RAD- & KULT(O)UREN  

Spreewald

Spreewald
  • 100 km südöstlich von Berlin befindet sich der Spreewald, eine in Mitteleuropa einzigartige Landschaft, die 75 km lang und bis zu 16 km breit ist.
  • Als Folge der letzten Eiszeit teilt sich dort die Spree in ein fein gegliedertes Netz von rund 1550 km Fließen.
  • Ein 480 qkm großer Abschnitt dieser einmaligen Kulturlandschaft des Spreewaldes wurde 1991 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.
  • Im Spreewald leben ca. 50 000 Menschen in 37 Dörfern und den 2 Städten Lübben und Lübbenau
  • In fast jedem Ort kann man mit dem typischen Spreewaldkahn, der gestakt wird, fahren oder Boote mieten.
  • Lübbenau mit seinem großen Kahnfährhafen gilt als die "Hauptstadt" des Spreewaldes.
  • Der Spreewald gliedert sich in den Unter- und den Oberspreewald. Die "Grenze " verläuft bei Lübben.


Unterwegs auf dem Gurkenradweg
im Spreewald
zwischen Lehde und Leipe
 

  • Der Spreewald bietet eine Vielfalt an vielerorts bereits ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten wie z.B. Schwarzstörche, Kraniche, Seeadler, Berkassine, großer Brachvogel, Wiedehopf, Weißstorch, Kiebitz, Wachtelkönig, spezielle Libellenarten, Fischotter und andere
  • In der 2. Hälfte der 1990er Jahre zogen im Spreewald jährlich rund 90 Weißstorchbrutpaare mehr als 200 Junge auf.
  • Zur besseren Verteilung der Touristenströme wurden neue Kahnfährhäfen gebaut, neue Kahnfährrouten ausgearbeitet und Radwege erschlossen
  • Der Sage nach soll der Teufel dafür verantwortlich gewesen sein, daß 2 Ochsen die Spreeregion gepflügt haben. Da die Tiere sich nicht richtig bewegten, soll der Teufel seine Mütze den Ochsen hinterher geworfen habe. Die Ochsen erschraken sich und zogen kreuz und quer tiefe Furchen durch den Wald bei Cottbus. Das Wasser der Spree lief nach und so entstand der Spreewald.
  • Auf den Staßenschildern steht neben der deutschen auch die sorbische Bezeichnung. Die Lausitzer Sorben, die im Spreewald auch Wenden heißen, versuchen sich trotz aller Umstände ihre ethnische Kultur zu bewahren.

 

Das Logo des Gurkenradweges

 

  • Gurkenradweg
    • Der Gurkenradweg ist ein 250 km langer Rundweg durch den Spreewald.
    • Die Orte Cottbus, Peitz, Lübben, Lübbenau und Vetschau haben Bahnanschluss.
    • Der Gurkenradweg ist flach und die Wege sind gut ausgebaut (Asphalt oder festgründige Sandwege).
    • Tourvorschläge :
      • Gurkenradweg Nord ab / bis Köthen :
        Köthen am Köthener See - Groß Wasserburg - Leibsch - Neuendorf - rund um den Neuendorfer See - Alt Schadow - Pretschen - Gröditsch - Groß Leuthen (See) - Krugau - Dürrenhofe - Schlepzig - und zurück (ca. 60 km)
      • Gurkenradweg Mitte ab / bis Lübbenau :
        Lübbenau - Lehde - Leipe (Leipe - Burg Spreeradweg= - Burg-Dorf - Straupitz - Neu-Zauche - Alt Zauche (ab Neu-Zauche / Alt-Zauche Beschilderung bis Lübbenau oder entlang dem Gurkenradweg bis Lübben)  - Lübbenau (ca. 60 km)
      • Gurkenradweg um Raddusch :
        Raddusch - Radweg nach Vetschau - auf dem Gurkenradweg Stradow - Stradower Teiche - (oder über Suschow) - Kolonie Muckers - zürück nach Raddusch oder Bogen über Gaststätte Dubkowmühle nach  Raddusch (ca. 20 - 35 km)
      • Auf dem Spreeradweg durch den Spreewald :
        Burg - Leipe - Lübbenau - Postbauten - Lübben - Schlepzig - Krausnick - Groß Wasserburg - Leibsch - Neuendorfer See (ca. 65 km)
         

