Spoken Words
literarische SprechTexte  /  Lesungen [MP3]
Kooperation von Martin von Arndt / Mone Hartman

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SPECIAL: Vorstellung & Hörbeispiele
" Frost 79° 40' " - Hörspiel von Ammer / Einheit

Der besessene Polarforscher Scott führte bis zu seinem Erfrieren ein Tagebuch; dieses bildet eine Grundlage für das Hörspiel von Ammer/Einheit, das ein gespenstisches Bild vom Tod des Forschers vermittelt. Im TITEL-Magazin bietet die Rubrik "Crossover" eine Vorstellung dieses Hörspiels; die Hörproben auf dieser Seite verweisen auf die entsprechenden files im Magazin. 




Andreas Ammer / FM Einheit:
Frost. 79º40'. 
Recorded live im 
Stadttheater Oberhausen 
am 28. 8. 98. 
FM 4. 5. 1 (Vertrieb: Indigo), 
Ratingen 2000.
56 Minuten.
ISBN 3-934847-61-7
Hörbeispiele / Real Media - Streams    1          14
weitere Hörproben finden sich auf: http://www.titel-magazin.de/crossover/frost.htm
In dem übrigens sehr empfehlenswerten "TITEL-Magazin" wird zu "Frost..." folgendes gesagt / Zitat:

„Ich hörte ein Geräusch ... Wie ein Pistolenschuss ... Es war Scotts Arm, der brach, als sie versuchten, sein Tagebuch unter dem Körper hervorzuholen.“ Die makaber klingende Aussage des Expeditionsteilnehmers Tryggve Gran, der den gefrorenen Leichnam des englischen Polarforschers fand, markiert einen Aspekt dieser menschlichen Tragödie. Vier Wochen nach Amundsen erreichte Robert Falcon Scott am 18.1.1912 den Südpol. Andreas Ammer, von dem die Texte und Bänder stammen, produzierte mit F.M. Einheit, ehemaliger Schlagzeuger der Einstürzenden Neubauten, das als Bühnenstück konzipierte „Frost 79° 40’“ als Hörspiel. Weit weg vom klassischen Erzähl- und Dialoghörspiel entstand ein eindrucksvolles radiophones Werk in bizarrer Atmosphäre, zusammengesetzt aus experimentell-elektronischen Klängen und gesprochenen/gesungenen Texten. Die Mischung aus Klangmomenten, Stimme, Geräuschen und Originaltonaufnahmen (mit Tryggve Gran) erzeugt ein gespenstisches Bild vom Tod eines besessenen Entdeckers. Aus Scotts Tagebuch wird die tödliche Umklammerung durch das ewige Eis des Südpols überaus plastisch und bedrohlich vermittelt. Was übrig bleibt vom Menschen Scott sind sein steifgefrorener Körper und die Gegenstände, die später in der Nähe des Pols gefunden wurden: Zelt, Sextant, Zettel, Taschen, Hypsometer. F.M. Einheit und das finnische Elektroduo Pan Sonic verstanden es, Kälte, Frost und Geräusche realitätskonform zu dokumentieren, ohne die Klänge der absoluten Wahrheit anzupassen." Zitat aus: TITEL-Magazin  / Autor: Klaus Hübner

 
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