Home Nach oben Saber Rider 1 Saber Rider 2 Saber Rider 3 Linkin Park FF

In dieser Fanfiction geht es um die Band Linkin Park, einen Konzertauftritt, eine Frau bei der Polizei und einen One-Night-Stand. Eher etwas für Leser ab 16, was ich an dieser Stelle kurz erwähnen möchte, da nicht ganz jugendfrei.

Nur ein kleines Abenteuer…

Das Telefon der Polizeiwache in New York klingelte unaufhörlich.
„Kelly? Willst du nicht langsam rangehen?“
„Präsidium New York West? Was kann ich…“ Sofort hielt Kelly, die Leiterin dieses Reviers in ihrem Satz inne und begann zu lächeln.
„Ja. Ja, gern. Einen Moment, ich notiere es mir gleich.“ Mit ein paar geübten Griffen schnappte sich Kelly ein Blatt Papier, einen Kuli und schrieb munter drauf los.
„Was meinen Sie, wie viel…Oh, verstehe. Ja, alles Top Secret. Wie Sie wünschen.“ Dann legte die Frau mit den scheinbar endlos langen blonden Haaren den Hörer zur Seite.
„Sam, du kannst ruhig reinkommen.“ Leicht verschämt grinsend betrat die junge Frau Mitte Zwanzig das Büro ihrer Vorgesetzten.
„Du bist furchtbar, wenn du so neugierig bist, weißt du das?“ Sie waren nicht nur Vorgesetzte und Angestellte, sondern auch die besten Freundinnen, was du Arbeit zusammen einerseits erleichterte, aber auch andererseits sehr erschweren konnte.
„Neuer Auftrag?“, fragte Sam neugierig und lehnte sich gegen den großen, Aktenbeladenen Schreibtisch.
„Japp, aber streng geheim. Ist nen Securityauftrag. Personenbeschattung und alles, was dazugehört.“, antwortete Kelly ruhig. Sam, die eigentlich Samantha mit Namen hieß, strich sich ihre dunkelbraunen, fast schwarzen Haare hinter die Ohren und sah auf die Notiz.
„Flughafen? Hoteladresse?“ Sie ging um den Schreibtisch rum, um nicht weiter auf dem Kopf die Schrift identifizieren zu müssen.
„Ein Club?“ Die Fragezeichen vor Sams Gesicht wurden immer größer.
„Es ist eine Band. Sie kommen in 3 Tagen am Flughafen an. Wir sollen sie zum Hotel bringen und auch zu diesem Club begleiten. Man rechnet mit einem riesigen Ansturm und es sind auch Drohungen von verrückten Teenagern eingegangen, was das Management ziemlich beunruhigt hat.“
„Sag jetzt bitte nicht, dass wir ne Boyband beschatten müssen?“, stöhnte Sam, doch Kelly machte nur eine lässige Handbewegung und winkte ab.
„Nein, aber so ähnlich. Ich darf noch nichts sagen. Selbst euch nicht. Ich möchte aber, dass ihr euch so seriös wie immer gebt. Ich such kurz die Jungs zusammen und dann besprechen wir die Einzelheiten okay? Wir sehen uns in ner halben Stunde im Besprechungsraum. Und sei pünktlich.“, stichelte Kelly, obwohl sie wusste, dass Sam die Securityarbeit liebte.

Zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort schlugen alle Angestellten von Kelly in dem Besprechungsraum auf und setzten sich. Es waren 4 Männer und Sam und Kelly als einzige Frauen, dennoch funktionierte die Zusammenarbeit tadellos.
„Also hört bitte genau zu. Ich möchte mich nicht unnötig wiederholen. Wir sollen eine Band beschatten, während des Aufenthaltes in New York. Sie treten in einem großen Club auf. Ich habe mir schon die Daten und den Grundriss des Clubs schicken lassen, womit wir nachher alles genauer besprechen können. Wir werden auf jeden der 6 Bandmitglieder aufpassen, aber dennoch weise ich euch noch am Flughafen einem Mitglied zu. Aber das wie gesagt erst, wenn sie aus dem Flugzeug steigen. Solange möchte ich auch noch geheim halten, um wen es sich handelt. Der Manager bestand darauf. Keine Ahnung warum.“ Kelly ging während ihrer kleinen Rede im Raum auf und ab, beobachtete ihre kleine Mannschaft und lächelte dann zu Sam.
