarplaneten Venus vor der Sonne beobachten. In Deutschland war dies zu- letzt 1882 möglich, und Europa wird dann bis zum 08.12.2125 auf die nächste Gelegenheit warten müssen! Venus, der innere Nachbar unserer Erde, bewegte sich an diesem Tag genau zwischen Sonne und Erde (untere Konjunktion) und durchquerte dabei die Sonnenscheibe, ähnlich wie der Mond bei einer Sonnenfinsternis. "We are now on the eve of the second transit ( of Venus) of a pair, after which there will be no other till the twenty-first century of our era has dawned upon the earth, and the June flowers are blooming in 2004. ... What will be the state of science when the next transit season arrives God only knows." William Harkness, 1882 - Astronom am U.S.Naval Observatory Den Beginn des Venustransits habe ich im Weißlicht festgehalten. Eine Serie aus 16 Bildern inklusive Animation dokumentieren den 2. Kontakt. Zum Einsatz kam ein 9 Zoll Schmidt-Cassegrain mit einem 8 Zoll Mylar-Folienfilter. Hier noch einige Gesamtansichten der Sonnenscheibe im H-Alpha-Licht während des Transits. Alle Aufnahmen wurden am Coronado MaxScope 40 mit der Canon EOS 300D gemacht. Neben der Venusscheibe sind also eine Vielzahl an Oberflächendetails zu erkennen, die bei der Weißlicht- Beobachtung verborgen bleiben: Protuberanzen, Filamente, Spikulen, Flares... Eine kleine Animation zeigt, wie weit die Sonne innerhalb von etwas mehr als 2 Stunden Beobachtungszeit rotierte. Für Aufnahmen bei höherer Vergrößerung habe ich zusätzlich zur Mylarfolie einen IR-Passfilter verwendet. Da langwelliges Licht etwas weniger anfällig für schlech- tes Seeing ist, ließ sich damit eine höhere Auflösung er- zielen. Die Granulation in der Photosphäre der Sonne ließ sich dadurch besser und schärfer abbilden. Hier gibt es auch eine Animation bei hoher Vergrößerung, die zeigt, wie die Venus sich langsam mit der Granulation im Hintergrund 'voran schiebt' Den Austritt habe ich komplett bei höherer Ver- größerung im Infrarot verfolgt. So gibt es hier die Kontakte drei und vier sowohl als Bildserie als auch animiert! CCD-Fotos - Offene Sternhaufen Info : Als offene Sternhaufen (oder galaktische Haufen) werden Ansammlungen von etwa 20 bis zu einigen Tausend Sternen bezeichnet, deren Konzentration im Haufenzentrum relativ gering ist. Doch heben sie sich deutlich vom Sternhintergrund ab. Engere Ansammlungen werden als Kugelsternhaufen bezeichnet. Der Andromedanebel (auch Großer Andromedanebel, Andromeda-Galaxie oder manchmal fälschlich Andromeda-Galaxis) ist eine nach dem Sternbild Andromeda benannte Spiralgalaxie (NGC 224) vom Typ Sb. Die Andromeda-Galaxie ist umgeben von mehr als zehn kleineren Satellitengalaxien, von denen zwei elliptische Galaxien als M 32 und M 110 ebenfalls im Messier-Katalog verzeichnet sind und auf dieser Aufnahme zu erkennen sind. M32 ist die kompaktere der beiden und liegt auf dem Foto näher am Kern von M31. CCD-Fotos - Kugelsternhaufen Info : Als Kugelsternhaufen bezeichnet man gravitativ gebundene, und damit zusammengehörige Ansammlungen mit bis zu einigen hunderttausend oder Millionen Sternen, deren Konzentration zum Haufenzentrum hin stark ansteigt. Sie befinden sich in einer kugelförmigen Umgebung von Galaxien, dem Halo. CCD-Fotos - Emissionsnebel Info : Als Emissionsnebel (lat. emittere, »aussenden«) werden in der Astronomie Wolken interstellaren Gases (Nebel) bezeichnet, die selbst Licht in