RAD- & KULT(O)UREN 

Spree/Oberlausitz

Spreeradweg zwischen Quelle und Spreewald

  • 420 km bis Berlin
  • sehenswert u.a.
    • Oberlausitzer Bergland
      • Spreequelle am Kottmar (höchstgelegene der drei Spreequellen)
      • Eibau
        • Faktorenhof aus dem 18. Jahrhundert
      • Neusalza-Spremberg mit Reiterhaus (ca. 1600 erbaut)
      • Taubenheim mit historischen Sonnenuhren an Umgebindehäusern (älteste Sonnenuhr von 1795!)
      • Sohland
        • Himmelsbrücke
        • Heimatmuseum im Umgebindehaus von 1750
        • Grenzübergang nach Tschechien
      • Schirgiswalde
      • Kirschau mit Therme
         

         

    • Bautzen
      • Zentrum der Oberlausitz
      • Stadtbefestigungsanlagen mit 17 Türmen, Basteien und Stadtmauer
      • Dom St. Petri
        • einzige Simultankirche Ostdeutschlands
        • hier teilen sich Katholiken und Protestanten seit 1542 den Chorraum und das Langhaus
      • Gedenkstätte
      • Ortenburg mit Sorbischen Museum und Burgtheater
      • Alte Wasserkunst
      • Saurierpark im Ortsteil Kleinwelka
      • Irrgarten Kleinwelka

       

    • Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau
      • wiederbesiedeltes Zisterzienserinnen-Barockkloster mit gotischem Kern
      • ein Start- und Zielpunkt des sorbischen Osterreitens
      • sorbische Osterbräuche
    • Barockschloß Rammenau
    • Pfefferkuchenstadt Pulsnitz
      • hier wird seit 1558 Pfefferkuchen hergestellt
    • Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (UNESCO-Biosphärenreservat)
      • über 1000 Teiche, davon 340 im Biosphärenreservat
    • Spremberg mit Talsperre, Altstadt, Schloß und Niederlausitzer Heimatmuseum
    • Cottbus
    • Peitz mit Teichanlagen
    • Biosphärenreservat Spreewald mit Anschluß an Gurkenradweg
 

 

  • Andere Radwege/Anschlüsse

    • Spreewald mit Gurkenradweg auf dieser Homepage
    • Oder-Neisse auf dieser Homepage
    • Froschradweg, ein 260 km Rundkurs durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (u.a. Niesky, Hoyerswerda, Schleife, Bad Muskau)
    • Sächsische Städteroute (ca. 120 km zwischen Kamenz, Bautzen, Löbau, Görlitz)
    • Niederlausitzer Bergbautour um Spremberg, Senftenberg, Spreewald, Cottbus und Forst (insgesamt 450 km)
    • Umgebindehaus-Radweg (ca. 100 km von Zittau, Zittauer Gebirge, Eibau, Obercunnersdorf, Sohland bis Neukirch)
       
  • Sehenswert in der Umgebung

    • Obercunnersdorf
      • steht wegen der Vielzahl der Umgebindehäuser (ca. 260 !) als ganzer Ort unter Denkmalschutz
      • Schieferverkleidungen mit Vielfalt an Mustern und Symbolen
      • Barockkirche und Heimatmuseum
      • Schunkelhaus
        • ältestes und kleinstes Umgebindehaus mit 1,65 m hoher Blockstube
        • erbaut um 1740 - bis 1990 bewohnt
        • Besonderheit : alle Wände stehen schief zueinander
        • Besichtigungsmöglichkeit !
      • 1995 Bronzeplakette Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und 2001 Goldmedaille im Europäischen Blumenwettbewerb "Entente Floral"
      • Korbmacherei mit Schauwerkstatt
      • im Ortsteil Kottmarsdorf : Bockwindmühle mit Restaurant auf dem 485 m hohen Pfarrberg
    • Herrnhut
      • Entstehungsort und Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeinde
      • Völkerkundemuseum und Heimatmuseum
      • denkmalgeschützter Friedhof "Gottesacker" mit über 6000 Gräbern und Hutbergaltan (Aussichtsturm)
      • auch bekannt für Herrnhuter Losungen und Herrnhuter Adventssterne (Direktverkauf)
    • Cunewalde
      • ein Dorf mit 11 km Länge
      • ca. 400 unter Denkmalschutz stehende Gebäude
      • Pohlenzmuseum
      • Haus des Gastes "Blaue Kugel" und Dreiseitenhof
      • größte barocke Dorfkirche Deutschlands mit 2632 Sitzplätzen (seit 1817 Lichterzug mit Pyramiden in der Christnacht)

       

  • Externe Links

     

  • Dies & Das

    • Was ist eigentlich ein Umgebindehaus ?

