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Ein unvergesslicher Tag auf dem Brocken


Die Straße von Langelsheim nach Lautenthal am Innerste-Stausee vorbei. Im Sommer auch eine schöne Radstrecke auf dem Radweg abseits der Straße, da kaum Steigung vorhanden.

Blick vom Torfhaus auf den Brocken am Morgen des 6. Februars. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht welche Schönheit mich dort erwarten würde.

Der Brocken in der Ferne mit vollem Zoom. Knapp 3 Stunden Fußmarsch liegen vor mir.

Ein Mitglied des Hildesheimer Skiclubs bei der Rundfahrt. Im Hintergrund die abgestorbenen Bäume am Brockenfeld, die einem vor Augen führen, dass Waldsterben kein Thema von gestern ist. Die Regenation überlässt man hier bewusst der Natur. Es wird spannend zu sehen welche Vegetation sich hier in 20 Jahren durchgesetzt hat.

Blick auf den Brocken aus der Nähe des Brockenfelds.

Die Brockenbahn bei der Umrundung des Königbergs. Für den Aufstieg steht der Kessel voll unter Dampf.
Immer wieder ein beeindruckendes Bild, für das viele Wanderer eine kleine Verschnaufpause einlegen.


Anreise von Schierke zum Brocken per Pferdekutsche. Wohl die romantischste Art überhaupt in perfekter Winterlandschaft.
Die Pferdehufen sind mit speziellen Hufeisen bestückt um in der eisigen Straßenoberfläche Halt zu finden. Einer Art Spikes für Pferde. So etwas gibt es auch!


Die letzten Meter auf der Brockenstraße ließen schon die Schönheit erahnen. Die Schneehöhe lag bei durchschnittlich 1,5 m.

Vereiste Bäume entlang der Brockenstraße. Bereits ein wunderbarer Anblick. Aber es kam noch viel schöner.

Der Fernsehturm; rechts davon das Brockenhaus. Und der Haufen im Vordergrund? Verschneite Bäume. Es folgen nun noch schönere Aufnahmen.

Auf dem Brockenrundweg machte ich dieses Foto. Links ist noch zu sehen wie das Geländer ohne Schnee aussieht. Der Sturm hat es dezimeterdick eingepackt.

Ein Foto das die Schönheit der Landschaft im Überblick wiedergibt. Am Himmel die silberne Silhouette eines vorbeifliegendes Flugzeugs. Das Himmelblau ist nicht künstlich eingefärbt; es war tatsächlich so. Kaum zu glauben aber wahr!

Nahaufnahme eines verschneiten Baums. Es lässt die feinen Strukturen im Eis erkennen. Eine wahre Augenweide für jeden Betrachter!

Der verschneite Fernsehturm in Großaufnahme. Was die Aufnahme nicht wiederzugeben vermag, sind die extrem feinen Strukturen im Eis. Selbst mit bloßem Auge waren sie nicht zu erkennen. Nur mittels Fernglas konnte ich sie genießen.
Für eine Aufnahme reichten meine 140 mm Brennweite nicht aus. 400 mm hätten es mindestens sein müssen. Vielleicht hat jemand anderer solche Aufnahmen gemacht. Ich würde es ihm wünschen.


Am Fuße des Fernsehturms.

Porträt vor dem dick mit Eis u. Schnee eingepackten Gerüst des Fernsehturms. Der Wind hat im Eis seine Windrichtung verewigt. Zumindest vorübergehend.

Die Fassade des Brockenhauses.

Der höchste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns. 1142 m misst der Brocken an dieser Stelle. Ein unwirtlicher und doch so schöner Ort. Man mag kaum glauben, dass er 300 Tage im Jahr im Nebel liegt.

Die westliche Fassade des Wolkenhäuschen.

Großaufnahme des Wolkenhäuschen.

Die Brockenbahn auf den letzten 300 m zum Brockenbahnhof. Im Vordergrund der Vorstand des Stereographie-Clubs Hamburg bei der Aufnahmearbeit.


Die Brockenbahn wie immer voll besetzt an solchen Tagen. Aber bei dem Wetter genießt man Luft u. Sonne. Im Sommer ist die Fahrt in einem der offenen, historischen 4. Klasse Waggons zu empfehlen. Mit bestem Ausblick auf die Landschaft.

Die Brockenbahn bei der Einfahrt in den Brockenbahnhof.

Der Rasthof zum Brockenwirt. Wer nebenan noch einen Teller Erbsensuppe verzehren wollte, durfte nicht zu spät kommen.

Harzlandschaft entlang der Bahnstrecke.

Am Abend: der Brocken kurz vor Sonnenuntergang.

Kurz darauf der Brocken in der Dämmerung. Die Aufnahme ist leider etwas unscharf, da ich mit Langzeitbelichtung fotografieren musste. Der Himmel schimmerte in unterschiedlichen Farben. Angefangen von rot, über violett bis hin zu blau. Auf dem Foto leider nur unzureichend wiedergegegeben.

Ich hoffe meine Begeisterung ist nunmehr verständlich geworden. Leider bleibt mir im Moment auch wenig Zeit den Harz zu besuchen.

Noch ein kleiner Hinweis für den Besuch des Brocken im Winter: Sonnenschutz u. Melkfett nicht vergessen! Sonst endet der Besuch leicht mit einem schmerzenden Gesicht. Denn der stetige, eiskalte Wind trocknet auch die fettigste Haut unmerklich aus.

Viel Freude im Harz wünscht,
Michael Bosch

© 2005 by M. Bosch

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