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Kegeln und Kugeln

Kugelspiele

Die Anfänge und Entwicklungen von Wurf- und Kegelspielen sind schwer zu ermitteln. Sie scheinen in vielen Kulturkreisen schon früh vorhanden zu sein. Sie sind aber meist so allbekannt, daß nur wenig über sie berichtet wird.

Aus dem 13. Jahrhundert wissen wir, daß wohl ein Spiel gespielt wurde welches dem heute noch bekannten italienischen Boccia bzw. dem französischen Petanque ähnelte (man sieht es oben rechts auf den Bildern der sogenannten Manessehandschrift die wir in unser Homepage-Design eingebettet haben).

Erwähnung findet es beispielsweise auch im “Renner” des Hugo von Trimberg gegen Ende des 13. Jahrhunderts:

“sie mezzent unde mezzent,
bis daz sie gar vergezzent,
daz sie witzige liute sint,
sie legent hie rehte als die kint.”
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Murmelspiele

... noch in Ausarbeitung ...

 

 

Literaturverweise zum Thema Kugel- und Kegelspiele im Mittelalter:

  1. Endrei, Walter: “Spiele und Unterhaltung im alten Europa”, Dausien Verlag 1988
  2. Gläser, Manfred: “Daz kint spilete und was fro”, Schmidt-Röhmhild Lübeck 1995

Kegelspiele

Rinderzehenknochen als Kegel Bruchstück eines Rinderzehenknochens (Phalange) der als Kegel benutzt wurde, gefunden in Lübeck, Ausschnitt aus einem Bild in 2.

Beim Kegelspiel ist bekannt, daß es mit Rinderzehenknochen (Phalangen) als Kegel gespielt wurde. Diese wurden teilweise im Fuß noch mit Blei ausgegossen um eine bessere Standfestigkeit zu erzielen.

Bekannt ist, daß im 13. Jahrhundert mit Stöcken nach 1 oder 3 Kegeln geworfen wurde1. Das Kegeln mit Hilfe von Kugeln ist eine Entwickling des Spätmittelalters bzw. der Neuzeit.
Wie bei vielen Geschicklichkeitsspielen ging es auch beim Kegeln oft um begleitende Wetteinsätze.

Treffer: Paul kegelt

Autor: DJ