„Du wirst diesen Auftrag lieben, dass weiß ich jetzt schon.“ Die anderen begannen in sich reinzugrinsen, woraufhin Sam nur stolz den Kopf hob, was jedoch keineswegs arrogant, sondern eher lustig aussah, da sie nicht der Typ war sich auf irgendetwas irgendwie was einzubilden.
„Wir werden einheitlich in schwarzen Sachen auftreten und weiße T-Shirts oder Hemden. Was euch lieber ist. Hauptsache es ist bequem für euch.“ Die Männer nickten. Dann schaltete Kelly den Projektor an, worauf schon der Grundriss des Clubs auf der Wand erschien. Es folgte eine geschlagene Stunde strenge Anweisung, wo sich was abspielen würde und die Einteilung der Umkleidezimmer der Band. Jeder hatte seine eigenen vier Wände, wo er sich zurückziehen konnte. Sogar mit Dusche. Der Club war einfach irre groß, dachte Sam nur erstaunt und hörte bis zum Ende aufmerksam zu. Dann wurden sie alle in den Feierabend entlassen, nachdem man absprach, wann man beim Flughafen eintreffen sollte.

3 Tage später kamen Tom, Kevin, Jake, Steve und Kelly am Flughafen an. Nur Sam war noch nicht da.
„Eine halbe Stunde hat sie ja noch. Vielleicht grübelt sie ja immernoch, wen du ihr zumuten willst.“, grinste Tom, doch Kelly war ganz und gar nicht nach lachen zumute.
„Ich erwürge sie, wenn sie zu spät kommt.“, fluchte sie, als jedoch schon die Automatiktür der Eingangshalle aufschwang und Sam mit wehenden Haaren rein gerannt kam.
„Bin ich zu spät?“, keuchte sie leicht außer Atem.
„Nein bist du nicht. Zu deinem Glück.“, gab Kelly als Antwort und sah auf die Anzeigentafel. Dann ertönte auch schon ein hoher Piepton, was wohl eine Ansage ankündigen sollte. Alle 6 sahen Richtung der Lautsprecherboxen, wo kurz darauf die Stimme einer scheinbar schon etwas älteren Frau erklang und die Landung eines Privatjets ankündigte. Als sie die Nummer des Jets durchgab, sah Kelly zur Anzeigentafel und staunte.
„Die sind zu früh. Ist das Absicht, um zu testen, ob wir auch ja pünktlich sind?“, grummelte sie leicht genervt, jedoch lächelte sie gleich wieder und ging, gefolgt von ihrer Mannschaft, auf die Gangway zu, wo die Band rauskommen sollte.
„Ich frag mich nur, was dieses ganze heimliche Getue soll? Sind die so berühmt, dass nicht mal die Security selbst wissen darf, wen sie beschützen soll?“, murmelte Sam Kelly leise zu.
„Du kannst dir doch denken, wie Manager sein können, aber ich bin ziemlich froh, dass ich es nicht sagen durfte, sonst wärst du wahrscheinlich ausgestiegen, sowie…“
„…ich sehe, um wen es sich handelt?“, vervollständigte Sam den Satz und starrte mit offenem Mund auf den Gang, wo die einzelnen Bandmitglieder gerade lang kamen.
„Das ist nicht dein ernst.“, stammelte Sam, sichtlich um ihre Beherrschung kämpfend.
„Kelly?“, piepste sie, als sie sah, wie nach einander Rob, Mike, Phönix, Joe, Brad und zum Schluss auch Chester direkt auf die Truppe in Schwarz zukam.
