| „Es
ist die Malerei, die ihren Weg selbst bestimmt. Es gibt keine Methode
außer der des Experimentierens. Mit ihr verknüpft ist das Scheitern,
das aber positiv als Grundlage für etwas Neues verstanden werden
muss: Es scheint als verliere man etwas, doch hat man etwas hinzugewonnen.“ |
„Meine
aktuellen Arbeiten sind stark reduzierte und konzentrierte Malaktionen, das „ökonomische“ |
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„Spachtelspuren
liefern dem Bild eine Art Gerüst, eine übergeordnete Struktur,
die sich über das ganze Bild zieht. Beim Arbeitsprozess des Spachtelns
werden Formen ignoriert und zerstört, gleichzeitig neue geschaffen,
die als Farbbänder der zuletzt aufgetragenen Farbe und der gerade
freigekratzten Farbe parallel auf der Bildfläche stehen. Es ist eine
Illusion, dass ein Augenblick dem anderen folgt, wie die Perlen an einer
Kette, und dass er, wenn er vorbei ist, dann für immer vorbei ist.“
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Farbform
und Farbauftrag – ein serieller Versuch über Bedingungen der
Farbmalerei: Frau Wolf präsentiert „Serien gleichformatiger
Arbeiten, die jeweils eine Einheit bieten. Die einzelnen Elemente zeigen
streng separierte Farbformulierungen, die erst in der Zusammenschau den
komplexen Farbbeziehungen einen Raum geben: Ein neuer Schritt der weiteren
Entwicklung der in der Gesamtheit geleisteten Strukturierung.“ (W. Virnich, 1999) |
Auftragen
von Farbe bestimmt die Form - die konsequente Schlussfolgerung aus meinen
Arbeiten von 1998. Der Malprozess mit gezieltem Farbauftrag bestimmt das
Werk. Es entstehen Farbformulierungen, Definitionen von Farbe und Form.
„Malereispiele“, die für sich stehen und ganz die Geltung
von Farbe, Form und Malerei an sich zulassen.“ |