 |  | | Das Spiel mit den Puppen ist den Kindern vorbehalten. Es diente neben der Beschäftigung des Spieltriebes natürlich dem Näherbringen der gesellschaftlichen Regeln. Aus dem archäologischen Fundgut sind dabei hauptsächlich Ton- und Holzfiguren erhalten geblieben. Typische Figuren sind dabei Frauenfiguren sowie Pferde und Reiter/Ritter. Das Nachspielen höfischer Turniere scheint also bei den Kleinsten recht beliebt gewesen zu sein.
Bild 1: Tonpferd aus sogenannter schwäbischer Feinware, gefunden in Buoch/Remshalden
|
|
Aber auch Keramikgeschirr in Miniaturformat findet sich relativ häufig. Die Tischkultur fand also ebenso ihren Weg in die Kinderspiele.| Bild 2: glasiertes Puppengeschirr und eine Tonmurmel |
|
|
|  |  |  |  |  |  | | Über den gesellschaftlichen Stand der Kinder die solche höfischen Spiele spielten, lassen sich aber nur bedingt Aussagen treffen, denn materialbedingt überwiegen die Tonfiguren im Fundmaterial bei denen man teilweise (wegen früh auftretenden und aufwendigen farbigen Glasuren)
davon ausgehen kann, daß sie eher für die besser gestellten Kinder verfügbar waren. Bild 3: Reiterfiguren, vorne mit ergänzter Lanze
|
|
Autor: D.J. | | | Literatur zum Thema: | | | | Bilderverzeichnis: - ausgestellt imMuseum “Im Hirsch” in Remshalden/Buoch
- zu sehen in der Dauerausstellung des archäologischen Landesmuseum in Konstanz
- zu sehen in der Dauerausstellung des archäologischen
Landesmuseum in Konstanz
| |
|