Kelly nahm die Band lächelnd in Empfang, stellte ihre Jungs und Sam nacheinander den Bandmitgliedern vor und gab nacheinander jedem ihrer Leute ein Bandmitglied, worauf sie das Augenmerk besonders halten sollten. Jake bekam Brad als Schützling, Tom Phönix, mit dem er sich gleich blendend unterhielt, Steve Mike, Kevin Rob, Kelly Joe und an Sam wurde Chester abgetreten.
„Warum ich?“, hauchte Sam Kelly zu. „Seine Ex heißt wie ich. Ich halte das für keine gute Idee. Die Scheidung war nicht gerade harmlos.“, flüsterte sie, dass es keiner außer ihr hören konnte.
„Mach kein Drama draus, außerdem weiß ich, dass er dir gef…“
„Ja, ja, ich weiß. Sag’s nicht. Bitte.“, unterbrach Sam ihre Freundin unsanft und geschlossen verließen sie auch schon das Flughafengelände, stiegen in die 2 reservierten Limousinen und fuhren die Band ins Hotel.
Während der Fahrt sah Sam nur nachdenklich aus dem Fenster. Sie saß gegenüber von Chester, der sich mit den anderen der Security unterhielt und ihr hin und wieder einen Blick zuwarf. Es entging ihr nicht und jedes Mal, wenn sie seine Blicke spürte, wurde ihr heiß im Gesicht und sie hatte Panik, vor allen rot zu werden. Erleichtert war sie, als sie endlich am Hotel ankamen, sich verabschiedeten und sich erst am nächsten Tag wiedersehen würden.

Die Proben sollten um 2 Uhr nachmittags beginnen, also würden sie sich kurz vor Eins treffen müssen. Vor dem Hotel natürlich. Chester kam lächelnd aus dem Hotel, schob sich ein letztes Mal seine schwarz umrandete Brille zurecht und fuhr sich kurz durch die blonden Haare. Sie mochte diesen Look, wie jeden anderen auch, den er hatte. Egal ob nun auf ein paar Millimeter rasiert, schwarz oder halt wie im Moment blond. Ihr Herz machte einen kleinen Sprung, als er seinen Blick auf ihr ruhen hatte, wandte sich kurz ab und tat so, als würde sie sich nur kurz umsehen wollen, dass keine Gefahr bestand. Es war ein schlechter Versuch, das wusste sie selbst auch, aber besser, als direkt vor seinen Augen rot zu werden. Sie stiegen in die Limousinen vom Vorabend und fuhren zum Club. Die Musikinstrumente waren schon fast komplett aufgebaut und die Koffer der Bandmitglieder standen schon in den Umkleidezimmern.
Die Proben verliefen ohne Probleme, jedoch füllte sich schon früh der Eingang zum Club mit jungen Mädchen und auch ein paar Erwachsenen. Es waren auch Männer und heranwachsende Jungs unter den Leuten, jedoch viele Mädchen, die nach Chester, Mike und den anderen riefen.
„Das sind mehr, als ich erwartet hatte. Wir müssen aufpassen. Diese Mädchen sind unberechenbar. Ich glaube zwar nicht, dass sie großartig gefährlich sind, aber wenn sie durch die Absperrungen kommen, könnten sie vielleicht die Kontrolle über sich verlieren.“, sagte Kelly ruhig, als sie durch einen Türspalt der Seitentür nach draußen sah.
Jedoch war alle Besorgnis umsonst. Das Konzert von Linkin Park war ein voller Erfolg, die Massen feierten ausgelassen, jedoch gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Selbst die Sanitäter waren verwundert, dass nur ein paar Mädchen das Bewusstsein verloren, wenn Mike mal zu nah an den Bühnengraben kam, um ein paar Fans die Hand zu geben.
Sam stand hinter dem Vorhang, diesen leicht zur Seite geschoben, dass sie freien Blick auf die Massen und auch auf Chester hatte. Sie seufzte, als er ‚Numb’ sang und spürte, wie ihre Knie immer weicher wurden.
„Hey? Alles okay bei dir?“, fragte Steve, als er hinter ihr über die Schulter sah.
Stumm nickte sie, blieb immernoch mit ihrem Blick auf Chester kleben und verschlang sichtlich jeden Millimeter seines Körpers, seiner Tattoos. Einfach alles. Ihr Bauch schien zu rotieren.
