RHEIN-MAIN-TAUNUS

Idstein

 

Krimi in/aus Idstein

 

  • Interessant/sehenswert in Idstein

    • Hexenturm

      • das Wahrzeichen der Stadt

      • ältestes erhaltenes Baudenkmal der Stadt

      • weitere Infos

    • Schloss

      • ab 1614 erbaut

      • bis 1721 Residenz der Grafen von Nassau-Idstein

      • heute Gymnasium

      • nach historischem Vorbild angelegter Schloßgarten

      • weitere Infos

    • Herrenspeicher

      • erbaut um 1745

      • ehemaliger Fruchtspeicher und Marstall

      • seit 1977 Jugendmusikschule

    • Altes Amtsgericht

      • 1588 als neue Kanzlei errichtet

      • 1867 - 1938 Amtsgericht

      • heute Stadtverwaltung

    • Torbogengebäude

      • 1497 erbaut

      • Bau am Zugang zur Burg

    • Rathaus

      • 1698 erbaut

      • 1928 durch Felsrutsch zerstört und 1932 – 1934 wiederaufgebaut

    • Schiefes Haus

      • heute Teil des Rathauses/Stadtverwaltung

    • Killingerhaus

      • 1615 errichtetes Fachwerkhaus von Johann Conrad Killing

      • 1984 grundlegend saniert

      • heute Sitz des Fremdenverkehrsamtes und Stadtmuseums (seit 1987)

      • Sammlungsschwerpunkte : Volkskunde, Stadtgeschichte, Schulgeschichte, bürgerliche und bäuerliche Lebenswelt im 18. und 19. Jahrhundert, Handwerk und Gewerbe (Schwerpunkt Idsteiner Lederindustrie)

    • Alter Marktplatz mit Brunnen (König-Adolf-Platz)

    • Unterer Markplatz

      • achteckiger Marktplatzbrunnen von 1835

    • Ehemalige Synagoge in der Felix-Lahnstein-Str.

    • Fachwerkhäuser in der Obergasse

    • Gerberhaus am Löherplatz

      • ehemaliger Trockenspeicher von 1816

      • seit 1993 im Eigentum der Stadt/Treffpunkt Kultur

      • am Löherplatz befand sich bis 1957 die ehemals größte Lederfabrik Idsteins

    • Unionskirche (evangelisch)

      • mit berühmten Deckengemälden der Rubensschule

      • hier wurde 1817 die Nassauische Union geschlossen

      • weitere Infos

    • Baugewerkschule

      • erbaut 1891-93/1910

      • seit 1995 Hochschule Fresenius

    • Alte Feuerwehr neben der alten Realschule

      • erbaut 1927

      • seit 2004 Idsteiner Brauhaus

    • Stockheimer Hof

      • erbaut um 1559

      • benannt nach den Herren von Stockheim

      • später im Besitz der Familie von Calm (Kalmenhof)

    • Hof Gassenbach

      • Hauptgebäude erbaut um 1811

      • früher Musterwirtschaft des Landw. Institutes

      • heute Hofgut des Landeswohlfahrtsverbandes

    • Gedenkstätten / Friedhöfe

      • Kriegsgräberstätte auf den Friedhof

      • Gedenkstätte für Euthanasieopfer im Sozialpädagogischen Zentrum Kalmenhof des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen

      • Judenfriedhof an der Escher Straße

 

Idstein liegt an der Deutschen Fachwerkstraße und war Hessentagsstadt 2002.

 

  • Interessant/sehenswert in den 11 Ortsteilen

    • Ev. Kirche in Dasbach
    • Römerturm bei Dasbach
    • Ev. Pfarrkirche und Alteburger Markt in Heftrich
    • Ev. Pfarrkirche in Oberauroff
    • Ev. Pfarrkirche in Wörsdorf
    • Ev. Pfarrkirche, Hutturm, Fachwerkgebäude und Scheunenfront in Walsdorf

 

 

  • Infos zu Schloß, Burg und Hexenturm

     

    • Die 1. urkundliche Erwähnung erfolgt 1101 als "Etichenstein".

    • Im 11. Jahrhundert entstand die Burganlage, die der Familie der Grafen von Nassau-Idstein zu Wohnzwecken und ab 1255 als Hauptburg diente.

    • 1287 wurden die Stadtrechte verleihen.

    • Der älteste Teil des sogenannten Hexenturms wurde bereits um 1170 als Bergfried erbaut. Seit 1900/1910 wurde er als Hexenturm bezeichnet.

    • Graf Johann von Weilburg ließ die alte Burg niederreißen und 1614 den Bau eines neuen Schlosses beginnen. Nach Unterbrechungen wegen des Dreißigjährigen Krieges und eines Brandes wurde das Schloß 1653 fertig gestellt und diente den Grafen (seit 1688 Fürsten) von Nassau-Idstein bis 1721 als Residenz. Deswegen auch die Bezeichnung Idsteins als Nassauische Residenzstadt.

    • Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Umgestaltung des Schlosses im barocken Stil. Nach dem Tod des Fürsten Georg August im Jahr 1721 diente das Schloss nacheinander folgenden Zwecken :

      • Landesarchiv der Fürstentümer Nassau und Saarbrücken

      • später zusätzlich Archiv der aufgelösten Klosterbibliotheken im Herzogtum

      • Teil des Königlich-Preußischen Staatsarchivs (1866 - 1881)

      • Lazarett im 1. Weltkrieg

      • Mittelschullandheim und Lehrerbildungsanstalt

      • Gymnasium seit 1946

    • Besichtigung nach Voranmeldung über Stadtverwaltung
       

  • Infos zur Unionskirche

    • Die Unionskirche zählt zu den beachtenswertesten Kirchenbauten in Hessen, die nach dem 30-jährigen Krieg entstanden sind und ist bekannt für ihren Bilderschmuck.

    • Sie wurde um 1340 mit Vorgängerbauten als Stiftskirche St. Martin errichtet.

    • 1669 ließ Graf Johannes mit dem Umbau beginnen und beauftragte  1673 - 1677 Maler aus der Rubensschule mit dem Bilderzyklus des Deckegewölbes aus 38 Einzelbildern, der als sichtbare Predigt gedacht ist.

    • Dadurch wurde die gotische Stiftskirche in eine evangelische Predigtkirche verwandelt. Die Anordnung der Idsteiner Bilder ist die einer Gemäldegalerie. Jede einzelne Bildaussage kann für sich betrachtet werden. 

    • Anfang des 19. Jahrhunderts verstärkten sich die Einigungsbestrebungen zwischen Lutheranern und Reformierten. Die erste Union zwischen diesen beiden Konfessionen wurde 1817 in Idstein für das Großherzogtum Nassau geschlossen. Wegen des 100jährigen Jubiläums dieser Union wurde die Kirche 1917 in Unionskriche umbenannt.

    • In der Kirche befindet sich die Grablege der Grafen und Fürsten von Nassau-Idstein.

 

 


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