Zitat:
Tradition ist nicht das Verneigen
vor der Vergangenheit,
Herkunft und Deutung unseres Familiennamens
Wo sie
herkamen und sich dann niederließen
Linkliste zu interessanten Seiten
zu den Familien - Dateien Die Toten der Weltkriege
Diese Sammlung von Daten zu unserem Familiennamen umfasst über 22.000 Personen, die alle
irgendwie verwandtschaftlich miteinander verbunden sind.
Auf diesen Web-Seiten
sind ca. 19.000 Personen davon veröffentlicht. Zum Schutze der
Privat-Sphäre habe ich Personen, welche nach dem Jahre 1900 geboren sind, nicht
veröffentlicht (mit einigen besonderen Ausnahmen). Falls Sie jemanden suchen
und nicht finden, heißt das also nicht unbedingt, dass diese Person bei mir
nicht existiert.
Durch die Abschriften der Kirchenbücher von Dieter Bartz öffneten sich über 200 Jahre Familien-
und Ortsgeschichte in lesbarer Form. Der vereinfachte Zugriff auf die Daten ermöglichte ein rasches
Arbeiten und schon nach einem Jahr verdreifachte sich die Personenzahl in
meiner Familienforschung. So wurde schon nach einem Jahr ein Update fällig, was
hiermit abgeliefert und veröffentlicht wird:
Auf die Personen-Karten wurde diesmal aus Platzgründen
verzichtet. Sie beinhalteten früher weitere Einzelheiten zur Person, wie
Taufpaten, Trauzeugen und andere Informationen.
Diese können Sie aber gern erfragen, die meisten Leute bekommen
von mir eine Antwort.
Erstellt wurden die Daten mit dem Programm „Reunion“ für
Macintosh-Computer.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle meinen
Forscherfreunden:
Reiner Sauer mit seinem seinem
umfangreichen Ortsfamilienbuch 'Crasciniaci - Genealogie Gemeinde Gressenich';
Dieter Bartz mit seiner
unschätzbaren Verkartung der Kirchenbücher von Kornelimünster;
Friedhelm Merkelbach,
der mir seine komplette Genealogie zum Einflechten anvertraute;
Peter Hoven (Daten zu seiner
Familie);
Ingrid Pelzer mit vielen Personen aus
Haaren und Richterich;
Winfried Janus / Matthias Flesch
mit der Verkartung von St. Lucia, Stolberg;
meiner Cousine Ursula Brammertz für die vielen
handschriftlichen Arbeiten in den Archiven
sowie den
vielen anderen, die mir aktuelle Daten zur Verfügung stellten:
Irene Brammertz (Florida), Madeleine Brammertz (Eupen),
Peter Brammertz (Lima)
Walther Nimmrichter,
Franz Brammertz (Schweiz),
Lisi Uibeleis (Österreich), Klaus Brammertz (Zwickau), Joachim Brammertz
(Euskirchen), Gudrun Brammertz (Zypern), Hermann Brammertz (Duisburg) und die vielen hier ungenannten, die sich dann im
Programm in den Quellen wieder finden.
Folgen Sie den Links und surfen Sie durch die Familie!
Ergänzungen sind stets willkommen.
Der
Name soll vom alten Rufnamen „Bramhart“ abstammen. Dieser wiederum setzte sich
zusammen aus dem althochdeutschen Wort „bram“ = prunkend, prächtig und „harti“
= hart, was dann wiederum in der Umgangssprache zu „Bramhart“
zusammengezogen wurde. Danach
veränderte sich der Name noch mit der rheinischen Endung „s“, „ts“ und „tz“,
wie viele andere Namen aus dieser Gegend (Reinartz, Ortmanns, Lennartz,
Schmitz).
Die Namensdeutung stammt aus einer
Analyse der Gesellschaft für deutsche Sprache, die ich 1983 in Auftrag gegeben
habe.
Das erste mir bekannte namentliche
Vorkommen des Namens ist Johannes Bramert, der von 1340 bis 1407 lebte. Er kam
aus Aachen, gehörte dem Karmeliter-Orden an und war Mitbegründer der Kölner
Universität. Ein anderer früher Namensträger war Ryghant Brammart, der 1496 im
Lehensregister der propsteilichen Mannkammer des Marienstifts in Aachen
vermerkt ist. Genealogische Verbindungen zu diesen beiden frühen „Brammertz“
sind heute wahrscheinlich nicht nachvollziehbar.
