Ja, und nach eineinhalb Stunden war dann erstmal
für 15min Pause. War auch ganz
gut so. So konnte man seine Stimmbänder
wieder etwas beruhigen, genütlich eine
rauchen oder noch mal für kleine Metallica-Fans
gehen. Als es dann weiter ging,
tobte wieder alles und jeder. Die Fans waren
aus dem Häuschen. Bei den letzten
Liedern standen selbst im Innenraum alle Leute.
Da konnten die Securitys auch
gar nix mehr machen.
Hm,...jetzt der traurige Part! Gegen 23Uhr war
es dann vorbei. Doch, dass wir
viel Geld bezalht haben für unsere Karten
ins Glück, hat sich total gelohnt,...!
Selbst als wir rausgingen, konnten wir noch nicht
fassen wie GEIL das Konzert
war. Unbelievable!
Viele gingen danach sicher noch weiter feiern,
doch wir waren zu erschöpft, aber
trotzdem überglücklich!
METALLICA- WHERE THE WILD THINGS ARE
---------------------------
von: Deutsche
Presse Agentur
Berlin (dpa) - Statt Mozart oder Mahler zur Abwechslung
Metallica:
Für Ernst Lorenz, Violinist bei den Berliner
Symphonikern, war am
Freitagabend ein Kontrastprogramm angesagt. Vier
verwegene Herren in
schwarzer Lederkluft hatten zum gemeinsamen Musizieren
eingeladen.
Also spendierte der weißhaarige Geiger
zusammen mit 80
Orchesterkollegen das sinfonische Sahnehäubchen
für harten US-Rock
aus Gitarren, Bass und Schlagzeug. «Die
Lautstärke war kein so großes
Problem», meinte Lorenz in der Konzertpause
im «Velodrom» - und
kramte augenzwinkernd zwei gelbe Ohrenstöpsel
aus der Fracktasche.
Das europaweit einmalige musikalische
Experiment - Metallica live
mit großem Orchester - sei von der Intendanz
ohne große Debatten
verfügt worden, sagte Lorenz' Streicher-Kollege
Klaus Haupt.
Nennenswerte Widerstände im Ensemble habe
es andererseits aber auch
nicht gegeben, schließlich sei das Aufeinandertreffen
der Klangwelten
doch «interessant». Nicht zuletzt
war das Konzert für die Symphoniker
ein wichtiger Schritt in Richtung des umstrittenen
Musik-Crossover.
Während die Orchestermusiker
nur eine spannende Unterbrechung
ihres Klassik-Alltags erlebten, geriet den Metallica-Jüngern
das
Konzert zur Offenbarung. Echte Geigen in der
Mega-Ballade «Nothing
else matters» - da liefen den Lederjackenträgern
Schauer der
Verzückung über den Rücken. Als
Pauken und Trompeten Lars Ulrichs
Trommelwirbel in «Hero of the day»
aufheizten, da schüttelten die
Fans ihre Mähnen nochmal so wild. Weil die
Halle - für Heavy Metal
unüblich - komplett bestuhlt war, wurde
freilich manche Luftgitarre
im Sitzen gespielt. «Typisch deutsch, dass
wir alle auf Stühle
gezwungen werden», motzte die 16-jährige
Miriam Rein. «Ansonsten ist
das aber alles super hier, die Band, die Streicher
und so...»
Da fiel offenbar kaum ins Gewicht,
dass viele Orchesterparts auch
von einem guten Synthesizer hätten geleistet
werden können. Mit ihrem
Dampfwalzen-Rock drückte Metallica - neben
Drummer Ulrich noch
Sänger/Gitarrist James Hetfield, der zweite
Gitarrist Kirk Hammett
und Bassist Jason Newsted - die Symphoniker oft
an die Wand.
Eigenständiges aus dem Orchester - am Dirigentenpult:
Filmmusik-
Komponist Michael Kamen - gab es nicht, eine
echte Verbindung von
Klassik und Rock wie einst bei Deep Purple kam
daher nicht zu Stande.
