Die Anfänge des Islam
14.2.3. Die Anfänge des Islam
14.2.3. Die Anfänge des Islam
Nach seiner Berufung zum Propheten begann Muhammed zunächst, seine Verwandten in Mekka das kommende Gericht Gottes und die Einheit Gott zu verkünden. Die ersten Muslime waren deshalb auch Khadidscha, Ali, Zaid und Abu Bakr.
Im Laufe der nächsten drei Jahre sprach er dann immer mehr Menschen an. Sein Onkel Abu Lahab stellte sich gegen ihn, aber Abu Talib, der Vater Alis, kündigte an, seinen Neffen von ganzem Herzen unterstützen zu wollen.
Die offene Verkündigung eines neuen Glaubens musste natürlich das Misstrauen der Mekkaner erregen. Um die Verbreitung der neuen Religion zu verhindern, war ihnen jedes Mittel recht. Besonders die Schwachen und die Sklaven, die ihre Sympathie für den Islam bekundeten, hatten unter schrecklichen Folterungen zu leiden. Die Tatsache, dass auch einflussreichere Menschen wie 'Umar dem Islam beitraten, und so die Position der Muslime stärkten, ließ die Unterdrückung durch Mekkaner immer härter werden. Als die Verfolgung schließlich unerträglich wurde, ließ Muhammed eine Gruppe von Muslimen nach Abessinien auswandern, wo sie vom König Negus freundlich aufgenommen wurden.
11 Jahre nach der Berufung Muhammeds zum Propheten starben Abu Talib, sein Onkel, und seine Frau Khadidscha. Die Muslime nannten dieses Jahr "das Jahr der Trauer". Der Prophet ging inzwischen nach Taif, eine Stadt in der Nähe von Mekka, wo er sich darum bemühte, den Islam zu verkünden und um Hilfe zu bitten. Dort wurde er jedoch schlecht behandelt und schließlich fort gejagt. Eine kleine Gruppe von Muslimen, zu denen der Prophet jedoch nicht gehörte, emigrierte nach Abessinien. Bald daraufkam es zur Hidschra.