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About the history of the Leutz family - Zur Familiengeschichte


About... / Über...
Name
Origin / Herkunft
Motto
Coat of Arms / Wappen
Around the World / Verbreitung
Tips on Genealogy /
Tipps zur Ahnensuche
The name - Der Name
 
The name Leutz is a short or pet name. Originally it meant “son of”, or “younger, shorter”. In time that became a family name. The historical foundation are the forms of Luozo, Luizo, coming from the old high german “heard, famous, audible”. The old high german given names of Ludgard, Ludger or Ludolf share the same root. The pet form came by the suffix “z”. In 973, the name of Luzo is documented, and forms like Luttzo, Luuzo, Luizo developed from there. In southern Germany, names like LEUTZ evolved, along with forms like Lütz or Lützel.
 
Source: Expertise of the Society of Nameology, University of Leipzig / Germany, march 2005

Der Name Leutz ist eine Kurz- und Koseform. In der ursprünglichen Bedeutung hieß dies „Sohn des“, oder „Kleiner/Jüngerer“. Im Lauf der Zeit wurde aus dieser Unterscheidung ein Familienname. Historisch bezeugt sind die Kurzformen Luozo, Luizo, aus dem althochdeutschen „Gehört, hörbar, berühmt“. Die althochdeutschen Namen Ludgard, Ludger, Ludolf haben den gleichen Stamm. Die Koseform wurde durch das „z“ gebildet. Aus dem 973 dokumentierten Namen Luzo entwickelten sich Luttzo, Luuzo, Luizo, im süddeutschen Raum der Name Leutz, aber auch Varianten wie Lütz, Lützel.

 
Gutachten der Gesellschaft für Namenkunde der Universität Leipzig, März 2005
 
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Family Origin  - Herkunft der Familie
 
The first time the name appears in this way is in the city chronicles of the town of Ebersbach (Bavaria) - in 1463. A Michael Leutz is given the right to settle and to build ships. This suggests that he got married to a local women before. He probably came from the Netherlands and belonged to a group of mercenaries, who went upstream the Rhine and Neckar rivers in fall to sell goods from the Far East and to buy ship-building wood. Maybe that group came from the town of Leyden.

Im Jahre 1463 wird in den Akten der Stadt Eberbach/Neckar festgehalten, dass einem Michael Leutz, zusammen mit dem Niederlassungsrecht auch die Erlaubnis erteilt wurde, Boote und Schiffe zu bauen. Es ist davon auszugehen, dass beides auf eine davor erfolgte Eheschließung mit einer Ebersbacher Bürgerstochter zurückzuführen ist. Michael Leutz kam wohl aus den heutigen Niederlanden. Damals fuhren im Sommer Kaufleute von dort den Rhein und Neckar aufwärts, um gesuchte Waren der Seehäfen zu verkaufen und als Rückfracht Landesprodukte und Holz zu erwerben. Ausgangsort der Kaufleute könnte Leyden(?) gewesen sein.


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Family motto - Wahlspruch
 
Strömung und Wind, treiben geschwind,
stetig vorwärts treibt nur die eigene Kraft.

(literally: current and wind propel fast, continuously ahead only own strength).
The motto suggest deeper roots in the sea-faring north.



Coat of arms - Wappen
 
Der Familie soll das Recht zugestanden haben, ein eigenes Wappen ( Gilde - Wappen ? ) zu führen. Es wird als Schiff unter Segeln auf welligem Wasser beschrieben. Nähere Angaben hierzu sind zur Zeit noch nicht bekannt.
 
It seems as if the family had the right to bear their own coat of arms. It is describes as a ship under sails on waves. We don't know anything more at the moment.

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Around the world - Verbreitung

Europe
Naturally, Leutz' are found mostly in Germany, and especially in the Neckar area and around the city of Karlsruhe. Once there was a Family-line in France, but we don't know if it still exists. In the course of the wars against the Turks in the 17th century, Leutz settled in Hungary. Lasts records of that line were given by refugees from Hungary 1968. There may be family in Russia, but there are no records about that.
 
Out of Europe
There are quite a few Leutz' in the USA. They are descendants from more than 30 Leutz' leaving Germany between 1853 and 1913, mostly from Ebersbach, Michelbach, Mosbach and Karlsruhe. But before and after that, Leutz' left for the US as well.
In 1913, one Jakob Leutz left for Pretoria / South Africa, but we don't know any more about him.
Between 1853 and 1867, three families from Neckarwimmersbach left for Brazil. There may be descendants in Argentina and Chile, but there are no records.
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Europa
Naturgemäß finden sich Träger des Namens Leutz vorwiegend im deutschsprachigen Gebiet und hier konzentriert im Neckarraum und um Karlsruhe. So weist im Jahre 1990 eine Abfrage Adress-Telefonauskunft rund 275 Träger des Namens in Deutschland aus. Offensichtlich existierte eine Leutz-Linie auch in Frankreich. Um 1971 wird in Karlsruhe eine Mme. Mathilde Mallard, nee Leutz aus Paris auf einem Hotel-Anmeldebogen ausgewiesen. Inwieweit dieser Zweig noch existiert, kann nicht gesagt werden.
Im Zuge der Türkenkriege ( 1663 - 1690 ) kam mit Ludwig von Baden ( Türken-Louis) auch ein Träger des Namens Leutz nach Ungarn. Vermutlich siedelten seine Nachkommen in Siebenbürgen oder im Banat. Letzte Hinweise auf diese Linie wurden durch Flüchtlinge aus Ungarn 1968 gegeben. Vermutlich existiert dieser Zweig nicht mehr. Möglich ist allerdings, dass sich auch Träger des Namens in Russland finden, Hinweise liegen hierzu jedoch nicht vor.

