Henkell und Söhnlein sind weltweit bekannte
Sekthersteller und Henkell Trocken, Söhnlein Brilliant, Fürst von
Metternich gehören zu den bekanntesten, beliebtesten und meistexportierten deutschen Sektmarken.
Geschichtlicher Hintergrund:
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1832/33 : Adam Henkell gründet in Mainz eine Weinhandlung
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1864 : Johann Jacob Söhnlein gründet in Wiesbaden-Schierstein die Rheingauer Schaumweinfabrik (später Sektkellerei Söhnlein)
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1866 : Rudolf Henkell übernimmt das Geschäft von
seinem Vater
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1868 : Der Sekt der Rheingauer
Schaumweinfabrik erhält, angeregt durch
Johann Jacob Söhnleins
Freundschaft mit Richard
Wagner, den Namen Rheingold.
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1867 : Auszeichnung des Rheingold-Sektes
auf der Pariser Weltausstellung mit der Großen Medaille
- 1876 : Rheingold, wird als erste deutsche Sektmarke in
das deutsche Markenregister eingetragen.
- 1877 : Söhnlein schließt einen Vertrag mit Fürst von
Metternich und darf den Namen Johannisberg verwenden.
- 1891 :
Otto Heinrich Adolf Henkell
tritt in die Firma ein.
- 1894 : Henkell bietet den Sekt als "Henkell trocken"
an; Beginn der Werbung für "Henkell trocken"
- 1903
- 1906 : Friedrich Wilhelm Söhnlein läßt die Villa Söhnlein-Pabst
in der Paulinenstr. bauen ("Weisses Haus")
- 1907
– 1909 : Das Henkell-Schlösschen in klassizistischem Stil wird auf dem
sogenannten Henkellsfeld unter Paul Bonatz erbaut und der Firmensitz von
Mainz nach Wiesbaden verlegt.
- 1910 : Henkell & Co ist Marktführer für Sekt
- 1912 : Friedrich Wilhelm Söhnlein tritt in das
Unternehmen ein
- 1922 : Söhnlein ändert den Namen in "Söhnlein
Reingold AG"
- 1936 : Henkell läßt die Bezeichnung Pikkolo schützen.
- 1948 : Otto Henkell II tritt in das Unternehmen ein
- 1958 : Oetker übernimmt die Söhnlein Rheingold AG
- 1964 : Söhnlein Brilliant kommt auf den Markt
- 1971 : Fürst von Metternich Riesling Sekt kommt auf
den Markt
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1987 : Die Konkurrenten Henkell & Co und Söhnlein
Rheingold KG fusionieren zu Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG. Der
Firmensitz befindet sich im Henkell Schlösschen in Wiesbaden-Biebrich.
- Zum Unternehmen gehören u.a Henkell Trocken, Söhnlein
Brillant, Fürst von Metternich, Deinhard und Wodka Gorbatschow.
Führungen/Besuche im Henkell-Schlösschen:
Weitere Infos:
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Tipp
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Henkell hat sich die Rechte für "Pikkolo" gesichert.
Deswegen darf der Name nur auf den Sektflaschen von Henkell stehen.
"Pikkolo" kommt vom italienischen Wort für "Der kleine Kellner" und
steht für den schwarzen Kellner, dem Markenzeichen von Henkell.
Heute wird die Bezeichnung "Piccolo" für alle kleinen Sektflaschen
verwendet.
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www.henkell-trocken.de
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www.soehnlein.de
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und gegenüber:
Richard-Wagner-Anlagen
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