Zitat: Tradition ist nicht das Verneigen vor der Vergangenheit,
Herkunft und Deutung unseres Familiennamens
Wo sie
herkamen und sich dann niederließen
Linkliste zu interessanten Seiten
zu den Familien - Dateien Die Toten der Weltkriege
Diese Sammlung
von Daten zu unserem Familiennamen
umfasst rund 7000 Personen, die alle irgendwie miteinander verbunden
sind.
Auf diesen
Web-Seiten sind ca. 4600 Personen
davon veröffentlicht. Zum Schutze der Privat-Sphäre habe ich Personen, die nach
dem Jahre 1900 geboren sind, nicht veröffentlicht (mit einigen besonderen
Ausnahmen). Falls Sie jemanden suchen und nicht finden, heißt das also nicht
unbedingt, dass diese Person bei mir nicht existiert.
Nach 2 Jahren
wurde nun wieder ein Update fällig, was hiermit abgeliefert wird:
Hinter hunderten
von Daten liegen weitere Informationen, die hier nicht gezeigt werden können,
z.B. Taufpaten, Treuzeugen und vieles Anderes aus diversen Quellen.
Einfach mal
nachfragen, die Meisten bekommen eine Antwort.
Erstellt wurden
die Daten mit dem Programm „Reunion“ für Macintosh-Computer.
Besonderer Dank
gilt an dieser Stelle meinen Forscherfreunden:
Reiner Sauer
(Daten aus Gressenich, Schevenhütte, Mausbach...)
Dieter Bartz
(Daten aus Kornelimünster),
Peter Hoven
(Daten zu seiner Familie)
Winfried Janus
(Daten aus Stolberg),
Meiner Cousine
Ursula Brammertz für die vielen handschriftlichen Arbeiten in KöMü.
sowie den vielen anderen, die mir aktuelle
Daten zur Verfügung stellten:
Irene Brammertz
(Florida), Madeleine Brammertz (Eupen), Peter Brammertz (Lima)
Walther
Nimmrichter, Franz Brammertz
(Schweiz), Lisi Uibeleis
(Österreich), Klaus Brammertz (Zwickau), Joachim Brammertz (Euskirchen), Gudrun
Brammertz (Zypern), Hermann Brammertz (Duisburg) und die vielen
hier ungenannten, die sich dann im Programm in den Quellen wieder
finden.
Folgen Sie den
Links und surfen Sie durch die Familie!
Ergänzungen sind
stets willkommen.
Der Name soll vom alten Rufnamen „Bramhart“ abstammen. Dieser wiederum setzte sich zusammen aus dem althochdeutschen Wort „bram“ = prunkend, prächtig und „harti“ = hart, was dann wiederum in der Umgangssprache zu „Bramhart“ zusammengezogen wurde. Danach veränderte sich der Name noch mit der rheinischen Endung „s“, „ts“ und „tz“, wie viele andere Namen aus dieser Gegend (Reinartz, Ortmanns, Lennartz, Schmitz).
Die Namensdeutung stammt aus einer Analyse der Gesellschaft für deutsche Sprache, die ich 1983 in Auftrag gegeben habe.
Das
erste mir bekannte namentliche Vorkommen des Namens ist Johannes Bramert, der
von 1340 bis 1407 lebte. Er kam aus Aachen, gehörte dem Karmeliter-Orden an und
war Mitbegründer der Kölner Universität. Ein anderer früher Namensträger war
Ryghant Brammart, der 1496 im Lehensregister der propsteilichen Mannkammer des
Marienstifts in Aachen vermerkt ist. Genealogische Verbindungen zu diesen
beiden frühen „Brammertz“ sind heute wahrscheinlich nicht nachvollziehbar.
Nach meinen Erkenntnissen erschienen die ersten „Brammertz’e“ in der Stadt Aachen erst gegen 1650. Es waren die Brüder Franz, Johann und Lambert Brammertz, die aus der alten Brauer-Familie aus dem Örtchen Gressenich eingewandert sind und sich dann in Aachen ebenfalls als Brauer und Weinhändler niederließen. Dieser Zweig der Familie kam in Aachen zu Ruhm und Ehre. Es gab mehrere Stadtrats-Mitglieder und Leonard Joseph Br. war 1786 Bürgermeister von Aachen. 2 Wappen wurden in dieser Zeit angelegt.
Vor 1650, also
bevor die Brüder nach Aachen auszogen, lebten die Brammertze in Kornelimünster,
in Gressenich, in Dorff/Schwarzenburg, in Mausbach oder in Walheim. Kornelimünster, Gressenich ® Aachen, Dorff
® Brand sind wahrscheinlich somit die
Ursprungsorte der 3 Hauptlinien. Fast alle heutigen Namensträger lassen sich
auf diese 3 Familien zurückführen:
Die Gressenicher, die schon sehr früh nach Aachen auswanderten,
die „va Mönster“ (=Kornelimünster) (zu denen ich mich zähle...) und
die aus Dorff/Schwarzenburg, die dann nach Breinig und Brand die Gene verstreuten und wohl heute die meisten Nachkommen in der Welt haben. Nach den neuesten Erkenntnissen ist mein eigener Urahn, der vor 1614 geboren sein muß, aus Gressenich eingewandert oder hat nach KoMü eingeheiratet, da Kinder und Enkel Taufpaten aus Gressenich haben (einen Schöffen, einen Schultheissen und die Frau des Gerichtsboten aus Gressenich). Das sind absolute Hinweise auf die Brauer-Familie Br., die auch Schöffen und Schultheissen in Mausbach und Gressenich stellten.
