Der magische Steinkreis
Das große Kompendium zur Highland-Saga Mit vielen Enthüllungen über Claire und Jamie Fraser, ihr Leben und ihr(e) Zeitalter, ihre Vorgeschichte, ihre Abenteuer, Wegbegleiter und Nachkommen, mit gelehrten Anmerkungen (und zahlreichen Fußnoten) aus der Feder ihrer ergebenen Schöpferin Diana Gabaldon

Blanvalet, August 2000, ca. 24, 50 €, 706 Seiten, Sachbuch

"Sachbuch". Na ja. Oder so ähnlich, würde die gute Diana das Werk wohl nennen, das hier entstanden ist und das ich ursprünglich - begeistert - für den fünften Band ihres bisher vierteiligen "Highland"-Zyklus hielt. Ich habe das extra in Häkchen gesetzt, denn wenn man exakt hinschaut, stimmt die Bezeichnung nur noch bedingt.

Trifft die Titulierung "Highland-Saga" noch auf den ersten Teil "Feuer und Stein" zu und auch zu einem guten Teil auf den Band 2, "Die geliehene Zeit" (ignorieren wir bitte mal, daß ein nicht geringer Teil dieses Romans im absolutistischen Frankreich des 18. Jahrhunderts spielt), so hat der Leser doch im dritten Band ("Ferne Ufer") bereits reichlich Probleme damit. Selbst wer der Ansicht ist, daß sich Edinburgh im Jahre 1768 noch in den Highlands befindet (geographisch ist das wenigstens fragwürdig), so kommt man doch mit dem Highland-Begriff buchstäblich ins Schwimmen, wenn sich die Handlung ab etwa Mitte des Romans auf den Atlantik, späterhin dann in die Karibik verlagert und in den englischen Kolonien endet.

Der vierte Roman, "Der Ruf der Trommel", führt den geneigten Leser, Fan oder was auch immer schließlich in der Vergangenheitsebene vollständig nach Georgia und in der Gegenwartsebene (1969/70) befinden wir uns auch nur sehr selten in den "Highlands". Der Begriff der Familiensaga ist hier sicherlich angebrachter, vielleicht auch der "Highlander-Saga", denn um Highlander und deren Nachkommen geht es ja auf jeden Fall. Aber der "Highlander" war wohl schon wie weiland die RAMA-Margarine patentiert und drum nicht zu verwenden. Damit jedenfalls sind wir mitten im Band 5.

Alles begann ja mit einem legendären Steinkreis aus grauer Vorzeit, errichtet auf dem fiktiven Hügel Craigh na Dun nahe Inverness in Schottland. Wie es "wirklich" begann und was für eine Karriere die Autorin hinter sich hatte, als sie spontan daran dachte, einfach mal einen Roman zu schreiben, erfährt man auf den höchst vergnüglichen 16 Einleitungsseiten des Prologs. Aber das ist nur der Auftakt.

Dann bekommen alle die Leute, die entweder die Gabaldon-Bücher noch nicht gelesen haben, sich durch den Umfang abschrecken ließen oder den becircenden Künsten und Lockrufen der Buchverkäufer wie Odysseus mit Wachs in den Ohren entgingen (doch es lohnt sich wirklich, glaubt es mir!), eine ziemlich reduzierte Zusammenfassung durch den 1. Teil, der schlicht "Inhaltsangaben" heißt und sich bis Seite 183 erstreckt, zum Teil ergänzt um eingestreute Originalzitate. Sehr lesbar - und da mit einigen tiefergehenden Gedanken versehen, die die Autorin einfließen läßt, auch recht hilfreich, wenn man die Bücher nur oberflächlich gelesen haben sollte.

Trotzdem kann einem natürlich nachher der Kopf schwirren von den vielen Namen (da hilft das "Verzeichnis der Darsteller" im 2. Teil ab, immerhin 49 Seiten lang, wobei aber da neben den Namen auch ihre Funktion, teilweise Aussehen, Schicksal und Verknüpfung mit anderen Leuten sowie die Herkunft beschrieben wird. Also, ob es sich um geschichtliche Personen handelt, rein fiktive, Freunde der Autorin oder solche Personen, die Freunde waren, bevor die Autorin sie zu verwenden begann...)