„Na ob das gestattet ist, dass sich Securitys in ihre Schützlinge verlieben?“, stichelte er, doch Kelly nahm ihm gleich den Wind aus den Segeln, als sie hinter ihre beiden Angestellten trat und Steve einen leichten Schlag auf den Hinterkopf verpasste.
„Steve, du solltest dich lieber darum kümmern deinen Schützling im Auge zu behalten.“, sagte sie gekünstelt streng, woraufhin er die beiden Frauen dann allein ließ.
„Es ist gleich Pause. Ich hab mit dem Veranstalter eben gesprochen. Dann ist erstmal 15 Minuten Ruhe, bevor es mit der Autogrammstunde weitergeht, die nach dem Konzert geplant ist.“, sagte sie.
„Ich vermute mal, dass die Jungs erstmal duschen wollen.“, fuhr sie fort.
„Kelly? Ich weiß nicht, ob ich die Richtige bin, um auf ihn aufzupassen. Bitte gib Steve oder Jake oder sonst wem die Aufgabe auf Chester aufzupassen. Die betrachten ihn mit Sicherheit anders als ich.“ Kelly war fassungslos. Sie begriff nicht, was Sam auf einmal hatte.
„Du weißt ganz genau, wie gefährlich es sein kann, wenn man Gefühle für den Schützling hegt und das tue ich, wie du weißt. Es ist falsch und unter diesen Umständen kann ich nicht…“
„Sam, du musst. Es ist deine Pflicht und ich weiß, dass du es schaffst.“, unterbrach Kelly sie etwas unsanft. Dann hörte die Musik auf zu spielen und die Band verließ die Bühne, zielstrebig in ihre Kabinen gehend. Sam blieb noch eine Weile an der Seite der Bühne stehen und beobachtete die Fans, wie sie nach der 3. Zugabe immernoch eine weitere verlangten. Sie fragte sich, wie viele von diesen Mädchen hinter Chester her waren oder hinter den anderen Jungs. Sie seufzte, als sie sich abwandte und dann auf die Tür zuging, an dem Chesters Name klebte. Sie öffnete die Tür, völlig vergessend, dass sie erst anklopfen sollte und stand vor dem Mann ihrer Träume, wie dieser sich gerade das Shirt über den Kopf zog und nun oben ohne vor ihr stand und sie etwas verblüfft, aber lächelnd ansah. Mit hochrotem Kopf schoss Sam aus der Tür und rannte in Kelly rein, die gerade mit Joe auf dem Weg zu seinem Zimmer war.

„Sam, alles okay?“, fragte Kelly besorgt, als sie ihre Freundin mit knallrotem Gesicht vor der Tür stehen sah.
„Nein, nichts ist okay. Ich kann das nicht. Kelly, bitte. Ich…ER…“, sagte sie nun lauter, woraufhin Kelly die Tür öffnete, nachdem sie anklopfte und Chester gerade das Shirt in die nächste Ecke schmiss. Sie lächelte zurück, sah dann zu Sam, welche sich nur langsam wieder beruhigte und wieder einen normalen Farbton im Gesicht annahm.
„Sam, geh rein und tu deine Arbeit. Das wird schon.“ Kelly klopfte Sam kurz motivierend auf die Schulter und brachte sie kurz darauf auch dazu wieder in die Umkleide zu gehen.
Chester verstand nicht wirklich, was los war, aber irgendwie gefiel ihm diese junge Frau von der Security, die sich nun verschämt die Haare hinters Ohr strich.
„Ich geh kurz unter die Dusche.“, sagte er und verschwand in dem kleinen Nebenzimmer. Erleichtert ließ sich Sam auf das kleine Sofa fallen und atmete tief durch. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Dieser Oberkörper. Einfach nur irre. Sie seufzte, zog ihre Jacke aus und legte diese über die Sofalehne. Ihr weißes Top zog sie kurz zurecht, da es beim Ausziehen der Jacke etwas verrutschte. Sie und Kelly einigten sich, dass sie Tops tragen konnte, wenn sie nicht zu tief ausgeschnitten waren und das war dieses bei weitem nicht. Es hatte einen runden Ausschnitt und lag auch eher locker als eng an ihrem Körper.
