"99% der
Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht,
die Ökonomie sieht
es nicht,
sie erklärt es sogar als ,nicht existent‘. [...]" Prof. H.-C. Binswanger,
Volkswirtschaftler. Quelle
Entspricht es tatsächlich der Wahrheit das der Staat,- und damit wir
alle, in finanzieller Hinsicht permanent "über unsere Verhältnisse"
gelebt haben, und das wir deshalb nun "den Gürtel enger schnallen"
müssen um uns von dieser immer erdrückender werdenden Schuldenlast zu
befreien ?
Um es gleich vorweg
zu nehmen.: Nein !
Auf dieser Seite erfahren Sie in Form eines "Crashkurses" warum.
Seit
der Währungsreform zur D-Mark am 20 Juni 1948
wächst die Staatsverschuldung
Deutschlands immer weiter an.
( Zählerstand nach Angaben von steuerboykott.org )
Aussagen wie die zuvor genannten haben wir nun bereits seit Jahrzenten
immer wieder gehört. Und die weit überwiegende Mehrheit der Menschen
glaubt an dessen Richtigkeit. Erstaunlicherweise wundert sich jedoch
bis zum heutigen Tage offenbar kaum jemand darüber das auch die wenigen
wohlhabenden Nationen der "Ersten Welt" hoch verschuldet sind, obwohl
doch gerade diese in den zurückliegenden Jahrzehnten durch das
permanente Wirtschaftswachstum enorme Vermögen hätten anhäufen müssen.
Und natürlich sind diese Vermögen auch vorhanden. Doch im gleichen
Zeitraum wuchs auch die Staatsverschuldung extrem an. Und nicht nur die
der Bundesrepublik, sondern beinahe weltweit !
Bereits vor Ausbruch dieser globalen Systemkrise des Finanzsystems
belief sich die Gesamtverschuldung der Nationen [ Staaten / Unternehmen
/ Privathaushalte ] auf rund 400 Billionen US- Dollar ( 400 Billionen
= 400 x Tausend Milliarden Dollar. Quelle.: "Der
Geist des Geldes", ein
Dokumentarfilm von Yorick Niess aus dem Jahr 2007.). Diese
astronomische
Summe entspricht in etwa dem siebenfachen jährlichen
Bruttoinlandsprodukt (.BIP.) aller.(!)
Volkswirtschaften der Erde. Um
diesen gigantischen Schuldenberg abzubauen müssten die
Volkswirtschaften also volle sieben Jahre lang buchstäblich jeden
erwirtschafteten Cent in die Tilgung stecken. Da zur Finanzierung der
Volkswirtschaften (.und
damit auch der Staatshaushalte.) in diesem
Geldsystem weiterhin verzinste Kredite aufgenommen werden müssen, wird
sich die Verschuldung der Nationen in den kommenden Jahren nicht
reduzieren, sondern, so wie in der Vergangenheit auch, zwangsläufig
weiter enorm erhöhen !
Die
internationale Staatengemeinschaft befinden sich in einer immer
problematischer werdenden Schuldenfalle, aus der sie sich (.entgegen
anders lautenden Aussagen.)
ohne grundlegende Veränderungen des heutigen Geld- und Finanzsystems
nicht befreien kann !
Siehe hierzu auch.:"World debt comparison". Diese als
Weltkarte gestaltete interaktive Weltschuldenuhr zeigt,- wenn auch in
absoluten Zahlen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen
abweichend von den Erhebungen aus der Dokumentation "Der Geist des
Geldes", die permanent steigende Gesamtverschuldung der Nationen von
2000 bis 2012.
Es
handelt sich bei der beinahe weltweit stetig ansteigenden Verschuldung
der öffentlichen Haushalte jedoch nicht, wie die einen fälschlich
meinen, nur um ein Verteilungsproblem der erwirtschafteten Vermögen,
oder, wie die neoliberalen Vertreter immer wieder ins Feld führen, gar
um das Resultat einer verschwenderischen Ausgabenpolitik der
öffentlichen Hand in Kombination mit einem sogenannten Reformstau auf
dem Arbeitsmarkt und der Sozialsysteme. Die ausschlaggebenden Faktoren
für dieses annähernd weltumspannende und sich nun immer weiter
zuspitzende Verschuldungsdilemma der Nationen liegt offensichtlich
anderswo.
Denn auch die armen Länder der "Dritten Welt" sind,- trotz des
Jahrzehnte währenden Exportes ihrer wertvollen Ressourcen in die "Erste
Welt" inzwischen hoffnungslos
verschuldet, und niemand wird allen Ernstes behaupten oder
gar belegen können, dass auch diese Länder ständig "über ihre Verhältnisse"
gelebt hätten.
Foto
von F. Kromberg / W.J.Pilsak
Bedrucktes
Papier. Wir benutzen es täglich, und doch kann kaum jemand beschreiben
was Geld eigentlich ist und wie unser heutiges Geldsystem
funktioniert. Hier liegt das Problem !
Einer Forsa- Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" vom Mai 2009
zufolge ist die inzwischen drastisch zunehmende Staatsverschuldung
mittlerweile die größte Sorge der Deutschen. Für fast zwei Drittel der
Bürger steht fest, dass der gigantische Schuldenberg eines Tages nicht
mehr bezahlt werden kann.: Mehrheit der Deutschen gegen neue
Staatsschulden und.: Sollte der Staat sich Ihrer Meinung nach
weiter verschulden, um die Wirtschaft zu stützen?.
Was der überwiegenden Mehrheit der Menschen gegenwärtig noch immer
nicht bekannt ist.: Die permanent
anwachsende Staatsverschuldung ist im heutigen Geld- und Finanzsystem
angelegt, national wie international, sie ist systembedingt ! Die
folgende Grafik zeigt den Verlauf der "gesamtwirtschaftlichen
Finanzierungsrechnung" für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik
Deutschland der vergangenen 50 Jahre.
Schulden
durch Verleihen : Das Kreditgeldsystem [ = Schuldgeldsystem ]
Zur Erklärung ( in aller Kürze ).: Da alles Geld im
heutigen Geld- und Finanzsystem nur durch Verleihen (.per Kredit,
Darlehen, Hypothek etc.) in den Umlauf der Volkswirtschaft(en) gelangt,
ist jeder in Umlauf gebrachte Geldschein immer mit Schulden in Höhe
seines Nennwertes belastet. In Zahlen ausgedrückt (.noch ohne
Zinseffekt.)
stellt sich dieser grundlegende Zusammenhang folgendermaßen dar :
Auf die gesamte Volkswirtschaft übertragen bedeutet dies, dass dem
Gesamtvolumen allen in Umlauf gebrachten Geldes in diesem Geldsystem
immer ein dementsprechendes Volumen an Kreditforderungen (.Schulden.) gegenüber
steht. Ohne an dieser Stelle näher ins Detail gehen zu können ergibt
sich aus diesem Zusammenhang für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik
nach der Währungsreform zur D-Mark folgende Entwicklung :
*Gesamtwirtschaftliche
Finanzierungsrechnung gemäß
obiger Grafik in
"Euro", bei
einem volkswirtschaftlich durchschnittlich wirksamen Zinssatz von
etwa 6%:
Jahr
Kreditvolumen
Geld
im Umlauf
Kreditforderungen
Zins
/ Zinseszins
1960
ca. 190 Mrd. €
190 Mrd. €
190 Mrd. €
150 / 118
Mrd. €
1970
ca. 458 Mrd. €
458
Mrd. €
458
Mrd. €
362 /
286 Mrd. €
1980
ca.
1106 Mrd. €
1106
Mrd. €
1106 Mrd. €
875 / 692
Mrd. €
1990
ca.
2673 Mrd. €
2673
Mrd. €
2673
Mrd. €
2114
/ 1672 Mrd. €
usw. usw ...
*Vereinfachte
Rechnung mit realistischen, obiger Grafik weitgehend
entsprechenden Summen. Berechnung mit
Zinseszins und
linearer Unterverzinsung :
Die Zinserträge werden den Kreditvolumen
jährlich zugeschlagen und bis zum Ende der Gesamtlaufzeit mitverzinst.
Nach
Berechnungen des Geld- und Wirtschaftsanalytikers Helmut
Creutz, der sich seit 1982 mit der Systematik und
insbesondere mit den gesellschaftlichen Folgewirkungen dieses Geld- und
Finanzsystems sehr eingehend beschäftigt hat, hat dieser sich
exponentiell aufbauende Prozess im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte
zu folgendem Ergebnis geführt. Siehe Grafik rechts.
Aus diesen Grafiken und der zuvor dargelegten Systematik wird nun für
jeden unmittelbar ersichtlich, dass die Bildung von Vermögen in diesem
Geld- und Finanzsystem zwangsläufig ein dementsprechendes Maß an
Verschuldung erzeugt, da sich Geldvermögen und Schuldenlasten in diesem
System bedingen.! Der spiegelsymmetrische Kurvenverlauf obiger Grafik
für Vermögen und Verschuldung, dessen exponentielle Charakteristik auf
den Zins- und Zinseszinseffekt zurückzuführen ist, beschreibt diesen
systemisch untrennbaren Zusammenhang und dessen Verlauf über einige
Jahrzehnte. Ergänzend hierzu.:Hochrechnung
bis 2021 von Dipl.-Ing. Ulrich Engelke.
