"HAUSEIGENE" MUSLIME
„HAUSEIGENE" MUSLIME
Bonn, 14. September 1983
In der Ausbildungsstätte des Auswärtigen Amts in Ippen-dorf findet bereits zum zweiten Mal ein Islam-Seminar statt. 1980 war Muhammad Rassoul dabei in Erscheinung getreten; diesmal wirken gleich drei „hauseigene" Muslime aus dem deutschen Auswärtigen Dienst mit: M. A.H. Hobohm, Rolf Abdullah Behrendt und ich. Als Beitrag verlese ich mein Manuskript für die Schrift „Zur Rolle der islamischen Philosophie" (Köln, 1984 - ISBN 3-8217-0035-1).
Anschließend bringen wir die Kantine in Bedrängnis, weil wir Schweinefleisch ablehnen. Daß es sich in unserer Schweinekultur* noch immer nicht herumgesprochen hat, daß der „Genuß" von Schweinefleisch nicht nur wegen Trichinengefahr abträglich ist, sondern auch wegen der Cholesterin-Ablagerung, der krebsfördernden Verlangsamung des Körpermetabolismus sowie der Rolle dieses Fleisches bei Furunkeln, Ekzemen, Rheuma und der Übersommerung von Grippeviren.
Wenn man eine Zeitlang ohne Schweinefleisch gelebt hat, entwickelt man eine Apathie gegen den Geruch dieses Fleisches, der bis zum Ekel gehen kann. Und wenn man unwissendlich davon mitbekommt, und sei es nur das Fett, dann wird man durch Magenschmerzen darauf aufmerksam.
Seltsam, daß der rückständige, medizinisch ungebildete Analphabet Muhammad dies alles gewußt haben sollte? Muß wohl Beziehungen zu einem Besserwisser gehabt haben...
* Die Schweinehaltung erreichte 1985 in der Europäischen Gemeinschaft mit 80 Millionen Schweinen Rekordhöhe.