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Kaiser Domitian ließ während der
Chatten-Kriege (83-85 n. Chr.) Schneisen in die Wälder schlagen und
einen Postenweg anlegen, um die einen Teil der römischen
Vormarschstrasse zu sichern.
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In der Anfangsphase war der Limes
ein Verbindungsweg mit einer Reihe hölzerner Wachtürme.
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Unter Kaiser Hadrian (117 - 138
nach Christus) wurden Palisaden aus Holzstämmen als durchgehende
Sperranlage errichtet, um die Grenzdurchgänge zu beschränken
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Ab ca. 80 n. Chr. wurden Wachtürme
in Holzbauweise errichtet
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In der Mitte des 2. Jahrhunderts
wurden die Wachtürme aus Stein gebaut und auch verputzt
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Die rund 120 Kastelle waren
befestigte Kasernen und wurden wurden größtenteils zu Beginn des 2.
Jahrhunderts bzw. in der Jahrhundertmitte gegründet.
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Alle 15-20 km und teilweise noch
dichter wurden größere Truppenlager angelegt; dazwischen gab es
Stützpunkte (sog. Kleinkastelle) mit bis zu mehreren Dutzend Mann Besatzung. Bei Angriffen
wurden Signale von Turm zu
Turm zum nächsten Kastell und im Notfall darüber hinaus weitergegeben.
Kam z.B. die Kohorte eine Kastells in Bedrängnis, wurden durch die
Signale schnelle Eingreiftruppen und teilweise auch Legionen aus
anderen Orten verständigt.
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Erst ab Ende des 2. Jahrhunderts
kamen Wälle und Gräben als zusätzliche Befestigung hinzu
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Der Limes diente mehr als Wirtschaftsgrenze
statt als strategische Verteidigungslinie
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Der Limes fiel mit dem Ende der römischen Besetzung um
260 / 270 nach Christus.