Wenn also wieder und wieder behauptet wird das wir in finanzieller
Hinsicht permanent "über
unsere Verhältnisse" gelebt hätten, so muß
dieser Aussage aus mathematischen Gründen widersprochen, und folgendes
grundsätzlich klargestellt werden.
Helmut
Creutz Nr. 034_043b
Ges.wirt.Finanzierungsrechnung
der BRD in Rel. (.%.) zum BIP.
Was ist Geld
? Wem dient das heutige Geldsystem und wie wirkt es auf die
Gesellschaft ?
Geld ist weder natur- noch gottgegeben sondern
eine menschliche Erfindung, ein Konstrukt, über dessen ökonomische- und
soziale Eigenschaften der Mensch weitestgehend frei (!) bestimmen kann.
Geld „an sich“ ist wertlos. Geld ist nur
"Mittel zum Zweck" in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Geld ist ein
künstliches universelles Werte- Äquivalent ohne jeden Eigenwert,
geschaffen für den Handel mit echten Werten ( Waren und
Dienstleistungen ), dessen Sinn, Zweck und 'Wert' vollständig an echte
Werte gebunden ist. Die Gegenthese zu dieser Definition führt zu dessen
Bestätigung.: Die Beseitigung
allen Geldes führt nicht zu einer
Aufhebung der inhärenten Wertigkeit echter Werte. Der 'Wert' des Geldes
ist folglich stets nur zugeordnet und damit zweckgebunden bzw.
funktional. Volkswirtschaftlicher Reichtum ist durch echte Werte und
durch die Realisierung sinnvoller und notwendiger gesellschaftlicher
Zielsetzungen definiert. Durch "Wertschöpfung". Nicht durch Geld.
Geld ist eine gesellschaftliche Vereinbarung die den direkten
Tauschhandel mit echten Werten, den sogenannten "Naturalientausch",
ersetzt. Eine Vereinbarung die, sollte sich diese im Verlaufe der Zeit
als schädlich für die Volkswirtschaft und das Gemeinwohl,- und somit
für den Fortbestand der
Gesellschaft erweisen, selbstverständlich
umgehend durch eine andere ersetzt werden sollte, womit das verwendete
Geldsystem seine fehlerhafte Funktion und auch dessen mögliche
Folgewirkungen für die Gesellschaft augenblicklich verliert.!
(.Stichwort.: Hyperinflation
1923 und die darauf folgende
Weltwirtschaftkrise 1929 als Wegbereiter des Nationalsozialismus und
des Zweiten Weltkriegs )
Ein Beispiel verdeutlicht den fundamentalen Unterschied zwischen echten
Werten [ siehe Punkt 3 ] und Geld.: Echte Werte
bilden die elementaren
Lebensgrundlagen menschlichen Lebens, menschlicher Kulturen. Die
Zerstörung echter Werte führt, je nach Schweregrad, zu einer
erheblichen Minderung der Lebensqualität oder gar zur Zerstörung
menschlichen Lebens ! Der ( kontrollierte ) Austausch eines
Währungssystems führt zur Implementierung eines anderen. Geld- und
Geldsysteme sind aufgrund ihrer künstlichen Beschaffenheit beliebig
ersetzbar. Echte Werte nicht. Der 'Wert' des Geldes beschränkt sich
also einzig und allein auf seine Funktion in einer arbeitsteiligen
Gesellschaft. Und diese Funktion ist weitestgehend frei bestimmbar.
Die
gegenwärtige Dominanz des Geldes als ultimativer Maßstab
gesellschaftlichen Lebens in all seinen Belangen, als alles
bestimmender Regulator, als unsichtbare Hand, quasi als Gottheit,
dessen schicksalhaft scheinendem Wirken sich der Einzelne und auch
ganze Volkswirtschaften selbstverständlich zu beugen haben, kann daher
nur als vollkommen absurd
bezeichnet werden !
Die offen zu Tage getretene Hilflosigkeit und Inkompetenz im Umgang mit
dieser Finanz- und Wirtschaftskrise muß als Bestätigung hierfür gesehen
werden. Die moderne Zivilisation krankt an der als dogmatisch zu
bezeichnenden Vorstellung, dass Geld „an sich“ wertvoll ist, Geld gar
bestimmend ist, und ist durch diese monetäre Verblendung augenblicklich
nicht annähernd in der Lage ihre Zukunft selbst zu bestimmen und Kraft
gesunden Menschenverstandes zu gestalten.
Geld als alles beherrschender Faktor, als moderner Religionsersatz und
Einbahnstraße, weitgehend ohne sinnvolle ökonomische- und
gesellschaftliche Zielsetzung. Monetarismus als Volkswirtschafts -
Ersatz.: Nicht der Zweck
bestimmt das Denken und Handeln, sondern das
wertlose Mittel zum Zweck und dessen widersinnige und destruktive
inflationäre Vermehrung. Absurd.! Die weit
überwiegende Mehrheit der
heutigen Ökonomen befinden sich insbesondere in Sachen Geld und
Geldwesen auf dem evolutiven Entwicklungsstand zur Zeit der
Inquisition. In der globalisierten Welt von heute ist diese
ideologische Verblendung,- die inzwischen religiöse Züge angenommen
hat, nicht nur hochgradig gefährlich sondern letztlich fatal !
Zuvor gesagtes gilt auch für Währungen die in der Vergangenheit durch
Edelmetalle gedeckt waren. Denn auch Gold und Silber können
lebensnotwendiges selbstverständlich nicht ersetzen. Geld muß durch
nichts weiter gedeckt sein, als durch das Vertrauen der Menschen in
seine Tauschwertstabilität. Diese Stabilität erzielt man allein
dadurch, indem man die umlaufende Geldmenge ( angepasst an die
Wirtschaftsleistung eines Landes ) stabil hält. Die in vielen Ländern
sehr erfolgreich eingesetzten "Regio- Währungen" belegen dies.
Die von einigen geforderte Wiedereinführung einer Gelddeckung durch
Edelmetalle ist jedoch nicht nur überflüssig und falsch, sondern
inhuman, da dies all die Länder extrem benachteiligen würde die sich
keine Edelmetalle zur Deckung ihrer Währungen leisten könnten. Also
abermals vor allem die Dritte Welt. Diese Währungen gehören somit
endgültig der Vergangenheit an.
Echte Werte sind all die Dinge, materiell wie
immateriell, die der Mensch / die Gruppe / die Nation / zum leben und
überleben braucht. Echte Werte sind.: hochwertige
Nahrungsmittel, eine
dem Stand der Technik entsprechende medizinische Versorgung für alle,
eine nicht durch Schadstoffe verseuchte Umwelt, technische, kulturelle
und soziale Werte bzw. Errungenschaften, Rechtsstaatlichkeit, Friede,
Freiheit ... und natürlich, damit das Leben Sinn mach.: individuelle
Zufriedenheit und Glück.!
Echte Werte sind.: »physisch,
kulturell,
sozial« und ( im Gegensatz zu jeder Art von Geld ) prinzipiell
unersetzbar und im wahrsten Sinne des Wortes »lebensnotwendig«. Sie
bilden das Fundament einer humanen Gesellschaft, die ihre ökonomische-
und soziale Integrität schließlich zwangsläufig verliert, wenn diese
Werte nicht gelebt und damit zerstört werden. Das heutige Geldsystem
deformiert und zerstört dieses Werte schleichend und systematisch !
Geld ist keine natürliche und damit begrenzte
Ressource des Planeten Erde. [ Siehe Punkt 1 ] Geld kann aus diesem
Grunde niemals zu knapp werden.
Folglich kann der Staat / das Volk / die
Menschheit insgesamt / in finanzieller Hinsicht niemals "über ihre
Verhältnisse leben" oder "gelebt haben".
Volkswirtschaftliche Geldverknappung und stetig
wachsende Schuldenlasten weisen somit unmittelbar auf grundlegende
Konstruktionsfehler im Geldsystem hin.
Eine natürliche Obergrenze für die verfügbare
Geldmenge ( so sie den existent wäre ) ein in finanzieller Hinsicht "über die Verhältnisse leben"
gesamtwirtschaftlich betrachtet auch gar nicht zuließe, und somit
ebenfalls unmöglich wäre. In diesem Fall hätte man es mit
Verteilungsproblemen zu tun, die durch entsprechende Regelungen gelöst
werden müssten. Der Tatbestand der Schuld bestände in einem solchen
Fall allein im »nicht-teilen-wollen«.
Das heutige Geldsystem ist ein
Kreditgeldsystem,- ein Schuldgeldsystem, da in diesem Geldsystem alles
Geld nur durch Verleihen ( durch die "Schöpfung" von Krediten ) in
Umlauf gebracht wird. Würden alle Schulden zurückgezahlt ( was in
diesem Geldsystem mathematisch unmöglich ist ) würde dies die
umlaufende Geldmenge auf Null reduzieren, da sich Geldvermögen und
Schuldenlasten in diesem Geldsystem bedingen, siehe Grafik
oben. Gesamtwirtschaftlich betrachtet können Schulden in
einem Schuldgeldsystem niemals beglichen werden. Die Staatsverschuldung
der Bundesrepublik kann also, ebenso wie die der anderen Nationen,
systembedingt nicht zurückgeführt werden !
