Tipps Tricks
rund ums Rad und Rad-Reisen


Packtaschen

Ich habe mich für Packtaschen des Fabrikats Ortlieb entschieden.

Damit habe ich beste Erfahrungen in Bezug auf Stabilität, Qualität, Variabilität, Packvolumen und Handhabung gemacht.
Die Taschen lassen sich optimal an den Gepäckträger anpassen.
An- und Abhängen an den Gepäckträger sehr einfach und schnell.
Wer mit dem Rad die Bahn benutzt, wird dieses sehr schnell schätzen.
Die Taschen sind wirklich dicht und können mechanisch ordentlich was ab.
Die gesamte Ausrüstung fand darin Platz. Das Material ist ganzjahrestauglich.

Für die nächst Tour kommt noch die Tasche

aus gleicher Serie hinzu.
Es hat sich im Verlauf der Reise gezeigt, dass beim abendlichen Einkauf kein Platz mehr für den Proviant
auf dem Weg zum noch zu suchenden Nachtlager war.
So bleibt ein Rucksack erspart.
Auch läßt sich das Zelt, wenn es mal Hals über Kopf abgebaut werden muß leichter darin verstauen
als es in die Serienmäßigen Packschläuche zu wringen.



Zelt

Ein Dank noch mal an Ossi Praxenthaler und die gute telefonische Beratung bzgl. unserer Zelte.
Wir haben aus Gründen der "Privatsphäre" entschieden für jeden von uns beiden ein eigenes Zelt
nebst Footsprint mitzunehmen. Jeder stinkt doch nach einem ganzen Tag auf dem Rad anders.
Das Mehrgewicht hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Mit dem Zelt Denali II von Salewa haben wir eine gute Ware empfohlen bekommen.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist optimal.
Ich bin begeistert von der Qualität Handhabung und den Details des Zeltes.
Mit der Größe con ca. 2*1,4m als Zweipersonenzelt deklariert bietet aus meiner Sicht
sehr guten Platz für eine Person mit dem zugehörigen Gepäck.
Zu zweit mit Radgepäck ist es trotz der beiden Apsiden sehr knapp bemessen.
Es ist wirklich Ruck Zuck aufgebaut und überzeugt durch Dichtigkeit und seine Verarbeitung.
Es bietet Radreisenden eine solide Ausstattung für Touren im Frühling/Sommer/Herbst.

Wer lange Freude an seinem Zelt haben möchte, tut gut daran, eine Faltschaufel wie die von relags
in Edelstahl und Cordura Gürteltasche mitzuführen. Damit läßt sich der geplante Aufbauort des Zeltes
Rasch von unliebsamen spitzen Gegenständen befreien indem man die Stelle sozusagen abkratzt.
Geht einfacher und sauberer als mit der Hand abzutasten und Steine oder andere harte "Feinde"
des Zeltbodens verursachen ein Klingen der Stahlschaufel.



Fahrrad

Ich habe schon einige Räder der verschiedensten Hersteller und Gattungen durch.
Cannondale / Pinarello / Gudereit 1 / VSF / KTM
Absolut überzeugt bis in kleinste Datail bin ich von meinem zweiten Gudereit, dem LC95.
Qualität, Ausstattung und Anschaffungspreis überzeugen ohne Einschränkung.
Ob eine Federgabel eingesetzt werden muß, ist eine persönliche Komfort- bzw. Gewichtssache.
Das Mehrgewicht kann ich gut verknusen, und bei richtiger Einstellung ist der Komfort ganz angenehm.
Besonders hervorheben möchte ich jedoch folgende Ausstattungsdetails:

Bordwerkzeug

Meine Pflichtaustattung:



Fahrrad-Check

Ist eigentlich selbstverständlich, daß das Rad Top i.O. ist.


Die Küche

Ausgediente Joghurt-Einwegfläschchen habe ich als Behältnis für Balsamico-Essig und Salatöl benutzt.
Metall-Spiralschwämme erleichtern das reinigen der ALU-Töpfe.
Das Reisebesteck von PRIMUS ist wirklich primus. Von bester Qualität sind die Verarbeitung und die Details.
An den Besteckenden eingestanzte 6-Kant Werkzeugschlüssel zeugen von Detailverliebtheit.
Das Messer ist sehr scharf und insgesamt ist der gesamte Satz ein Leichtgewicht.
Spülmittel in einem mini Kunststofffläschchen sowie Einwegtücher,
die auch als Putzlappen für das Rad herhalten.



Gas-Kocher

Meine Wahl viel auf den Kocher Techno-Trail II von Primus aus Schweden.
Anfänglich begeistert von Größe und Gewicht sowie dem Piezozünder verging die Freude
als zunächst der Piezozünder verschmort und nicht mehr funktioniert.
Das einklappen der Topfauflage erschwerte sich zusehends.
Anzumerken ist, daß ein Windschutz zur besseren Energieausbeute unerlässlich ist.
Das Gerät habe ich reklamiert und anstandslos den Kaufpreis zurückerstattet bekommen,
nachdem ein Umtausch gegen ein Gerät ohne Piezo bei noch stärker klemmender Topfauflage geliefert wurde.
Bei der nächsten Tour kommt ein Trangia in Duossal mit Gasbrenner zum Einsatz.
Insgesamt wohl viel teuer, aber kompakt und spart den Windschutz und ein Schneidbrett,
weil alles integriert ist.
Zudem lassen sich ALU-Töpfe schlecht reinigen.
Das mitgeführte Mini-Einwegfeuerzeug kam dann (obwohl militanter Nichtraucher) doch zum Einsatz.



Topf-Set

Da ich nicht wusste, ob eine zweite Tour in Frage kommt,
habe ich eine günstige ALU-Kochtopf Garnitur beim Resteverwerter "Thomas Philipps" erstanden.
Wer mehr Komfort bei der Reinigung der Töpfe haben möchte,
muß auf beschichtete Töpfe oder Töpfe in Edelstahl oder Sandwich-Technik wie z.B.
Duossal von Trangia zurückgreifen.
(Siehe Gas-Kocher)



Waschset

In Jack Wolfskins "Großem Waschsalon" paßt alles für die persönliche Hygiene und noch mehr rein.
Den serienmäßigen Mini-Spiegel habe ich durch einen größeren Polyacryl-Spiegel ersetzt.
Eine kleine Tube Handwaschpaste ist bei einer Panne am Rad sehr hilfreich.
Relags Wäscheleine (Gummizug mit Haken an den Enden und 8 unverlierbaren Klammern)
und Sebamed ph-neutral Duschgel ohne Parfumzusätze auch zur Kleidungswäsche geeignet.
Die Wäscheleine zwischen zwei Rädern aufgehängt.
Die Räder mit Packriemen und überzähligem Zelthäring gegen umstürzen abgespannt.

Kartoffelnetzsäcke aus orange farbenem Kunststoff haben Jürgen verdutzt,
als ich sie das erste Mal zum Vorschein holte.
Bei Abfahrt noch nicht getrocknete Wäsche läßt sich darin hervorragend ausserhalb der Packtaschen
zum trocknen mit Fahrtwind verstauen. Aber auch andere Dinge lassen sich darin zur Not "einsacken".
22 Gramm, die mehrfach zum Einsatz gekommen sind.