Nach
meinen Erkenntnissen erschienen die ersten „Brammertz’e“ in der Stadt Aachen
erst gegen 1650. Es waren die Brüder Franz, Johann und Lambert Brammertz, die
aus der alten Brauer-Familie aus dem Örtchen Gressenich eingewandert sind und
sich dann in Aachen ebenfalls als Brauer und Weinhändler niederließen. Dieser
Zweig der Familie kam in Aachen zu Ruhm und Ehre. Es gab mehrere
Stadtrats-Mitglieder und Leonard Joseph Br. war 1786 Bürgermeister von Aachen.
2 Wappen wurden in dieser Zeit angelegt.
Vor 1650, also bevor die Brüder nach Aachen auszogen, lebten
die Brammertze in Kornelimünster, in Gressenich, in Dorff/Schwarzenburg, in
Mausbach oder in Walheim. Kornelimünster,
Gressenich
® Aachen, Dorff ® Brand sind wahrscheinlich somit die Ursprungsorte
der 3 Hauptlinien. Fast alle heutigen Namensträger lassen sich auf diese 3
Familien zurückführen:
Die Gressenicher,
die schon sehr früh nach Aachen auswanderten,
die „va Mönster“
(=Kornelimünster) (zu denen ich mich zähle...)
und
die
aus Dorff/Schwarzenburg,
die dann nach Breinig
und Brand
die Gene verstreuten und wohl heute die meisten Nachkommen in der Welt haben.
Nach den neuesten Erkenntnissen ist mein eigener Urahn, der vor 1614 geboren
sein muß, aus Gressenich eingewandert oder hat nach KoMü eingeheiratet, da
Kinder und Enkel Taufpaten aus Gressenich haben (einen Schöffen, einen
Schultheissen und die Frau des Gerichtsboten aus Gressenich). Das sind absolute
Hinweise auf die Brauer-Familie Br., die auch Schöffen und Schultheissen in Mausbach
und Gressenich stellten.
Eine
Verbindung zur Halffenfamilie des Friesenrather Hofes ist ebenfalls möglich.
Claiß Brammert war schon 1606 Halffmann und wohnte im Gut Romerich bei Kornelimünster
(Nütheim). Er muss vor 1530 geboren sein, denn einer seiner Söhne heiratet im
Jahr 1578. Eine Vormundschafts-Urkunde aus dem Jahr 1603 beinhaltet ein paar
Namen, aus denen man einen kleinen Teil der alten Familie zusammensetzen kann.
Der Sohn des Claiß (Nikolaus) hinterliess 2 unmündige Kinder, wo der Onkel
(Oheim) als Vormund bestellt wurde. Eine solche Urkunde ist eine wahre
Fundgrube, da es zu dieser Zeit keine Taufbücher in der Kirche gab, die
irgendeine Abstammung beurkundeten. Die Informationen wurden mir
freundlicherweise von Anton Hackhausen übermittelt.
Ob
aus Gressenich oder von Friesenrather Hof: Die Familie Brammertz gehörte im
Mittelalter zu den „besser gestellten“.
Die
meisten Brammertz leben nach wie vor in und um Aachen, d.h. in der Stadt Aachen
sowie in den eingemeindeten ehemaligen Ortsteilen Kornelimünster, Walheim oder Brand. Danach folgen die zu
Stolberg gehörende Gemeinde Breinig
und die Stadt Stolberg selbst.
In
der ursprünglichen Heimat Gressenich scheinen sie gänzlich ausgestorben.
Einige
sind im späten 19. Jh. wahrscheinlich wegen besserer Arbeitsbedingungen ins
Ruhrgebiet umgesiedelt. Deren Nachkommen leben heute noch in
Duisburg, Bottrop oder Oberhausen.