Aus
der Systematik des Schuldgeldsystems ergibt sich nun der logische
Rückschluss, dass Geld grundsätzlich nicht durch Verleihen sondern
durch hoheitliche Geldschöpfung z.B. in Form von öffentlichen
Investitionen in Umlauf zu bringen ist, um ein,- entsprechend der in
Umlauf gebrachten Geldmenge, permanent steigendes Maß an Verschuldung
systembedingt ausschließen zu können. In diesem Falle entfiele die
Negativkurve aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Geld
käme so durch staatliche Geldschöpfung schuldfrei
in Umlauf und diente dem Staat und der Gesellschaft insgesamt fortan
als das, wozu es eigentlich erdacht war.: als neutrales
Tauschmittel ohne Eigenwert.
Ich
verweise in diesem Zusammenhang auf die Zitate von
US- Präsident Abraham Lincoln und William Lyon Mackenzie King,
ehemaliger Premieminister von Kanada, der die Bank von Kanada im Jahre 1938 verstaatlichte.
Das Schuldgeldsystem zwingt den Staat und die
weit überwiegende Mehrheit der Gesellschaft fortlaufend zur *Kreditaufnahme
( "Neuverschuldung" ), da sowohl die Kredite als auch die Zinsen nur
durch die Aufnahme weiterer Kredite bezahlt werden können. Diese durch
den Zins- und Zinseszins getriebene Systematik lässt die Geldvermögen
in den Händen Weniger, durch Zinsgewinne,
und die Schuldenlasten von
Staat und Gesellschaft durch dementsprechend steigende Zinslasten
gleichermaßen immer weiter ansteigen.
*Die
in diesem Geldsystem zwanghafte Ausweitung der kreditären Geldmenge
führt zur Inflation und nach wenigen Jahrzehnten schließlich zur
vollständigen Entwertung der Währung - und damit zu einer
systematischen 'Vernichtung' bzw. Enteignung von Renten und
Sparguthaben aller Art.!
Ein zinsbasiertes Geldsystem ist ( auch ) aus diesem Grunde
volkswirtschaftlicher Unsinn.
Der systembedingte Zwang zur Neuverschuldung
erzeugt einige Jahrzehnte nach dem Start dieses Schuldgeldsystems eine
in diesem System nicht überwindbare Überschuldungskrise ( der
gegenwärtige Zustand ) die letztlich zwangsläufig im Kollaps
des gesamten Wirtschaftssystems enden muß ! Die um Kurvenverläufe für
Zinsgewinne / Zinslasten und Wirtschaftswachstum erweiterte grafische
Darstellung dieses Geldsystems auf der Seite "Crash.!"
veranschaulicht diese hochgradig gefährliche und sich exponentiell
beschleunigende Fehlentwicklung.
"[...]
Dass diese Krisen dem Bereich der Banken und Börsen entstammen, ist
kein Zufall. Denn hier haben sich - ausgelöst durch die zinsbedingte
"Selbstalimentation der Geldvermögen" ( Bundesbank ! ) - über die
Jahrzehnte hinweg jene Geldvermögensberge angesammelt, die im gleichen
Umfang alle Volkswirtschaften zu immer höheren Verschuldungen zwangen.
So nahm z. B. die Wirtschaftsleistung in Deutschland von 1950 bis 2005
in realen Größen auf das Achtfache zu, während die Geldvermögen und
Schulden auf das 46-fache anstiegen ! Aus der Zinsperspektive
betrachtet :
Im Jahr 1950 steckten in jeder ausgegebenen Mark erst sechs Prozent
Zinsen, heute 35 bis 40 Prozent ! [...]" Quelle.: Helmut
Creutz
Ergänzend
hierzu ein Artikel des Nachrichtenportals "MMnews" Geldsystem vor Todesstoss - Kreditmenge
sinkt um 2 Billionen. "Die
Ausleihungen von Banken sind im Jahr 2009 um fast 2 Billionen
zurückgegangen. Wenn im Geldsystem die Kredite schrumpfen, dann
bedeutet dies den deflationären Todesstoss. Seit Beginn der Krise im
Jahre 2008 schrumpften die Ausleihungen der Banken sogar um 3,8
Billionen Dollar oder 11 Prozent, so die „Zentralbank der
Zentralbanken“, BIS. [...]" Hinweis.: Dieser Artikel
ist über den Link zu "MMnews" leider nicht mehr erreichbar. Die
Webseite von "MMnews" wurde zwischenzeitlich überarbeitet. Eine Kopie
des Artikels finden Sie hier.
dradio.de
vom 19 Mai 2010:Mittelstand klagt über Kreditklemme "[...]
Laut einer Verbandsumfrage klagt fast die Hälfte von 1.300 Betrieben
über Schwierigkeiten bei der Finanzierung. Ohoven bezeichnete das
Ergebnis als niederschmetternd. [...]"
Da Geld eine menschliche Erfindung ist, dessen
Verwendung weitestgehend frei bestimmt werden kann, liegt die Lösung
für die immer akuter werdenden ökonomischen- und sozialen Probleme der
Menschheit allein im Denken, und nicht in äußeren Umständen oder gar im
Geld „an sich“.
Geld wird in diesem nationalen- wie
internationalen Finanzsystem nur von Banken produziert und in Umlauf
gebracht. Die "Schöpfung" [ Produktion ] und "Inumlaufbringung" des
Geldes liegt in diesem Geldsystem nicht,-
wie die meisten Menschen fälschlich annehmen und aus obiger
Beschreibung [.Punkt 8.]
bereits hervorgeht, in der Hand der Nationen, des Gemeinwesens, wo das
Geldsystem als Teil des Gemeinwesens notwendigerweise hingehört,
sondern beinahe vollständig in der Hand und in der Kontrolle von
privaten Banken ! Als Beleg für diese These genügt folgende einfache
Rechnung :
Befände sich das Geldwesen im Eigentum und in der Kontrolle der
Nationen, wäre die weit überwiegende Mehrheit der Nationen heute
gänzlich schuldenfrei, da es mathematisch
offenkundig unmöglich ist das sich die Nationen der Welt
mit ihrem selbst geschöpften Geld permanent ver- und überschulden.!
Staatsverschuldung gäbe es in diesem Falle, wenn überhaupt noch, dann
nur zwischen souveränen Staaten.
Gleiches gilt natürlich auch für die nun immer problematischer werdende
Verschuldungssituation von Unternehmen und privaten
Haushalten.
Eine
ausführliche Beschreibung der strukturellen Beschaffenheit des
Schuldgeldsystems ist auf dieser Seite aus Platzgründen leider nicht
möglich. Ich beschränke mich hier deshalb in aller Kürze auf die
wesentlichen Punkte. Eine weiter ins Detail gehende Beschreibung zur
Problematik der Geldschöpfung privater Banken / der exponentiellen
Zinsdynamik / des geldsystembedingten Wachstums- und
Verschuldungszwangs / und den damit verbundenen und in der
Öffentlichkeit weitestgehend unbekannten Machtstrukturen ( an dessen
Auflösung die Profiteure dieses Systems naheliegenderweise nicht
interessiert sind ) finden Sie auf der Seite "Crash !" und auch unter
"Filme / Videos"
Die erheblichen internationalen Verflechtungen
und Abhängigkeiten die dieses transnationale Finanzsystem schleichend
und über die Ideologie zur schrankenlosen "Globalisierung" der
Wirtschaft hervorgebracht hat, hat die Souveränität der Nationen ( =
das im Völkerrecht verankerte Grundrecht
ökonomisch und sozial selbstbestimmt
leben zu können ) in den zurückliegenden Jahrzehnten immer weiter
geschwächt und inzwischen weitestgehend zerstört ! Diese Systemkrise
mit ihren de facto erpressten und vollkommen sinnlosen "Bailouts" in
Billionenhöhe zu Lasten des Gemeinwohls ganzer Völker macht folgendes
offensichtlich :
Die Nationen
befinden sich in einer ( künstlich kreierten ) Schuldenfalle,- einer
kreditären Falle privat geschöpften (.Schuld-.) Geldes,
aus der sie sich ohne grundlegende Veränderungen dieses globalisierten
Finanzsystems aus einfachen mathematischen Gründen nicht
befreien können ! Siehe hierzu auf der Seite "Grafiken".: Aktiva
und Passiva des intern.
Bankensystems von 1999 - 2009. Eine Grafik der Bank für
internationalen
Zahlungsausgleich ( BIS ) in Basel.
Eine derartige Machtkonzentration in den Händen Weniger ist mit einer
demokratischen Gesellschaftsordnung ( Stichworte.: Gewaltenteilung,
Rechtsstaatlichkeit ) unmöglich in Einklang zu bringen. Geschweige
denn, mit der 1976 inkraftgetretenen und international verbindlichen
Gesetzgebung der unveräußerlichen Menschenrechte. Denn wer über eine
systembedingt immer weiter ausufernde Staats- und Privatverschuldung zu
Tributzahlungen gezwungen wird, ist nicht frei.: Dieses Geld- und
Finanzsystem widerspricht insbesondere aufgrund des systemimmanenten
Verschuldungszwangs dem internationalen Pakt der
bürgerlichen und
politischen Rechte der Vereinten Nationen ("Zivilpakt
ICCRP"),
und ist
somit als rechtswidrig
zu bezeichnen !
Womit nun abschließend die eingangs
gestellte Frage geklärt wäre, wem dieses Geldsystem dient, wie es auf
die Gesellschaft wirkt und mit wessen Geld sich der Deutsche Staat /
die Nationen in den vergangenen Jahrzehnten systematisch verschuldet
haben :
Mit
dem Geld welches von Banken ( Zentral- und Geschäftsbanken ) in nahezu
beliebigen Mengen produziert*,
und ausschließlich durch Verleihen für
Zins- und Zinseszins in Umlauf gebracht wird.: Nicht die Nationen sind
also die Schuldenmacher, sondern die Banken über ihr auf Verschuldung
basierendes Kreditgeldsystem.! Der gegenwärtige Zustand kommt
damit,- ob man das nun wahrhaben will oder nicht, einer über den
Nationen stehenden Diktatur des Finanzsystems und seiner Bankiers
gleich, wie auch für den Uninformierten immer deutlicher erkennbar wird
...
*In
den letzten 30 Jahren hat sich die Gütermenge der Welt
vervierfacht. Die Geldmenge hat sich im gleichen Zeitraum hingegen vervierzigfacht.: autonome
Geldschöpfung ohne jede realwirtschaftliche
Kopplung ( und durch das Zinssystem im Interesse Weniger ) aus dem
'Nichts' !
Obgleich leider noch immer weitgehend unbekannt, so handelt es sich
hierbei doch um ein offenes Geheimnis.: "Geld entsteht durch
„Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als auch private
Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem entsteht Geld vor
allem durch die Vergabe von Krediten ... [...] Die Geschäftsbanken
schaffen Geld durch Kreditvergabe [...]"
Quelle.: Deutschen
Bundesbank, Das
Bankensystem, Seite 88 / 89, Kapitel 4.4 -
"Geldschöpfung der Banken". Siehe auch :Geld und Geldpolitik, Seite
68, Kapitel 3 - "Das Giralgeld".
Wie dieser Textpassage eines offiziellen Dokumentes der Deutschen
Bundesbank zu entnehmen ist, entsteht Geld in diesem Geldsystem
vorrangig durch die Vergabe von Krediten. Im Falle der Kreditvergabe
von Geschäftsbanken durch Buchgeld- bzw. "Giralgeldschöpfung". Und wie
zuvor dargelegt, ist mit jeder Schöpfung eines Kredites
( = Kreditvergabe
) zugleich die Schaffung einer Kreditforderung
( = Schulden
+ Zinsen ) verbunden, da Banken,- wie allgemein bekannt,
Kredite nur durch Verleihen in Umlauf bringen und bei Ausfall der
vertraglich verlangten Tilgung 'legal' auf das erarbeitete Eigentum der
Schuldner zurückgreifen. Wohlbemerkt.: Mit selbst
geschöpftem Giralgeld
seitens der Bank !
"Anders
als vielfach vermutet, spielen die Ersparnisse, die eine
Geschäftsbank bei den Haushalten einsammelt, für ihre Kreditvergabe nur
eine untergeordnete Rolle. Die Wirkungskette läuft vielmehr in
umgekehrter Richtung.: Gewährt eine Bank einem Kunden
einen Kredit zum
Beispiel in Höhe von 100.000 Euro, schreibt sie diesen Betrag dem
Schuldner auf dessen Girokonto gut.: In diesem Moment
entsteht Buch-
oder Giralgeld". ( Benedikt Fehr, ehemaliger
Wirtschaftsredakteur der
FAZ und spätere Sprecher der Deutschen Bundesbank.) Quelle.: "Die neue
Geldordnung", Heise / Telepolis, 01.02.2012.
Zur Untermauerung dieser gewiss 'erstaunlich' anmutennden Beschreibung
verweise ich hier auf ein Zitat des ehemaligen belgischen
Zentralbankers Bernard Lietaer, welches Sie
meinem Schreiben an die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages entnehmen können. Zudem finden
Sie auf der Seite "Crash !" einen kurzen Mitschnitt eines 3-Sat
Interviews mit Prof. Bernard Lietaer, in dem dieser die hier
dargelegten Zusammenhänge bestätigt.
Nichts
Neues, sondern ein "alter Hut"
Wie ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde Geld tatsächlich nur
sehr selten als das verwendet wozu es einst erdacht war, nämlich als
neutrales ( zinsfreies ) Tauschmittel. Der Grund hierfür ist vorrangig
in der hierarchischen Struktur menschlicher Gesellschaften zu sehen und
erklärt sich so im Grunde fast von selbst : Geldsysteme wurden
in der Geschichte der Menschheit naheliegenderweise nicht vom einfachen
Volk und in dessen Interesse implementiert, sondern,- wie könnte es
auch anders sein, von einer nach Machterhalt und Reichtum strebenden
Oberschicht. Oder auch, wie etwa im Falle des Templerordens im 13.
Jahrhundert und in enger Anlehnung zur heutigen monopolistischen
Kapitalmacht der Banken und ihrer Eigner, von anderen elitären Gruppen.
Dementsprechend
wurden Geldsysteme in aller Regel auch nicht primär dazu geschaffen um
dem einfachen Volk und dem Gemeinwohl zu dienen, sondern,- was wohl
niemanden überraschen wird, um den Reichtum und vor allem aber die
Macht derer zu erweitern und zu festigen, die über das eigene Volk,
oder, mittels transnational vernetzter Geldsysteme, gar über ganze
Kontinente herrschten.
Das ein neutrales Tauschmittel, welches notwendigerweise nicht durch
Verleihen sondern schuldfrei in Umlauf zu bringen ist eben genau diesem
Zweck nicht dient, liegt auf der Hand !
Und ebenso klar wird nun, in Anbetracht einer weltweiten
Gesamtverschuldung von inzwischen deutlich über 400 Billionen US-
Dollar, dass diese elitäre Form der Geldmacht noch immer und heute noch
in ungleich ausgeprägterem Umfang über das Wohl des Einzelnen, und,-
inzwischen von niemandem mehr übersehbar, dass ganzer Nationen bestimmt
!
Bild
von "Liberal Freemason"
Das Kreuz des Templerordens,
der transnationalen
Hochfinanz des Mittelalters.
Diese verdeckte Form der Machtausübung, die sowohl als offensichtlich
als auch als ( noch immer ) weitestgehend unerkannt charakterisiert
werden muß, funktioniert aufgrund einer sehr weit verbreiteten
fundamentalen Unkenntnis über das, was Geld ist und wie Geld in Umlauf
gelangt, nachweislich bereits seit einigen Jahrtausenden. Und zwar
ebenso simpel wie nachvollziehbar und effektiv :
»Ausnahmslos jeder benötigt in
einer arbeitsteiligen Gesellschaft ein universelles Tauschmittel.
Schaffe also Abhängigkeit von deinem ( Schuld- ) Geldsystem durch
Kredit. Kontrolliere den Geldfluß in deinem und im Interesse deiner
Klientel durch den Zins. Erzeuge so Schulden ( = Macht ) und Vermögen.
Erhebe Forderungen und schaffe Eigentum !«
"Der
Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist
ihn kaum fassen kann".John Kenneth Galbraith,
kanadischer
Ökonom. Quelle :
"G. K. Galbraith, Money :
Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976.
Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard
Douthwaite.
"[...] Der
Ausdruck „Gesunde Finanzen“ ist seinem Wesen nach eine Erfindung der
Bankiers und Kreditgeber. Er bedeutet starres Festhalten an
überlieferten Verhältnissen...[...] Zum Nachteil des geldbedürftigen
Kreditnehmers begünstigt dies System natürlich den
Reichen...[...] Bei Gefahr jedoch sind diese Vertreter
„Gesunder Finanzen“ die ersten im Rettungsboot, sie sind die ersten,
die das sinkende Schiff verlassen, aber die letzten, wenn es gilt,
Männer für den Dienst an die Rettungspumpen zu stellen...[...] Je größer die Verschuldung des
Volkes, um so größer ist der Profit der Geldverleiher, und auf dieselbe
Weise der Geldmarkt der Welt...[...] Die Geldverleiher sind zu ihrem
Gedeihen fast ausschließlich auf die Verschuldung anderer angewiesen.
[...]"
Quellen :
"Economic Tribulation" von Vincent
C. Vickers, 1910 bis 1919 Gouverneur
der Bank von England. Siehe auch Free Books, Vincent Vickers - Economic
Tribulation und Deutsche
Wirtschaftsgemeinschaft. Und auf der Seite Hyperinflation
in Auszügen
in deutscher Übersetzung.
