Berlin, Deutschland
Velodrom 19.11.99


Setlist


Reviews

von: Angie!
There I am- up on stage...da war es nun. Das Konzert, auf das wir alle gewartet
haben. Am 19.11.99 spielten Metallica nun endlich im Berliner- Velodrom. Als
Hansi mir davon erzählte, war ich total happy. Erstens weil wir "Deutschländer"
ein risen Glück hatten, dass eines der Symphony-Orchester in Berlin gespielt
wird und zweitens natürlich, weil sie die Besten sind und das Berlin-Konzert im
Mai ja leider nicht so war, wie es eigentlich sein sollte. Aber genug!
Hansi, Annie, Jan und ich waren gegen 18.45Uhr da. 20.00Uhr sollte es anfangen.
Wir waren wirklich wahnsinnig aufgeregt, so wie sicher auch all die anderen
Fans.
Das Orchester mit dem Metallica spielte war das Berliner Symphony-Orchester. Der
Dirigent war Michael Kamen. Er hat früher schon einmal mit den vier Helden
zusammen gearbeitet. Er war es nämlich, der Nothing else matters das gewisse
Etwas gegeben hat :-) !
Nach langem Suchen nach unseren Plätzen, hatten wir es nun endlich geschafft und
setzten uns voller Spannung und Erstaunen (über unsere wirklich unglaublichen
Plätze) auf unseren Hosenboden. Gegen 20.30Uhr ging es dann los. Metallica waren
auf der Bühne und die Masse tobte. Mir persönlich ist sogut wie das Herz stehen
geblieben,...ging es irgendjemand von Euch auch so??
Der erste Ton erkling...es war Ecstasy of gold.... Unteranderem spielten sie
aber auch Songs wie One, Enter Sandman, Until it sleeps, Nothing else matters
(etc.) und die beiden neuen Lieder Human und No leaf clover. Wir saßen direkt
vor der Bühne, in der neunten Reihe. By the way, wir waren echt nicht mal zehn
Meter entfernt. Klar hatte Gil bessere Plätze (erste Reihe), aber uns hat es
gereicht um vor Freude hochzugehen. Wir konnten es alle nicht fassen.
Die Stimmung im Velodrom war fantastisch, wobei aber die Securitys im Innenraum
(da wo wir saßen) aufpassten, dass die Leute hübsch, brav und ordentlich sitzen
bleiben.
James und Jason trugen beide dunkle Hemden,...ich muss sagen, dass sie dadurch
doch förmlicher wirkten. James und Kirky haben jetzt auch eine andere
Frisur...auf dem Kopf. James trägt kurz und Kirk hat jetzt wieder etwas längere
Haare!
Tja, technisch gesehen war, meiner Meinung nach, alles perfekt. Nagut, eine
Seite ist schon mal gerissen, aber wäre ich eine Gitarrenseite würde ich bei der
geilen Musik auch nicht mehr können und nur noch aus der Gitarre raus wollen, um
richtig abzuhotten. Ist schon alles verständlich.
Die Beleuchtung, sowie allgemeine Lichteffekte waren auch wirklich gut. Bei One,
zum Beispiel, kamen die Lichteffekte scgööön zum Ausdruck *darkness....*
Die Konszellation Metallica + Senioren-symphony-orchester hat echt sehr
begeistert. Bei Liedern wie NEM oder No leaf clover, merkte man schon sehr, wie
schön das klingt/klingen kann! Aber auch bei Songs wie Sad but true oder the
thing that should not be klang es auch total fantastisch. Ich denke da ist sogut
wie keiner nicht der Meinung, oder?

Ja, und nach eineinhalb Stunden war dann erstmal für 15min Pause. War auch ganz
gut so. So konnte man seine Stimmbänder wieder etwas beruhigen, genütlich eine
rauchen oder noch mal für kleine Metallica-Fans gehen. Als es dann weiter ging,
tobte wieder alles und jeder. Die Fans waren aus dem Häuschen. Bei den letzten
Liedern standen selbst im Innenraum alle Leute. Da konnten die Securitys auch
gar nix mehr machen.
Hm,...jetzt der traurige Part! Gegen 23Uhr war es dann vorbei. Doch, dass wir
viel Geld bezalht haben für unsere Karten ins Glück, hat sich total gelohnt,...!
Selbst als wir rausgingen, konnten wir noch nicht fassen wie GEIL das Konzert
war. Unbelievable!
Viele gingen danach sicher noch weiter feiern, doch wir waren zu erschöpft, aber
trotzdem überglücklich!
 
 

