Der Elberadweg führt in Deutschland auf 860 km
von der Grenze zu Tschechien bis
zur Nordsee
Südlicher Teil : Schöna - Dessau (ca. 260 km)
Mittlerer Teil : Dessau - Wittenberge (ca. 260 km)
Nördlicher Teil : Wittenberge - Cuxhaven (ca. 340 km)
In Tschechien führt ein Radweg auf ca. 360 km von
der Quelle bis zur Grenze nach Deutschland.
Lutherrose und Elberadweg
Elberadweg zwischen Wittenberg und Wörlitz
Lutherstadt Wittenberg
Unesco-Weltkulturerbe
Lutherhaus
ehemaliges ehemaliges Augustinerkloster und Wohnhaus Martin
Luthers von 1512 bis 1546
heute größtes reformationsgeschichtliches Museum mit Dauerausstellung "Martin Luther - Leben,
Werk, Wirkung", Lutherstube, Refektorium und großer Hörsaal
mit 2003 freigelegten Küchen- und Kelleräumen
Melanchthonhaus
Renaissancehaus aus dem 16. Jahrhundert
heute Melanchthon-Museum
Stadtkirche
Luthers Predigtkirche
mit Cranachaltar
Schloßkirche
Portal mit Thesentür
Cranachhöfe
ehemaligen Werkstätten von Lucas Cranach d. Ä.,
der 45 Jahre in Wittenberg lebte
heute Cranach-Stiftung, Malschule und Schule des
Sehens
Luther- und Melanchthondenkmal
in der Mitte des Marktplatzes
1821 wurde das Lutherdenkmal als 1. Denkmal für
eine bürgerliche Persönlichkeit in Deutschland geweiht
1665 wurde das Melanchthon-Denkmal geweiht
Luthergymnasium/Hundertwasserschule
Umbau nach Hundertwasser (Einweihung 1999)
Haus der Geschichte
u.a. Ausstellung DDR-Wohnräume der 40er bis 80er
Jahre
Museum für Natur- und Völkerkunde im Schloß
Tierpark
Piesteritz
1916 - 1919 erbaute und bis 1999 sanierte
Werkssiedlung
Apollensdorf
Griebo
Coswig/Anhalt
Schloß und historische Innenstadt
Gierfähre
Museum zur Geschichte der Elbschiffahrt
Verbindung zum Fürst-Franz-Radweg
Wörlitzer Anlagen im Gartenreich Dessau-Wörlitz
Unesco-Weltkulturerbe
nach Ideen von Fürst Leopold III. Friedrich Franz
von Anhalt-Dessau und den Entwürfen des Baumeisters Friedrich
Wilhelm von Erdmannsdorff von 1764 bis nach 1800 auf 112 ha angelegt
erster Landschaftsgarten auf europäischem
Festland
die 5 Gartenteile der Wörlitzer Anlagen sind
Schloßgarten, Schochs garten, Weidenheger, Neumarks Garten und neue
Anlagen
1657 erfand der Holländer Hendrik Heuck aus
Norwegen die Technik der Gier(seil)fähren.
die Fähre hängt dabei an einem langen Drahtseil,
das sich vor der Fähre spaltet und bei dem ein Seilende am Bug und 1
Seilende am Heck befestigt ist
mit einer Winde (i.d.R mit Elektromotor) strafft
der Fährmann die jeweils vorn angebrachte Trosse, die mit dem
stromaufwärts gespannten Gierseil verbunden ist; dadurch stellt sich
die Fähre in einem 30/40 Gradwinkel zum Kurs und wird durch die
Strömung angetrieben
abgebremst wird entsprechend
ein Unterstromseil schützt gegen Windböen, Wirbel
u.ä.