Wozu : Energiefelder und Innere Arbeit

Meine Arbeit mit Mensch, Tier und Pflanze hat mir - wie vielen Menschen derzeit - ein Feld eröffnet, das Lebenwesen durchdringt und umgibt, das aber auch an einem Ort als Gesamtheit, als Seele spürbar ist. Wozu diese erweiterte Wahrnehmung gut ist, erfährt man am besten, indem man sie anwendet. Gründe werde ich aber später noch erläutern.

Wenn sich auch Gelehrte über diese Felder streiten, die Praxis ist spannend und lehrt: Wer sich ein bischen traut, kann diese Felder bewusst betreten. Es ist eine völlig andere Art, sich Einsicht zu verschaffen, was, im nachhinein betrachtet, der Situation gerechter wird und überhaupt stimmiger und logischer ist.

Das erste Mal - und immer wieder - mag man verblüfft sein, über die empfangene Intensität und den Gehalt an Information. Eine Art Wissensübertragung liefert in kurzer Zeit einen Gesamteindruck oder eine in der Tiefe wirkende Teileinsicht. Dieser Energiefeld-Scan ist mit gewohntem Denken nicht zu fassen, aber auch die Fantasie muss zurücktreten. Man spürt den Unterschied zwischen dieser Art der Informationsaufnahme und zwischen Einbildung meist ganz klar.

 

 

 

 

Das Lesen der Lebensfelder übersteigt das verstandesmäßige Erfassen. Das mag ein Grund sein, warum dieser Bereich noch wenig beachtet und sein Erforschen ein Abenteuer ist.

Der Unterschied zwischen Information und Fantasie

 

Wie kann man wissen was Information und was Fantasie ist?

Ja, dies ist wichtig, da ich tatsächlich erlebte, dass das "Aufstellen" der Energieanteile und am Lebensfeld beteiligten Personen mit einer Art Psychodrama verwechselt wurde. Beides hat seinen Wert, darf aber nicht durcheinander gebracht werden. Man kann den Unterschied zwischen der energetischen Art der Informationsaufnahme und zwischen Einbildung resp. Fantasie spüren.

Das ist zu lernen. Wir lassen nicht der Fantasie freien Lauf. Die Arbeit am Wissensfeld verlangt vielmehr eine unbedingte Treue zu dem, was empfangen wird. Und es braucht Mut, Intelligenz, Erfahrung und Feinfühligkeit, um die oft wortlosen Gesamt-Informationen so zu übersetzen, damit sie ganz machend wirken und verstanden und integriert werden können.

Ich kann dies aus meiner Erfahrung als Leiterin eines Seminarhauses sagen, wo ich die unterschiedlichsten Methoden kennen gelernt habe, Haarsträubendes oder Wunderbares.

Auftauchende Fragen: Wo ist mein Platz? Wieso sitze ich zwischen den Stühlen? Wer sägt an meinem Stuhl? Was fehlt? Was ist zuviel?

  Copyright Maria Haushofer 2012