RAD- & KULT(O)UREN 

Saale

  • Saale-Radwanderweg in Sachsen-Anhalt

    • Die Saale fließt von ihrer Quelle am Großen Waldstein im Fichtelgebirge 427 km bis zu ihrer Mündung bei Barby in die Elbe.
    • Sie ist u.a. bekannt für ihre vielen Burgen, die meist um die Jahrtausendwende entstanden, als die Saale der Grenzfluß zum slawischen Königreich war.
    • Der Saaleradweg hat im Oberlauf u.a. durch die Talsperren viele Anstiege.
    • In Sachsen-Anhalt ist der Radweg auf 152 km meist flach.
    • Mit Ausnahme der Strecke Hof-Eichicht gibt es eine Bahnverbindung entlang der Saale.
    • Anschlüsse : Unstrut-Radweg (Naumburg) und Elberadweg (Barby)
    • http://www.saale-radwanderweg.de
    • http://www.saaleradweg.de

 

 

 

  • Tipps / Sehenswert im Saalegebiet zwischen Camburg und Freyburg

    • Camburg
      • Turm der Burg Camburg
      • Heimatmuseum im Amtshof
      • Ruine Cyriaksburg mit Resten einer Basilika z
         
    • Burg Saaleck (1050)
      • mit Aussichtsturm und Museum
         
    • Rudelsburg (1072)
    • Bad Kösen
      • Technisches Denkmal Saline Anlagen mit
        • Gradierwerk 320 m lang
        • Wasserrad und Kunstgestänge
        • Soleschacht Borlachquelle
      • Romanisches Haus aus dem 12. Jhd.
        • heute Heimatmuseum
        • Ausstellung Puppenwelt Käthe Kruse
      • Schulpforte
        • mit dem ehemaligen Zisterzienserkloster Pforta
          • Klostergründung 1137
          • ehemalige Schüler waren u.a. Nietzsche, Fichte, Ranke
          • heute Landesschule und Weingut
        • mit dem Landesweingut
    • Mündung Unstrut/Saale
    • Naumburg-Henne
      • hier endet der Unstrut-Radweg
      • Hennebrücke
      • Anschluss Saaleradweg
         
    • Naumburg
      • Dom St. Peter und Paul
      • Stadtkirche St. Wenzel
      • Altstadt und Marktplatz mit Bürgerhäusern
      • Bischofsburg Schönburg
      • Nietzsche Haus
      • Marientor
        • Doppeltoranlage mit Innenhof und Wehrgang
        • im Sommer Open-Air-Veranstaltungen
    • in der Nähe
      • Großjena
        • Gedenkstätte und Sommerhaus des Leipziger Bildhauers und Malers Max Klinger
           
      • Hassenhausen
      • Eckartsberga
  • Hintergrund und Infos

    • Anschlüsse

    • Schlacht bei Auerstedt  in Hassenhausen am 14.06.1986

      • Am 14.06.1806 wurde Preußen in der Doppelschlacht Jena-Auerstedt durch die französische Armee besiegt.
      • Unerwartet trafen im dichten Nebel die preußische-sächsische Hauptarmee unter Feldmarschall Karl Willhelm Ferdinand von Braunschweig mit 50 000 Mann und das französischen II. Korps des Marschalls Davout mit 27000 Mann aufeinander. Beide Seiten waren im Irrtum über den Standort der gegnerischen Armee. Davout marschierte von Naumburg in Richtung Jena, wo er die preußische Hauptarmee vermutete. Der Herzog von Braunschweig marschierte aus dem Hauptquartier Auerstedt in Richtung Freyburg, um dort die französiche Armee zu stellen.
      • Gegen 7.30 Uhr begann der Kampf um Hassenhausen. Gegen 10.30 Uhr wurde der Herzog von Braunschweig tödlich verletzt. Nachmittags mußte sich die preußische Armee  geschlagen zurückziehen.
      • Auf preußischer Seite wurden 13 000 Mann getötet, verwundet oder gefangen genommen. Die französische Armee verlor 7 000 Mann.
      • 1806 - 2006 : 200 Jahre Doppelschlacht Jena-Auerstedt auf den Fluren um Hassenhausen
      • Thüringer Napoleon-Wanderweg als Verbindung zwischen den Gefechtsfeldern bei Jena/Vierzehnheiligen und bei Auerstedt/Hassenhausen mit verschiedenen Rundwegen
      • "Gedenkstätte Pfarrhaus Hassenhausen 1806"  mit ständiger Ausstellung
      • Diorama der Schlacht in der Eckartsburg in Eckartsberga
      • http://www.jena1806.de
         
    • Die Himmelsscheibe von Nebra

     

    • Tourismusinformation und Touristische Straßen

       

    • "An der Saale hellem Strande" von Franz Kugler, 1826

      • An der Saale hellem Strande
        Stehen Burgen stolz und kühn,
        Ihre Dächer sind zerfallen,
        Und der Wind streicht durch die Hallen,
        Wolken ziehen d'rüber hin.

        Zwar die Ritter sind verschwunden,
        Nimmer klingen Speer und Schild;
        Doch dem Wandersmann erscheinen
        In den altbemoosten Steinen
        Oft Gestalten zart und mild.

        Droben winken schöne Augen,
        Freundlich lacht manch roter Mund,
        Wand'rer schaut wohl in die Ferne,
        Schaut in holder Augen Sterne,
        Herz ist heiter und gesund.

        Und der Wand'rer zieht von dannen,
        Denn die Trennungsstunde ruft;
        Und er singet Abschiedslieder,
        Lebewohl tönt ihm hernieder,
        Tücher wehen in der Luft
         

  

 


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