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Die Sendung mit dem Mops

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Murphy´s Tagebuch

Steckbrief:

Name:

Murphy

Geburtsdatum:

29.09.2004 in Karlsruhe

Wohnort:

Leimen

Geschlecht:

Männlich

Rasse:

Mops

Farbe:

Schwarz

Wie alles begann…

Meine Mama wollte ja schon immer einen kleinen Hund haben. Einen Kleinen deshalb, weil sie so große Angst vor großen Hunden hat. Also hat sie sich dauernd nach allen möglichen kleinen Hunden umgeschaut. Eines Tages hat sie beim Stadtbummel in Heidelberg einen Mops namens Elvis auf der Straße gesehen. Er war eine richtig süße Knutschkugel mit diesem mopstypischen Gesichtsausdruck, in den man sich einfach sofort verlieben muss. Ab dem Tag stand für Mama fest: ein Mops muss her! Mama wollte so gerne eine beigefarbene Hündin – aber dazu später mehr.

Nun galt es natürlich, den Papa davon zu überzeugen, dass ein Mops der ideale Familienzuwachs wäre. Die Kinder sind ja inzwischen aus dem gröbsten raus, es wird langsam etwas zu ruhig und fast langweilig im Haus, Platz und Zeit sind genügend da, und, und und

Den Papa zu überzeugen hat dann insgesamt knapp 4 Jahre gedauert; Statements wie „mir kommt kein Hund ins Haus und schon gar kein Mops!“ mussten in schweißtreibender Kleinarbeit relativiert werden.

Irgendwann gegen Ende 2004 war es dann endlich so weit – die Mama hat (mit Hilfe der Kids) den Papa endlich klein gekriegt und vernahm die magischen Worte: „Na gut, wenn ihr halt unbedingt so einen Mops wollt, dann bin ich halt einverstanden – aber ICH gehe früh und spät NICHT mit ihm runter!“ :-)))))))))

Der Weg für mich war bereitet – nun ging die Mopssuche los. Kurze Zeit später wurde Mama von einem Freund angerufen (Gerhard, Mama dankt dir ewig dafür!), der ihr eine Telefonnummer aus einer Zeitung heraus vorlas. In der Anzeige stand: „Mopsrüde, 2 Monate, schwarz“ … ok – Mama wollte eine beigefarbene Hündin aber aus Intuition wahrscheinlich hat sie dann doch bei der Nummer angerufen. Eine gute Stunde später ist Mama dort vor der Türe gestanden um sich den Möppel wenigstens mal anzuschauen.

Ich saß gerade in meinem Welpenstall und habe mich tierisch gelangweilt, als es klingelte. Meine Geschwister sind nach und nach alle ausgezogen und ich war schon ganz traurig weil ich dachte, dass mich keiner haben will. Da klingelte es und SIE stand in der Tür. Ich habe die Frau gesehen und gedacht: „DIE ist es – meine Mama, auf die ich schon so lange gewartet habe! Lasst mich hier raus, ich muss da hin! Lasst mich durch! Da ist endlich meine Mama!“ Leute ich kann euch sagen, ich habe ein Höllentheater veranstaltet bis mich meine Besitzerin endlich aus dem Laufgitter gehoben hat. Dann bin ich aber schnurstracks zu der blonden Frau gerannt und bin schwanzwedelnd an ihr hochgesprungen. Mensch, was hab ich vor Aufregung gequiekt! Die Frau hat mich gleich auf den Arm genommen und mich so verliebt angeschaut als wollte sie sagen: „Ja, genau DU bist mein Hund! Auf dich habe ich so lange gewartet und ich bin froh, dass ich dich endlich gefunden habe! Tut mir leid, dass ich nicht schon früher da war um dich zu holen aber jetzt bin ich ja da!“ DAS war es dann für mich gewesen – ich habe mich glücklich in ihren Arm gekuschelt und habe so getan, als ob ich eingeschlafen wäre… nicht, dass sie noch auf die Idee käme, mich wieder runter zu setzen und nicht mitzunehmen! Meine neue Mama fragte nach meinem Namen und die Besitzerin meinte: „der heißt 2Pak („Tupäck “), weil der so schön schwarz ist!“ – Neeeee ! Das ist nicht wirklich sein Name dachte die neue Mama und schmunzelte, weil Sie ja eigentlich mit einer beigefarbenen Hündin gerechnet hatte und nun mit einem schwarzen Rüden heimgeht – das war wohl MURPHY´S GESETZ… dann MUSS er eigentlich Murphy heißen!! Klaro – ICH BIN MURPHY!!! :-)))))))

Es begann eine aufregende Autofahrt für mich. So viel Neues, was es zu sehen gab, soviel Düfte, Reize und Eindrücke – ich wollte nichts davon verpassen und ich hatte am nächsten Tag regelrecht Muskelkater in der Rute vom vielen Wedeln!