verschiedensten Farben emittieren. Damit unterscheiden sie sich von Reflexionsnebeln, die lediglich eingestrahltes Licht reflektieren. Die Energiequelle, die den Nebel zum Leuchten anregt, sind üblicherweise hochenergetische Photonen eines oder mehrerer benachbarter heißer Sterne. CCD-Fotos - Reflexionsnebel Info : Mit Reflexionsnebel bezeichnet man in der Astronomie Wolken interstellaren Staubs (Nebel), die das Licht eines oder mehrerer benachbarter Sterne reflektieren. Die Sterne sind dabei nicht heiß genug, um das Material zu ionisieren, wie dies bei Emissionsnebeln der Fall ist, bewirken also kein Eigenleuchten des Nebels. Stattdessen wird das Sternenlicht durch die mikroskopischen Nebelpartikel gestreut, wodurch der Nebel selbst überhaupt erst für uns sichtbar wird; das Spektrum des Reflexionsnebels gleicht daher dem der einstrahlenden Sterne. Messier 78 (auch als NGC 2068 bezeichnet) ist ein Reflexionsnebel mit einer Helligkeit von +8,00 mag und einer Winkelausdehnung von 8.0' x 6.0' im Sternbild Orion. Er ist der hellste Reflexionsnebel am Himmel und gehört zum Nebelkomplex des Orionnebels. Die Plejaden sind ein offener Sternhaufen im Sternbild Stier. Die Sterne sind von blauen Reflexionsnebeln umgeben - staubige Überreste der Wolke, aus der sie entstanden sind. Aufnahmegerät war die EOS 300D an einem 80/600mm ED Refraktor. Aufnahmeort war der kleine Feldberg im Taunus. h Persei (auch als NGC 869 bezeichnet) ist ein +5,30 mag heller offener Sternhaufen mit einer Flächenausdehnung von 30.0'x 30.0' im Sternbild Perseus. h Persei liegt unmittelbar neben Chi Persei und ist mit bloßem Auge als schwaches Nebelfleckchen zu sehen. Chi Persei (auch als NGC 884 bezeichnet) ist ein +6,10 mag heller offener Sternhaufen mit einer Flächenausdehnung von 30.0'x 30.0'. Meine Geräte und deren Einsatzgebiete Zurzeit benutze ich zur Planetenfotografie und zur Deep Sky-Beobachtung ein 11" Schmidt-Cassegrain Teleskop von Celestron, das mir dank der großen Öffnung ein hohes Auflösungsvermögen bei den Planeten und am Mond bietet. Gleichzeitig ist es mit der großen Lichtsammelfläche ideal zum beobachten schwacher Deep Sky-Objekten geeignet. Weiterhin benutze ich einen Orion 80/600 ED-Refraktor für Beobachtungen mit großen Gesichtsfeldern und zur Fotografie bei geringer Brennweite. Das Gerät kommt auch sehr oft bei der Sonnenbeobachtung zum Einsatz, zum Beispiel in Kombination mit einem Herschelkeil. Hier kann man fotografisch mittels Solar Continuum Filter noch mehr Kontrast rausholen, um die Granulation optimal abzubilden. Setzt man statt dessen den Baader K-Line-Filter ein, kann man Sonnen-Phänomene im Kalziumlicht fotografieren. Bei der Weißlichtbeobachtung der Sonne hat sich ein Herschelkeil am Refraktor als die kontrast- reichste Lösung herausgestellt und ist vor allem visuell die reizvollste. Ansonsten habe ich gute Erfahrungen mit der AstroSolar-Folie gemacht. Für das C11 habe ich einen Folienfilter für die volle Öffnung, mit dem man - gutes Seeing vorausgesetzt - äußerst detailliert Sonnenflecken fotografieren kann. Hier ist die beste Kombination: C11 + fotografische AstroSolar-Folie + Solar Continuum-Filter + Webcam. Für die Sonnen-Beobachtung im H-Alpha-Bereich kommen zwei Systeme zum Einsatz: das Coronado PST setze ich mobil ein und um eine Übersicht der gesamten Sonne zu bekommen. Seit der Anschaffung eines größeren Systems nutze ich es nicht mehr