Eine Verbindung zur Halffenfamilie des Friesenrather Hofes ist ebenfalls möglich. Claiß Brammert war schon 1606 Halffmann und wohnte im Gut Romerich bei Kornelimünster (Nütheim). Er muss vor 1530 geboren sein, denn einer seiner Söhne heiratet im Jahr 1578. Eine Vormundschafts-Urkunde aus dem Jahr 1603 beinhaltet ein paar Namen, aus denen man einen kleinen Teil der alten Familie zusammensetzen kann. Der Sohn des Claiß (Nikolaus) hinterliess 2 unmündige Kinder, wo der Onkel (Oheim) als Vormund bestellt wurde. Eine solche Urkunde ist eine wahre Fundgrube, da es zu dieser Zeit keine Taufbücher in der Kirche gab, die irgendeine Abstammung beurkundeten.
Ob aus Gressenich oder von Friesenrather Hof: Die Familie Brammertz gehörte im Mittelalter zu den „besser gestellten“.
Die meisten Brammertz leben nach wie vor in und um Aachen, d.h. in der Stadt Aachen sowie in den eingemeindeten ehemaligen Ortsteilen Kornelimünster, Walheim oder Brand. Danach folgen die zu Stolberg gehörende Gemeinde Breinig und die Stadt Stolberg selbst.
In der ursprünglichen Heimat Gressenich scheinen sie gänzlich ausgestorben.
Einige sind im späten 19. Jh. wahrscheinlich wegen besserer Arbeitsbedingungen ins Ruhrgebiet umgesiedelt. Deren Nachkommen leben heute noch in Duisburg, Bottrop oder Oberhausen.
Auch Franz-Joseph
Brammertz verließ um
diese Zeit seine Heimat Breinig.
Er wurde in Furth bei Weißenbach an der Tristing Betriebsleiter eines
neuen Zweigwerkes der Stolberger Firma PRYM.
Er gründete dort die Sektion
„Tristingtal“ des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins. Ihm zu Ehren wurde in der Steinwandklamm bei
Furth/NÖ. ein Flecken „Brammertz-Ruh“ benannt. Seine Nachkommen sind heute sehr
weit verstreut. Ein Teil wohnt noch in Österreich, seinen Sohn Wilhelm zog es in die Schweiz, wo er auch heiratete. Dessen Nachkommen wiederum
sind zum Teil der Züricher Gegend geblieben, andere sind dann wirklich
ausgewandert, und wohnen heute in Florida oder in Lima in Peru.
Ein sehr großer Zweig der Familie ist heute in der Umgegend von Eupen/Belgien ansässig. Theodor-Joseph Brammertz verließ so um 1800 seine Heimat Cornelimünster Richtung Eupen. Die meisten der Nachkommen sind dort heute noch ansässig, sein Enkel Albert-Quirin ging ins Elsass und heiratete 1877 dort in Strasburg . Seine Nachkommen sind im Stadtteil „Schiltigheim“ ansässig geblieben.
Der aus Eupen stammende August Brammertz ging wahrscheinlich auch wegen seines Arbeitsplatzes für die Treibriemenfabrik Fairon & Wertz aus Verviers (B) nach Zwickau in Sachsen. Er war dort der Geschäftsführer. Sein Sohn übernahm dann 1920 die Geschäfte des Vaters und so haben wir auch in Sachsen einen Außenposten namens Klaus Brammertz.
Viele unserer Vorfahren gingen Ende des 19. Jh. in die größeren Städte. Dort waren die Industrie und die Hüttenwerke, die Ihnen Brot und Arbeit gaben. Hier gründeten sie ihre Familie und blieben dort. Mein Großvater Jacob-Josef Brammertz kam 1888 aus Kornelimünster nach Aachen, war zunächst Weber von Beruf, gründete aber dann 1895 genau wie sein Bruder Johann-Josef (zwei Jahre vorher) im Aachener Osten im neuen Viertel ein Schuhgeschäft. Sie beide wurden Schuhmacher-Meister und die Geschäfte existierten bis 1975 (A’weg 46) bzw. 2001 (A’weg 134). Sohn Heinrich hat die Tradition fortgesetzt bis 1976, als der Betrieb in die nächste Generation an Michael ging. Der Standort wurde schließlich mit einem Umzug nach Aachen-Haaren aufgegeben.
Wo die Familien heute wohnen? Es gibt über das Internet eine fantastische Möglichkeit, dies grafisch darzustellen: http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/ ist der Link zu dieser Seite. Das Ergebnis für „Brammertz“ – wo sie heute wohnen steht


Links:
Jakob Brammertz, geb. 1693 in Aachen.
Beschreibung: In weiß ein schwarzer Sparren,
begleitet von 3 violetten Weintrauben mit 2 grünen Blättern
Rechts:
Leonard Lambert Brammertz, geb. 1684 in Aachen
Beschreibung:
Ein von 3 Knospen begleiteter Sparren
Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht.
Garantien für die Richtigkeit werden nicht gegeben.
Für Richtigstellungen bzw.
Ergänzungen melden Sie sich bitte.
Leute, die „nur“ abschreiben,
sollten zumindest diese Homepage als Quelle nennen, wäre zumindest fair.
Für den Inhalt der genannten Links zu anderen WEB-Seiten bin
ich nicht verantwortlich.
Alle Links sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und
sollen den Forscher-Kollegen und anderen Interessenten hilfreich sein. Trotzdem
muss ich mich von deren Inhalt (vorsorglich) distanzieren.
Verantwortlich für den Inhalt dieser (eigenen) Seite:
Michael Brammertz, Auf der Hüls 7, 52080
Aachen.
Telefon: 0241-50 16 66 (tagsüber)
Email: mbrammertz
@ gmx.de
mbrammertz @ gmx.de (bitte Leerstellen vor und nach dem @ löschen
Stand: Juni 2009