Höhenzug und Kulturlandschaft in Brandenburg
und Sachsen-Anhalt
mit Hohem Fläming im Westen und Niederem
Fläming im Osten
früher Grenze zwischen Slawen und Deutschen
bzw. Kursachsen und Brandenburg
heute in Sachsen-Anhalt Landkreise Wittenberg,
Anhalt-Bitterfeld und Jerichower Land und in Brandenburg
Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming
Der Name kommt von den Flamen, die das Land im
12. Jahrhundert besiedelten, nachdem Albrecht der Bär, Markgraf
von Brandenburg, die Gegend um Jüterbog erobert hatte.
die höchste Erhebung des Hohen Flämings und des
gesamten norddeutschen Tieflandes ist der Hagelberg (200 m)
Im Jahre 2009 jährt sich die Besiedlung des
Flämings durch die Flamen zum 850. Mal. Der Kaltblut Zucht- und
Sportverein Brück plant den historischen Weg der Flamen von
Flandern in den Fläming nachzugestalten -
www.titanen-on-tour.eu.
Fläming-(Skate)
längste Inline-Skater-Strecke Deutschlands
über 200 km langes Streckennetz zum Skaten und
Radfahren (mit feinem Asphalt auf 3 m Breite bzw. 2 m breiten
Radwegen)
im Niederen Fläming und Baruther Urstromtal
verschiedene Rundkurse
96 km (RK 1 - großer Rundkurs)
12 km (RK 2 - Kolzenburger Rundkurs)
11 km (RK 3 - Jüterboger Rundkurs über Kloster Zinna)
45 km (RK 4 - Marathon Rundkurs)
50,5 km (RK 5 - Rundkurs Halbes Hundert)
48,6 km (RK 6 - Rundkurs Ab in den Süden)
andere Strecken wie z.B. Verbindungs- und
Zubringerstrecken
Sakte-Arena Jüterbog (200 m - Oval und
Hockeyfeld)
Rufbus am Fläming-Skate für Skater, Radfahrer und
... von bestimmten Abfahrtsstellen und Anruf 1 Stunde vor
Fahrtantritt (vom 1.5. - 04.10.(2009) SA, SO Feiertage und
Sommerferien Brandenburg 14 - 19 Uhr)
Johann Tetzel: "Wenn das Geld im Kasten klingt,
die Seele aus dem Fegefeuer springt." Tetzels Ablaßhandel führte zu
Luthers Thesenanschlag in Wittenberg und brachte die Reformation ins
Rollen. Tetzels Predigtstätte war in der St. Hedwigskapelle von
Jüterbog. Seinen Ablasskasten kann man in der Nikolaikirche
anschauen.
1832 - 1994 Garnisonsstadt mit über 10000 ha
Militärflächen
Kloster Zinna
1841 Ansiedlung von Handwebern aus der Lausitz
durch Friedrich den Großen und Gründung der Kolonistensiedlung
Denkmal von Friedrich des Großen auf dem
achteckigen Marktplatz vor der alten Försterei
11 Denkmäler rund um Dennewitz; hier fand am
6.9.1813 eine der bedeutendsten Schlachten zur Verteidigung Berlins
statt; alle 5 Jahre finden Gedenkveranstaltungen statt
1. Preis im Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat
Zukunft" 2006
Dorfmuseum zum deutsch-napoleonischen
Befreiungskrieg 1813
Dorfkirche
Hochzeitsmühle
Bockwindmühle Gölsdorf
ehemalige Höhere Fliegertechnische Schule und
Militärflughafen Altes
Lager
Shelter Albrecht
Baruth/Mark
Museumsdorf Baruther Glashütte
denkmalgeschütze Werksiedlung und Fabrikgebäude
(ab 1716)
interkommunalen Arbeitsgemeinschaft von sieben
Städte des Städtekranzes um Berlin
u.a Jüterbog und Luckenwalde
Projekte waren z.B. 7 grüne Stadtspaziergänge,
Produktionskultur + Kulturproduktion, 7 preußische
Stadtspaziergänge, 1000 Jahre Kirche in Brandenburg, Vom Wasser
haben wir`s gelernt ... , Das Beste am Kern ist das Drumherum,
Leben und Wohnen in Brandenburg
Mit dem Kartoffelbefehl befahl Friedrich II. allen preußischen Beamten
am 24. März 1756 sämtlichen Untertanen den Kartoffelanbau "begreiflich
zu machen"
Wortlaut: „Als habt Ihr denen Herrschaften und Unterthanen den Nutzen
von Anpflantzung dieses Erd Gewächses begreiflich zu machen, und
denselben anzurathen, dass sie noch dieses Früh-Jahr die Pflantzung der
Kartoffeln als einer sehr nahrhaften Speise unternehmen.“.