Ausserhalb Europas
 
Relativ zahlreich findet sich der Name Leutz in den U.S.A. Allein 1985 können über 100 Anschriften dokumentiert werden. Sie sind Nachkommen von über 30, in der Zeit zwischen 1853 und 1913 ausgewanderten Bürgern, vornehmlich aus Ebersbach, Michelbach, Mosbach und Karlsruhe. So ein vorliegendes Dokument des Generallandesarchives Karlsruhe.
Doch bereits vorher und auch nachher machten sich Leutze auf den Weg über den Ozean, ganz zu schweigen von denen, die diesen Weg ohne polizeiliche Abmeldung (1848) wagten. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben sich mittlerweile Träger des Namens Leutz, aus den US. kommend, in Kanada und Australien niedergelassen. Konkrete Hinweise jedoch fehlen.
Dokumentiert jedoch ist die Emigration eines Jakob Leutz (geb. 08.01.1877 in Kälbertshausen) mit seiner Familie im Jahre 1913 nach Pretoria/ Südafrika. Näheres ist nicht bekannt. Die Aufstellung des Archivs verzeichnet zwischen 1853 und 1867 drei Auswandererfamilien aus Neckarwimmersbach nach Brasilien.
Nicht auszuschließen ist das Vorkommen von Namensträgern in Argentinien und Chile, wenngleich hierzu keine Hinweise vorliegen.

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Tipps on genealogy: How to seaching for ancestors - Tipps zur Ahnenforschung
 
Starting point are, of course, the own parents. If you're looking for german ancestors from abroad, it's a bit more difficult. Here are a few hints.
 
1. The National Archives and Records Administration has passenger lists for the immigrants between 1883 and 1945
2. United States Department of Justice has all citizenship registers since 1897.
3. The Federal Archives and Records Center has passenger lists of all immigrants between 1820 and 1946.
A database with more than 60 Million immigrands, of non-members as well, is avaliable at  
4. The Genealogical Society Library
 
If immigrants left Germany by a german port (there was a way via Le Havre/France, too), there are records about age, name and last place of residence at the  Tourismus Zentrale Hamburg. They have passenger lists from 1850 to 1914 and from 1920 to 1934.
Passenger lists of those ships leaving from Bremen/Bremerhaven were lost during the war, unfortunately.

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Ausgangspunkt für die Suche nach den Vorfahren sind stets die persönlichen Daten der jeweiligen Elterngeneration. Diese sind entweder im Stammbuch oder im Standesamtregister erfasst. Die enthalten Angaben zu Geburtsort und -datum, sowie Sterbeort und Todesdatum.
Mit dieser Methode und etwas Mühe und Geduld lässt sich im Normalfalle die Reihe bis zum Jahre 1871 zurückverfolgen. Vor diesem Zeitraum helfen in vielen deutschen Gebieten nur noch die Eintragungen in den Kirchenbüchern weiter. Sie reichen überraschend weit zurück.
Üblicherweise trug der jeweilige Geistliche alle Ereignisse seiner Pfarrkinder ein, bei denen die Kirche tätig wurde. Festgehalten wurden außer den Namen Geburtsdaten, Taufdaten, Kommunion /Konfirmation, Hochzeitsdaten und Sterbedaten.
Üblicherweise wurden auch Namen, Daten und Herkunftsort der Eltern festgehalten.
Doch irgendwann endet auch hier die Suche oder die Kirchbücher sind nicht mehr auffindbar. Dann helfen nur Zufälle oder intensives Suchen in alten Archiven (Kauf- und Streitakten) weiter.
Schwieriger wird die Suche aus dem Auslande nach deutschen Vorfahren. Nachfolgend einige Hinweise, die die Suche erleichtern.
 
1. The National Archives and Records Administration
700 Pennsylvania Avenue N.W.
Washington DC 20408
besitzt Passagierlisten der Einwanderer von 1883 bis 1945
 
2. United States Department of Justice
Immigration and Naturalization Service
1446 - 21 Edwin Miller Boulevard
Martinsburg WV 25401
verfügt über alle Einbürgerungsakten seit 1897.
 
Passagierlisten aller Einwanderer zwischen 1820 – 1946 liegen vor in dem
3. The Federal Archives and Records Center
Archives Branch, GSA Ruilding 22
Bayonne /NJ 0720-2-- 5388
 
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Eine Datenbank von über 60 Millionen Einwanderern, auch Nichtmitgliedern, liegen vor bei der
4. The Genealogical Society Library
The Church of Jeus Christ of the Latter Day Saints
50 North Temple Street
Salt Lake City, Utah 84105
 
Haben Auswanderer Deutschland über deutsche Seehäfen verlassen (es gab auch den Weg über Le Havre), so finden sich Hinweise zu Alter, Namen und letztem deutschen Wohnort bei der
Tourismus Zentrale Hamburg
Historic Emigration Office
Steinstraße 7
20095 Hamburg
Dort liegen Passagierlisten von 1850 bis 1914 und von 1920 bis 1934 vor.
 
Die Passagierlisten der Auswanderer über Bremen / Bremerhaven sind leider während des Krieges verbrannt.
Diese Hinweise mögen hilfreich sein und vielleicht auch dazu beitragen, die verschiedenen Zweige der Leutz – Familie zu erfassen und miteinander zu verknüpfen. Hierzu ist jeder Interessierte eingeladen, mit seinen Beiträgen einen weiteren Puzzlestein zu legen.
 
 
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