Sie ließ den Blick durch das Zimmer schweifen, als sie auf einem Koffer Badetücher liegen sah.
„Oh…nein…“, stotterte sie, als auch schon Geräusche aus dem Bad kamen. Es war das Zuschieben von Duschkabinentüren. Sie stand auf, nahm die Badetücher und überlegte. Sollte sie ihm die Tücher nachbringen? Wäre besser, als wenn er vielleicht nackt vor ihr…nein nur nicht zu Ende denken, schallte sie sich selbst und klopfte an die Tür welche zu dem kleinen Bad führte.
„Entschuldigung, Sie…Sie haben die Badetücher vergessen.“, sagte sie durch den Spalt, den sie sich geschaffen hatte.
Er schien sie nicht zu hören, zumindest reagierte er nicht auf sie.
„Ich komme kurz rein okay?“, sagte sie nun etwas lauter, jedoch kam immernoch keine Antwort oder sonst eine Reaktion. Sie atmete tief und schwer durch, öffnete die Tür weiter, damit sie durchpasste und legte die Badetücher auf einen Hocker neben der Duschkabine. Er musste sie doch bemerkt haben oder war er so weggetreten unter der Dusche, dass er sie…
Doch bevor sie auch nur ihre Gedanken annähernd zu Ende bringen konnte griff eine nasse, männliche Hand mit einem Flammentattoo nach ihrem Oberarm. Sie hatte nicht einmal bemerkt, wie er die Tür der Duschkabine öffnete, so in Gedanken war sie. Er zog sie zu sich, sie stolperte über den Absatz und landete geradewegs in seinen Armen, spürte seinen nassen, muskulösen Oberkörper und…

Sie stieß sich sofort von ihm weg, als wolle sie verhindern nass zu werden, was jedoch eh zu spät war. Unter ihrem weißen Top zeichnete sich schon der BH ab, den sie drunter trug. Er war ebenfalls weiß und hatte ein wenig Spitze am Körbchenrand. Es wirkte ein bisschen verspielt, sah jedoch unheimlich reizvoll aus.
„Was…was soll das?“, zischte sie und strich sich die nassen Haare nach hinten und funkelte ihn kurz an. Chester hielt sie weiterhin fest in seinen Armen, auch wenn sie versuchte sich dagegen zu wehren, jedoch achtete er darauf, dass er ihr nicht weh tat.
„Samantha…“, raunte er ihr ins Ohr, als er ihrem Gesicht näher kam. Was wollte dieser zugegeben umwerfend gut aussehende, nackte Mann von ihr? Nackt…Oh Himmel, schon wieder schweiften ihre Gedanken ab, als sie schüchtern nach unten sehen wollte, sich jedoch gerade noch bremsen konnte, als sie an seinem Bauchnabel ankam. Bloß nicht noch tiefer gucken, dachte sie und schwenkte ihren Blick nach rechts zur Duschkabinentür. Obwohl sie dennoch neugierig war. Zu gern hätte sie sich…Oh man, sie war wirklich kurz vorm durchdrehen. Chester strich ihr sanft durch die Haare, lächelte und gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Der Mann war ungebunden ja, aber er war ihr Schützling und man durfte sich nicht mit jemandem einlassen, auf den man aufpassen sollte, mahnte Sam sich in Gedanken selbst, doch es war schon zu spät. Sie hatte sich schon in ihn verliebt, als er sie am Flughafen das erste Mal ansah. Vorher war es Schwärmerei gewesen, doch nun war es anders. Ganz anders. Ihre Schmetterlinge im Bauch tanzten unaufhörlich, als sie seine Hand an ihrem Gesicht spürte und er sich mit seinen Lippen ihren unaufhörlich näherte. Sie zuckte zurück, als sie seinen Atem spürte, rutschte ab und wäre fast gegen die Tür gekippt, hätte er sie nicht fest an sich gezogen und nun seine Lippen auf ihre gepresst. Es kribbelte in ihrem ganzen Körper. Es war einfach nur unbeschreiblich und mehr als nur erregend.
