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Zebras, Pferde und Wildesel gehören alle zur Famile der Pferdeartigen. Sie sind Tiere, die es schon sehr lange auf unserer Welt gibt, die sich für ihre Größe sehr schnell bewegen können und Zähne haben, die ausgezeichnet zum Rupfen und Zermahlen von Gras geeignet sind. Zebras haben einen pferdeartigen Körper, aber ihre Mähnen bestehen aus kurzen aufgestellten Haaren, sie haben einen büscheligen Schwanz am Ende und ihre Haut ist gestreift.
Es gibt noch 3 Arten von Zebras in Afrika. Die zahlreichste und weitverbreitetste Art ist das Burchell's Zebra, auch bekannt unter dem Namen Gemeines Zebra oder Steppenzebra. Die 2. Art, das Grevy's Zebra, benannt nach Jules Grevy, einem französischen Präsidenten aus den 1880ern, der eines als Geschenk aus Abessinien erhalten hat, findet man heutzutage in den nördlichen Regionen Kenias. Die 3. Art, ist das Bergzebra, welches vorwiegend in den südlichen und südwestlichen Regionen Afrikas zuhause ist.
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Körperliche Eigenschaften:
Das Grevy' Zebra, das größte der wilden Pferdeartigen, ist größer und kräftiger als das Burchell's Zebra und hat einen massigen Kopf und große Ohren.
Zebras haben eine glänzende Haut, die über 70 % der einwirkenden Hitze zerstreut, einige Wissenschaftler glauben, dass die Streifen den Tieren helfen die intensive Sonneneinstrahlung zu überstehen. Die schwarz, weißen Streifen sind auch eine Form der Tarnung, da sie die Konturen der Tiere verwischen helfen. Obwohl die Konturen während des Tages zu sehen sind, so wirken Zebras während der Dämmerungsphase, oder in der Nacht, wenn die Raubtiere am aktivsten sind, nur sehr verschwommen und täuschen den Raubtieren dadurch ungenaue Entfernungen vor.
Lebensraum:
Burchell's Zebras bewohnen die Gras- bis Waldsavannen Afrikas. Manchmal sieht man sie in riesigen herumziehenden Herden in der Serengeti.
Grevy's Zebras leben heute hauptsächlich nur noch in den nördlichen Gebieten Kenias. Obwohl sie an semiaride Verhältnisse angepasst sind und weniger Wasser als andere Zebras benötigen, so konkurrieren sie mit dem domestizierten Vieh ums Wasser. Sie leideten auch unter starker Wilderei nach ihrem Fleisch und ihrer Haut.
Verhalten:
Familiengruppen haben dauerhafte Mitglieder, die starke Verbindungen über Jahre hinweg aufrecht erhalten. Gegenseitiges Striegeln, wobei Zebras beieinader stehen und des Haare des anderen am Nacken und Rücken anknabbern, hilft diese Verbindung aufzubauen und zu erhalten. Familienmitglieder halten Ausschau untereinander, wenn ein Mitglied der Familie von den anderen entfernt wird, dann suchen sie es. Die Gruppe passt ihre Geschwindigkeit so an, dass auch die älteren und schwachen Tiere ihr folgen können.
Die Weibchen innerhalb einer Familie benutzen ein strenges hierarchisches System. Die dominante Stute führt immer die Gruppe an, während ihr die anderen in Einerreihe folgen, jeweils mit den Fohlen. Die rangniedrigste Stute geht immer an letzter Stelle. Obwohl der Hengst das dominanteste Mitglied der Familie ist, so befindet er sich außerhalb dieses Systems und hat keinen festen Platz in der Reihe.
Nahrung:
Zebras sind begierige Graser. Sowohl das Burchell's als auch das Grevy's Zebra sind ständig auf der Suche nach grünen Weideflächen. In der Trockenheit können sie nur von groben, trockenem Gras leben, wenn sie sich nahe an Wasserlöchern aufhalten (gewöhnlich nicht weiter als 30 km entfernt).
Auzucht der Jungen:
Sobald ein Fohlen geboren wurde, so hält die Mutter es die ersten Tage von andern Zebras entfernt, bis es gelernt hat die Mutter an ihrem Geruch, ihrem Aussehen und ihrer Stimme zu erkennen.
Während alle Fohlen einen engen Kontakt zu ihrer Mutter haben, so haben die männlichen Fohlen auch einen starken Kontakt zu ihren Vätern. Sie verlassen die Gruppe im Alter von 1-4 Jahren und schließen sich mit anderen Hengsten zu Übergangsgruppen zusammen, bis sie sich stark genug fühlen eine eigene Gruppe zu führen.
Feinde:
Zebras sind eine wichtige Beute für Löwen und Hyänen und in geringerem Umfang auch für Wildhunde, Leoparden und Geparden. Wenn eine Familiengruppe angegriffen wird, so formieren sie sich in einem Halbkreis und beäugen die Angreifer, immer bereit sie zu beißen oder auszuschlagen, falls der Angriff weiter geht. Wenn ein Familienmitglied verletzt wurde, so kommt es oft vor, dass sie das verletzte Tier einkreisen um es vor weiteren Angriffen zu schützen.
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