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Gehörlos ist eine Person, wenn sie vor oder während der Geburt bzw. vor dem Spracherwerb (i.d.R. vor dem 5. Lebensjahr) taub geworden ist. Gehörlose Personen können daher die Lautsprache nicht auf natürlichem Wege (d.h. über das Hôren) erlernen. Das ist der Grund dafür, daß Hörende oft Schwierigkeiten haben, Gehörlose gut zu verstehen. Im Kontakt mit Hörenden, die keine Gebärden beherrschen, müssen Gehörlose vom Mund absehen. Absehen führt aber leicht zu Mißverständnissen. Gehörlose haben daher in der lautsprachlichen Verständigung Schwierigkeiten. Sie beherrschen in der Regel die Deutsche Gebärdensprache, die ein vollwertiges Sprachsystem darstellt. Der Deutsche Gehörlosen-Bund bietet daher mit seinen Vereinen und Verbänden für die Gehörlosen zugleich eine Gebärdensprachgemeinschaft. Unabhängig von dem Grad der Hörschädigung wird hier im soziologischen bzw. linguistischen Sinne unter gehörlos auch die Zugehörigkeit zu dieser Sprachgemeinschaft verstanden.
Was können Gehörlose tun?
Was können Hörende tun?
(Auszug aus der Web-Seite vom Deutschen Gehörlosen-Bund)
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