Ja, sie war erregt und das nur, weil er sie in seinen Armen hielt und küsste. Sie wollte mehr, legte, wenn auch nur zögernd ihre Arme um seine nackte Taille und presste sich gegen ihn, den Kuss intensiver werden lassend. Sie spürte seine Muskeln, seine Männlichkeit. Seine Erregung, die sich ihr langsam entgegenhob.
Sie war hilflos. Konnte sich nicht dagegen wehren. Ihr Verstand war schon längst ausgeschaltet, als er begann ihr Top auszuziehen, welches vollkommen durchnässt an ihrem Körper klebte, sich ihrem BH zuwandte, um den Verschluss zu öffnen. Er ließ das Stück Stoff einfach auf den Boden fallen und begann ihre Brüste zu massieren. Ihre Brustwarzen verhärteten sich vor Erregung und sie seufzte leise. Sie wollte ihn spüren, doch es war falsch. Oder? Eigentlich wollte Sam sich wehren, nicht zulassen, dass er nun ihre Hose öffnete und diese sanft nach unten schob, doch es gelang ihr nicht. Sie konnte einfach nicht. Sie wollte ihn, ganz gleich ob es verboten war oder nicht.
Nachdem Chester die Hose von Sam vollkommen ausgezogen hatte strich er zärtlich über ihre Beine, an der Innenseite ihrer Schenkel entlang, hoch zu ihrer Mitte. Ihr Tanga war klitschnass vom Wasser, jedoch nicht nur ausschließlich, als er über ihren Schamhügel sich ihrer Mitte näherte und die Hitze und Feuchtigkeit spürte, die von ihr ausging. Sie seufzte, als er sie gegen die geflieste Wand presste und seine Hand unter das Stückchen Stoff gleiten ließ.
Sie fühlte sich unglaublich an. Sie war rasiert, das spürte er ohne auch nur hinsehen zu müssen. Es fühlte sich glatt, weich und unsagbar feucht an. Allein ihre Nässe an seinen Fingern zu spüren, brachte seinen Puls zum Kochen und seine Erregung steigerte sich ins unermessliche. Er drückte seinen feuchten Körper gegen sie.
„Chaz…“, hauchte sie seinen Kosenamen, als er den Tanga zur Seite schob und sie zu Fingern begann. Erst drang er vorsichtig mit einem Finger in sie ein, was sie zum Zucken brachte, dann schob er noch einen weiteren Finger in ihre Hitze, worauf sie nur seufzen konnte. Dieser Mann war unglaublich zärtlich und dennoch fordernd zugleich.

Ihre Blicke trafen sich und zögernd legte sie ihre eine Hand an seinen Hintern, massierte diesen leicht und suchte mit der nun noch freien Hand nach seinem erregten Glied. Es blitzte in seinen Augen kurz auf, als sie ihn fand und gegen ihre feuchte Mitte presste. Sie wusste nicht, warum sie es auf einmal tat, aber wie es schien wollte er es genauso, als er mit einem kräftigen Ruck gegen den Körper der jungen Frau sich in sie drängte, spürte, wie sie ihn umschloss und nun von innen begann zu massieren. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, was beide gleichzeitig zum Aufstöhnen brachte und sie begannen sich leidenschaftlich und fordernd zu küssen. Immer wieder schob Chester sich gegen Sam, stöhnte, massierte ihre Brüste, küsste ihre Brustwarzen, die sich leicht im Takt mitbewegten und beobachtete, wie sich Sam ihm voll und ganz hingab. Es dauerte keine zwei Minuten bis Sam sich nur noch verkrampfte, ihre Hände sich auf seinem Rücken verkrampften, leichte rote Striemen hinterließen und sie zu ihrem Höhepunkt gelangte. Alles verengte sich in ihr, schien seine Männlichkeit förmlich auffressen zu wollen, als kurz darauf auch er seine Kontrolle verlor, ihr ein letztes Mal einen kräftigen Stoß in ihr Innerstes versetzte und stöhnend und seufzend in ihr kam.