Auch Franz-Joseph Brammertz verließ um diese Zeit seine Heimat
Breinig. Er wurde in Furth bei
Weißenbach an der Tristing Betriebsleiter eines neuen Zweigwerkes der
Stolberger Firma
PRYM. Er gründete dort die
Sektion „Tristingtal“ des
Deutsch-Österreichischen
Alpenvereins. Ihm zu Ehren wurde in der Steinwandklamm bei Furth/NÖ. ein
Flecken „Brammertz-Ruh“ benannt. Seine Nachkommen sind heute sehr weit
verstreut. Ein Teil wohnt noch in Österreich, seinen Sohn Wilhelm zog es in die Schweiz, wo er auch heiratete. Dessen Nachkommen wiederum
sind zum Teil der Züricher Gegend geblieben, andere sind dann wirklich
ausgewandert, und wohnen heute in Florida oder in Lima in Peru.
Ein
sehr großer Zweig der Familie ist heute in der Umgegend von Eupen/Belgien
ansässig. Theodor-Joseph
Brammertz verließ so um 1800
seine Heimat Cornelimünster
Richtung Eupen. Die meisten der Nachkommen sind dort heute noch
ansässig, sein Enkel Albert-Quirin ging ins Elsass und heiratete 1877 dort
in Strasburg . Seine Nachkommen sind im Stadtteil „Schiltigheim“ ansässig
geblieben.
Der
aus Eupen stammende August Brammertz ging wahrscheinlich auch wegen seines
Arbeitsplatzes für die Treibriemenfabrik
Fairon & Wertz aus Verviers (B) nach Zwickau in Sachsen. Er war dort
der Geschäftsführer. Sein Sohn übernahm dann 1920 die Geschäfte des Vaters und
so haben wir auch in Sachsen einen Außenposten namens Klaus Brammertz.
Viele
unserer Vorfahren gingen Ende des 19. Jh. in die größeren Städte. Dort waren
die Industrie und die Hüttenwerke, die Ihnen Brot und Arbeit gaben. Hier
gründeten sie ihre Familie und blieben dort. Mein Großvater Jacob-Josef
Brammertz kam 1888 aus Kornelimünster nach Aachen, war zunächst Weber von
Beruf, gründete aber dann 1895 genau wie sein Bruder Johann-Josef (zwei Jahre vorher) im Aachener Osten im neuen Viertel ein
Schuhgeschäft. Sie beide wurden Schuhmacher-Meister und die Geschäfte
existierten bis 1975 (A’weg 46) bzw. 2001 (A’weg 134). Sohn Heinrich hat
die Tradition fortgesetzt bis 1976, als der Betrieb in die nächste Generation
an Michael
ging. Der Standort wurde schließlich mit einem Umzug 2002 nach Aachen-Haaren
aufgegeben.
Wo
die Familien heute wohnen? Es gibt über das Internet eine fantastische
Möglichkeit, dies grafisch darzustellen: http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/ ist der Link zu dieser Seite. Das
Ergebnis für „Brammertz“ – wo sie heute wohnen steht


Links: Jakob Brammertz, geb. 1693 in
Aachen.
Beschreibung:
In weiß ein schwarzer Sparren, begleitet von 3 violetten Weintrauben mit 2
grünen Blättern
Rechts: Leonard Lambert Brammertz, geb. 1684 in Aachen
Beschreibung:
Ein von 3 Knospen begleiteter Sparren
Alle
Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht.
Garantien
für die Richtigkeit werden nicht gegeben.
Für Richtigstellungen
bzw. Ergänzungen melden Sie sich bitte.
Leute, die „nur“
abschreiben, sollten zumindest diese Homepage als Quelle nennen, wäre zumindest
fair.
Für den
Inhalt der genannten Links zu anderen WEB-Seiten bin ich nicht verantwortlich.
Alle
Links sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und sollen den Forscher-Kollegen
und anderen Interessenten hilfreich sein. Trotzdem muss ich mich von deren
Inhalt (vorsorglich) distanzieren.
Verantwortlich
für den Inhalt dieser (eigenen) Seite:
Michael
Brammertz, Auf der Hüls 7, 52080 Aachen.
Telefon:
0241-50 16 66 (tagsüber)
Email:
mbrammertz @ gmx.de
mbrammertz
@ gmx.de (bitte Leerstellen
vor und nach dem @ löschen
Stand: Juli 2010