Banknoten-Motiv - Carl Friedrich Gauß
Die Bundesrepublik Deutschland erinnert an Carl Friedrich Gauß als geniales Genie auf dem Gebiet der Mathematik und bildet ihn im Profil auf der Banknote zu 10 Mark ab. Die Banknote ist 130 Millimeter lang und 65 Millimeter breit und in den Farben blau und grau gehalten. Die Vorderseite zeigt Carl Friedrich Gauß (1777-1855) während auf der Rückseite ein Sextant zu sehen ist.
Als mathematisches Genie begann er schon in der Kindheit, Formeln und Theorien zu entwickeln. Seine Experimente mit Zahlen und Zahlenreihen führten ihn zu vielen zuvor unbekannten Gesetzmäßigkeiten und löste eine Fülle von Problemen allgemeiner Zahlentheorie. Gefördert von Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, begann Gauß 1795 sein Studium der Philosophie und Mathematik an der Universität zu Göttingen. Als jener starb, musste Gauß Vorlesungen halten, was ihm widerstrebte, zumal die wenigsten Studenten ihm folgen konnten. Gauß berechnete Planetenbahnen und entwickelte gemeinsam mit Wilhelm Weber den ersten elektromagnetischen Telegraphen. Privat zog sich Gauß mehr und mehr zurück. Zwei Frauen und eine Tochter starben, zwei Söhne wanderten beruflich erfolglos nach Amerika aus. Für die Revolution, welche sein geordnetes Weltbild störte, brachte er keinerlei Verständnis auf.
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