      • Verbindung von Fachwerk- und Blockbauweise bei ein- bis zweigeschossige Bauten mit eingefügten Blockstuben
      • Gebäude bei dem die Bohlenstube außen von einem Ständergerüst umschlossen/"umbunden" wird
      • für die Wände werden Balken übereinander gelegt, von außen senkrechte Balken auf Steinsockeln davor gesetzt und oben mit waagerechten Balken verbunden
      • dieses "Umgebinde" verstärkt die Wand und trägt das Dach und eventuell ein weiteres Geschoß
      • insbesondere zu finden im Oberlausitzer Bergland und Zittauer Gebirge
      • die meisten entstanden zwischen 1780 und 1850
      • besonders zahlreich in dem denkmalgeschützten Ort Obercunnersdorf
         
    • Oberlausitzer Sechsstädtebund

      • 1346 schlossen sich Bautzen, Görlitz, Kammmenz, Löbau, Zittau und Lauban (heute Polen) zur Sicherung der Handelswege und Sicherung der politischen Macht gegenüber dem Adel zusammen.
      • durch Zolleinnahmen wurden die Städte reich, was noch heute an den Rathäusern, Kirchen ect. zu sehen ist.
      • Der Bund löste sich 1815 auf, als Görlitz und Lauban an Preußen fielen.
      • 1991 wurde der Bund von den Bürgermeistern wiederbelebt.
         
    • Oberlausitzer Mundart

      "Woll'n mer die Berliner fubb'n, Brauch mer oack de Spaa zu stubb'n".
       

    • Kulinarisches/Spezialitäten

      • Bautz'ner Senf u.a. im Senfladen in Bautzen
      • Sorbisches Hochzeitssuppe / Sorbisches Hochzeitsmahl
      • Lausitzer Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl
      • 6-gängiges "Konventsmenü" des Sechsstädtebundes (nur auf Vorbestellung)
      • Sroka/Elster - Vogelhochzeitsgebäck
         
    • Feste

      • Bautzener Theatersommer im Hof der Ortenburg
      • Historischer Eibauer Bierzug am letzten Juniwochenende
      • Lausitzer Fischwochen in der Heide- und Teichlandschaft
      • Mühlenfest Kottmannsdorf (Pfingsten)
      • Faschingsumzug Schirgiswalde
      • Internationales Folklorefestival in Crostwitz
         
    • Sorben/Wenden auf dieser Homepage mit Literatur, Bräuchen....
       
    • Original Herrnhuter Sterne
      • Anfang des 18. Jahrhunderts siedelten Nachfahren der Evangelischen Brüderunität aus Mähren nach Deutschland um und gründeten Herrnhut. Herrnhut wurde der Ausgangspunkt der Missionsarbeit. Der Ursprung der Herrnhuter Sterne liegt in der Unitäts Knabenanstalt in Niesky, wo Kinder von Missionsfamilien aufgenommen wurden. Der Überlieferung nach begannen Erzieher vor ca. 150 Jahren Sterne aus Pappe und Papier zu basteln, um ihnen besonders in der Adventszeit die Trennung vom Elternhaus zu erleichtern. Nach einer anderen Überlieferung soll ein Erzieher zur Veranschaulichung der Mathematik die Jungen mit der Herstellung von Vierkantkörpern beschäftigt haben. Ab ca. 1900 begann die Serienherstellung und Verbreitung der Sterne.

      • Die Sterne sind in verschiedenen Größen und Farben lieferbar. Neben den Papiersternen gibt es auch Kunststoffsterne für den Außenbereich, Sommersterne und Sternenketten. Zur Tradition der Herrnhuter Sterne gehört es auch, die Sterne in der Familie zusammenzubauen und am 1. Advent aufzuhängen.  Heute werden jährlich ca. 180 000 Sterne jährlich in Handarbeit in Herrnhut hergestellt.

      • http://www.herrnhuter-sterne.de
      • Herrnhuter Stern

    • Touristische Straße

 

 


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