Der 2. Teil sagt außerdem, woher die Charaktere kommen, gibt etwas kryptisch Auskunft über "Pilze, Zwiebeln und harte Nüsse", zeigt faszinierenderweise Horoskope von Jamie und Claire, die eine freundliche astrologisch bewanderte Leserin beigesteuert hat. Und schließlich erfährt man etwas über Magie, Medizin und Weiße Frauen. Warum also Claire eine Krankenschwester/Heilerin sein MUSSTE und was das für Folgen im Roman (und sonst) hatte (das Harmloseste war die Vermutung, Gabaldons Doktortitel müsse NOTWENDIG mit MENSCHEN zu tun haben. Sie hat zwar in ihrer beruflichen Karriere eine Menge mit Skalpell und Sezieren zu tun gehabt, aber dabei beschränkte sie sich eigentlich eher auf Fregattvögel... wie das jetzt? Nun, das muß man eben LESEN. Wird hier nicht erklärt).

Teil 3 ist was für Ahnenkundler und ließ mir eher den Kopf schwirren. Auch wenn sie dort fachkundige Hilfe ahnenkundlicher Institutionen hatte (inklusive Heraldik-Experten), überstieg das hier Geleistete doch meinen Horizont bei weitem. Ich denke, Christel wäre begeistert. Sie hat ja ein Faible für dynastische Zusammenhänge und verwickelte Familiengeschichten. Ich bin da bekennender Laie.

Wer die gälischen Ausdrücke (und das Pseudo-Gälisch, das sich Frau Gabaldon zurechtradebrechte, bevor sie den ersten gälischsprechenden Leser im Internet erwischte, der ihr prompt fast das Fell über die Ohren zog) übersetzt haben möchte, ist hier (Teil 4) genau richtig. Das gleiche gilt übrigens für französische, lateinische, deutsche und andere Zitate...
Internetfetischisten und Webseiten-Freaks kommen in dem fünften Teil voll auf ihre Kosten, wo sie wohl wochenlang die meist englischsprachigen aufgelisteten und recht intensiv besprochenen und dargestellten Webseiten zu den Gabaldon-Büchern durchzappen, mit der Autorin diskutieren, Stücke von "Works in Progress", die in Diskussionsforen gestellt werden, lesen können usw. Mehr dazu noch später.

Für Leute, die für historische Romane (oder Magisterarbeiten, Sachbücher, Fantasy etc.) recherchieren wollen, bietet der sechste Teil einige Hilfestellungen. Es geht darin wirklich nicht NUR um "Hot Dogs und Bohnen", wie ein Unterkapitel suggeriert, auch nicht NUR um Heraldik, verstaubte Archive, die Nutzung einer Universitätsbibliothek und so weiter, sondern auch um die unvermuteten Gefahren bei der Recherche (recherchiert man für einen Roman oder fängt man nur so AN und recherchiert irgendwann, weil man recherchiert und vergißt schließlich den Grund, warum man zu recherchieren begonnen hat...? Sehr reale Gefahr! Sagt jemand, der das selbst fast erlebt hat!), inklusive der Frage, WANN man denn nun eigentlich ANFANGEN soll mit Schreiben. Wird hier aber nicht verraten. Rezept dafür? Wieder mal: Lesen!

In ebendiesem sechsten Teil gibt es unter "Penizillin Online: Schriftsteller unter sich" (ha! Internet! Ich sagte es doch!) ein zwar fast 50 Seiten langes Unterkapitel, das aber für mich zu kurz war. Ausgehend von einer mehrseitigen, fragmentierten Szene aus dem nächsten Buch "The Fiery Cross" entspinnt sich hier mehrere Tage lang eine abgedruckte Internet-Diskussion zwischen der Autorin und mehreren weiteren Personen, darunter Ärzten und ebenfalls Schriftstellerinnen, wobei es letztlich neben abenteuerlichen, absurden und verstörenden Erlebnissen um die Frage geht, wie man ganz real als ins 18. Jahrhundert verschlagene Ärztin mit primitivsten Mitteln Penizillin künstlich herzustellen fähig ist (und ob man nicht, wenn das fehlschlägt, als Hexe enden könnte! Ausgesprochen reale Gefahr im ausgehenden 18. Jahrhundert, besonders, wenn man mächtige Feinde hat). Wie es gelingt - oder nicht gelingt - können wir Leser dann bei der Publikation des ganzen Buches "The Fiery Cross" nachlesen, das wohl im Lauf des Jahres 2001 den Weg ins Bücherregal, auch in mein eigenes, finden wird.

Wem das alles noch nicht phantastisch genug war, der kommt im Teil 7 mit dem kurzen und knackigen Titel "Gabaldons Zeitreisetheorie" (14 Seiten lang) wohl auf seine Kosten. Leider sucht man hier vergebens nach der ERKLÄRUNG für die Steinkreise. Seufz. Seuffffffffz! Aber auch hier: siehe später im Buch.

Sehr interessant und vor allen Dingen optisch bemerkenswert war "Der Blick von Lallybroch", also Jamies Wohnsitz in Schottland (Teil 8), denn hier erfährt man anhand von Zeichnungen der Autorin und solcher von Fans, wie Häuser und Gebrauchsgegenstände ausgesehen haben oder aussehen würden, wenn es sie gäbe. Für Waffennarren gibt's auch einen kleinen Exkurs inklusive Fotos. Die häufig gestellte Frage, was ein Highlander unter dem Kilt trägt, wird hier aber NICHT fotografisch wiedergegeben! Tststs... ich hatte euch eigentlich für erwachsener gehalten!

"Frequently asked Questions", der Teil 9, war schließlich einer der ersten Abschnitte, den ich las. Verständlicherweise. Was HABE ich nicht alles für Fragen! Und was findet man dort nicht für ANTWORTEN vor! Ich war zeitweise ziemlich perplex.
Dort erfährt man beispielsweise, daß dieser Band an und für sich gar nicht vorgesehen war, daß "Der Ruf der Trommel" versehentlich ein Jahr vorher angekündigt wurde und sie einigen Trouble hatte, das wieder richtigzustellen. Es werden Fragen diskutiert und beantwortet, wie es mit der Homosexualität in den Romanen denn nun WIRKLICH gemeint war, bis wann etwa die Bücher reichen weden (ca. bis Handlungszeit 1800), ob die "geplanten weiteren Romane" die Jugend von Jamie zum Thema haben (ist nicht der Fall - sie meint, es dreht sich in diesen geplanten Büchern, von denen ich zu meinem Schock noch gar nichts wußte!, viel mehr um den ersten Jakobitenaufstand von 1715 und die Geschichte von Jamies Eltern. Jamie selbst würde, wenn er vorkäme, ein "sehr junger Mann" sein. "Etwa von drei Monaten", wie sie schmunzelnd hinzufügte). Und so weiter.

Hier erfahren wir ebenfalls, daß es sich bei dem Zyklus (na ja, bisher, man kann das erst dann einigermaßen klar sagen, wenn die Romane auch wirklich da sind und nichts mehr offen ist - war aber bislang NIE der Fall!) um zwei Trilogien handelt. Die erste, so schrieb Gabaldon, dreht sich um den Jakobitenaufstand von 1745 (Band 1 ist also die Vorbereitung, Band 2 die Durchführung, Band 3 - d. h. "Ferne Ufer" - stellt den Nachhall dar), die zweite Trilogie rankt sich um die Amerikanische Revolution (was ich jetzt schon bezweifle: "Der Ruf der Trommel" geht gerade mal bis 1770. Die Revolution bricht aber erst richtig 1776 aus. Ich vermute, DA endet etwa der zweite Teil, also "The Fiery Cross". Im Teil 3 müßte es dann bis etwa 1800 gehen. Gott allein weiß, wie dick DIESE Bände werden. Nicht unter 1000 Seiten, ganz sicher nicht. Eher sind sie erheblich länger. Gabaldons Naturgesetz: JEDER Roman wird länger als der vorangegangene, meist um die 100 Seiten. Bitte hochrechnen: Band 4 hatte 1200 Seiten. Wieviel Seiten wird dann Band 6 haben? Richtig! Wieviel länger können oder dürfen oder müssen die Leser darauf warten? Abermals richtig....vorausgesetzt, es kommen keine Unvorhersehbarkeiten dazwischen, Tod des Autors z. B. Oh, grausames Schicksal...).

Weiterhin, führte sie hier aus, gibt es eben diesen Zyklus (drei Bände? Geplant zumindest) um den ersten Jakobiten-Aufstand, wo man endlich mehr über den wortkargen Murtagh, den Machtwechsels im MacKenzie-Clan mitbekommt, über die Rolle, die der bescheidene Anwalt Ned Gowan gespielt hat... usw. Vielleicht erfährt man am Ende des Zyklus sogar, wer Jamie die Axt über den Schädel zog und ihm damit eine Menge Erinnerung raubte. Vielleicht (man merkt, ich freue mich drauf. Aber bange). Im Jahr 2005 oder 2008 oder so.
Von der Tatsache, daß Claire schon jemand aus der Steinzeit über den Weg lief (jener Heiler, der ihr nach der Fehlgeburt in der "geliehenen Zeit" das Leben rettet ), die hier auch kurz erwähnt wird, mal ganz zu schweigen.
Ob darüber auch zu schreiben sein wird (in Romanform)? Na ja... vielleicht... irgendwann... möglicherweise. Darüber läßt sie sich (bedauerlicher- , aber klugerweise) nicht aus. Doch: kommt Zeit, kommen auch Romane, gell? Ursprünglich wollte sie ja nur EINEN Roman schreiben. Und nicht mal ein Sachbuch dazu. Nun sind es vier und ein Sachbuch, weitere zwei sind angekündigt, noch drei geplant. Und das ist HEUTE. Wie das in zwei JAHREN aussieht, weiß nicht mal sie selbst...

Ebenso interessant liest sich der Teil 10 "Kontroversen", worin beispielsweise erwähnt wird, daß sie eigentlich ein Personenverzeichnis schon im zweiten Band bringen wollte (was witzigerweise von ihren Verlegern mit der Bemerkung, das Buch sei JETZT schon sooo dick, noch mehr passe NIEMALS hinein abgelehnt wurde. Schaut euch mal den vierten Teil mit fast 1200 Seiten an... grins).

Natürlich ist das Buch nicht vollständig, wenn man nicht "Work in Progress" einbaut, also Ausschnitte aus künftigen Büchern. So hat sie aus "The Fiery Cross zwei Blenden mit zusammen knapp 40 Seiten drin und vom letzten Band der Jamie & Claire-Saga, provisorischer Titel "King, Farewell", einen Auszug von knapp 25 Seiten. NATÜRLICH viel zuwenig! Aber vielleicht waren die Herausgeber in Deutschland ja der Ansicht, MEHR als 700 Seiten würden in das Buch nicht hineinp...? Na, ich schweige lieber!

Im zwölften Teil findet der neugierige Leser, der sich vielleicht mal an einem eigenen Roman versuchen möchte, der in den Highlands oder dem 18. Jahrhundert spielt oder irgendetwas verwenden kann, was im Originalzyklus Verwendung gefunden hat, eine Bibliographie, leider eine "mutierte", also nicht die etwa 600 Titel, die sie im Original "The Outlandish Companion" abgedruckt hat, sondern eine Auswahl in hiesigen Bibliotheken und Buchhandlungen erhältlicher Romane und Sachbücher. Über Schottland. Über Geschichte. Über Medizin. Über Kräuterkunde. Über Waffen, Kleidung, Sagen und vieles andere mehr. Sehr interessant. Einiges davon habe ich sogar oder kenne es.

In den vier Anhängen gibt es dann noch einiges zu lesen über Fehler in den Büchern, über die gälische Sprache, eine Discografie keltischer Musik (in der leider Enya und Clannad fehlen. Aber das ist vielleicht auch nicht das, was sie eigentlich versammeln wollte - DAVON kenne ich nämlich GAR NICHTS. Am neckischsten fand ich jedoch die "Methadonliste", Anhang IV, also die Liste jener Bücher, die eine ähnliche "Wirkung" auf "Gabaldon-Abhängige" haben und an "Suchtpotential" ihren Büchern gleichkommen oder zumindest nahekommen. Ich war verblüfft, wieviele ich hiervon kannte. Fehler gibt's hier natürlich auch mal wieder. So ist Connie Willis Buch "Doomsday Book" mitnichten "nur englisch" zu erhalten, sondern bei Heyne durchaus unter dem Titel "Die Jahre des Schwarzen Todes" erschienen (steht noch auf meiner Suchliste). Und Tim Powers "The Stress of Her Regard" gibt's auch bei Heyne unter dem Titel "Die kalte Braut". Daß unter "Romane aus Schottland" selbst Iain Banks CULTURE-SF-Romane aufgenommen worden sind, hat mich nun ziemlich geplättet. Aber sehr schön. Alles in allem muß ich sagen, habe ich mich wirklich ZWINGEN müssen, dieses Buch LANGSAM zu lesen. Es lohnt sich ernsthaft, das Lesen über 4 Monate zu strecken. Aber der wahre FAN wird es wohl nicht fertigbringen, sondern das Buch binnen von zwei Wochen (oder noch weniger Zeit) VERSCHLINGEN. Der Stil der Gabaldon und der gute Übersetzungsstil von Barbara Schnell bringen das mit sich.

Natürlich fragte ich mich die ganze Zeit auch bei DIESEM Buch, wieviel die Übersetzerin oder die Lektoren im Verlag RAUSGEWORFEN haben. Da ich beim Do-it-yourself-Übersetzen von "Outlander", also Gabaldon 1: Feuer und Stein, inzwischen auf Seite 305 angekommen bin, muß ich sagen, daß dem Leser eine Menge entgeht, der nur Stein und Bein auf die deutsche Übersetzung schwört. Daß selbst Barbara Schnells Übersetzungen mit Vorsicht zu genießen sind, haben mir die letzten Seiten von "Drums of Autumn" gezeigt, in die ich mal reingelesen habe. Da fehlt schließlich ein ganzer Absatz einfach so. Wenn man dann noch bemerkt, daß die deutschen Übersetzungen häufig KÜRZER sind als das Original, fragt man sich unwillkürlich, ungeachtet der anderen Setzbreite, ob und wieviel da verlorengegangen ist. Ich werde es im Lauf der nächsten Jahre herausfinden. Diesem vorliegenden, besprochenen Band hätte es gutgetan, wenn man ihm den sinnigeren Titel "The Outlandish Companion" belassen und ihn sinnigerer übersetzt hätte. Zwar ist das Titelbild ausgezeichnet, aber der Steinkreis, der dort und im Titel ins Zentrum gerückt wird, spielt nur eine marginale Rolle. Dennoch: alleine schon all das Wissen über das Werden, die Vorlieben, die beruflichen Höhe- und Tiefpunkte, die "eheliche Entspannungsgymnastik" (Zitat Gabaldon!), die Frage, wie man eine Familie, einen Haushalt, umfangreiche Korrespondenz UND Romaneschreiben managt, gepaart mit dem ihr eigenen teilweise überbordenden trockenen Humor, das allein reicht schon aus, um diese Frage um den richtigen Titel und die Steinkreise über Bord zu werfen und sich einfach nur hinzusetzen und zu genießen. Man nehme eine behagliche Tasse Tee, ein knisterndes Kaminfeuer und - dieses gute Buch. Da lohnt sich jeder Pfennig.

Uwe Lammers (7. 12.2000)