1996
| DP | MT | HF | FS | RP | SW | WP | SB | FN | TP | |
| Dirk Paulsen | 3:1 | 3:1 | 2:1 | 1:0 | 0:0 | 3:1 | 4:2 | 3:2 | 3:0 | |
| Marcus Tilgner | 6:1 | 3:3 | 3:3 | 3:2 | 5:0 | 4:1 | 3:0 | 4:1 | 0:0 | |
| Henning Fischlein | 1:1 | 1:6 | 0:4 | 2:1 | 2:0 | 1:1 | 2:0 | 3:1 | 1:0 | |
| Frank Schulz | 1:3 | 4:4 | 1:2 | 6:0 | 5:1 | 2:1 | 6:2 | 5:0 | 4:0 | |
| Robert Plauk | 1:3 | 5:3 | 2:2 | 0:1 | 1:2 | 3:3 | 2:1 | |||
| Sven Wölkerling | 1:1 | 0:4 | 2:2 | 0:3 | 0:2 | 4:1 | 2:0 | 1:0 | ||
| Wilfried Pretzel | 0:2 | 1:3 | 0:1 | 0:2 | 3:5 | 0:2 | 2:0 | 2:4 | 2:1 | |
| Stefan Becker | 1:4 | 0:6 | 0:4 | 1:9 | 1:6 | 2:1 | 2:2 | 2:1 | 1:5 | |
| Frank Neumann | 1:4 | 1:3 | 0:7 | 1:0 | 0:0 | 0:2 | 0:0 | 1:1 | ||
| Thomas Pröhle | 0:4 | 2:3 | 2:0 | 0:1 | 0:2 |
Tabelle Vereinsmeisterschaft
| 1. | Dirk Paulsen | 18 | 14 | 3 | 1 | 45 : 20 | 25 | 31 : 5 |
| 2. | Marcus Tilgner | 18 | 12 | 4 | 2 | 64 : 28 | 36 | 28 : 8 |
| 3. | Henning Fischlein | 18 | 9 | 5 | 4 | 35 : 27 | 8 | 23 : 13 |
| 4. | Frank Schulz | 15 | 10 | 2 | 3 | 54 : 19 | 35 | 22 : 8 |
| 5. | Robert Plauk | 16 | 6 | 2 | 8 | 32 : 32 | 0 | 14 : 18 |
| 6. | Sven Wölkerling | 15 | 4 | 4 | 7 | 14 : 27 | -13 | 12 : 18 |
| 7. | Wilfried Pretzel | 17 | 5 | 2 | 10 | 22 : 33 | -11 | 12 : 22 |
| 8. | Stefan Becker | 18 | 3 | 3 | 12 | 20 : 62 | -42 | 9 : 27 |
| 9. | Frank Neumann | 15 | 2 | 3 | 10 | 13 : 38 | -25 | 7 : 23 |
| 10. | Thomas Pröhle | 14 | 2 | 2 | 10 | 12 : 25 | -13 | 6 : 22 |
Erstmals in der inzwischen elfjährigen Geschichte des Vereins wurde eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Erfreulich, daß dabei neben sämtlichen im DSTFB gemeldeten Mitgliedern mit W.Pretzel sogar noch ein zehnter Spieler dazu kam, so daß eine wirklich attraktive Liga zustande kam.
Aufgrund der über die gesamte Saison gezeigten sehr guten Leistung erspielte sich DP verdient den Titel, der schon lange vor dem letzten Spieltag feststand. Schon früh in der Saison stellte er die Weichen mit sicheren Siegen über seine künftigen Verfolger FS und MT. Bis zum Schluß blieb er in seiner Spitzenposition unangetastet und wehrte die Angriffe des Verfolgerfeldes souverän ab.
Der vor der Saison wohl favorisierte Nationalspieler MT vergab seine Titelchancen, als er gegen TP und RP wichtige Punkte ließ, nachdem er direkt zuvor drei Spiele von FS pfeifen mußte. Immerhin fügte er in deren jeweils letztem Saisonspiel dem Meister die einzige Niederlage zu, deren Höhe allerdings sehr verwunderte.
HF spielte sich in seiner ersten Saison bei den Berlinern sehr weit nach vorne. Daß er sich im Liga-Vergleich am Ende vor dem Achten der DEM, RP wird plazieren können, war nicht vorherzusehen. HF machte jedoch schnell nach der Wiederaufnahme regelmäßiger Fingerübungen große Fortschritte und überzeugte vor allem in der Hinrunde mit hervorragenden Resultaten.
FS wird am Ende sehr wahrscheinlich den zweiten Platz noch vor MT einnehmen. Nach dem bisherigen Saisonverlauf ist schon damit zu rechnen, daß weder SW noch FN noch TP ihm den Punkt abnehmen würden, der dies noch verhindern könnte.
RP enttäuschte ein wenig - einem Spieler seiner Klasse und Erfahrung hätte man ein Mitspielen unter den ersten Vier schon zugetraut.
SW und WP bilden mit ihm zusammen so eine Art Mittelfeld. Sie ordneten sich ihrem Leistungsstand gemäß ein, wobei SW als einziger gegen DP ungeschlagen blieb. Da sie nach oben sonst nicht punkteten und gelegentlich nach unten Punktverluste hinnehmen mußten, war diesmal nicht mehr drin.
Ob SB auf dem achten Platz verbleiben kann, wird sehr wahrscheinlich im noch auszutragenden Spiel zwischen FN und TP entscheiden. Bisher entspricht diese Plazierung und die Punktzahl so ungefähr dem, was er sich für die Saison vorgenommen hatte.
FN hat in einem Restprogramm noch ein paar Optionen auf Punkte offen und könnte so seine Saison mit einer ansprechenden Plazierung beenden.
Aus dem Rahmen aller Erwartungen fällt dagegen TP, der als ehemaliger Nordmeister auf dem letzten Platz ein Indiz für die gute Besetzung der Vereinsmeisterschaft, aber auch für die Auswirkungen fehlender Spielpraxis ist. Gerade im schon angesprochenen Spiel gegen FN wird er wohl alles daran setzen, die Saison nicht als Letzter abzuschließen.
Ein paar Entscheidungen fallen also noch in den wenigen noch offenen Spielen. Es bleibt zu hoffen, daß in der zweiten Auflage - der Vereinsmeisterschaft 1997 - alle dabei bleiben und sich erneut als ein so starkes Teilnehmerfeld präsentieren werden.
1996
Viertelfinale
Marcus Tilgner - Wilfried Pretzel 4:2 (1:1)
Henning Fischlein - Sven Wölkerling 1:0 (1:0)
Robert Plauk - Thomas Pröhle 3:2 (2:0)
Dirk Paulsen - Frank Schulz 3:2 (1:0)
Halbfinale
Dirk Paulsen - Robert Plauk 2:1 (1:1,1:1,1:1) nV
Henning Fischlein - Marcus Tilgner 1:2 (0:1,1:1,1:2) nV
Finale
Dirk Paulsen - Marcus Tilgner 0:3 (0:2)