Es läßt sich nicht mehr genau nachvollziehen, seit wann der Flötenchor existiert. Die ältesten Mitglieder sind schon mindestens 15 Jahre dabei.
Das Foto ist beim Konzert im November 1993 aufgenommen. Heute noch dabei sind:
Sie haben unter verschiedenen Leitern gespielt, engagierten Laien, mit alten Bassflöten um sich werfenden Kantoren (manchmal waren es auch nur Bleistifte) bei professionellen Blockflötenlehrerinnen.... Tatsache ist, dass aus dem ehemaligen Kinderflötenkreis mittlerweile eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen geworden ist, die mit Spass und Engagement dabei ist - nicht umsonst gehören immer noch viele auswärtige Mitglieder zum Chor. Seit November 1993 steht der Flötenkreis unter der Leitung von Maria Huerkamp-Bölting.
Auftritte
finden regelmäßig in der ev. Kirche Wächtersbach statt. Aber auch in den umliegenden Orten wie Gelnhausen, Bad Orb, Salmünster, bis Maintal-Bischofsheim bieten sich diverse weltliche und kirchliche Anlässe, zu denen der Flötenchor eingeladen wird. Hier 1999 bei der Generalprobe zu einem Konzert in der Martinskirche, Bad Orb.
Erster Flötenkauf:
Eine große Besetzung führte schon vor 1993 zu der Idee den vierstimmigen Chor um eine Subbassflöte zu bereichern. Nachdem die Finanzierung durch die ev. Gemeinde Wächtersbach gesichert war und die Auswahl getroffen worden war, konnte der Flötenbauer Paetzold aus Marktoberndorf mit dem Bau beginnen. Im Januar 1996 konnte dieses Instrument begeistert in den Flötenchor integriert werden. Durch die größere Tiefe ist der Klangkörper viel voller und sonorer geworden.
Zweiter Flötenkauf: Der Wunsch nach einem einheitlichem Klangkörper, führte 1998 zu dem Entschluß neue Flöten zu kaufen. Das ewigen Übel des Stimmens von unterschiedlichen und z. T. minderwertigen Blockflöten auf eine einheitliche Tonhöhe ist doch mit geringem Erfolg verbunden. Tenor- und Bassflöten sollten durchsetzungsfähiger sein, d.h. sie müssen relativ gesehen aus härterem Hoz sein wie Sopran- und Altflöten. Es wurden mehrere Flötenbauer angeschrieben und auch in deren Werkstädten besucht.
Die Wahl fiel dann einstimmig auf die Firma Mollenhauer, Fulda, die zu günstigen Konditionen gute Consortinstrumente anbot. Drei Monate stellten sie aus ihrer Denner Serie insgesamt 57 Flöten zum Testen zur Verfügung.
Ungefähr die Hälfte wurde für fast 20 000 DM gekauft mit Unterstützung der Kirchengemeinde, den Spenden von Eltern während eines Konzertes und durch private Mittel. Das Ergebnis rechtfertigt die Mittel.
Freizeiten: Regelmäßig wird auf Freizeiten gefahren. Ziele waren bisher die Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte/Schlüchtern, das Sandsteinhaus in Bieber, das Jugendheim Oberreifenberg/Taunus und auch einmal das Gemeindezentrum Wächtersbach. Ein Wochenende flöten, ohne Zeitbeschränkungen,bis spät in die Nacht hinein. Die Flöten sind dann so verquollen, dass man sie nicht mehr auseinanderziehen kann...
und wenn dann gar nichts mehr geht, entsteht so etwas: