Der
Skifernwanderweg durchquert mit einer Gesamtstrecke von ca. 62 bis 85
Kilometern (je nach gewählter Wegführung) fast den gesamten Nordschwarzwald,
herrliche Naturlandschaften und wundervolle Ausblicke machen ihn zur
lohnendsten und interessantesten, dabei technisch nicht allzu schwierigen
Skitour dieser Region,. Am schönsten ist es, die Skiwanderung als Mehrtagestour
mit Zwischenübernachtungen zu planen: als bequeme Fünftagestour mit
Übernachtungen im Mummelseehotel, Schliffkopfhotel, in Kniebis und in Freudenstadt;
oder als sportliche Dreitagestour mit Übernachtungen in der Darmstädter Hütte
und in Kniebis. Dank der Busverbindungen auf der Schwarzwaldhochstraße lassen
sich die einzelnen Etappen auch als separate Tagestouren unternehmen, man muss
allerdings beachten, dass der Mummelseebus nur Mi- So verkehrt und die
Bushaltestellen Ruhestein und Schliffkopf nur Sa/so/Fe bedient werden.
Allgemeine Informationen:
Telefonische Auskunft über
die Schnee- und Loipenverhältnisse: beim Langlaufcenter Herrenwies
(0190/511422) und über die Schneetelefone 07442-6922 und 07446-950460 sowie auf
den bei den einzelnen Etappen angegebenen Internetseiten.
Übernachtungsmöglichkeiten:
Mummelseehotel (www.mummelsee.de; Tel.
07842-99286); Darmstädter Hütte (www.darmstaedter-huette.de; Tel.
07842-2247); Schliffkopfhotel (www.schliffkopf.de; Tel.
07449-9200); Hotel Alexanderschanze (www.alexanderschanze.de; Tel.
07442-2431); Kniebis (www.kniebis.de; Tel.
Besucherzentrum 07442-7570); Freudenstadt (www.freudenstadt.de; Tel.
Tourist- Information 07441-8640)
Kartenmaterial: Faltblatt „Winter an der
Schwarzwaldhochstraße, erhältlich bei der Tourist- Information Bühlertal (Tel.
07223/99670); Ski- und Winterwanderkarte 1:50000, erhältlich bei der Tourist-
Information Freudenstadt (Tel. 07441-8640);
Wanderkarten 1:30000 bzw. 1:35000 des Landesvermessungsamtes, Blätter
„Hornisgrinde“, „Renchtal Ortenau“ und „Oberes Nagoldtal“;
Freizeitkarte 1:50000 des
Landesvermessungsamtes, Blätter 501, 503 und 504
S 02a
Herrenwies.
Für die
heutige Skistreckenwanderung, deren Wegführung zum großen Teil dem
Skifernwanderweg folgt, verschonen wir
den Schwarzwald mit unseren Autoabgasen und vertrauen uns den KVV- Bussen an.
Dank der guten Verbindung braucht man sich auch über die Rückfahrt keine
Gedanken zu machen, der Bus vom Mummelsee verkehrt stündlich, man sollte nur
die Abfahrtszeit des letzen Busses (werktags 16.40, an Wochenenden 17.40 Uhr)
im Gedächtnis behalten. Im Übrigen gibt es bei dem heutigen Tourenvorschlag so
viele Kürzungs- und Unterbrechungsmöglichkeiten, dass wohl jeder Langläufer
sein passendes Maß finden kann.
Skiwanderung: Von Herrenwies über Hundseck
und Unterstmatt zum Mummelsee.
Streckenlänge: Je nach gewählter Variante
11,5 bis 23 km; Kürzungsmöglichkeiten
Anforderungen: Größtenteils leichte, nur in
kleinen Wegabschnitten mittelschwere Loipe. Insgesamt etwa 400 Höhenmeter
Anstieg.
Einkehrmöglichkeiten: Hundseck; Unterstmatt; Ochsenstall;
Mummelsee
An- und Rückfahrt mit ÖPNV: mit der Regionalbahn nach
Bühl oder der Stadtbahn S41 nach Forbach und weiter mit dem Bus 263 bis
Herrenwies Dorfplatz; Rückfahrt ab Mummelsee mit dem Bus 245 (nur Mi – So!)
Weitere Informationen: Im Internet unter www.langlaufcenter.de; www.unterstmatt.de; www.herrenwies.de; www.mummelsee.de
Wir
laufen von der Bushaltestelle aus etwa 200 m auf der Straße hinab zum Langlaufcenter,
und nachdem wir unseren Obulus für die Plakette entrichtet haben, können wir
endlich auf die Bretter steigen. Zunächst folgen wir der rot markierten
Ochsenkopfloipe immer leicht bergan und fahren nach einem kurzen Steilanstieg
auf ebenem und Dank „Lothar“ aussichtsreichem Weg bis zu einer markierten
Wegverzweigung. Hier biegen wir scharf links ab („Hundseck noch 2km“), müssen
einige Höhenmeter ansteigen und gelangen
über die Dreikohlplatten auf aussichtsreichem Höhenweg hinab zum Hundseck
an der Schwarzwaldhochstraße (Einkehrmöglichkeit, Bushaltestelle).
Wir
laufen über den Parkplatz und haben nun zwei Möglichkeiten nach Unterstmatt zu
gelangen: Entweder links auf der 6,5 km langen und landschaftlich sehr schönen
Bettelmannskopfloipe oder rechts auf dem 3,5 km langen Mannheimer Weg parallel
zur Schwarzwaldhochstraße (auch als Radweg markiert). Beide Varianten sind
technisch leicht ohne steile Steigungs- oder Gefällstrecken. In Unterstmatt (Einkehrmöglichkeit)
angekommen, kann man, wenn man schon genug hat, auf den nächsten Bus Richtung
Baden- Baden warten oder, nachdem man den Parkplatz überquert hat, noch bis zum
Mummelsee weiterlaufen.
Auch
dafür bieten sich zwei Varianten an: Rechts die kürzere und technisch
einfachere Mummelseeloipe, sie folgt ähnlich dem Mannheimer Weg dem Verlauf der
Schwarzwaldhochstraße, deren höchstgelegenen Punkt (1029m) man beim Berghotel
Mummelsee nach etwa 4,5 km erreicht. Landschaftlich schöner und
abwechslungsreicher, wenn auch mit etwa 9 km wesentlich weiter und technisch
etwas anspruchsvoller, ist der Weg über den Ochsenstall. Dazu hält man sich in
Unterstmatt links und folgt den Schildern der Hundsrückenloipe. Zunächst geht
es wieder etwas bergan. Bei der Haunerskopfhütte macht unser Weg eine
Rechtskurve, und bald gelangen wir zum Ski- und Wanderheim Ochsenstall (Einkehrmöglichkeit).
Anschließend laufen wir wieder ein kurzes Stück zurück, bleiben, wenn die von
Unterstmatt herkommende Loipe links abknickt, geradeaus und folgen nun der
Verbindungsloipe Ochsenstall- Seibelseckle durch den Biberkessel bis zum Seibelseckle
an der Schwarzwaldhochstraße. Dort angekommen, biegen wir rechts ab und laufen auf der Mummelseeloipe parallel
zur Straße zum 1,5 km entfernten Berghotel beim sagenumwobenen Mummelsee. Wer
noch weiter auf dem Skifernwanderweg will, geht beim Seibelseckle über den
Parkplatz, Fortsetzung siehe zweite Etappe.
Landschaftliche
Höhepunkte der zweiten Etappe sind die Abschnitte
durch den Wildsee- Bannwald und über die aussichtsreichen Hänge des
Schliffkopfes. Die Wanderung ist als Einzeltour nur Sa/So/Fe durchzuführen,
denn im Winter werden Mo - Fr die Bushaltestellen Ruhestein und Schliffkopf
nicht bedient.