"Das
Zinssystem bevorzugt in krasser Weise die Besitzenden. Der Ertrag des
Wachstums dient nicht in erster Linie dem Volkswohlstand, sondern
konzentriert sich bei wenigen, sichert das exponentielle Wachstum der
großen Vermögen. Die Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf
gewaltige private, anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her
politische Macht und Willensbildung zu manipulieren verstehen".
( Werner Rosenberger, INWO
Schweiz ) Quelle :Kapitel 16 aus
"Das Geldsyndrom" von Helmut Creutz, ISBN 3-548-35456-4, 1997.
"Privatisierung
kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘.
Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden
Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft - oder sogar
verschenkt ... und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der
Gemeinschaft". ( Hermann Scheer (†), SPD-
Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises. Quelle
)
"[...] Das
Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit, dass die
Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern Zinsen
und Tilgung fordern - und bei Nichterfüllung auf das beliehene Eigentum
der Schuldner - wie zum Beispiel Immobilien - zurück greifen und es
zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren überschuldete
Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden unter den
Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder ( zum
Beispiel der Dritten Welt ) treffen, so dass die Gläubiger die
Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen. Die zugrunde
liegende Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht
sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige
Tausend Jahre Geldgeschichte, aber sie wird besonders grotesk, wenn die
Mittel zur Kreditvergabe - wenn auch in gewissen Grenzen - aus dem
Nichts geschöpft werden. Man kann diesen Zusammenhang auf einen kurzen
Nenner bringen : Mit selbst
geschöpftem Geld - kaufen sie die Welt [...]" Dr.
Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHW Berlin, aus
"Bankgeheimnis Geldschöpfung".
"[...] Purer
Wahnsinn ist das Vorhaben, in Griechenland einen Privatisierungsfonds
nach Vorbild der deutschen Treuhandgesellschaft* einzurichten. Die
Treuhand ist das Paradebeispiel für die Verschleuderung von
Volksvermögen und einen beispiellosen Betrug an den Steuerzahlerinnen
und -zahlern. Wer die Treuhand zum Vorbild erklärt, will Griechenland
nicht retten, sondern zur Plünderung freigeben. Dass dieser Prozess
schon im Gange ist, zeigt auch die steigende Kapitalflucht aus
Griechenland. [...]" Aus "Privatisierungen.: Griechenland zur
Plünderung freigegeben", attac Deutschland, 25.05.2011
Trotz
permanent gestiegener Wirtschaftsleistung wächst die Verschuldung, -
ein offensichtlicher
Widerspruch, und nimmt uns nun mehr und
mehr
die Luft zum Atmen. Doch die Schuldenfalle wird abermals nicht erkannt.
Weder vom Volk, noch von der ( mutmaßlich ) überwiegenden Mehrheit
seiner Politiker. König Mammon herrscht nicht nur über die
globalisierte Ökonomie, sondern vor allem auch über unsere Köpfe !
Im
Würgegriff der Hochfinanz:"[...]...wir
haben eine monopolistische Geldordnung, wo die Zentralbanken über ihre
Zinspolitik Konjunkturpolitik betreiben.[...]...wir sind erpressbar
geworden.[...]...unterm Strich führt das dazu, dass die bürgerliche Gesellschaft
in ihren Fundamenten zerstört wird ! [...]"
Frank Schäffler, FDP, im Interview mit Michael Mross für MMnews :
Der
Staat ist erpressbar geworden (
00:10:00 )
23. April 2010. Die erwartete "Rettungsaktion" Griechenlands geschieht
letztlich nur, um die involvierten Banken schadlos zu halten. Deshalb
stellt sich die Frage.: Wer
regiert eigentlich ? Die Banken oder die Politik ? Erstmalig
äußerst sich ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages zum Thema
Geldsystem und Währungsreform. (.Text.: MMnews.)
Trotz glaubhaftem Engagement :
Auch Herr Schäffler scheint die grundlegenden Fehler im Geldsystem
noch nicht vollständig erkannt zu haben. Die vorgeblich "staatlichen"
Zentralbanken dienen in ihrer jetzigen Funktion,- wie zuvor dargelegt
und auf der Seite "Crash !" im Detail
beschrieben, ausschließlich privaten Eigentums- und Machtinteressen.
Dies gilt auch für die Deutsche Bundesbank, wie aus der Grafik der
"gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung" und der permanent
steigenden allgemeinen Verschuldung unmittelbar abzulesen ist !
Trailer
zum
Vortrag : "Geld aus dem Nichts - Die unentdeckten Geheimnisse der
Banken" ( 00:04:04 ) Den vollständigen Vortrag
von Jürgen Vierheller können Sie sich hier
ansehen.
Die
Schuldenfalle und der Euro : Die Falle schnappt zu ! (
00:09:55 )
02 Mai 2010. Die Euro- Krise war von Anfang an programmiert. Doch die
Krise der europäischen Gemeinschaftswährung reflektiert nicht nur
eigene Konstruktionsfehler. Sie offenbart ebenso das Endstadium unseres
Geldsystems. Interview mit Prof. Bernd Senf. (.Text.: MMnews.)
Michael Mross spricht im Interview mit Prof. Bernd Senf u.A. auch die
damalige Klage von vier Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht
gegen die - nicht
durch die Bürger Europas demokratisch legitimierte ! -
Einführung des Euro an. Hier ein Auszug aus der Presseerklärung der
aktuellen "Verfassungsklage gegen die Griechenlandhilfe".
Karlsruhe, 7 Mai 2010 "Die Vier
Professoren, Dr. rer. pol. Wilhelm Hankel, Dr. rer. pol. Wilhelm
Nölling, Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider und Dr. rer. pol. Dr.
h.c. Joachim Starbatty, die bereits 1998 die Verfassungsklage gegen den
Euro erhoben haben, legen Verfassungsbeschwerde gegen die Finanzhilfen
Deutschlands für die Hellenische Republik ein. [...]"
III.
Banken:"Die
Großbanken machen durch die außerordentliche Zinsdifferenz zwischen
ihren Forderungen und ihren Refinanzierungskosten große Gewinne. Das
daraus resultierende Risiko – denn sie beziehen diese Gewinne ja aus
Ramschanleihen – nehmen ihnen die Staaten ab. Das Bail- out wird in Wahrheit zu
ihren Gunsten betrieben. Sie sind die wahren Verursacher
der Krise, nicht die an den Pranger gestellten Spekulanten. Sie machen
auf die daraus resultierenden Gefahren aufmerksam, aber sind nicht ihre
Verursacher. Das
Argument der Systemrelevanz der Banken ist hohl. Es dient der
Erpressbarkeit der Regierungen und hat bislang auch vollen Erfolg
gezeigt. [...]"Quelle
30.06.2011. MMnews :Euro- Kritiker drohen
Bundesverfassungsgericht "Kläger
sehen sich in ihren „grundrechtsgleichen Ansprüchen auf rechtliches
Gehör“ verletzt und wehren sich nun gegen „den willkürlichen Ausschluss
von der mündlichen Verhandlung". - „Falls das Bundesverfassungsgericht,
das als Richter in eigener Sache entscheidet, nicht kurzfristig
abhilft, wird der Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
unvermeidbar sein. [...]"
Neue Solidarität, 14. September 2011 :Bundesverfassungsgericht
läßt die Bürger im Stich "[...] Die
akute Bedrohung der Souveränität und des Rechtsstaats durch die
Bailout- Politik ist leider durch das Gerichtsurteil vom 7. September
größer geworden. Auch der in Karlsruhe abgewiesene Kläger
Schachtschneider sieht das Urteil als „schwarzen Tag“ für Deutschland
und Europa. Noch mehr solch schwarze Tage darf es künftig nicht mehr
geben, wenn uns unsere Demokratie und unsere Verfassung etwas wert
sind."
Nach Angaben von Prof. Wilhelm Hankel, Bankier und ehemaliger
Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau, liegt der an der
Realwirtschaft gebundene Kreditanteil der Großbanken bei lediglich etwa
20%. Das Argument der Systemrelevanz der Großbanken, für die die Bürger
in Deutschland mit 480 Mrd. Euro über die sogenannten "Banken-
Rettungspakete" ( siehe unten ) von ihren 'Volksvertretern' ungefragt, in mehrfacher Hinsicht
gesetzeswidrig und im Eilverfahren in Haftung genommen wurden,
ist demnach also schlicht falsch ! Quelle : Ein Interview
mit Prof. Wilhelm Hankel vom März 2010 ( online- Video in 9
Teilen ). Ergänzend hierzu :
07.03.2010. euronews :Freude in Island über Nein beim Referendum "Mit Feuerwerken
haben die Isländer das Ergebnis der ersten Volksbefragung in
Islands Geschichte gefeiert : 93 Prozent sagten Nein zu dem Abkommen
mit Großbritannien und den Niederlanden zur Tilgung der gigantischen
Staatschulden, die aus dem Zusammenbruch der isländischen Landsbank
resultieren".