fotografisch, nur noch visuell. Das Hauptinstrument ist hier ein 127/1200-FH-Refraktor, der mit einem 0.65A SolarSpectrum-System ausgestattet ist. Hiermit beobachte und fotografiere ich die Sonne bei hoher Vergrößerung mit 125mm Öffnung. Optiken Montierungen Okulare Prismen / Linsen Filter Diverses Kameras / CCDs Foto-Objektive Fotogr. Zubehör Optiken Celestron C11 XLT Carbon 11 Zoll f/10 Schmidt - Cassegrain Einsatzgebiet: Planetenfotografie, Planetenbeobachtung, Deep Sky-Beobachtung Celestron C8 Starbright 8 Zoll f/10 Schmidt - Cassegrain Einsatzgebiet: Deep Sky-Beobachtung TS 127 mm / 1200 mm 5 Zoll f/9,45 Fraunhofer Refraktor Einsatzgebiet: Sonnen-Beobachtung und Fotografie in H-Alpha Russentonne / MTO 11 4 Zoll f/10 Maksutov - Cassegrain Orion ED 80 mm / 600 mm 3,1 Zoll f/7,5 ED Refraktor Coronado PST 1,57 Zoll f/10 H-Alpha - Teleskop Coronado CaK-PST 1,57 Zoll f/10 Kalzium - Teleskop Verkaufte oder nur getestete Optiken Takahashi TSC-225 nach 14 Monaten wieder verkauft Intes MK 67 nach etwa 2 Jahren wieder verkauft Coronado MaxScope 40 nach knapp 8 Monaten wieder verkauft Celestron CR 150 nach 18 Monaten wieder verkauft Intes Micro Alter M 809 Deluxe etwa 2 Wochen getestet Intes Micro Alter M 715 nach etwa 1 Jahr wieder verkauft Ylena 150 2 Tage getestet Seit März 2005 besitze ich nun ein Celestron C11 in der Kohlefasertubus-Ausführung und mit XLT Starbright Coating. Ziel war es - dank der größeren Öffnung - noch mehr Detailauflösung bei der Mond- und Planetenfotografie zu erreichen, als mit meinem ehemaligen Takahashi TSC-225. Das Takahashi hat ein fantastische Optik, daher würde es das C11 schwer haben. Jedoch hatte ich Glück, die Beugungsringe sind fast wie im Lehrbuch! Weiterhin bin ich durch Erfahrungen aus der Praxis mit dem Gerät völlig zufrieden und erziele tatsächlich eine geringfügig bessere Auflösung. Vor allem bei der Mondfotografie wurde das schnell deutlich - es waren auf Anhieb mehr Feinheiten auf den Bildern. Etwa für drei Wochen hatte ich beide Geräte parallel und konnte so direkt auch visuell vergleichen. Das C11 weist ein nicht allzu starkes Spiegelshifting auf. Bei meinem C8 und ebenso bei dem TSC-225 ist es stärker ausgeprägt. Um möglichst feinfühlig fokussieren zu können, habe ich das C11 noch mit einem Crayford-Auszug (Siehe Bild rechts) versehen. Es ist der Auszug für SC-Teleskope von Baader, der sehr exakt läuft und dazu auch noch rotierbar ist, was sich oft als sehr praktisch erweist. Sehr schön ist die neue Unterbringung der Kollimationsschrauben am Fangspiegel. Bei meinem alten C8 muss man immer einen Deckel mit einem Schraubenzieher heraus hebeln. Bei dem neuen C11 dreht man die Abdeckung und schon ist man an den Schrauben. Es sind auch keine fummeligen Inbusschrauben mehr, sondern Kreuzschlitzschrauben. Technische Spezifikationen Wert Optisches Design: Schmidt-Cassegrain Öffnung: 279 mm / 11 Zoll Brennweite: 2800 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/10 Vergütung: StarBright XLT Auflösungsvermögen: 0,42 " Obstruktion: 34% Grenzgröße: 14,7 Lichtsammelvermögen: 1593x Tubusgewicht: 13 kg Allgemeines Das C8 war mein erstes "richtiges" Teleskop, davor hatte ich so einen kleinen Kaufhausrefraktor... Ich habe es 1996 gekauft und ich würde es heute wieder kaufen, denn es ist sein Geld wert. Das C8 ist ein Allrounder, es ist sowohl für die Planeten als auch für die Deep Sky-Beobachtung geeignet. Die Abbildungsleistung ist sehr gut und die "Starbright Coating" genannte Vergütung sorgt für eine hohe Transmission. Die Kompaktheit ist ebenfalls ein großer Pluspunkt, 2000 mm Brennweite und nur 40cm kurz bei 8" Öffnung. In der Praxis Der 6x30 Sucher war mir irgendwann zu klein und ich habe ihn durch einen 8x50 ersetzt. Als Halterung dient das Baader Quick Release-System, das es ermöglicht, den Sucher in wenigen Sekunden zu montieren / demontieren. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch, wie man es von Baader gewöhnt ist. Ein Nachteil des C8 ist allerdings die lange Auskühlzeit, doch da habe ich für Abhilfe gesorgt. Ich habe zwei PC-Lüfter in die Spiegelzelle eingebaut. Einen Bericht vom Umbau gibt es HIER. Datenblatt Technische Spezifikationen Wert Öffnung: 203 mm Brennweite: 2030 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f / 10 Grenzgröße: ~ 13-14 mag Auflösung: ~ 0,7" Durchmesser des Fangspiegels: ~ 68 mm Obstruktion: 33% Gewicht: ~ 5-6 kg Linear Field of View: 40 mm Allgemeines Den TS-Refraktor habe ich mir für die Sonnenbepbachtung zugelegt, genauer gesagt für die H-Alpha-Beobachtung in Verbindung mit einem Solar Spectrum System. Für solche monochromatischen Beobachtungen sind Achromaten gut geeignet. Einen Farbfehler gibt es hier ja nicht. Es kann lediglich vorkommen, dass der Refraktor für die gewünschte Wellenlänge nicht gut gerechnet ist. Der TS-Refraktor eignet sich aber sehr gut zur Beobachtung im H-Alpha-Bereich. Hier einige Vor- und Nachteile, die mir bisher aufgefallen sind: positiv + gute Innenschwärzung, wie vom Hersteller beschrieben. + guter Sucher + sehr gute Sucherhaltung mit guter Montage-Vorrichtung. + solider Tubus mit Blenden + Rohrschellen und Montageschiene solide mittel o Taukappe aus Kunststoff, dafür sehr leicht o Taukappe etwas kurz, als Faustregel gilt das doppelte der Öffnung. Es gab jedoch bisher keine Probleme mit Tau. negativ - Objektiv in Kunststofffassung - Okularauszug mit starkem Shifting Technische Spezifikationen Wert Öffnung: 127 mm Brennweite: 1.200 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/9,4 Gewicht 8 kg Allgemeines Ein gutes Maksutov bringt Ihnen fast die Schärfeleistung eines Refraktors bei sehr hoher Farbreinheit. Mit dem MTO 100/1000 können Sie problemlos bis an das theoretische Limit gehen. Jede Optik erfüllt ohne Probleme die Voraussetzungen, um beugungsbegrenzt abzubilden. Auch die anspruchsvolle Fotografie durch das MTO 100/1000 ist kein Problem, durch die eingebaute multivergütete Bildfeldebnungslinse. Damit ist eine hohe Schärfe über das gesamte Bildfeld garantiert. Datenblatt Technische Spezifikationen Wert Öffnung: 100mm Brennweite: 1000mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/10 Fokussierung: Shiftingfrei über vorderen Rändelring Entfernungseinstellung: Von 3 Meter bis Unendlich Anschlußgewinde: M-42 x 1 mm Standardgewinde Stativanschluß: Über jeweils 2 x 1/4" oder 3/8" Anschlüsse Gewicht: 2,3 kg Allgemeines Der Orion 80/600 ED ist ein zweilinsiger Refraktor mit Luftspalt, wobei die hintere Linse aus ED-Glas besteht. Dadurch wird bereits eine sehr gute Farbkorrektur erzielt, die die heute üblichen kurzen Fraunhofer weit in den Schatten stellt. Der Okularauszug ist ein weich laufender Crayford-Auszug, der kein Shifting hat. Er ist weit besser als die Auszüge mit Zahntrieb bei SkyWatcher-Fraunhofern oder ähnlichen Geräten. Auch mit