Skiwanderung: Vom Mummelsee über
Seibelseckle, Darmstädter Hütte und Ruhestein zum Schliffkopf
Streckenlänge: Bis Ruhestein 9 km, bis Schliffkopf insgesamt 17 km
Anforderungen: mittelschwere Loipe mit mäßig steilen und
ungefährlichen Abfahrten; kurzer
Steilanstieg kurz vor der Darmstädter Hütte
An- und Rückfahrt mit ÖPNV: mit dem Zug oder der
Stadtbahn S4 bis Baden- Baden und weiter mit dem Bus 245 (fährt Mi – So) bis
Endstation Mummelsee; Rückfahrt ab Ruhestein oder Schliffkopf mit dem Bus F11
entweder zum Mummelsee und weiter mit Bus 245 nach Baden- Baden, oder über
Kniebis nach Freudenstadt
Einkehrmöglichkeiten: Seibelseckle; Darmstädter
Hütte; Ruhestein; Schliffkopf- Hotel
Weitere Informationen: Im Internet unter www.mummelsee.de; www.seibelseckle.de; www.darmstaedter-huette.de; www.baiersbronn.de; www.landbw.de/servlet/is/70294/
(Info über Naturschutzzentrum Ruhestein); www.schliffkopf.de
Wir
steigen beim Mummelseehotel aus, werfen einem Blick auf den herrlich gelegenen,
aber vom Tourismusrummel in arge Mitleidenschaft gezogenen See, laufen dann
etwa 100 Meter auf der Straße Richtung Süden weiter, biegen halblinks ab und laufen auf der Loipe parallel mit dem
Winterwanderweg zum Seibelseckle. Wir überqueren den Parkplatz,
entrichten unseren Obulus für die Langlaufmarke, überqueren den Parkplatz und
folgen für die nächste halbe Stunde den schwarzen Schildern der Gaiskopfspur.
Auf schönen Waldwegen geht es eben oder leicht bergab, nach einer
Verzweigung ein wenig aufwärts zur kleinen Schlappdachhütte. Ein paar
Meter weiter knickt unsere Spur scharf rechts ab, nach einem kleinen recht
steilen Anstieg gelangen wir durch den beeidruckenden Wildsee- Bannwald zur
herrlich gelegenen Darmstädter Hütte (Einkehr- und
Übernachtungsmöglichkeit). Weiter geht’s ein paar Meter bergab zu einem kleinen
Lift. Unser Weg biegt nach links auf den „Metaweg“ ab (auch gelbe Raute
Richtung Ruhestein). Bevor wir zum Ruhestein weiterfahren
(Bushaltestelle, Einkehrmöglichkeit), sollten wir uns bei klarer Sicht nach
rechts einen kleinen Abstecher zum 1km entfernten Aussichtspunkt beim
Lotharstein gönnen.
Da
der folgende Abschnitt des Skiwanderweges als Rodelbahn umfunktioniert ist,
müssen wir ab Ruhestein die ersten 400 Meter auf der Straße in Fahrtrichtung
weitergehen, bis der Skiwanderweg (gleichzeitig mit gelber Raute markiert) nach
rechts abzweigt. Wir fahren nun leicht bergan und dann auf fast ebenem,
aussichtsreichem Weg um den Melkereikopf herum, folgen immer der Spur und den
Schildern „Schliffkopf“, bleiben beim
nächsten Wegweiser „Jakobshütte“ geradeaus („Alexanderschanze 11 km“) und
gelangen zum Steinmäuerle unterhalb des Schliffkopfes, einem
wunderschönen Aussichtspunkt. Bei klarem Wetter reicht die Sicht über die
Westausläufer des Schwarzwaldes und die Rheinebene bis in die Vogesen! Wir
biegen zweimal links ab und gelangen beim Schliffkopf- Hotel zur
Bushaltestelle.
Auf
der heutigen Etappe lernen wir den schönsten und Dank „Lothar“
aussichtsreichsten Teil des Skifernwanderweges entlang der
Schwarzwaldhochstraße kennen. Besonders beeindruckend ist der Abschnitt, der über
die Hänge von Schliffkopf, Schurkopf, Plankopf und Sandkopf führt. Auch diese
Etappe lässt sich als separate Tagestour
nur an Wochenenden durchführen, da der Freizeitbus zwischen Mummelsee
und Freudenstadt, auf den wir angewiesen sind, im Winter nur an Samstagen,
Sonn- und Feiertagen verkehrt.
Da die Strecke nur 12 km lang ist, kann man das Tagesprogramm nach Wunsch
erweitern, z. B. mit der Zollstockloipe, sie ist in diesem Buch als Tour S04
beschrieben, oder man schließt gleich die vierte Etappe bis Freudenstadt an.
