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Anspruch des Islam

15. Anspruch des Islam

15. Anspruch des Islam

Der Prophet Muhammed erhielt als eine der letzten Offenbarungen den folgenden Vers: Heute habe Ich für euch eure Religion vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt und euch den Islam als Religion erwählt. (5:3) In einem anderen Vers heißt es: Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam. (3:19) In aller Deutlichkeit mahnt der Koran: Wer nach einer anderen Religion als dem Islam strebt, von dem wird es (sie) nicht angenommen werden. (3:85) Der Prophet Muhammed ist nunmehr der Gesandte Gottes an alle Menschen und das Siegel der Propheten. (33:40)

Der Islam beansprucht also die Wahrheit für sich, bezeichnet aber auch alle anderen Offenbarungsreligionen, die der Überlieferung nach durch mehrere Tausend Propheten herabgesandt wurden, als Islam. Deswegen sagt der Koran: O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen... (3:64) Hinsichtlich ihrer Quelle sehen Muslime weder Christentum noch Judentum oder Islam als voneinander getrennt an; sie nennen deren Anhänger vielmehr im Lichte der Koranverse und Hadithe "Leute der Schrift", woran sich die Muslime auch orientieren. Muslimische Männer können zum Beispiel keine Atheistinnen, wohl aber Christinnen heiraten und das essen, was Juden schlachten.