Sie lösten sich voneinander, sein Samen floss aus ihr heraus, worauf sie nur verschämt zu ihm blickte, er sie jedoch nur sanft ansah. Was auch immer gerade passierte, sie wollte es erneut, auch wenn sie wusste, dass es nicht gehen würde. Es war einfach nur unbeschreiblich und mehr, als sie sich je hätte träumen lassen.
„Hast du zufällig…“ Als er die Dusche ausstellte und Sam und sich in ein großes Badetuch hüllte, sah sich die Dunkelhaarige im Bad nach einem Fön um. Fehlanzeige. Ihre Klamotten waren ebenfalls zu nass, um sie wieder anzuziehen, dass er mit ihr ins Vorderzimmer ging, in seinem Koffer nach ein paar Sachen suchte und ihr ein weites T-Shirt und eine Hose gab. Sie war ähnlich schlank wie er gebaut und schlüpfte problemlos in seine Hose, die auf ihrer Hüfte zu liegen kam. Das Shirt war lang genug, dass es über ihren Hintern ging. Ihre Jacke zog sie wieder an und fand zum Glück ein Haargummi, womit sie ihre schulterlangen Haare bändigen konnte.
Dann klopfte es auch schon Sturm an der Tür.
„Chaz? Hast du vergessen, dass die Fans noch Autogramme wollen?“, fragte Mike durch die Tür. Chester sah kurz zu Sam, welche die Haare zu einem Dutt hochknotete. Sie sah ihn leicht verträumt an, wurde dann jedoch sachlich, als er sich seinen Pulli überzog, den er aus dem Koffer holte und holte kurz tief Luft.
„Chaz?“, begann sie zögernd und ihre Stimme klang etwas verunsichert. Lächelnd kam er auf die junge Frau zu und legte seine Arme um ihre Taille.
„Warum…Ich meine…“ Sie holte erneut tief Luft, überlegend,  was sie sagen wollte.
„War es einmalig? Ich…also…“ Er begann zu grinsen, näherte sich ihrem Gesicht, dass sich ihre Nasenspitzen berührten und öffnete seinen Mund leicht.
„Willst du das denn? Dass es nur einmalig ist?“ Sie schüttelte mit dem Kopf. Nein, das wollte sie ganz und gar nicht.
„Ich auch nicht.“, gab er zu und küsste sie kurz sanft.
„Aber ich glaub, wir sollten darüber später reden, sonst dreht Mike durch, wenn ich nicht gleich mit bei den anderen bin.“ Sie küssten sich noch ein letztes Mal, bevor Chester die Tür öffnete, rausging und sie ihm kurz darauf folgte.
Mit gesenktem Kopf ging sie zu Kelly und den 4 Männern, welche sie nur staunend und gleichzeitig irgendwie schmunzelnd ansahen.
„Ein Kommentar und ihr seid tot.“, zischte Sam, woraufhin Kelly nur noch lachen konnte. So verwuschelt sah sie Sam schon lange nicht mehr.
„Wie hast du…“
„Dusche. Er hat die Handtücher vergessen.“, gab Sam knapp als Antwort.
„Ach so nennt man das heutzutage.“, stichelte Tom gleich los, schwieg dann jedoch wieder. Sie standen etwa 2 Schritte hinter der Band, welche nun an einer Absperrung standen und fleißig Autogramme gaben oder sich fotografieren ließen. Die Securitytruppe beobachtete alles genauestens, als auf einmal ein Mädchen mit pechschwarzen Haaren so sehr bedrängt wurde, dass sie plötzlich, ohne es gewollt zu haben unter der Absperrung war, wo sie schließlich durchkrabbelte. Sofort kam ein Securitymann von dem Club auf sie zu und zerrte an ihr, Sam jedoch beobachtete das Mädchen schon eine Weile, wie sie mit einem Poster von Chester in der Hand und einem Buch eben diesen anhimmelnd betrachtete. Der Mann wollte sie gerade wegschleifen, als Sam jedoch dazwischen ging. Keiner der Polizeileute von ihr begriffen, was sie hatte, doch Kelly vertraute den Instinkten ihrer Freundin, also ließ sie Sam machen.
