MUHAMMAD, DAS SIEGEL DER PROPHETEN
MUHAMMAD, DAS SIEGEL DER PROPHETEN
Bonn, 27. August 1980
Die Entwicklung der Ein-Gott-Idee war geistesgeschichtlich unvermeidlich. Die Vielgötterei mußte in eine Götterhierarchie übergehen, zumal der Eroberer seinen Götterhimmel jeweils mitbrachte. Damit war der Schritt zu einem Höchsten unter den Göttern vorgezeichnet. Der Durchbruch zum Einen Gott mißlang den Juden, da sie Jehova als Stammesgott betrachteten. Jesus überwand diese Vorstellung, doch seine Lehre wurde ebenfalls verfälscht, indem man die Gottessohnschaft Jesu zu wörtlich nahm.
So mußte ein weiterer Prophet kommen, der der Vorstellung des einen, einzigen, unvorstellbaren Gottes aller zum Durchbruch verhalf. Darin liegt die geistesgeschichtliche Leistung des Islam und die Begründung, daß Muhammad als letzter „das Siegel" aller Propheten ist.
Muhammad, das Siegel der Propheten
Bonn, 27. August 1980
Die Entwicklung der Ein-Gott-Idee war geistesgeschichtlich unvermeidlich. Die Vielgötterei mußte in eine Götterhierarchie übergehen, zumal der Eroberer seinen Götterhimmel jeweils mitbrachte. Damit war der Schritt zu einem Höchsten unter den Göttern vorgezeichnet. Der Durchbruch zum Einen Gott mißlang den Juden, da sie Jehova als Stammesgott betrachteten. Jesus überwand diese Vorstellung, doch seine Lehre wurde ebenfalls verfälscht, indem man die Gottessohnschaft Jesu zu wörtlich nahm.
So mußte ein weiterer Prophet kommen, der der Erstellung des einen, einzigen, unvorstellbaren Gottes aller zum Durchbruch verhalf. Darin liegt die geistesgeschichtliche Leistung des Islam und die Begründung, daß Muhammad als letzter „das Siegel" aller Propheten ist.