Skiwanderung: Vom Schliffkopfhotel über
Zuflucht, Zollstockhütte und Alexanderschanze nach Kniebis
Streckenlänge: etwa 12 km;
Erweiterungsmöglichkeiten z. B. mit der Zollstockloipe, vgl. Tour S04
Anforderungen: Leichte bis mittelschwere
Loipe mit wenigen mäßig steilen und ungefährlichen Abfahrten
Einkehrmöglichkeiten: Skihütte Zuflucht;
Alexanderschanze (z.Z. geschlossen!); Kniebis
An- und Rückfahrt mit ÖPNV: entweder mit der Bahn bis
Baden- Baden, mit dem Bus 245 bis zum Mummelsee und weiter mit dem Bus F11 bis
Schliffkopfhotel, oder mit der Stadtbahn
bis Freudenstadt Stadtbahnhof und weiter mit dem Bus F11 bis
Schliffkopfhotel; Rückfahrt ab Kniebis Skistadion mit dem Bus nach Freudenstadt
Stadtbahnhof
Weitere Informationen: Im Internet unter www.baiersbronn.de; www.kniebis.de; www.alexanderschanze.de; www.schliffkopf.de
Wir
laufen von der Bushaltestelle beim Schliffkopfhotel auf dem Fußweg zum
Parkplatz, wo wir auf die Spur des Skifernwanderweges sowie auf die rote Raute
des Westweges treffen, sie wird uns bis zur Höhe der Zollstockhütte begleiten.
Bevor wir halblinks der Spur Richtung Alexanderschanze folgen, können wir nach
rechts einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Steinmäuerle machen.
Auf dem Weg zur Alexanderschanze gelangen wir bald zu einem weiteren
Aussichtspunkt und fahren in stetigem leichten Auf und Ab auf herrlichem
Höhenweg, bis wir einen Parkplatz nahe der Schwarzwaldhochstraße berühren. Nach
rechts ist mit einem kleinen Abstecher die Skihütte Zuflucht (Einkehrmöglichkeit)
zu erreichen. Wenn etwas später die rote Raute nach rechts abzweigt, bleiben
wir geradeaus und folgen der Skiwanderwegmarkierung bis zur Straße. Wer schon
genug hat, läuft rechts auf der Straße zur Bushaltestelle Zuflucht (am
Wochenende Busverbindung nach Freudenstadt).
Wenn
man noch weiter will, überquert man die Straße und folgt bald wieder der
Westwegmarkierung, bis sich nach etwa 2 Kilometern die Spur verzweigt. Wir
folgen der roten Raute nach links („Kniebis Dorf“), biegen ein paar Meter
weiter nochmals links ab (gelbe Raute und Skiwanderwegmarkierung) und
überqueren bei der kleinen Zollstockhütte die Schwarzwaldhochstraße.
Gleich nach der Straße geht es nach rechts am Waldrand entlang weiter auf der
Zollstockspur. Nach 1,5 Kilometern zweigt nach halbrechts ein gespurter Weg ab,
auf ihm kann man nach wenigen Metern das Berggasthaus Alexanderschanze (z.Z.
geschlossen, Wiedereröffnung unbekannt!) erreichen (am Wochenende
Busverbindung nach Freudenstadt). Oder man bleibt bei der vorigen Verzweigung
geradeaus und hat dann noch etwa 2 Kilometer bis Kniebis vor sich: Bei der
folgenden Kreuzung biegt man halbrechts ab (Radwegmarkierung und grüne
Skiwanderwegmarkierung). Wenn man die Bushaltestelle erreichen will, verlässt
man nach einem weiteren Kilometer die Spur, folgt der Radwegmarkierung nach
rechts zur Straße und läuft nach links auf dem Fußweg parallel zur Straße zur
Bushaltestelle Skistadion. Wenn man die folgende Etappe bis Freudenstadt
gleich anschließen oder in Kniebis übernachten will, bleibt man auf der Spur
geradeaus bis zum Loipenportal. Geradeaus kommt man in den Ort Kniebis, rechts
gelangt man zur Bushaltestelle Waldeck, dem Startpunkt der vierten Etappe.
S 02d/W10
Die
Tour ist sowohl für Skilangläufer als auch für Wanderer gedacht, beide
Routen verlaufen parallel durch den Wald südlich der Straße Kniebis-
Freudenstadt. Bei der „Krummen Buche“ haben die Langläufer die Möglichkeit,
die 4 km lange Zwieselbergspur noch ins
Programm mit einzubauen.
Ski- oder Fußwanderung: Von Kniebis über Krumme
Buche und Lauferbrunnen nach Freudenstadt
Streckenlänge und Zeitbedarf: Beide Routen sind rund 13 km
lang (etwa 3 – 3 1/2 Stunden),
Zwieselbergspur 4 km extra
Anforderungen: Unschwierige Loipen; leichte
Fußwanderung mit geringen Steigungen
Einkehrmöglichkeit: Café am Friedrichsturm;
Freudenstadt
Anfahrt mit ÖPNV: mit der Stadtbahn bis
Freudenstadt Stadtbahnhof und weiter mit dem Bus 12 oder 7266 (Mo – Fr) bzw.
dem Bus F2 oder F13 (Sa/So/Fe) bis Haltestelle Kniebis Waldeck.
