Aufbau und Funktion einer Atombombe

Eine Atombombe kann man mit einem Kernreaktor vergleichen, das Prinzip ist gleich. Wie bei einem Kernreaktor, werden auch bei der Atombombe, schwere Atomkerne, wie der Atomkern des Urans 235 oder des Plutoniums 239, gespalten. Die erzeugte Kettenreaktion (10-6s) wird für eine Explosion verwendet, die man nicht mit einer herkömmlichen Bombe vergleichen kann. Die benötigte Masse (kritische Masse), des zu spaltenden Materials, die man für eine Atombombe benötigt, liegt bei Plutonium 239 zwischen 5-10 kg und bei Uran 235 zwischen 15-20 kg. Je höher der Reinheitsgrad des Uran oder Plutonium, desto geringer die benötigte Masse. Um aber die gewünschte Kettenreaktion und die darauf folgende Explosion aus zulösen, muss das Spaltmaterial zum gewünschten Zeitpunkt zusammengeschossen werden.Dies wird durch Zündung einer normalen TNT Bombe erreicht

Befindet man sich bei einer Atombombenexplosion in einem Radius von ca. 1km, so ist es nicht möglich diese zu überleben. Denn die auftretenen Temperaturen von etwa 20000000 C, verbrennen oder töten alles.

3 km um der Atombombenexplosion herum treten immer noch schwerste Verbrennungen auf. Der Tod wird jedoch hier nicht nur durch Verbrennung hervorgerufen, sondern auch durch gamma-Strahlung. Sie breitet sich in Lichtgeschwindigkeit aus und ist ebenfalls sofort tödlich

Der Haupteil der bei einer Atombombenexplosion entstandenen Energie (85%) wirkt als kinetische Energie, die noch in bis zu 6 km Entfernung vom Zentrum, Gebäudeschäden in starken Ausmaß anrichtet.


Schematischer Aufbau einer Atombombe


Phasen einer Atombombenexposion

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