meinem 41mm Panoptic-Okular (950g !) gibt es keine Probleme. Lediglich die 2" Okularklemmung habe ich durch eine hochwertige mit Messing-Spannring von Baader Planetarium ersetzt. Zum einen gibt es damit keine Klemmschäden mehr an den Okularen und an dem Zenitspiegel, zum anderen ist die Klemmung so viel sicherer, stabiler und exakter. Das heißt, es gibt keinen "knick" im optischen System. Ist die Klemmung zu schwach, dann sitzt das Zubehör natürlich schief im Okularauszug. Das wird hiermit vermieden. Das Gerät ist gut zur Deep Sky-Fotografie geeignet, beispielsweise mit einer Canon EOS 300D. Ich verwende den Refraktor oft zur visuellen Beobachtung der Sonne im Weißlicht mittels Herschelkeil. Ebenso lassen sich mit dieser Kombination auch gut Sonnenflecken fotografieren - auch im Licht der Kalzium-Linien! Mit dem Orion 80 ED hat man wirklich ein gutes, transportables Gerät. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Die Abbildung hat mich bisher immer überzeugt. Datenblatt Technische Spezifikationen Wert Optisches Design: ED-Refraktor, zwei Linsen mit Luftspalt, hintere Linse ED-Glas Öffnung: 80 mm / 3,1 Zoll Brennweite: 600 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/7,5 Auflösungsvermögen: 1,75 " Tubuslänge: 61cm (mit Taukappe) Tubusgewicht: 2.7 kg Okularauszug: 2" Crayford Ähnlich dem Maxscope40 handelt es sich um ein bereits komplettes H-Alpha-Teleskop, mit optimierten Komponenten. Für den Einstieg in die H-Alpha Sonnenbeobachtung ist das PST das ideale Gerät. Ein späterer Ausbau auf eine engere Bandbreite, um dadurch mehr H-Alpha Oberflächendetails zu sehen ist problemlos möglich - das PST ist bereits vorbereitet, um Solarmax40 aufzunehmen! Ich habe das bereits ausprobiert, in meiner H-Alpha-Galerie befinden sich einige Bilder vom 20.08.2004, die im "Doublestick"-Modus gemacht wurden. Datenblatt Technische Spezifikationen Wert Öffnung: 40 mm Brennweite: 400 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/10 Blockfilter: BF 5 (fest installiert) Bandbreite: < 1.0 Angström Wellenlänge: 656,2 nm ( H-alpha) Fokussierung: Innenfokusierung Anschluß: 1,25" Montage: Zwei Fotostativgewinde sind integriert Gewicht: 1,4 kg Länge: 380 mm Breite: 76 mm Sonstiges: Eingebauter Sonnensucher Objektiv besitzt Gewinde um doppelten SM 40 aufzunehmen, sodaß man auf < 0.6 A kommt. Allgemeines Das Intes MK 67 habe ich im Oktober 2002 erworben. Gebraucht, aber in sehr gutem Zustand. Mit 590 € war es ein Schnäppchen (Neupreis: 1270 € !). Ausgestattet ist es mit einem 8x35 Sucher, der ein recht angenehmes Einblickverhalten hat, was natürlich sehr subjektiv ist. Dabei ist auch eine kompakte Tragetasche. Die Wände sind verstärkt, so dass sie sich nicht verformt und ausreichenden Schutz bietet. Eine Seitentasche für Zubehör ist auch noch dran. Außerdem war noch ein 2" Zenitspiegel von Intes und eine Reduzierhülse von 2" auf 1,25" dabei. Der Crayford-Auszug Der Spiegel ist fest montiert und wird beim Fokussieren nicht bewegt. Dies erfolgt nämlich über einen sehr feingängigen und exakten Crayford-Auszug, der einen verstellbereich von 35mm bietet. Da der Spiegel nie bewegt wird ist eine Kollimation eigentlich nie nötig. Als ich es per Post bekommen habe war es kein bischen dejustiert. Ebenfalls existiert dadurch kein Spiegelshifting. Handhabung Ohne Zenitspiegel benötigt man oft eine Verlängerungshülse, die war dabei. die Okularklemmungen