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Murphy´s
Tagebuch Steckbrief:
Wie alles
begann… Meine Mama
wollte ja schon immer einen kleinen Hund haben. Einen Kleinen deshalb,
weil sie so große Angst vor großen Hunden hat. Also hat sie sich dauernd
nach allen möglichen kleinen Hunden umgeschaut. Eines Tages hat sie beim
Stadtbummel in Heidelberg einen Mops namens Elvis auf der Straße gesehen.
Er war eine richtig süße Knutschkugel mit diesem mopstypischen
Gesichtsausdruck, in den man sich einfach sofort verlieben muss. Ab dem
Tag stand für Mama fest: ein Mops muss her! Mama wollte so gerne eine
beigefarbene Hündin – aber dazu später mehr. Den Papa zu
überzeugen hat dann insgesamt knapp 4 Jahre gedauert; Statements wie „mir
kommt kein Hund ins Haus und schon gar kein Mops!“ mussten in
schweißtreibender Kleinarbeit relativiert werden. Irgendwann gegen
Ende 2004 war es dann endlich so weit – die Mama hat (mit Hilfe der Kids)
den Papa endlich klein gekriegt und vernahm die magischen Worte: „Na gut,
wenn ihr halt unbedingt so einen Mops wollt, dann bin ich halt
einverstanden – aber ICH gehe früh und spät NICHT mit ihm runter!“
:-))))))))) Der Weg für mich
war bereitet – nun ging die Mopssuche los. Kurze Zeit später wurde Mama
von einem Freund angerufen (Gerhard, Mama dankt dir ewig dafür!), der ihr
eine Telefonnummer aus einer Zeitung heraus vorlas. In der Anzeige stand:
„Mopsrüde, 2 Monate, schwarz“ … ok – Mama wollte
eine beigefarbene Hündin aber aus Intuition wahrscheinlich hat sie dann
doch bei der Nummer angerufen. Eine gute Stunde später ist Mama dort vor
der Türe gestanden um sich den Möppel wenigstens
mal anzuschauen. Ich saß gerade
in meinem Welpenstall und habe mich tierisch gelangweilt, als es
klingelte. Meine Geschwister sind nach und nach alle ausgezogen und ich
war schon ganz traurig weil ich dachte, dass mich keiner haben will. Da
klingelte es und SIE stand in der Tür. Ich habe die Frau gesehen und
gedacht: „DIE ist es – meine Mama, auf die ich schon so lange gewartet
habe! Lasst mich hier raus, ich muss da hin! Lasst mich durch! Da ist
endlich meine Mama!“ Leute ich kann euch sagen, ich habe ein Höllentheater
veranstaltet bis mich meine Besitzerin endlich aus dem Laufgitter gehoben
hat. Dann bin ich aber schnurstracks zu der blonden Frau gerannt und bin
schwanzwedelnd an ihr hochgesprungen. Mensch,
was hab ich vor Aufregung gequiekt! Die Frau hat mich gleich auf den Arm
genommen und mich so verliebt angeschaut als wollte sie sagen: „Ja, genau
DU bist mein Hund! Auf dich habe ich so lange gewartet und ich bin froh,
dass ich dich endlich gefunden habe! Tut mir leid, dass ich nicht schon
früher da war um dich zu holen aber jetzt bin ich ja da!“ DAS war es dann
für mich gewesen – ich habe mich glücklich in ihren Arm gekuschelt und
habe so getan, als ob ich eingeschlafen wäre… nicht, dass sie noch auf die
Idee käme, mich wieder runter zu setzen und nicht mitzunehmen! Meine neue
Mama fragte nach meinem Namen und die Besitzerin meinte: „der heißt 2Pak
(„Tupäck “), weil der so schön schwarz ist!“ –
Neeeee ! Das ist nicht wirklich sein Name dachte
die neue Mama und schmunzelte, weil Sie ja eigentlich mit einer
beigefarbenen Hündin gerechnet hatte und nun mit einem schwarzen Rüden
heimgeht – das war wohl MURPHY´S GESETZ… dann MUSS er eigentlich Murphy
heißen!! Klaro – ICH BIN MURPHY!!!
