Samstag, Juli 30, 2005

Nach dem Sturm 

Gewitter


Herrscht in der Regel und logischerweise immer Ruhe.

Die letzte Nacht war beeindruckend, so schlug der Blitz genau ins Nachbarhaus ein, dank der tatsächlich funktionierenden Blitzableiter war dieses jedoch nur durch ein wirklich sehr lautes Knallen und Erbeben des Hauses merkbar. Aber es war imposant ja. Natürlich keine einzige Kerze im Haus (dringend auf Einkaufszettel vermerken) und so genoss ich eine ganze Stunde lang die totale Ruhe und Dunkelheit die sich einem bietet wenn mal alles einfach aus ist.

Am Donnerstag mitten in die Sturmböen rein nach Düsseldorf, zum Glück nicht von den ganzen runterfliegenden Ästen getroffen da man sich in einer geschützten Karosserie befand. Dafür aber mit hunderten von Passagieren die nicht mehr weiterkonnten, am HBF festgesteckt. Gut dass ich noch viele Leute dort kenne und so schnellstens ein angenehmeres Obdach fand um die Zeit zu überbrücken bis die Züge wieder fuhren. Nach vier Stunden ging es endlich wieder Richtung Ruhrpott weiter. Leider aber auch nur bis genau Duisburg, aber da ich dort hinwollte war es mir egal - nur die anderen Reisenden die noch weiter wollten, welche teilweise bis zu sechs Stunden in den Zügen sassen und nun nochmal feststeckten taten mir doch sehr leid.

Mir fiel auf, dass die Bahn so gar nicht auf die Überraschungen von Mutter Natur vorbereitet scheint, so dachte ich daran ob es so schwer sein könnte in den Zügen von vornerein ein paar Liter Wasser zu lagern, denn bei der Hitze muss es ein wahrer Albtraum gewesen sein, ohne Trinken da zu sitzen und nicht zu wissen wann und wie es weitergehen möge.

Da muss man ja nicht noch die Bahnkunden verdursten lassen.


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crossposted @ blog no.02 - My music @ lastFM





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