21.06.2010. MMnews :EU- Parlament verzweifelt an Finanzlobby "Mit einem
außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die
Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. "Das Ungleichgewicht zwischen der
Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als
Gefahr für die Demokratie. [...] Es gibt keine neutrale Instanz, die
die Zahlen der Banken überprüfen kann. [...]" Hier der
Link zum Aufruf der EU- Parlamentarier :http://www.finance-watch.org/
07.07.2010. NRhZ- Online :Merkels Bankenrettung verfassungswidrig "[...]
Finanzmärkte offenbar verfassungswidrig bedient : Die konservative
„Welt” wartete heute mit einer, gerade von dieser Zeitung nicht
erwarteten, verfassungsfreundlichen Meldung auf. Wie das Springer-
Blatt berichtet, schätzt ein Gutachten des von der „Stiftung
Ordnungspolitik” finanzierten „Centrum für Europäische Politik” ( CEP )
eine vom Brüsseler Regierungsrat am 11. Mai erlassene Verordnung über
eine Bereitstellung von 500 Milliarden Euro für die Finanzmärkte als
verfassungswidrig ein. Nicht genug damit : die Ratsverordnung ist
offenbar sogar nach EU- Recht illegal. [...]"
17.07.2010. MMnews :Ex- Verfassungsrichter : Euro- Rettung
illegal "[...] Paul
Kirchhof, von 1987 bis 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht und bei
der Bundestagswahl 2005 CDU- Kandidat für das Amt des
Bundesfinanzministers, stellt die Verfassungskonformität des Gesetzes
zum Euro- Rettungspaket in Frage. [...]"
05.01.2011. Kopp- Online :Fünf EU- Länder wollen private
Altersersparnisse ihrer Bürger beschlagnahmen "[...] Wenn sich
gleich mehrere EU-Staaten bei den privaten Ersparnissen ihrer Bürger
bedienen, dann sollte man meinen, dass die Deutschen darüber von den
Medien unterrichtet würden. Doch weit gefehlt – unsere
»Qualitätsjournalisten« schweigen. Sie konzentrieren sich derzeit
lieber auf die Regierungspropaganda zum angeblichen Jobwunder. Dabei
übersehen die »Qualitätsjournalisten« auch auf diesem Gebiet eine
wichtige Tatsache : Dieses »Jobwunder« findet ausschließlich im
Dienstleistungssektor statt, nicht etwa in der Produktion. [...]"
Neue Solidarität, 12. Januar 2011. UN- Sonderberater Ziegler :
Finanzglobalisierung tötet ! "[...] Jean
Ziegler, langjähriger UN- Sonderbotschafter für das Menschenrecht auf
Nahrung, brachte den moralischen Bankrott des globalisierten
Finanzsystems am 30. Dezember in einem Interview mit der "Zeit" auf den
Punkt. Zwei Monate, nachdem im Oktober 2008 die Politiker der Eurozone
einen Kreditrahmen von 1,7 Bio. Euro für Bankenrettung beschlossen,
hätten dieselben Politiker dafür gestimmt, daß das UN-
Nahrungsmittelprogramm ( WFP.) von 6 Mrd. auf 3 Mrd. Dollar
zusammengestrichen wurde. Dadurch gab es
„keine Schülerspeisungen mehr in Honduras oder Bangladesch“ und
„Essensrationen in den Flüchtlingslagern von Darfur, deren
Kaloriengehalt nach medizinischem Ermessen unter dem Existenzminimum
liegt”. Politiker verhielten sich wie „Handlanger dieser Banditen, die
so lange an der Börse spekulierten, bis alles einkrachte.” Das bedeute
den Tod von Menschen, so Ziegler. [...]"
28.02.2012. Kopp- Online :Abzocke nach der Bundestagswahl 2013 : Regierung plant
»Euro-Soli« "[...] Der
deutsche Staat ist
großzügig, wenn es um Milliardenpakete für Griechenland geht. Dafür
greift er den eigenen Bürgern immer dreister in die Tasche. Statt der
versprochenen Steuervereinfachung wurde der Fiskal-Irrsinn unter dem
früheren Finanzbeamten Wolfgang Schäuble noch verrückter. [...] Denn
allmählich wird auch dem einfachsten Bürger klar : Mit immer absurderen
Forderungen nehmen die Steuerbehörden jetzt erst einmal vor allem den
Mittelstand aus. [...]"
Die obige Tabelle
zeigt die über Jahrzehnte systematisch angewachsene Verschuldung der
internationalen Staatengemeinschaft in Relation zum
Bruttoinlandsprodukt. Quelle :
Der Monatsbericht des Bundesministeriums der Finanzen (
BMF ) vom März 2010, Seite 129. Das die Höhe der Verschuldung einiger
Staaten zeitweise auch mal abnahm ist auf relative Schwankungen in der
Wirtschaftsleistung innerhalb der Staatengemeinschaft, als auch auf
Schwankungen in der Höhe der Ausgaben einzelner Staaten zurückzuführen.
Dieser Effekt ist auch auf nationaler Ebene unter Marktteilnehmern zu
beobachten. Die Zahlenreihen des BMF widerspiegeln die Systematik des
Schuldgeldsystems :
Ausweitung der kreditären
Schuldgeldmenge => in etwa
linear steigende Wirtschaftsleistung =>
exponentiell
anwachsende Verschuldung => Finanz- und Wirtschaftskrise
... => Crash !
Wie bereits die obige
Grafik für die "gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung"
aufgezeigt hat, handelt sich hierbei um einen systembedingten
Automatismus, den Helmut Creutz in einer seiner zahlreichen Grafiken
sehr anschaulich als "Monetäre
Teufelsspirale" dargestellt hat. Wo dieser, in der Tat
teuflische Zwang zur permanenten Neuverschuldung die Nationen
schließlich hinführt, zeigt die Grafik von Helmut Creutz aus der
Publikation "Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und
Krieg". Ergänzend hierzu :
"Der Staatsbankrott" von Günter
Hannich. Abschließend eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der Seiten
"Crash !" und "Die FED".
Es
werde Geld
Bild rechts.: Das Eccles
Building in Washington D.C., von Insidern auch als "Tempel" bezeichnet,
ist der Hauptsitz der mit Abstand einflussreichsten Zentralbank der
Welt, der US- Notenbank Federal Reserve
System, kurz "FED" genannt, die neben der nationalen Währung
für die USA mit dem Dollar auch die Weltleitwährung stellt.
Wie andere Zentralbanken auch, produziert die "FED" Papiergeld
praktisch in beliebigen Mengen aus
dem 'Nichts' und gibt dieses bedruckte Papier, die "Banknoten", nur
durch Verleihen in Umlauf. Hierfür kassiert sie, u.A. auch vom Staat,
permanent Zinsen. Zinsen für buchstäblich aus dem 'Nichts' geschöpftem
Papiergeld einer Privatbank, die die US- Regierung über Steuern und
Abgaben dann zum Teil wieder eintreibt. Als Sicherung für diese an den
Staat vergebenen Kredite übereignet die Regierung dieser Privatbank
seit nunmehr knapp 100 Jahren "Staatsobligationen", Schuldverschreibungen
!
Die
"FED". Foto von Dan Smith
Die US-
Notenbank "Federal Reserve System" befindet sich seit ihrer Gründung im
Jahre 1913 in Privatbesitz.! Der Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank
ist nach Recherchen von Prof. Grimmel nicht eindeutig zu klären.
Da das Zinssystem nur Vermögende durch permanent wachsende Zinsgewinne
begünstigt und auch Geschäftsbanken Geld nur über verzinste Kredite in
Umlauf bringen,- die ihrerseits Geld in nahezu beliebigen Mengen in
Form von sogenanntem "Buchgeld" einfach aus dem 'Nichts'
erzeugen, sollte jetzt eigentlich jedem klar geworden sein wie diese
permanent anwachsenden Schuldenlasten zu erklären sind und warum die
"Schere" zwischen Arm und Reich
sowohl in den USA, als auch global immer weiter auseinander geht !
Das folgende Zitat von Robert H. Hemphill, Kreditmanager der Federal
Reserve Bank Atlanta aus dem Jahre 1935 verdeutlicht, dass sich die
Staatengemeinschaft aufgrund der heutigen globalen Vernetzung dieses
hoffnungslos bankrotten Schuldgeldsystems tatsächlich gar in einer existenzbedrohenden Situation
befindet, da die durch den Zinseffekt nun immer schneller in die Höhe
triebenden Schuldenlasten von den Staatshaushalten kaum länger
finanziert werden können. Die drohenden Staatsbankrotte u.A. in der
Eurozone ( Griechenland, Spanien, Italien,
Belgien ... ) werden sich nicht verhindern lassen,
wenn dieses Geldsystem nicht grundlegend verändert und umgehend in
hoheitliche Kontrolle gebracht wird ! Der erste zwingend notwendige
Schritt zur Umsetzung eines solchen Unterfangens ist die internationale
Implementierung eines sogenannten "Trennbankensystems". Gleich mehr
hierzu. Robert H. Hemphill :
"Wir sind komplett von den
Banken abhängig [ Punkt 12.]