:-))))))) Es begann eine
aufregende Autofahrt für mich. So viel Neues, was es zu sehen gab, soviel
Düfte, Reize und Eindrücke – ich wollte nichts davon verpassen und ich
hatte am nächsten Tag regelrecht Muskelkater in der Rute vom vielen
Wedeln! Angekommen in
meinem neuen Zuhause habe ich mich erst mal kurz umgesehen, die großen
Mädchen, die da auch noch waren begrüßt und mich dann mitten im Wohnzimmer
auf dem Teppich für ein Nickerchen niedergelassen. Hier fühlte ich mich
wohl, hier fühlte ich mich geliebt und hier stand für mich fest: DA gehöre
ich hin! Nach einiger
Zeit kam dann der Papa (also der Mann, der überhaupt niemals nicht nen Mops haben wollte) heim. Den um den Finger zu
wickeln war für mich allerdings das kleinste Problem. Er hat mich gesehen,
ich hab ihn von unten herauf angeschaut und ich habe gespürt, wie er dahin
geschmolzen ist, wie ein Eisberg in der Sonne. Der Papa ist nun mein
bester Freund. Mit dem kann man herrlich toben, seine Zehen zernagen und
man bekommt von ihm sogar den Kauknochen zum nagen gehalten… der Papa ist
dafür da, um mich zu verwöhnen – der ist nämlich überhaupt nicht so streng
wie die Mama und erlaubt mir fast alles! :-)) Seit meiner 16.
Lebenswoche gehe ich jeden Samstag zur Welpenschule und bekomme dort alles
beigebracht, was mich zu einem „braven Hund“ machen soll. Natürlich habe
ich längst bemerkt, dass es fürs Befolgen der Befehle immer was Leckeres
gibt – das ist ein schönes Spiel – das gefällt mir :-)) Am 30.04.2005
hat mein Leben eine ganz neue Aufgabe bekommen. Stellt euch mal vor, die
Mama ist morgens weggefahren und kam Mittags
wieder mit so einem flauschigen Teil auf dem Arm zurück. Sie hat das Ding
auf den Boden gesetzt und – was soll ich euch erzählen… das Teil hat sich
bewegt… von ganz alleine! Boah , hab ich
vielleicht erst mal Bauklötze gestaunt!! Die Mama hat mir erklärt, dass
das kleine Teil ab jetzt mein kleiner Bruder ist und dass ich immer gut
auf ihn aufpassen muss. Natürlich habe ich mir den Kleinen erst mal genau
unter die Lupe genommen und beschnuppert. Roch ganz nett – der kann
bleiben, dachte ich mir! Seit dem weiche
ich ihm nicht mehr von der Seite. Ich bewache ihn, wenn er schläft, putze
in dreimal täglich sauber und zeige ihm, was man mit meinen herrlichen
Spielsachen so alles anstellen kann. Junior ist viel
viel kleiner als ich und ich muss mir echt Mühe
geben, dass ich beim Spielen nicht zu grob mit ihm bin. Aber der kleine
Schlingel hat es auch faustdick hinter den Ohren – wenn wir spielen, dann
springt er manchmal auf mich drauf und nagt an mir rum, als ob er seit
drei Tagen nix mehr zu fressen bekommen hätte… Gentleman, wie ich nun mal
bin, lasse ich ihn halt machen – ist für mich eine nette Massage :-) Und so sieht er aus:
Mittagsschläfchen haben wir mit Melli auf der Couch
gemacht.
Nachmittags hat er denn noch ein Nickerchen mit Papa gemacht.
Und am nächsten Tag haben wir uns zum Kuscheln unter dem Tisch verkrochen.
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Mama erzählt Babygeschichten... Schaut bitte mal bei: vorbei. Dankeschön, Euer Murphy.
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| Copyright © by Mona. Vilardo Letzte Aktualisierung am : 02.06.2007 Alle Texte, Bilder, Quelltexte und Videos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur nach Genehmigung kopiert, verändert oder veröffentlicht werden. | ||||||||||||||