Wie im Schienenfahrzeug üblich, erhielten auch die von der Waggonfabrik Wismar gebauten Fahrzeuge Fabrikschilder. Die Befestigung erfolgte in der Regel am Rahmen. Neben den eigentlichen Fabrikschildern, die sozusagen die Identität eines Fahrzeuges darstellten, wurden an einigen Schienenfahrzeugen auch sogenannte "Werbeschilder" angebracht. Bekannt sind z.B. die Schilder an den Kühlern der Triebwagen der Bauart "Hannover".
Im Laufe der Jahre änderte sich das Aussehen der Fabrikschilder erheblich. Während anfangs ovale Schilder verwendet wurden, waren diese dann rechteckig. Später ging man wieder zu ovalen Schildern über. Das Material der Schilder reicht von Stahlguß, über Messingguß bis hin zu Aluminiumguß.
Interessanterweise wurde die Fabriknummer eines Fahrzeuges erst ab den 20er Jahren mit auf den Fabrikschildern vermerkt.