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Autokunst: Street & Nation 98


"Why should we hurry around the corner? Let´s just cruse for a while” Warum immer rasen? Cruisen ist doch viel schöner.
Bitte beachtet die vollständige Chromfront, die selbst die Scheinwerfer nicht ausläßt.
Nachts fährt man dann mit geöffneten Scheuklappen. Der Reflexionsgrad des Lacks erinnert an Klavierlack. Schwarz muss halt nicht immer tot bedeuten.




Ein Bolide der nicht nur mit Benzin fährt. Dragster werden im Rennbetrieb mit Nitro-Sprit betrieben. Ein hochexplosiver Treibstoff auf Sprengstoffbasis. Der Motor setzt dabei 1000 PS frei. Mit Kleber auf der Rennpiste kommt die Leistung dann über riesige Gummiwalzen doch noch auf die Straße.



Zwei wunderschöne Exemplare aus den 50-igern. Dabei fällt mir ein, dass ich nächstes Mal auch unbedingt Fotos des Interieurs machen muss. Dort geht es nämlich genauso bequem zu wie das Äußere es vermuten lässt.





Dieses ganz besondere Exemplar gehörte einem Fan aus Schweden. Die Lackierung, ein reinstes Kunstwerk Mit einem Perl-Effekt, der alles in den Schatten stellt.
Vermutlich existiert es inzwischen nicht mehr. Der Motor war schon ziemlich am Ende. Die Karosserie wies auch schon diverse Schäden auf. Gut es also im Bilde festgehalten zu haben.






Die Stars der 60er-Jahre umrahmt von strahlendem Schein: Marilyn Monroe und Elvis Presley. Der King versteckt sich hinter der Reflexion auf der rechten Seite. Der Motor blitzblank wie sich das eben gehört.



"Da sage noch einmal jemand Oldtimer zu mir". Bei diesem Motor wurde jedes Teil einzeln verchromt bzw. lackiert. Nur die Kutsche von Queen Elisabeth ist noch schöner.



Motorwäsche neu definiert! Nicht Hochdruckstrahler sondern Pinsel und Poliertuch. Dazu 3 Tage Zeit. Und in Holland gibt es für das 850 PS-Monster auch eine Straßenzulassung. Offener Ansaughutze und Dragster-Reifen zum Trotze. Beim Durchbeschleunigen dann bitte nicht die Stützräder vergessen: sonst endet das Ganze auf dem Dach.





Zu guter letzt noch zwei Landsmänner aus Flandern. Das Studentenkultbier Jupiler darf hier natürlich nicht fehlen. Bier und Pralinen sind ja auch das Beste an Belgien. Neben dem tollen Auto natürlich!
Wenn ihr das nächste Mal einen Oldtimer seht, zollt den 600 PS also bitte Respekt. "Alt" ist bekanntlich nur ein relativer Begriff!




Motel ade. Egal wo man ist. Den amerikanischen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit ständig im Gepäck Dazu eine rote Lackierung, die selbst das berühmte Ferrari-Rot in den Schatten stellt.
Ein solches Gemälde sieht man normalerweise nur auf Kunstausstellungen. In diesem Fall kann man nur auf eine lange Rotphase hoffen: es wäre schade um jedes Detail, das einem sonst entginge.




Viel Spaß beim nächsten Street & Nation wünscht,

Michael

© 2004 by M. Bosch

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