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  • Sehenswürdigkeiten
    • Golßen
    • Briesen-Brand / Krausnick
      • größte freitragende Halle der Welt
        • Grundfläche von 66.000 m²
        • mit einer Länge von 360 m, einer Breite von 210 m und eine Höhe von 107 m
      • Ex-Produktionsstätte von Cargolifter
      • ab 19.12.2004 Tropical Islands Resort Berlin-Brandenburg
        • größte Indoor-Anlage Europas mit tropischem Meer, Urwaldlandschaft, 200 m Sandstrand, 4000 qm Wasserlandschaft
        • www.thetropical-islands.com
    • Köthen mit Köthener See
    • Straupitz
    • Neu-Zauche
      • Spreewälder Pintestube (Handwerksmuseum)
    • Schlepzig
    • Lübben
      • Tor zum Ober- und Unterspreewald
      • Schloßanlage mit Stadt- und Regionalmuseum und Schloßinsel
      • Paul-Gerhardt-Kirche
    • Lübbenau
      • auch Tor zum Spreewald genannt
      • bekannt für "Lübbenauer" bzw. Spreewälder Saure Gurken
      • Spreewaldmuseum im Torhaus
      • Informationszentrum Biosphärenreservat (Haus für Mensch und Natur)
      • Schloß
      • Spreewaldfest
      • in der Nähe : Waldgaststätte Wotschofska
      • Gurken  Krügermann (auch Online-Versand)
    • Lehde
      • Lagunndendorf
      • früher Insel - heute über Lübbenau erreichbar
      • "Venedig des Spreewaldes"
      • sogenanntes Lagunendorf mit 160 Einwohnern
      • Freilandmuseum Lehde
    • Leipe
      • Lagunndendorf
      • denkmalgeschütztes Spreewalddorf
      • bis 1968 nur per Kahn erreichbar
      • Heimatstube
      • in der Nähe : Gaststätte Dubkowmühle mit Hotel und Kahnhafen  (1701/02 an der Hauptspree errichtet)
    • Burg
      • 50 qkm Streusedlung
      • mit den Ortsteilen Kauper, Kolonie und Dorf
      • Heimatstube
      • Informationszentrum Biosphärenreservat
      • Arznei- und Gewürzgarten
      • Bismarckturm
      • Spreewaldbahnhof Burg
        • 1970 stillgelegter Bahnhof, der im historischen Stil restauriert wurde
        • heute Gasthaus und Pension
        • Restaurierte Waggons und Ausstellung von Rollfahrzeugen
        • Getränke werden über ein Gleis an den Tischen bestellt und angeliefert
      • Gaststätte Waldschlößchen bei Burg - Kauper
      • Kolonieschänke - Historisches Gasthaus
      • www.radler-scheune.de in Burg (Unterkunft, Ausleihe und Reparatur von Rädern)
    • Vetschau
      • Wendisch-deutsche Doppelkirche mit 2 direkt aneinandergrenzenden Kirchenschiffen
      • Niederlausitzer Weißstorchenzentrum
        • interessante Ausstellung und Informationen
        • die Bilder vom Storchenhorst werden über die Seite www.storchennest.de übertragen
    • Raddusch
      • Slawenburg - rekonstruierte Wallanlage aus dem 6./7. Jahrhundert
      • Naturkahnhafen
    • Cottbus
      • Schloß und Park Branitz mit Pyramiden (19 Jhd.)
      • Jugenstiltheater
  • Anschlußmöglichkeiten
    • Spreeradweg
      • 410 km von der Quelle bis nach Berlin
      • Auf dem Spreeradweg durch den Spreewald :
        Burg - Leipe - Lübbenau - Postbauten - Lübben - Schlepzig - Krausnick - Groß Wasserburg - Leibsch - Neuendorfer See (ca. 65 km)
    • Hofjagdweg
      • 68 km von Königs Wusterhausen bis in den Spreewald (Lübben) :  Schloß Königs Wusterhausen - Schenkendorf - Groß Köris - Märkisch Buchholz - Krausnick - Schlepzig - Lübben
      • von Schlepzig bis Lübben identische Wegführung mit dem Spreeradweg 
    • Niederlausitzer Bergbautour
      • um Spremberg, Senftenberg, Spreewald, Cottbus und Forst
      • insgesamt 450 km
    • Kranichtour
      • 200 km Rundkurs zwischen Luckau und Spreewald
    • Fürst-Pückler-Radweg
      • durch die Lausitz
      • 500 km
         

 

"Und das dem Netze dieser Spreekanäle,
nichts von dem Zauber von Venedig fehle.
ðurchfurcht das endlos wirre Flussrevier
mit seinem Kahn der Spreewaldgondolier."


Theodor Fontane

 

 

 


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