Angekommen in meinem neuen Zuhause habe ich mich erst mal kurz umgesehen, die großen Mädchen, die da auch noch waren begrüßt und mich dann mitten im Wohnzimmer auf dem Teppich für ein Nickerchen niedergelassen. Hier fühlte ich mich wohl, hier fühlte ich mich geliebt und hier stand für mich fest: DA gehöre ich hin!

Nach einiger Zeit kam dann der Papa (also der Mann, der überhaupt niemals nicht nen Mops haben wollte) heim. Den um den Finger zu wickeln war für mich allerdings das kleinste Problem. Er hat mich gesehen, ich hab ihn von unten herauf angeschaut und ich habe gespürt, wie er dahin geschmolzen ist, wie ein Eisberg in der Sonne. Der Papa ist nun mein bester Freund. Mit dem kann man herrlich toben, seine Zehen zernagen und man bekommt von ihm sogar den Kauknochen zum nagen gehalten… der Papa ist dafür da, um mich zu verwöhnen – der ist nämlich überhaupt nicht so streng wie die Mama und erlaubt mir fast alles! :-))

Seit meiner 16. Lebenswoche gehe ich jeden Samstag zur Welpenschule und bekomme dort alles beigebracht, was mich zu einem „braven Hund“ machen soll. Natürlich habe ich längst bemerkt, dass es fürs Befolgen der Befehle immer was Leckeres gibt – das ist ein schönes Spiel – das gefällt mir :-))

Am 30.04.2005 hat mein Leben eine ganz neue Aufgabe bekommen. Stellt euch mal vor, die Mama ist morgens weggefahren und kam Mittags wieder mit so einem flauschigen Teil auf dem Arm zurück. Sie hat das Ding auf den Boden gesetzt und – was soll ich euch erzählen… das Teil hat sich bewegt… von ganz alleine! Boah , hab ich vielleicht erst mal Bauklötze gestaunt!! Die Mama hat mir erklärt, dass das kleine Teil ab jetzt mein kleiner Bruder ist und dass ich immer gut auf ihn aufpassen muss. Natürlich habe ich mir den Kleinen erst mal genau unter die Lupe genommen und beschnuppert. Roch ganz nett – der kann bleiben, dachte ich mir!

Seit dem weiche ich ihm nicht mehr von der Seite. Ich bewache ihn, wenn er schläft, putze in dreimal täglich sauber und zeige ihm, was man mit meinen herrlichen Spielsachen so alles anstellen kann.

Junior ist viel viel kleiner als ich und ich muss mir echt Mühe geben, dass ich beim Spielen nicht zu grob mit ihm bin. Aber der kleine Schlingel hat es auch faustdick hinter den Ohren – wenn wir spielen, dann springt er manchmal auf mich drauf und nagt an mir rum, als ob er seit drei Tagen nix mehr zu fressen bekommen hätte… Gentleman, wie ich nun mal bin, lasse ich ihn halt machen – ist für mich eine nette Massage :-)  

Und so sieht er aus:

Mittagsschläfchen haben wir mit Melli auf der Couch gemacht.  

Nachmittags hat er denn noch ein Nickerchen mit Papa gemacht.

Und am nächsten Tag haben wir uns zum Kuscheln unter dem Tisch verkrochen.

Mama erzählt Babygeschichten...

Schaut bitte mal bei:

www.billige-welpen.de

vorbei.

Dankeschön,

Euer Murphy.

Copyright © by Mona. Vilardo              Letzte Aktualisierung am :  02.06.2007                Alle Texte, Bilder, Quelltexte und Videos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur nach Genehmigung kopiert, verändert oder veröffentlicht werden.