funktionieren mit Messingspannringen, die eine Beschädigung der Okulare verhindern und wesentlich sicherer klemmen. Montiert wird der Tubus über eine Prismenschiene á la Vixen. An der Oberseite des Tubus befindet sich ein massiver Tragegriff, der den Transport erleichtert.Das fehlt mir am C8. In der Praxis Die Optik ist sehr gut. Trotz der 35% Obstruktion ist die Kontrastleistung sehr gut und Sterne werden nadelfein abgebildet. In Sachen Deep Sky macht sich das Öffnungsverhältnis von f/12 stark bemerktbar. Dafür setze ich es auch kaum ein, der Einsatzbereich heißt eh Planeten, Sonne und Mond. Sternhaufen werden aber gestochen scharf abgebildet und sind daher mit im Programm. Für Fotografie ist die Optik sehr gut geeignet (bis auf Deep Sky), das Bild ist randscharf und wird gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Brennweite beträgt laut Aufschrift 1500 mm, liegt aber bei knapp 1800mm. War wohl ein Versehen von Intes. Bei Angeboten im Internet steht aber auch immer 1800mm. Datenblatt Technische Spezifikationen Wert Öffnung: 150 mm Brennweite (nach Aufschrift): 1.500 mm Brennweite (nach Messung): 1.770 mm Resultierendes Öffnungsverhältnis: f/12 Durchmesser des Fangspiegels: 53 mm Obstruktion: 35% Maße des Tubus 7" Durchmesser x 14.2" Länge Gewicht 4.5 kg Linear Field of View 40 mm Okulare Meine aktuelle Okularstaffelung setzt sich aus folgende Okulare zusammen: 2 Zoll 41 mm Panoptic von Tele Vue 20mm Nagler T2 von Tele Vue 12 mm Nagler T4 von Tele Vue 1,25 Zoll 36 mm Plössl von Vixen 30 mm LE von Takahashi (2x für Bino) 18 mm LE von Takahashi (2x für Bino) 15 mm Plössl von Vixen 12,5 mm LE von Takahashi (2x für Bino) 7,5 mm LE von Takahashi (2x für Bino) Spezialokulare 12,5 mm Doppelfadenkreuzokular Verkaufte oder getestete Okulare 40 mm Pentax XW (~1 Woche getestet) 40 mm Erfle von Baader (verkauft) 40 mm Plössl von TeleVue (verkauft) 35 mm Panoptic (~1 Woche getestet) 30 mm Widescan Typ II (verkauft) 25 mm MA von Meade (defekt) 20 mm Pentax XW (~1 Woche getestet) 19 mm Axiom von Celestron (verkauft) 18 mm Cemax von Coronado (verkauft) 15 mm Panoptic von Tele Vue (verkauft) 14 mm Leica TO WA-Okular (~1 Woche getestet) 14 mm Mono von TMB (~1 Woche getestet) 12 mm Cemax von Coronado (verkauft) 9 mm Genuine Ortho (~1 Woche getestet) 7 mm Nikon (verkauft) 6,3 mm Plössl von Celestron (verkauft) 5 mm LV von Vixen (verkauft) 3 mm Radian von Tele Vue (~1 Woche getestet) Farbfilter Meade Wratten 82A 1,25" Meade Wratten 11 1,25" Meade Wratten 25A 1,25" Celestron Wratten 47 1,25" Celestron Wratten 80A 1,25" Vixen 1,25" Farbfilterset Grau-/Neutralfilter Baader 2" Neutralfilter ND 3.0 Baader 2" Neutralfilter ND 0.9 Baader 2" Neutralfilter ND 0.6 Celestron Mondfilter ND 0.9 1,25" Filter für die Sonnenbeobachtung Baader Kalzium K-Line-Filter Baader Solar Spectrum 0.65 Angström Baader AstroSolar Sonnenfilter für C11 Baader Solar Continuum 1,25" Nebelfilter Lumicon 1,25" UHC-Filter Astronomik 2" UHC-Filter Spezialfilter Baader UV-IR-Sperrfilter 1,25" Baader U-Filter 1,25" Baader IR-Passfilter 1,25" Schüler U-Filter 1,25" Variabler Polfilter von Orion Heliopan RG 1000 30,5mm Baader 2" Kontrast Booster (verkauft) Montierungen 10 Micron GM 2000 QCI Montierung mit Centaurus Dreibeinstativ Vixen Great Polaris und das GP DX-Stativ Verkaufte Montierungen Vixen New Atlux nach 3 Jahren verkauft Prismen / Linsen Baader/Zeiss Großfeld Binokularansatz Baader 