METALLICA- WHERE THE WILD THINGS ARE
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von: Deutsche Presse Agentur
Berlin (dpa) - Statt Mozart oder Mahler zur Abwechslung Metallica:
Für Ernst Lorenz, Violinist bei den Berliner Symphonikern, war am
Freitagabend ein Kontrastprogramm angesagt. Vier verwegene Herren in
schwarzer Lederkluft hatten zum gemeinsamen Musizieren eingeladen.
Also spendierte der weißhaarige Geiger zusammen mit 80
Orchesterkollegen das sinfonische Sahnehäubchen für harten US-Rock
aus Gitarren, Bass und Schlagzeug. «Die Lautstärke war kein so großes
Problem», meinte Lorenz in der Konzertpause im «Velodrom» - und
kramte augenzwinkernd zwei gelbe Ohrenstöpsel aus der Fracktasche.
   Das europaweit einmalige musikalische Experiment - Metallica live
mit großem Orchester - sei von der Intendanz ohne große Debatten
verfügt worden, sagte Lorenz' Streicher-Kollege Klaus Haupt.
Nennenswerte Widerstände im Ensemble habe es andererseits aber auch
nicht gegeben, schließlich sei das Aufeinandertreffen der Klangwelten
doch «interessant». Nicht zuletzt war das Konzert für die Symphoniker
ein wichtiger Schritt in Richtung des umstrittenen Musik-Crossover.
   Während die Orchestermusiker nur eine spannende Unterbrechung
ihres Klassik-Alltags erlebten, geriet den Metallica-Jüngern das
Konzert zur Offenbarung. Echte Geigen in der Mega-Ballade «Nothing
else matters» - da liefen den Lederjackenträgern Schauer der
Verzückung über den Rücken. Als Pauken und Trompeten Lars Ulrichs
Trommelwirbel in «Hero of the day» aufheizten, da schüttelten die
Fans ihre Mähnen nochmal so wild. Weil die Halle - für Heavy Metal
unüblich - komplett bestuhlt war, wurde freilich manche Luftgitarre
im Sitzen gespielt. «Typisch deutsch, dass wir alle auf Stühle
gezwungen werden», motzte die 16-jährige Miriam Rein. «Ansonsten ist
das aber alles super hier, die Band, die Streicher und so...»
   Da fiel offenbar kaum ins Gewicht, dass viele Orchesterparts auch
von einem guten Synthesizer hätten geleistet werden können. Mit ihrem
Dampfwalzen-Rock drückte Metallica - neben Drummer Ulrich noch
Sänger/Gitarrist James Hetfield, der zweite Gitarrist Kirk Hammett
und Bassist Jason Newsted - die Symphoniker oft an die Wand.
Eigenständiges aus dem Orchester - am Dirigentenpult: Filmmusik-
Komponist Michael Kamen - gab es nicht, eine echte Verbindung von
Klassik und Rock wie einst bei Deep Purple kam daher nicht zu Stande.
Es blieb bei einer spektakulären Grundierung der durchaus
intelligenten Metallica-Songs mit solidem Orchesterschmalz.
   Über 60 Millionen Platten hat die Band aus Kalifornien bisher
abgesetzt und ist damit die erfolgreichste Heavy-Metal-Gruppe derrten ihre
Fans. Am Freitagabend ging es etwas leiser zu - mit Rücksicht auf die
sensiblen Symphoniker-Ohren, wie Sänger Hetfield bekannte. Nur einmal
muss er sich noch derart zurückhalten - das letzte Konzert «Metallica
mit Orchester» ist für den 23. November in New York geplant. Dann
geht es für die Band im Urzustand weiter. »Man sieht sich im nächsten
Jahrtausend», ließ Schlagzeuger Ulrich die enthusiastischen Fans in
Berlin zum Abschied wissen.

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von: Frank
Wir sind extra aus Frankfurt a.M. angereist. Und ich muß sagen: Es war der absolute Ober-Hammer. Bei Ecstasy of Gold habe ich fast geheult und bei For Whom the Bell Tolls bin ich total ausgerastet, so geil war das. Aber auch The Outlaw Torn und Nothing Else Matters waren genial. Wir haben ca. 10 Reihe gesessen.
Meine Freundin fand den ersten Teil als NichtMetallicaFan richtig gut. Beim zweiten blieb ihr das Orchester etwas auf der Strecke, da die harten Titel (One, Enter Sandman, Battery,...)gespielt wurden. Aber ich muß sagen die Mischung Band/Orchester war einfach genial. Ich werde morgen sofort in den Laden stürmen und mir S&M kaufen und dann immer wieder No Leaf Clover hören. Der Titel ging am Freitag total unter die Haut und war für mich einer der ganz großen Höhepunkte.
Bleibt noch zu sagen, daß ich Leute aus Holland, Schweden, Dänemark, Frankreich und Polen gesehen habe, die nur wegen dem Konzert nach Berlin gekommen sind. Das sind echte Fans.

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von: Björn
Es war der absolut geilste Gig meines Lebens!! Die Four Horsemen zum zweiten Mal in einem Jahr live auf der Bühne. Natürlich war ich als echter Metallica-Fan aus Norddeutschland (genauer Gifhorn bei Braunschweig) war Minden einfach ein absolutes Muss für mich! Nach rund 4 1/2 Stunden Autofahrt auf der A2 Richtung Berlin. Störend fand ich nur die fehlende Ausschilderung des Velodroms, dadurch habe ich dann doch glatt das erste Lied "Call of Ktulu zur Hälfte verpasst. Aber danach ging es erst richtig los. Four Horsemen pur, mit allem was dazu gehört: Battery, Fuel, One, Sad but true, Enter Sandman, Master of Puppets, For whome the bell tolls, etc. Beeindruckend auch die Akkustik innerhalb des Velodroms, und wie geil es doch klingen kann, wenn schätzungsweise 7.500 Metall-Heads bei ihren Lieblingssongs mitsingen. Was ich leider auch noch schmerzlich vermisst habe, ist die Tortenschlacht für Kirk, denn der feierte schließlich am 18.11. seinen 37.Geburtstag. Tja man kann halt nicht alles haben! Schade waren auch noch die Security-Leute, die einen nach dem Konzert noch nicht mal mehr in das Oval gelassen haben, schließlich hätten James und Co. noch einmal auf der Bühne auftauchen können, um Autogramme zu verteilen. Ich arme Sau hatte selbst zwei Monate vorher keine Karten mehr im Innenraum bekommen. Leider war das Konzert nach drei Stunden schon wieder zu Ende. Es hätte ruhig noch etwas länger gehen können. Auch die AfterShow-Party mit Nutallica hätte ich mir gerne noch reingezogen, wenn sie doch nur ausgeschildert gewesen wäre! Naja, vielleicht nächstes Jahr auf der nächsten Tour!
Bis dahin: Stay Metal