Es blieb bei einer spektakulären Grundierung
der durchaus
intelligenten Metallica-Songs mit solidem Orchesterschmalz.
Über 60 Millionen Platten hat
die Band aus Kalifornien bisher
abgesetzt und ist damit die erfolgreichste Heavy-Metal-Gruppe
derrten ihre
Fans. Am Freitagabend ging es etwas leiser zu
- mit Rücksicht auf die
sensiblen Symphoniker-Ohren, wie Sänger
Hetfield bekannte. Nur einmal
muss er sich noch derart zurückhalten -
das letzte Konzert «Metallica
mit Orchester» ist für den 23. November
in New York geplant. Dann
geht es für die Band im Urzustand weiter.
»Man sieht sich im nächsten
Jahrtausend», ließ Schlagzeuger Ulrich
die enthusiastischen Fans in
Berlin zum Abschied wissen.
---------------------------
von: Frank
Wir sind extra aus Frankfurt a.M. angereist.
Und ich muß sagen: Es war der absolute Ober-Hammer. Bei Ecstasy of
Gold habe ich fast geheult und bei For Whom the Bell Tolls bin ich total
ausgerastet, so geil war das. Aber auch The Outlaw Torn und Nothing Else
Matters waren genial. Wir haben ca. 10 Reihe gesessen.
Meine Freundin fand den ersten Teil als NichtMetallicaFan
richtig gut. Beim zweiten blieb ihr das Orchester etwas auf der Strecke,
da die harten Titel (One, Enter Sandman, Battery,...)gespielt wurden. Aber
ich muß sagen die Mischung Band/Orchester war einfach genial. Ich
werde morgen sofort in den Laden stürmen und mir S&M kaufen und
dann immer wieder No Leaf Clover hören. Der Titel ging am Freitag
total unter die Haut und war für mich einer der ganz großen
Höhepunkte.
Bleibt noch zu sagen, daß ich Leute aus
Holland, Schweden, Dänemark, Frankreich und Polen gesehen habe, die
nur wegen dem Konzert nach Berlin gekommen sind. Das sind echte Fans.
------------------------------
von: Björn
Es war der absolut geilste Gig meines Lebens!! Die Four Horsemen zum
zweiten Mal in einem Jahr live auf der Bühne. Natürlich war ich
als echter Metallica-Fan aus Norddeutschland (genauer Gifhorn bei Braunschweig)
war Minden einfach ein absolutes Muss für mich! Nach rund 4 1/2 Stunden
Autofahrt auf der A2 Richtung Berlin. Störend fand ich nur die fehlende
Ausschilderung des Velodroms, dadurch habe ich dann doch glatt das erste
Lied "Call of Ktulu zur Hälfte verpasst. Aber danach ging es erst
richtig los. Four Horsemen pur, mit allem was dazu gehört: Battery,
Fuel, One, Sad but true, Enter Sandman, Master of Puppets, For whome the
bell tolls, etc. Beeindruckend auch die Akkustik innerhalb des Velodroms,
und wie geil es doch klingen kann, wenn schätzungsweise 7.500 Metall-Heads
bei ihren Lieblingssongs mitsingen. Was ich leider auch noch schmerzlich
vermisst habe, ist die Tortenschlacht für Kirk, denn der feierte schließlich
am 18.11. seinen 37.Geburtstag. Tja man kann halt nicht alles haben! Schade
waren auch noch die Security-Leute, die einen nach dem Konzert noch nicht
mal mehr in das Oval gelassen haben, schließlich hätten James
und Co. noch einmal auf der Bühne auftauchen können, um Autogramme
zu verteilen. Ich arme Sau hatte selbst zwei Monate vorher keine Karten
mehr im Innenraum bekommen. Leider war das Konzert nach drei Stunden schon
wieder zu Ende. Es hätte ruhig noch etwas länger gehen können.
Auch die AfterShow-Party mit Nutallica hätte ich mir gerne noch reingezogen,
wenn sie doch nur ausgeschildert gewesen wäre! Naja, vielleicht nächstes
Jahr auf der nächsten Tour!
Bis dahin: Stay Metal