Jeder
einzelne Dollar [ gilt gleichermaßen für D-Mark, Lira,
Euro etc, Punkt 8.]
im Umlauf
wurde zuvor von irgendwem geborgt, bar oder als Buchgeld. Wenn die
Banken für genügend synthetisches Geld sorgen, geht es uns gut, wenn
nicht, leiden wir Not. Uns fehlt
ein Geldsystem, das von Dauer ist. Sieht man sich die Gesamtsituation
an, so wird deutlich, wie absurd und tragisch unsere hoffnungslose
Position ist. Und auch wenn es kaum zu glauben ist, entspricht es der
Realität.
Genau
hierüber sollte jeder intelligente Mensch Nachforschungen anstellen und
sich seine eigenen Gedanken machen. Das ist derart wichtig, dass es zum
Zusammenbruch
unserer heutigen Zivilisation führen könnte,
[ Punkt 10.]
wenn es
nicht sehr bald zu einem weit reichenden Verständnis der Thematik kommt
und die Defekte im System behoben werden".
Ein Rückblick in die Geschichte bestätigt die eindringliche Warnung von
Robert H. Hemphill. Nach dem unvermeidlichen zyklischen Kollaps wurde
dieses höchst profitable Schuldgeldsystem von der Hochfinanz ( und
ihren folgsamen Handlangern u.A. auch in den Parlamenten
) ohne grundlegende systemische Veränderungen stets erneut gestartet.
Da
die Hochfinanz ihre alles beherrschende Kapitalmacht nicht verlieren
will, ist es nur allzu naheliegend das sich dieser Ablauf auch diesmal so vollziehen soll !
Aus diesem Grunde wehrt sich die Finanzlobby so vehement gegen die
nationale- wie internationale Neugestaltung des Geld- und Finanzsystems.
Man muß sich nun klar machen welch verheerende Folgen der Kollaps des
US- Dollar ( der Weltleitwährung ), mit dem auch der Euro zu etwa 80%
unterlegt ist, in der global vernetzten Welt von heute auslösen würde.
Hier der Verlauf des Kaufkraftverlustes
des Dollar von 1913 bis 2007...
Die obige Grafik zeigt die explosionsartig steigende Verschuldung der
USA in Relation zum Bruttosozialprodukt. In Europa und anderen Regionen
der Welt sieht die Situation z. T. noch dramatischer aus. Hier noch
etwas zum Besseren "regulieren" zu wollen ist offensichtlich sinnlos
und absurd. Original der Grafik :
"Kein Boden in Sicht", ein Artikel
von Tomasz Konicz, Heise / Telepolis, 24.04.2009. Siehe auch.:http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg
"[...] Daß dieses System auf ein
apokalyptisches Ende zusteuert ist unübersehbar. Die Weltwirtschaft
wird in eine Krise von bislang ungekannten Ausmaßen stürzen. [...]"
Quelle :
Günter Hannich - "Todesursache Zins"
"Durch das
Zinssystem wird das Wirtschaftssystem irgendwann zusammenbrechen und
wir können nur hoffen, dass es nicht zu sehr blutigen Revolutionen
kommen wird. [...]" (.Dr. Jürgen Kremer, Prof. für
Wirtschafts- mathematik am RheinAhrCampus Remagen ) Quelle
"[...] Wir
sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo ein Zusammenbruch der gesamten
Zivilisation droht. Wir haben es nicht bloß mit einer
Wirtschaftsdepression zu tun. Über den Punkt sind wir längst hinaus.
Wir sind an dem Punkt, wo eine Kettenreaktion droht. Ein weiterer
schwerer Einbruch des US-Dollars – der in den jüngsten Monaten schon
beträchtlich im Wert gefallen ist – würde China ruinieren, Indien
unvorstellbar schaden und Europa verheeren. Europa, China, Indien und
andere Länder könnten einen plötzlichen Zusammenbruch des Dollars der
Art, wie er jetzt ansteht, nicht überstehen. Und das ist ein Prozeß,
der schon läuft. Wir leben also in einer ungewöhnlichen Zeit. Es ist
nicht nur eine Depression, der wir ins Auge sehen müssen : Es ist die Gefahr eines
weltweiten, langen neuen finsteren Zeitalters der Menschheit.
[...]" Quelle.: "Die gegenwärtige
Weltfinanzkrise" von Lyndon LaRouche, Neue Solidarität Nr. 39 / 2007
Der US- Ökonom und Politiker Lyndon LaRouche fordert dazu auf, das
bankrotte und sich nun immer weiter destabilisierende globale
Finanzsystem sofort
in ein geregeltes Konkursverfahren zu
überführen und durch ein Kreditsystem souveräner Nationalstaaten [ Punkt 8.]
zu ersetzen, dessen Zweck ausschließlich der Fortentwicklung der
Menschheit und der der physischen Ökonomie dienen soll.
Die Einführung eines Trennbankensystems auf internationaler Ebene, des
sogenannten "Glass- Steagall- Acts", der
gegenwärtig immer mehr Unterstützung findet, würde dies
ermöglichen.
Der Glass- Steagall- Act stellt eine "Firewall" ( die strikte
gesetzliche Trennung ) zwischen der spekulativen-
und der realwirtschaftlichen Sphäre des Finanzsystems dar. Nach dessen
Implementierung kann der hoffnungslos bankrotte Teil des globalen
Finanzsystems gefahrlos in ein geregeltes Konkursverfahren überführt
werden, und, wie dargelegt, durch ein neutrales Geldsystem ersetzt
werden !
Angelides-
Kommission bestätigt LaRouches Warnungen ( 00:13:52 )
Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA und der sich jetzt
inflationär beschleunigende Zusammenbruch des Weltfinanzsystems waren
vorhersehbar und hätten verhindert werden können ! Die Analysen des
Ökonomen Lyndon LaRouche wurden im "Angelides- Bericht" Ende Januar
2011 bestätigt und machen die Notwendigkeit zur sofortigen Umsetzung
des "Glass- Steagall- Acts" überdeutlich. Ein Video- Bericht der BÜSO.
Weiterführende und in die Tiefe gehende Informationen zu
geschichtlichen Zusammenhängen des heutigen Geldsystems,- wie im obigen
Video angesprochen, entnehmen Sie bitte der Webseite der BÜSO. Außerdem
sei an dieser Stelle nochmals auf das sehr informative Interview mit
Prof. Bernd Senf verwiesen, das Sie sich direkt auf dieser Seite
ansehen können :Interview mit Bernd
Senf.
Konkret ausgearbeitete Lösungsvorschläge, die die Analysen Lyndon
LaRouches zum Geld- und Finanzsystem untermauern und um wesentliche
Aspekte ergänzen, finden Sie auf der Seite "Filme / Videos".
Hervorzuheben ist hier insbesondere der "Plan
B" der Wissensmanufaktur
von Andreas Popp und Rico Albrecht, der das Konzept der
"Vollgeldreform" der Monetative aufgreift und in ein auf Dauer
tragfähiges Finanz- und Wirtschaftssystem überführt !
Die
"Banken- Rettungspakete". Geld und Schulden aus dem 'Nichts'
Wenn das globalisierte Finanzsystem durch diese Systemkrise des
Geldsystems von den Staaten durch milliarden- und billionenschwere "alternativlose
Rettungsmaßnahmen" vor der totalen Pleite "gerettet" werden
muß, die Staaten jedoch selbst kein Geld haben und bereits vor Ausbruch
dieser Weltfinanz- und Wirtschaftskrise hoch verschuldet waren, drängt
sich nun natürlich die Frage auf, wo denn dann das Geld herkam um diese
gigantischen Rettungspakete für "notleidende
Kreditinstitute" bereitstellen zu können ?!
Mitte September 2009 stellte Herr Peter Scholz auf "abgeordnetenwatch"
an Frau Monika Herz genau diese Frage und bekam von Frau Herz eine
Antwort in der Sie exakt beschreibt, wie unser heutiges Geldsystem
funktioniert. Frau Herz ist Geschäftsführerin des REGIO- Vereins. Die Bestätigung
für die Ausführungen von Frau Herz finden Sie oben
und im Detail beschrieben auf der Seite "Crash !".
Frage
von Peter Scholz,
12.09.2009
:
Sehr
verehrte Frau Herz,
mir ist immer noch nicht klar, wo die vielen Milliarden Euro herkommen,
mit denen Wirtschaft und das Bankwesen unterstützt wird. Von den Banken
selbst kann es ja wohl nicht kommen. Kennen Sie eine plausible Antwort ?
mit freundlichen Grüssen
Perter Scholz
Antwort von Monika Herz,
13.09.2009:
Lieber Herr Scholz,
vielen herzlichen Dank für diese tiefgehende Frage. Sie rühren damit an
ein Tabuthema. Es ist 10 h morgens und die Schuldenuhr vom Bund der
Steuerzahler zeigt 1.612 944 204 526 Euro. (.www.steuerzahler.de.).
Wenn der Staat Schulden machen muss, weil er die erforderlichen
Maßnahmen nicht aus dem normalen Staatshaushalt abdecken kann, dann
kann er nicht einfach Geld drucken. Dieses Privileg ist der Notenbank
vorbehalten. Lt. ZDF leiht der Staat zu 97 % Geld bei Banken und
Investmentfonds und zu 3 % bei uns Bürgern über Bundesschatzbriefe.