2" Herschelkeil Intes 1,25" Herschelkeil Baader Fluorit Flatfield Converter William Optics 2" Zenitspiegel Vixen 1,25" Zenitprisma Skywatcher 2x APO-Barlow (1,25") Intes 2" Zenitspiegel (verkauft) TeleVue PowerMate 4 (2") (verkauft) Foto-Objektive Canon EF 100-400 mm L IS USM Canon EF 24-105 mm L IS USM Sigma AF 12-24 mm EX DG HSM Carl Zeiss Jena Sonnar 4/300 für Mittelformat Zenitar 16 mm (verkauft) Canon EF 28-80 mm USM (verkauft) Practicar 5,6/500 MC für Mittelformat (verkauft) Weiteres Canon Extender EF 1.4x II Okulare: 41mm Panoptic von Tele Vue Das Panoptic 41mm ist in meiner Okularkiste der Nachfolger für das 40mm Baader Erfle. Es liefert mir ein noch größeres scheinbares Gesichtsfeld als das Baader Erfle und dazu noch das größte mögliche wahre Gesichtsfeld, was meiner Meinung für das Einsatzgebiet das wichtigste ist. Die Abbildung ist sehr gut, Sterne werden in meinen Geräten bis zum Rand nadelfein abgebildet. An f/10 Geräten ergab sich hier kein großer Unterschied zwischen dem Erfle und dem Panoptic. Bereits am f/7,5 Refraktor wurden die Unterschiede deutlicher. Störende Reflexe oder Kidney beaning (letzeres liegt beim Baader Erfle vor) konnte ich bisher nicht feststellen. Das Einblickverhalten ist sehr angenehm! Datenblatt Brennweite [mm] 41 Gesichtsfeld [°] 68 Linsenzahl 6 Steckdurchmesser 2 Zoll Augenabstand [mm] 27 Feldblende [mm] 46 Gewicht [g] ca. 985 Anwendung Größtmögliches Gesichtsfeld 2° Okulare: 20mm Nagler T2 von Tele Vue Das Nagler 20mm T2 ist im wahrsten Sinne ein "Klotz". Sein Durchmesser ist zwar über ein Zentimeter kleiner als der des 41mm Panoptic, jedoch ist es ein Zenitmeter höher und noch schwerer! Ein Kilogramm bringt das gute Stück auf die Waage! Unten ist ein Bild, dass den Größenvergleich zwischen dem 20mm Nagler, dem 41mm Panoptic, einem 40mm Plössl und einem 18mm Takahashi LE zeigt. Das Okular liefert ein enorm randscharfes Bild und mit 82° scheinbarem Gesichtsfeld hat man den "Spacewalk-Effekt". Kugelsternhaufen sind zum Beispiel in diesem Okular ein besonderes Erlebnis! Leider wird dieses Modell nicht mehr hergestellt und ist daher nur auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Datenblatt Brennweite [mm] 20 Gesichtsfeld [°] 82 Steckdurchmesser 2 Zoll Augenabstand [mm] ~15 Gewicht [g] ca. 1080 Okulare: 20mm Nagler T2 von Tele Vue Das Nagler 20mm T2 ist im wahrsten Sinne ein "Klotz". Sein Durchmesser ist zwar über ein Zentimeter kleiner als der des 41mm Panoptic, jedoch ist es ein Zenitmeter höher und noch schwerer! Ein Kilogramm bringt das gute Stück auf die Waage! Unten ist ein Bild, dass den Größenvergleich zwischen dem 20mm Nagler, dem 41mm Panoptic, einem 40mm Plössl und einem 18mm Takahashi LE zeigt. Das Okular liefert ein enorm randscharfes Bild und mit 82° scheinbarem Gesichtsfeld hat man den "Spacewalk-Effekt". Kugelsternhaufen sind zum Beispiel in diesem Okular ein besonderes Erlebnis! Leider wird dieses Modell nicht mehr hergestellt und ist daher nur auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Datenblatt Brennweite [mm] 20 Gesichtsfeld [°] 82 Steckdurchmesser 2 Zoll Augenabstand [mm] ~15 Gewicht [g] ca. 1080 Okulare: 30mm LE von Takahashi Durch die LE-Okulare konnte ich schon mehrfach beobachten, meistens war es die Sonne in H-Alpha an einem Binokularansatz und auch Planeten. Der komfortable Einblick und die scharfe Abbildung haben mich sofort überzeugt! Mit 52° scheinbarem