Weitere Informationen: Im Internet unter www.freudenstadt.de; www.kniebis.de
Von
der Haltestelle aus laufen wir über die Landstraße. Sowohl Langläufer als auch
Fußgänger folgen nun halblinks der Radwegmarkierung auf dem
„Salzleckerweg“. Nach etwa 700 m teilt
sich der Weg: Die Langläufer wählen den linken Weg (runde rot/weiße Markierung
Skifernwanderweg, Abendwiesenspur, „Freudenstadt 11km“), die Fußgänger den
rechten Weg (Radwegmarkierung, „Freudenstadt 11km“). Durch herrlichen Hochwald
gelangt man auf beiden Routen zur Hütte „Krumme
Buche“. Die Langläufer können nun erst die Zwieselbergspur befahren (dazu biegt man
scharf rechts ab, folgt der Loipe Nr. 3 und gelangt nach etwa 4km wieder zur
Hütte zurück). Wer gleich weiter will, folgt der Loipe Nr. 2 (Langenwaldspur)
und biegt bei der Hütte „Krumme Buche“ rechtwinklig nach rechts („Zwieselberg“) und 600 m später links ab.
Fußgänger bleiben bei der Hütte geradeaus und folgen weiter der
Radwegmarkierung und der gelben Raute immer geradeaus auf dem Salzleckerweg
Richtung Freudenstadt.
Bei
der Forstmeister Preu- Hütte vereinigen sich beide Routen, auf gemeinsamem Weg
gelangt man zum Waldparkplatz Lauferbrunnen. Die Skiwanderer gehen ein
paar Schritte zurück über die Straße, biegen gleich nach ihr rechts ab und
folgen der Kienbergspur Nr. 1 bis zur Kienberghütte, biegen links ab und laufen
hinab nach Freudenstadt (nach 500m markiert mit rot/schwarzer Raute, siehe
folgenden Absatz). Wer die folgende Etappe bis Loßburg gleich anschließen will,
biegt beim Lauferbrunnen rechts ab und liest bei der fünften Etappe weiter. Die
Wanderer bleiben bleiben beim Lauferbrunnen geradeaus, überqueren die zweite
Straße und biegen gleich darauf halblinks ab (gelbe Raute, „Friedrichshöhe
1,8km“). Beim nächsten Wegweise biegt man links ab und folgt bis Freudenstadt
der Ostwegmarkierung rot/schwarze Raute.
Über
den Aussichtspunkt Kienberg mit dem Herzog- Friedrich-Turm
(Einkehrmöglichkeit im Café am Friedrichsturm) laufen wir hinab nach Freudenstadt,
biegen beim nächsten Wegweiser links ab und folgen unserem Zeichen bis zum
schönen Marktplatz, dem größten Marktplatz Deutschlands. Wir biegen rechts ab
und treffen nach wenigen Metern auf die Mittelwegmarkierung rote Raute mit
weißem Strich, sie leitet uns nach links bis zum S- Bahnhof, wo wir ein- bis
zweimal stündlich bis zum späten Abend Verbindung nach Karlsruhe haben.
S 02e
Für
die letzte Etappe des Skifernwanderweges stehen zwei Varianten zur Auswahl: die
kürzere ist technisch leicht, die längere etwas anspruchsvoller mit einer
längeren mittelschweren Abfahrt und bezieht die Straßenwaldspur mit ein. Ziel
der letzten Etappe ist nicht der eigentliche Endpunkt des Skifernwanderweges an
der Reinerzauer Steige, denn von dort müsste man viele Kilometer auf der Straße
bis zum Bahnhof Alpirsbach laufen, sondern der Bahnhof Loßburg- Rodt, er ist
viel besser erreichbar. Ab Stadtbahnhof Freudenstadt müssen wir erst einmal
durch den Ort marschieren; wenn man aus Richtung Karlsruhe mit dem Eilzug
angereist ist, kann man ab Stadtbahnhof mit dem Bus 31 (Mo – Fr) bzw. F19
(Sa/So/Fe) bis Haltestelle Promenadenplatz fahren und sich einen Großteil des
Fußmarsches ersparen.