Demnach leiht sich der Staat das Geld, das er zur Rettung der Banken
verwendet, bei den Banken selbst und zahlt es dann mit Zinsen zurück.
Das heißt nach den Gesetzen der Logik, die Banken verdienen gut daran,
dass sie gerettet werden müssen. Ist das nicht eine clevere
Geschäftsidee.!
Wie geht das ?
Ich hab das mal vom Prinzip her so gelernt: Jemand stellt eine
Kreditanfrage an die Bank. Die Bank sagt : Ja, du bist
vertrauenswürdig.
Ich möchte dir gerne einen Kredit geben. Die Bank schaut nach und
sieht : Oh
verdammt, ich bin ja selber pleite. Daraufhin geht sie zur
Landesbank und sagt :
Ich bräuchte da einen Kredit. Die Landesbank sagt :
Ja gerne. Schaut nach und sieht :
Huch, ich hab ja selber gar kein Geld
mehr ! Daraufhin geht sie zur Bundesbank und hält die Hand auf. Die
Bundesbank lässt von der Europäischen Zentralbank Geld drucken und gibt
es der Landesbank. Diese reicht es weiter an die Hausbank. Und die
reicht es weiter an den ursprünglichen Kreditanfrager.
Im Prinzip läuft es mit den Staatsschulden ähnlich, nur dass der Staat
wohl nicht in den unteren Banketagen das Geld leihen wird, sondern eher
auf einer höheren Etage. Wie genau die Geldschöpfung vonstatten geht,
darüber werden wir allerdings nicht informiert.
Der Staat, also wir, gilt natürlich als absolut vertrauenswürdiger
Kreditnehmer. Es gibt ja die ca. 80 Millionen Bürger, die als Bürgen
für die Zinszahlungen geradestehen.
Es heißt, dass der Staat noch nie Schulden zurückgezahlt hat. Wenn
Rückzahlungen fällig werden, springt gerne immer eine Bank ein, um die
Schulden zu "kaufen". Wir zahlen "nur" die Zinsen. Diese betrugen im
Jahr 2007 40 Milliarden 500 Millionen. Allein die Verwaltungskosten für
diesen Zinsetat betrugen 68 Millionen. (.Quelle: www.bundesfinanzministerium.de.).
Das ist der zweitgrößte Posten im Staatshaushalt.
Wenn Sie sich tiefer mit dem Thema Zinssystem, Geldschöpfung und
Spekulation und tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise informieren
möchten, empfehle ich Ihnen hier ein Interview mit Bernd Senf. www.berndsenf.de
Es ist nun 10.38. Wenn ich die Zahl aufschreiben will, die auf der
Zinsenuhr steht, krieg ich ein Problem. Die Zahl bewegt sich so
schnell, dass ich nicht recht mitkomme mit dem Schreiben. Pro Sekunde
werden es 4.439 Euro mehr. Pro Sekunde ! Aber nicht etwa, weil wir
begonnen hätten, unsere Schulden zurückzuzahlen, sondern weil der Zins
die Summe ständig in die Höhe treibt. In 10 Sekunden sind das 44. 390
Euro. In 20 Sekunden 88.780 Euro. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an
den Folgen von Mangel. Wenn wir aufhören würden, Zinsen für die
Staatsverschuldung zu bezahlen, könnten wir stattdessen alle 20
Sekunden jenen Kindern 88.780 Euro zur Behebung des Mangels zur
Verfügung stellen. Wie finden Sie das.?
Es ist 10.44. Die Zinsuhr sagt :
1.612.950.120. In der Zeit, in der ich
Ihre Frage beantwortet habe, hätten wir mehr als 6 Millionen Euro für
sinnvollere Aufgaben verwenden können ! Nochmals vielen Dank für Ihre
Frage !
"Was ist ein Dietrich gegen eine
Aktie ?
Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank ?" Bertholt Brecht. Aus "Die Dreigroschenoper"
Petition
an den
Bundestag :
Geldschöpfung durch den Staat
Eine Petition
von Herrn Marian Löhr an die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages vom 16 Dezember 2009.:
"Bankenwesen -
Geldschöpfung durch den Staat"
Text der
Petition:
"Der
Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu
verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite
schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der
Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im
öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt."
Begründung:
"Die
meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem
Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch
nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung
vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen,
welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte
Kreditnehmer :
Der Staat...
WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch
das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem
Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung,
da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und
Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst
schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre
ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll
über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde !
Auch
eine
Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur
ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden
aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also
mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben,
wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite
zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite
vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können.
Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in
noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der
einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden
finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch
geschaffenes Geld vom Staat - von UNS allen - zum Wohle aller
eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die
Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass
die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich
besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind."
Wie diesem Petitionstext von Herrn Löhr zu entnehmen
ist,
ist auch der Petitionsausschuss des Bundestages seit Dezember 2009
über die Systematik dieses auf Verschuldung basierenden Geldsystems
informiert !
Auf der Webseite des EU- Abgeordneten der "Grünen", Sven Giegold, ist
im Dezember 2010 ein Arbeitspapier mit dem Titel : "Zeit für
eine
echte Wirtschaftsunion" erschienen. Darin heißt es :
"Gemeinsam mit den
Kollegen Dany
Cohn-Bendit und Pascal Canfin aus unserer
Europa-Fraktion
sowie mit Gerhard
Schick aus unserer
Bundestagsfraktion
haben wir einen Text mit vier Vorschlägen für eine echte
Wirtschaftsunion verfasst, der heute parallel auf deutsch in der
Süddeutschen Zeitung und auf französisch in Le Monde erschienen ist.
Ihr findet beide Artikel hier dokumentiert. [...]" ( Link zum Arbeitspapier )
Am 17. Januar 2011 hat Herr Marian Löhr den Inhalt dieses
Arbeitspapiers auf der Webseite von Sven Giegold folgendermaßen
kommentiert :
"Wir leben in
einem System in dem Geld durch Schulden geboren wird. Wenn jemand einen
Kredit bekommt, so erhält er nicht das Geld, welches von Sparern mal
eingezahlt wurde, sondern Geld, welches durch den Akt der Kreditvergabe
von der Bank aus dem Nichts neu erzeugt wird. Für jeden Euro,
der im Umlauf ist, gibt es auch immer noch jemanden, der diesen Euro
noch als Kreditschuld zurück zahlen muss, plus Zinsen. Genau deshalb
gibt es Schulden bei Staaten, Firmen und Privatleuten. Wenn jeder seine
Schulden zurück bezahlen könnte, so wäre kein Euro mehr im Umlauf. Der
Zwang zu immer mehr Verschuldung ist systematisch so in unser
Geldsystem eingebaut worden. Der Staat verschenkt jährlich 40
Milliarden Euro als Zinszahlungen an die Banken, dafür dass diese das
Geld durch Bilanzverlängerung aus dem Nichts haben entstehen lassen.
Dieses auf
Schulden basierte System muss DRINGEND verändert werden. Davon sehe ich
leider nichts in dieser Broschüre.
Schaut Euch doch
mal den Film “Money as Dept II – Promises Unleashed”
(http://www.bbc5.tv/eyeplayer/video/money-debt-ii) an. Er ist der beste
seiner Art. Ich bin sehr
enttäuscht von unseren grünen Politikern, die diese Problematik nicht
zu begreifen scheinen, den Skandal hierin nicht sehen und hier nur von
Europa-Anleihen sprechen. Eine Union wie die EU sollte sich nirgendwo
Geld leihen müssen, sie sollte alles Geld selbst schöpfen können,
anstatt dies den Banken zu überlassen und Zinsen dafür zu bezahlen."
Ebenso wie dieser unmissverständlich
formulierte Kommentar von Marian Löhr so erwies sich auch mein
offener Brief an die Abgeordneten des Bundestages bis zum heutigen Tage
als wirkungslos !
Gleiches gilt für
die zahllosen Bemühungen von Prof. Bernd Senf, Helmut Creutz, Andreas
Popp ... etc ... etc ...
Update
Juni 2011
Deutscher
Bundestag lehnt staatliche Geldschöpfung ab !
Mein Kommentar zu diesem ungeheuerlichen Beschluss der
Parlamentarier.: Private Banken
dürfen also mit Billigung der Politik weiterhin
eigenmächtig ungedecktes
Kreditgeld generieren - und
unsere Gesellschaft damit in den
unausweichlichen Bankrott treiben !
Anhang "Jedes Mal, wenn
eine Bank ein Darlehen vergibt ( oder Sicherheiten ankauft ), wird
neues Guthaben erzeugt,- neue Einlagen, brandneues Geld. [...] ...
alles Geld wird von Banken in Form von Darlehen in Umlauf gebracht." Graham
F. Towers, 1934 - 1954 Direktor der Bank von Kanada. Quelle : "The Yarra Glen Report" aus dem
Jahre 1939. Siehe auch hier.
"Der
Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist
ihn kaum fassen kann".John Kenneth Galbraith,
kanadischer
Ökonom. Quelle :
"G. K. Galbraith, Money :
Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976.
Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard
Douthwaite.