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“Natürlich habe ich daraufhin sämtliche verfügbaren TV-Aufnahmen von der Mondlandung durchgekämmt, speziell auch von Anflug und Orbit. In der Liveübertragung vom 20.Juli 1969 gibt es Bilder, die zeigen, wie sich das Apollo-Raumschiff dem Mond annähert. [...] Dann passiert etwas merkwürdiges. Plötzlich schwenkt die Kamera für einige Sekunden vom Mond weg nach oben. Doch statt des schwarzen Alls sieht man dort so etwas wie einen Träger.” (S. 289)” Auf der folgenden Doppelseite im Buch bekommt man u.a. diese ‘beeindruckende’ schwarz-weiß Aufnahme zu sehen.. |
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Quelle: siehe hier |
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Auf seiner Webseite hat er hierzu einen kurzen Videoausschnitt zum Download bereitgestellt (link). In der Beschreibung hierzu steht: “ Ein Ausschnitt aus der "Liveübertragung" der Mondlandung vom 20.7.1969.[...]” In Anführungszeichen gesetzte Wörter sollen etwas signalisieren, z.B wird ihre ursprüngliche Wortbedeutung in Zweifel gezogen. Aber warum? Zunächst stellt sich aber folgende Frage: Wenn Herr Wisnewski “sämtliche verfügbaren TV-Aufnahmen von der Mondlandung“ gesichtet hat, dann sollte er auch wissen, daß exakt diese Aufnahmen, auf die er sich per Screenshot (siehe oben) bezieht, am 20.07.1969 im deutschen Fernsehen KEINE Live-Bilder waren (hier näher erklärt). Der Kommentator der damaligen Sendung erwähnte dies ausdrücklich! Was möchte also Herr Wisnewski mit seinen Andeutungen zum Ausdruck bringen? Ich hatte die Argumentation so verstanden: Während der Live-Übertragung geriet versehentlich ein Deckenträger ins Bild. Dieses Versehen ließ sich nicht korrigieren und dies fiel erstmals dem aufmerksamen Herrn Wisnewski auf. Wenn es sich jedoch nicht um Live-Bilder handelte, wäre die Behauptung von einem ‘versehentlichen und nicht-korrigierbarem’ Fehler noch unhaltbarer als zuvor. Bezeichnenderweise bezieht sich Wisnewski auf einen Ausschnitt aus der DEUTSCHEN TV-Zusammenfassung der DEUTSCHEN Live- Übertragung. Hierdurch erklärt sich vielleicht auch, wieso jemand ein Buch über die ‘simulierte Mondlandung’ schreiben kann und lediglich kurze Filmsequenzen in seiner Argumentation heranzieht. Anhand der längeren Filmaufnahmen, die z.B. auf DVD-Dokumentationen erhältlich sind (sowohl TV-Aufnahmen als auch die Aufnahmen der 16mm Videokamera) stellt sich nämlich für jeden Verschwörungstheoretiker ein grundsätzliches logisches Dilemma: Niemand würde es wagen, derartig lange Sequenzen LIVE zu übersenden, weil die Gefahr von unabsehbaren Pannen bei einer vorgetäuschten Mondlandung allgegenwärtig und kaum zu kalkulieren wäre (eine amüsante ‘Panne’ sehen Sie z.B. hier). Wenn nun aber sämtliche Aufnahmen aus der Konserve kämen, wären naheliegenderweise auch sämtliche Pannen herausgeschnitten. Diesem Dilemma kann man sich natürlich entziehen, wenn man nur solche 15-Sekunden-Videoclip kennt. Vielleicht auch dadurch, daß man eine ganz eigentümliche Kombination erfindet, die Live-Konserve ?
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