Skiwanderung: Von Freudenstadt über
Lauferbrunnen, Steinwald und Ödenwald nach Loßburg- Rodt
Streckenlänge und Zeitbedarf: Kürzere Variante 12,5 km
längere Variante 16 km
Anforderungen: kürzere Variante ist leicht,
längere Variante etwa anspruchsvoller mit einer mittelschweren Abfahrt
An- und Rückfahrt mit ÖPNV: mit der Stadtbahn S41 bis
Freudenstadt Stadtbahnhof, evtl. noch weiter mit dem Bus 31 (Mo – Fr) bzw. F19
(Sa/So/Fe) bis Haltestelle Promenadenplatz; Rückfahrt ab Loßburg- Rodt mit dem
Regionalzug nach Freudenstadt oder über Hausach nach Offenburg
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Gasthof Steinwald;
Adrionshof; Loßburg- Rodt
Weitere Informationen: Im Internet unter www.freudenstadt.de; www.lossburg.de; www.gasthof-steinwald.de; www.adrionshof.de
Ab Stadtbahnhof
geht’s per Pedes zunächst der Mittelwegmarkierung (rote Raute mit weißem
Strich) Richtung Marktplatz nach, ab dem nächsten Wegweiser der schwarz/roten
Raute des Ostwegs nach immer Richtung „Friedrichshöhe“ über den
berühmten Marktplatz (dem größten Deutschlands!), durch Freudenstadt auf der
Loßburger Straße und Lautenbadstraße (hierher auch mit dem Bus). Wir folgen
weiter der schwarz/roten Raute auf der Friedrich- Ebert- Straße und Herzog-
Friedrich- Straße bergan zur Friedrichshöhe mit dem großen Aussichtsturm
und einem Skulpturenpfad. Kurz vor dem Waldrand queren wir die Loipe,
nun können wir endlich auf die Skier steigen. Wir biegen rechts ab und fahren
an der Kienberghütte vorbei durch den schönen Kienwald. Nach Überqueren einer
Straße gelangen wir zum Waldparkplatz Lauferbrunnen, wo wir auf die Spur
des eigentlichen Skifernwanderweges treffen.
Hier
biegen wir sofort links ab und folgen dem blauen Schild der Steinwaldspur
parallel zur Straße. Wenn diese bei der nächsten Verzweigung halbrechts
abbiegt, wählen wir den halblinken Weg und fahren bis zu einer
Mehrfachkreuzung. Für die längere Variante halten wir uns schwach rechts
und folgen dem Schild „Schömberg“ auf der Steinwaldspur, biegen bei der
Heuplatzhütte links ab und fahren an der Baumscheibehütte vorbei hinab bis zu
einer Verzweigung kurz vor der Straße. Nach rechts könnte man noch weiter nach
Schömberg fahren, wir bleiben geradeaus (Richtung Ödenwald), queren die Straße
einen Bach und gelangen wenig später zu einem Loipenwegweiser oberhalb der
Häuser von Ödenwald. Den Adrionshof (Einkehr- und
Übernachtungsmöglichkeit) erreichen wir mit einem kurzen Abstecher nach rechts,
ansonsten geht es geradeaus weiter in den Wald – Fortsetzung siehe nächsten
Absatz. Für die kürzere Variante biegen wir bei der Wegspinne links ab
(„Gasthof Steinwald“), queren beim Gasthof Steinwald (Einkehr- und
Übernachtungsmöglichkeit) die Straße, fahren ein Stück bergab, dann durch
schönen Wald am Dreimarkstein vorbei und über eine Wiese zu einem
Loipenwegweiser oberhalb von Ödenwald, wo wir nach links in den Wald abbiegen.
Bald
gelangen wir zur Wegspinne Stern, wo sich die Spur verzweigt. Wir biegen
rechtwinklig links ab, bei der Infotafel Sandwiese rechts und gelangen bald auf
eine Wiese, wo unsere Spur endet.
Nun
geht’s zu Fuß geradeaus weiter, wir können aber zunächst einen Abstecher nach
links zum Vogteiturm machen, er bietet eine schöne Aussicht auf das
Kinzigtal. Dann laufen wir auf dem Traufweg nach Rodt, rechts in die
Obere Schulstraße und nun der blauen Raute nach 600 m geradeaus, links in die
untere Schulstraße und geradeaus auf der Bahnhofstraße zum Bahnhof Loßburg-
Rodt.
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