Auf Anreise werden wir von Beeze und Frank kurz vor Dresden auf der Autobahn überholt. Gemeinsam treffen wir gegen 22:30 Uhr in unserem Quartier ein. Die Berliner trinken sich schonmal mit den Einheimischen warm. Gegen 3:30 Uhr gehen die letzten in die entscheidene Vorbereitungsphase über.

Ein grosses Frühstück und ein paar Aspirin helfen das lokale Brauwasser zu vergessen. Den Vormittag bestreiten wir mit dem üblichen Training in der nahe gelegenen Grube. Auffahrten, Abfahrten, sandiger Untergrund. Beeze erzählt Heldengeschichten wie Resourcen sparend seine WR ist. Zwei Stunden später steht er nach der Mittagpause ohne Zacken am Ritzel wie ein begossener Pudel vorm Supermarkt. Tagebau: "Wir müssen draussen bleiben". Otschko und Kollege organsieren Ersatz während wir im grossen Team zu ca. 16 Mann in den Tagebau aufbrechen.



Mit den Locals brennen wir über 50cm breite Brücken, entlang an Bachüfern und Eisenbahnschienen, auf kleinen
Waldwegen und Schotterstrassen bis zum Tagebau. Hier toben wir erstmal im Sand an kleineren Hängen.
Kommen bei ehemaligen Übrungsplätzen zu längeren bewaldeten Auffahrten mit deutlich besserem Grip.
1. Pause.

Anschliessend geht es über breitere sandige Pisten, stillgelegte Gleisbetten erstmal wieder raus zu
einer Tankstelle. Nachtanken. Treffen mit der anderen Gruppe die die WR wieder flottgemacht haben und
unsere Verfolgung aufgenommen haben.
2.Pause
Nun geht es über extrem sandige wüstenartige Sandfelder vorbei an einem riesig grossen Kohleforderbagger zu einer Mondlandschaft. Irrsinnig. Das war der Teil der mir am besten gefallen hat. Meine KTM legt den letzten Meter von kürzeren Auffahrten immer wieder gerne auch ohne Fahrer zurück. Der Sand ist weich. Die Zähne knirschen. Der Luftfilter krampft und ringt nach Luft. Nun haben wir noch ca. 30km bis wir endlich unsere Wildsau verspeisen können. Diese Entfernung legen wir auf schnelleren Wegen zurück. Immer wieder lädt das Gelände zu kleineren Abstechern ein.
Den Abend verbringen wir im lokal Jugendclub. Bei frisch gegrilltem Wildschwein und Bier. Hmmmmm lecker.
Müde fallen wir wieder erst nach Mitternacht ins Bett.

Sonntag morgen erstmal wieder Training in der Grube. Kleiner Ärger mit einem BMW X5 Fahrer der meint er könne das verbieten. Gegen Mittag machen wir uns ein zweitesmal zum Tagebau auf. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit müssen wir die Tour allerdings nach einem Unfall auf einem Waldweg erstmal abbrechen.
Video (10 MB - 3 min. 42 sec. - DivX 2-Pass, MP3)
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