Gesichtsfeld wirkt das Bild auch nicht so einengend. Nun habe ich sie mir selbst in drei Brennweiten für das Bino zugelegt. Ich denke damit meine neuen Lieblingsokulare für die Mond-, Planeten- und auch Sonnen-Beobachtung gefunden zu haben. Ideal sind sie auch für die hochvergrößernde binokulare Beobachtung von Planetarischen Nebeln. Datenblatt Brennweite [mm] 30 Gesichtsfeld [°] 52 Linsen / Gruppen 5/3 Steckdurchmesser 1,25 Zoll Augenabstand [mm] ca. 20 Gewicht [g] ca. 160 Allgemeines Der K-Line-Filter ist ein okularseitiger Filter, der in Kombination mit einem Weißlicht-Objektiv-Sonnenfilter oder einem Herschelkeil zur Beobachtung der Sonne im Spektralbereich der beiden starken Kalziumlinien verwendet werden. In diesem Spektralbereich zeigt sich die Sonne tief violett. Die Besonderheit bei der Beobachtung mit diesem Filter ist das wesentlich deutlicher hervortretende Fackel-Netzwerk. Die Strukturen sind mit Supergranulationszellen assoziiert. Dieser Spektralbereich ist nur bedingt visuell beobachtbar. Die Empfindlichkeit des menschlichen Auges endet etwa in diesem Spektralbereich, manche Leute sehen daher nichts. Der Filter ist dagegen fotografisch problemlos einsetzbar. So setze ich ihn auch ein. Der klare Vorteil dieser Filter gegenüber Komplettsystemen von Coronado ist die Flexibilität. Der Filter kann praktisch mit jeder Optik kombiniert werden, die mit Sonnenfilter oder Herschelkeil ausgestattet ist. Das kleinste System von Coronado ist das CaK-PST mit 40 mm Öffnung. Trotzdem kostet der Baader-Filter nur ein drittel des Preises für das CaK-PST. Einen kleinen Nachteil hat der Filter gegenüber den teureren Systemen: der Filter hat einen wesentlich breiteren Durchlaß, weswegen der Kontrast auf der Kalzium-Linie geringer ist, als zum beispiel beim CaK-PST. Im Hinblick auf das Preis-/Leistungsverhältnis haben beide Systeme Sinn. Aufnahmen, die mit diesem Filter gemacht wurden gibt es hier: Die Sonne im Licht der Kalzium K-Linie (CaK) Hier ein Vergleich zwischen Weißlicht- und K-Line-Aufnahmen: Allgemeines Im Mai 2005 habe ich in ein neues Filtersystem zur Beobachtug der Sonne im H-Alpha-Bereich investiert. Diesmal sollte es ein Temperatur-geregeltes System mit einem homogenen Filter werden. Die Entscheidung fiel auf ein Solar Spectrum von Baader mit 0.65 Angström, 25 mm Filterdurchmesser und 125 mm Frontfilter. Im Gegensatz zu einem DayStar-System, altert der H-Alpha-Filter nicht, zumindest nicht so schnell. Grund ist der neue C-ERF Frontfilter, ein Energieschutzfilter, der keine Wärmestrahlung durchlässt. Dadurch erhitzt sich der Filter nicht. Man kann sich leicht selbst davon überzeugen, indem man die Hand in den Brennpunkt des Teleskops hält, während der Frontfilter montiert ist. Normalerweise würde man aufgrund der Erhitzung der Haut sofort die Hand zurück ziehen. Statt dessen ist jedoch keine Wärme spürbar. Im Preis für den C-ERF Frontfilter ist die Fassung mit drin, die ja erst passend für das Teleskop gefertigt werden muss. Mit den beiden Telezentrischen Systemen TZS-2 und TZS-4, sowie eine 80mm-Blende betreibe ich das System entweder mit 80 mm Öffnung und 2400 mm Brennweite oder mit 125 mm Öffnung. Das System muss bei etwa f/30 betrieben werden. Bei 80/2400 ist die Sonne zu etwa 70%-90% zu sehen, je nach Gesichtsfeld der Okulare. Bei einem 25mm-Filter lässt sich die Sonne bei bis zu 2200 mm Brennweite komplett beobachten. |