Home > Südafrika > Land und Leute > Tierwelt > Safari > Nashorn




wissen. Name:


Größe:
Gewicht:

Lebensspanne:
Lebensraum:
Nahrung:
Tragzeit:
Hauptfeind:

Spitzmaul- (Diceros bicornis), Breitmaul- (Ceratotherium simum)
etwa 1,5 m Schulterhöhe
1 - 1,5 Tonnen (Spitzmaul-), über 2 Tonnen (Breitmaulnashorn)
35 - 40 Jahre
Grasland und offene Savannen
Pflanzen
16 Monaten
Menschen



Das Nashorn ist ein großes, primitiv aussehendes Säugetier, das in Wirklichkeit mehrere Mio. Jahren bis ins Myozän (zweitälteste Periode im Tertiär) zurückdatiert werden kann. In den letzten Jahrzehnten wurden sie unbarmherzlich fast bis zur Ausrottung gejagt. Seit 1970 hat sich die Nashornpopulation um 90 % verringert. Noch gibt es 5 verschiedene Arten, die allerdings alle zu den gefährdetsten Arten der Welt zählen.

Körperliche Eigenschaften:

Der Name des Weißen Nashorns ist abgeleitet vom holländischen Wort "wyd", das soviel wie breit bedeutet,


Breitmaulnashorn

Breitmaulnashörner


Laute der Nashörner

in Beziehung zum breiten Maul, das ideal zum Grasen ist.
Das Weiße Nashorn, das eigentlich grau ist, hat einen ausgesprochenen Buckel auf dem Nacken und ein langes Gesicht.

Das Schwarze Nashorn, oder Spitzmaulnashorn, genau wie alle anderen Nashornarten, ist ein einzel-bezehtes Huftier (3 Zehen an jedem Fuß). Es hat eine dicke, unbehaarte graue haut. Beide Arten haben zwei Hörner, wobei sich das längere Horn vorn an der Nase befindet.

Lebensraum:

Spitzmaulnashörner haben verschiedene Lebensräume, hauptsächlich aber leben sie in Gebieten mit dichter, bewaldeter Vegetation. Breitmaulnashörner leben in Savannen mit Wasserlöchern, Schlammbädern und schattigen Bäumen.

Verhalten:

Nashörner leben in Heimatterritorien, die sich manchmal auch überlappen können. Weideflächen, Wasserlöcher und Schlammpfützen werden auch geteilt. Das Spitzmaulnashorn ist für gewöhnlich ein Einzelgänger, während das Breitmaulnashorn geselliger ist. Nashörner gelten als ziemlich schlecht gelaunt, besonders in Regionen, in denen sie dauernd gestört werden. Während ihr Augenlicht ziemlich schlecht ist, das ist bestimmt manchmal der Grund für Angriffe ohne besonderen Grund, sind ihr Gehör und Geruchsinn sehr gut. Sie haben ein erweitertes "Vokabular" von Knurr-, Grunz-, Quiek-, Schnarch- und Belllauten. Bei einer Attacke eines Nashorns senkt es den Kopf, schnaubt, bricht in Gallopp aus, das Geschwindigkeiten von 50 km/h erreichen kann, und setzt kraftvolle Stöße mit seinen Hörnern. Trotz der großen Masse eines Nashorns ist es sehr beweglich und kann schnelle die Richtung wechseln.
Das Nashorn hat eine symbiotische Beziehung zum Madenhacker. Der Madenhacker pickt das Ungeziefer aus der Haut des Nashorns und im Gegenzug warnt er laut vor Gefahren. Obwohl die Vögel auch in Wunden picken, und damit deren Heilung verhindern, werden sie trotzdem toleriert.

Nahrung:

Das Spitzmaulnashorn ist ein Pflücker mit einer dreieckig geformten Unterlippe, die in einer mobilen Greifpunkt gipfelt. Es frißt eine große Vielfalt von Pflanzen, einschließlich Knospen und Triebe von Pflanzen, Büschen und Bäumen.
Das Breitmaulnashorn dagegen ist ein Graser, der das Gras mit seiner Breiten Schnauze abrupft.

Auzucht der Jungen:

Die engste Beziehung zwischen Nashörnern besteht zwischen der Mutter und ihrem Kalb und dauert zwischen 2 und 4 Jahren. Wenn die älteren Kälber heranwachsen, verlassen sie die Mutter und schließen sich anderen Gruppen an, die sie auch tolerieren, bis sie schließlich ganz für sich leben.

Feinde:

Die Menschen sind der Grund für den Niedergang der Nashörner. In der Wildnis haben sie keine natürlichen Feinde, sie sind aber trotz ihrer Größe extrem leicht durch den Menschen zu töten.

Nashörner im Netz:

Mehr zu den Nashörner (Discovery Channel) - Hier gibt es viele Infos über die Anatomie der Nashörner, viele Informationen zu jeder Nashornart, einen Quiz ...

International Rhino Foundation


zurück zur GiraffeSpur weiter verfolgen - Hyäne im Anmarsch!!