„Das Mädchen hat doch nichts getan.“, verteidigte Sam die knapp 15-Jährige, welche mit den Tränen kämpfte.
„Sie war vor der Absperrung und nicht dahinter“, fauchte der große Mann und wollte das Mädchen wegbringen.
„HEY, sie hat nichts getan. Ich hab doch gesehen, wie das passierte. Bringen Sie sie doch einfach hinter die Absperrung.“, schlug Sam vor, als Chester auf sie zukam. Jeder in nächster Nähe konnte die Auseinandersetzung genauestens beobachten und auch hören, was gesagt wurde.
„Wie heißt du?“, fragte Chester die 15-Jährige freundlich und zückte seinen Stift.
„Prue.“, antwortete das Mädchen schüchtern und setzte wieder diesen anhimmelnden Blick ihm gegenüber auf. „Ein wirklich schöner Name für eine so hübsche junge Dame wie du es bist.“, schmeichelte er ihr, woraufhin sich ihr Kopf hochrot verfärbte.
Sam lächelte sanft. Er ging wirklich zu lieb mit der Kleinen um, dachte sie, als sie das Mädchen wegbrachte, als Chester mit Autogrammen für das Mädchen fertig war.

Nachdem etwa 1 bis 1 ½ Stunden vergangen waren, wurde endlich aufgeräumt und die Limousinen standen wieder bereit zur Abfahrt zum Hotel.
„Sammy?“ Samantha hob den Kopf. So hatte sie das letzte Mal ihre Mutter gerufen, als Sam noch in die Schule ging und das war schon über 10 Jahre her. Ihr Blick blieb sofort auf Chester haften, der wieder gegenüber von ihr saß und lächelte. Als die Limousine an einer Ampel stoppte, stand er auf und setzte sich neben sie. Kelly, die sonst neben Sam saß, räumte freiwillig ihren Platz, dass Chester neben ihre Freundin konnte. Sanft wollte er seine Hand um ihre Schulter legen, doch sie rückte weg.
„Alles okay?“, fragte er und sie nickte.
„Du warst wirklich lieb zu dem Mädchen. Hast echt einen positiven Eindruck bei ihr hinterlassen. Die war echt total hin und weg von dir. Wenn sie sich nicht auch in dich verliebt hat, dann weiß ich auch nicht…“
„Sammy.“, unterbrach er sie und wiederholte erneut ihren Kosenamen, den sie bei ihrer Mutter sonst nur hatte.
„Es ist mein Job meine Fans glücklich zu machen. Es macht mir unheimlichen spaß, aber mir ist nur wichtig, dass du mich liebst.“, sagte er. Sofort hielten alle anderen Gespräche in dem Wagen inne und sie sahen nur noch zu Chester und Samantha. Mit offenem Mund sah Sam den blonden Mann neben sich an.
„W…as?“, piepste sie total geschockt. Er legte erneut einen Arm um sie und zog sie zu sich.
„Ich möchte, dass du mir mehr von dir zeigst, von deinem Wesen. Einfach alles.“, begann er nun etwas leiser zu ihr zu sprechen, doch die anderen von der Band und auch die anderen Polizisten schwiegen weiterhin, um dem Gespräch lauschen zu können.
„Ich bin…kein…Abenteuer?“, stammelte Sam total irritiert.
„Nie gewesen.“, entgegnete Chester und küsste sie sanft auf die Wange.
„Wir sind noch ein paar Tage auf Urlaub hier. Vielleicht hast du ja Lust morgen was mit mir zu unternehmen.“, schlug er vor, woraufhin Sam nur glücklich lächelte.

Sie glaubte ihm nicht, dass sie kein Abenteuer war, dennoch wollte sie ihn wiedersehen, Zeit mit ihm verbringen und aus dem One Night Stand vielleicht sogar einen Two Nights Stand machen…

The End