Buss, Sombart & Co, Magdeburg

Angeregt vom Erfolg der Gasmotorenfabrik Deutz wollte C.M. Sombart auch Gasmotoren für das Kleingewerbe bauen. Buss war wahrscheinlich sein Geldgeber. Da er von der Gasmotorenfabrik Deutz keine Lizenzen bekommen konnte, baute er Gasmotoren nach den Patenten des Franzosen Alexis de Bisshop. Diese Motoren arbeiteten nach dem Prinzip des Lenoir-Gasmotors, also ohne Verdichtung. Allerdings war der Bisshop-Motor einfacher, da er nur einfachwirkend arbeitete, er besaß eine Flammenzündung. Die Motoren wurden mit Leistungen von 1/25 PS bis zu 1 PS gebaut. Dieses Verfahren war für größere Motoren als diese nicht geeignet.

Deshalb ging man erst zu Zweitaktmotoren über, die ab 1885 in Leistungsgrößen von 2 - 5 PS gebaut wurden. Es wurden nur 15 Motoren verkauft, da man nach dem Fall des Viertaktpatentes im Jahre 1886 sofort Viertaktmotoren verkaufte.

Die Viertaktmotoren hatten Leistungen von 1 - 12 PS und Zylinderdurchmesser von 115 - 275 mm.

1892 wurde der gutgehende Motorenbau aufgegeben und an Krupp-Gruson verkauft.

 

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