...And Justice for All


Die Interpretationen stammen von den lieben Leuten aus dem Diskussionsforum, alle Credits gebühren ihnen.
Für genauere Infos stellt einfach eine Anfrage im Forum, dort hilft man euch bestimmt weiter.

Die Songs im Einzelnen

7. The Frayed Ends of Sanity:   

von Marlene:
Im Intro, was immer auf das Lied einstimmt, jede Oper ist so aufgebaut, dass das Stück erst in der Einleitung geschildert wird, ist hier nicht anders! Man hat das treibende Schlagzeug und die Gitarren die anfangs einzeln spielen, jeder für sich. Die beiden Objekte ganz allein und dann zusammen. Also die beiden Zustände einzeln gezeigt und offenbart und dann gemeinsam. In diesem Zustand befindet sich auch der Geist. Anfangs sind beide Zustände abgekapselt und sie treten nicht gemeinsam auf, doch dann der ultimative Kampf zwischen Gut und Böse! Dann kommt die Stimme von James, anfangs swehr abgehackt, die Worte schreiend, um dann in eine Melodie zu fallen. Er singt aufeinmal eine schöne Melodie. Da sind wieder die beiden Zustände, die es dem Menschen nicht möglich machen zu handeln! Er fällt vom Schreien immer wieder in eine Melodie, er wird quasi zerfressen. Alles will raus, aber es geht nicht. Er kann es nicht! Es sind die verschiedenen Zustände des Wahnsinns! Es ist immer wieder der Schrei nach Hilfe erkennbar, hier mal Anschluss an meine Deutung mit dem Märchen, manchmal ist alles so schön, alles funktioniert doch dann kommt ein Moment, der alles zerstört. Die Realität und die Naivität vielleicht! man will die Realität nicht glauben, man sieht sie, aber es kann nicht wahr sein! Im Intro kommt das Lied von Wizard of Oz, für mich klingt das wie der Grat der Wanderung, den der Geist beschreitet! Mal fröhlich, mal zu Tode betrübt! Zum Mittelteil geht es dann über, man hört keinen Gesang, nur die Instrumente. es klingt so, als arbeite im Gehirn alles auf Hochtouren, zerfisst alles. in dem Moment weiss keiner, ob der Mensch eine Überlebenscahnce hat oder nicht! Dann fällt das ganze zurück, die Melodie lehnt sich an den Anfang an. Auf einmal die hohe Gitarre, der Mensch schreit, nach Hilfe, er will allein gelassen werden, will dass das Gefühl aufhört! Es kommt dan wieder zu der treibenden Angst, alles ist so abgehackt im Melodieverlauf. Es scheint, als wüten verschiedene Geister und deren Gedanken im Hirn! Der Mensch ist durchtrieben vom Wahnsinn! Zum Schluss dann das Absolute! Meinre Meinung nach beschreibt der Schluss den Wahnsinn absolut, ebenso das Durcheinander. Es ist kein Verlauf mehr festzustellen, es ist einfach ein Gespiele, als ob der Teufel persönlich sein Spiel gespielt hat und man weiss nicht wer gewonnen hat.

1998-2000 Hansi Stewering