Albrecht Dürer hat in seiner Zeit etwas Neues geschaffen. Nicht nur zeichnete er Landschaften oder Tiere in der Art, wie andere Maler Adelige, Geistliche oder Könige zeichneten, sondern er perfektionierte auch die Techniken des Holzschnitts und des Kupferstichs. Durch die drucktechnische Vervielfältigung und den Vertrieb seiner Kunstwerke im Buchhandel erlangte er europaweite Bekanntheit.
Bei unseren Gesprächen über die vorliegende Aufgabenstellung entstand daher der Gedanke, im weiteren Sinne auch etwas “Neues” zu erschaffen bzw. zu perfektionieren. Die Vorlage erschien uns nämlich subjektiv nicht ansprechend gestaltet und schwer lesbar.
Bereits bei der Verteilung der Aufgaben untereinander entstanden die ersten Ideen, wie das “Neue” aussehen könnte. So starteten wir mit den ersten Layoutentwürfen und recherchierten nach Texten und Bildern.
So mancher Treffer bei der Bildersuche auf Google inspirierte uns sehr und führte zu weiteren Ideen für das Print-Layout, welche aber durch die Beschränkung auf zwei Druckfarben nicht realisierbar waren.
Eine ebenfalls interessante Erkenntnis unserer Internetrecherche war die Tatsache, dass Albrecht Dürers wohl bekanntestes Bild, die “Betenden Hände” nach wie vor in der Tättowier-Szene eine große Rolle spielt und eines der am weitesten verbreiteten Tattoo-Motive ist. Da uns dies durchaus bemerkenswert erschien, gingen wir in unserer neugestalteten Broschüre auf dieses Phänomen und seine Entstehung näher ein.
Da Irene Krawcyk und Michael Steinlechner die meiste Berufserfahrung im Erstellen von Layouts hatten, übernahmen sie die Entwicklung und Realisierung des Designs unserer neuen Broschüre. Das Aufgabengebiet von Lars Breitenau, Christoph Wiesner, Oliver Giessler und Stefanie Bächer war sowohl die Bilderrecherche und -bearbeitung, als auch das Schreiben der Texte, welche dann in der Broschüre verwendet wurden.
Nachdem die fertigen Texte und Bilder in das erstellte Broschürendesign eingefügt worden waren, kümmerten sich Michael Steinlechner und Oliver Giessler um das Ausschießen der Druckbögen und das anschließende Bebildern der Druckplatten. Währenddessen machten wir uns alle im Internet nach Informationen zu QR-Code und Cloudprinting auf die Suche, um diese aktuelle Technik in unser Projekt mit integrieren zu können. Bei der Erstellung unseres eigenen QR Codes hat Christoph Wiesner zusätzlich noch Albrecht Dürers Initialen eingefügt.
Bei unserem letzten Treffen wurde schließlich noch die Internetseite erstellt und die Broschüre gedruckt. Unsere Gruppenarbeiten fanden stets in einer angenehmen Atmosphäre statt, wobei sich jeder von uns mit seinem Spezialwissen gut einbringen konnte.