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Nachbarschaft

21.3. Nachbarschaft

21.3. Nachbarschaft

Und dient Allah und setzt ihm nichts zur Seite; und seid gut zu den Eltern und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbarn, sei er verwandt oder aus der Fremde, dem Begleiter an der Seite, dem Sohn des Weges und zu dem, den ihr von Rechts wegen besitzt. Seht, Allah liebt nicht den Hochmütigen und Prahler. (4:36)

Der Koran weist mit diesen Versen darauf hin, wie wichtig es ist, ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn zu unterhalten. Nachbarschaftliche Beziehungen sollten gepflegt werden, indem man sich gegenseitig grüßt, einander unterstützt, freundlich miteinander umgeht und nicht die Rechte anderer verletzt. Basis einer guten nachbarschaftlichen Beziehung ist das gegenseitige Vertrauen.

Auch einige Hadithe finden zu diesem Thema deutliche Worte:

Ein Muslim ist jemand, der den Muslimen weder mit seiner Zunge noch mit seiner Hand schadet. Ein Gläubiger ist jemand, dem die Menschen ihr Blut und Habe anvertrauen. Ein Ausgewanderter ist jemand, der sich von dem entfernt, was Gott verboten hat. (Sammlungen Abu Dawud, Nasa'i)

Verachte die kleinste gute Tat nicht, auch wenn sie darin besteht, dass du deinem Bruder mit freundlichem Gesicht begegnest. (Sammlung Muslim)

Bei dem, in dessen Hand meine Seele ist: Niemand von euch ist (wirklich) gläubig, bis er seinem Bruder das wünscht, was er sich selbst wünscht.
(Sammlungen Bukhari, Muslim, Tirmidhi)

Wer an Gott und an den Jüngsten Tag glaubt, soll Gutes reden oder schweigen. Wer an Gott und an den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn ehren. Wer an Gott und an den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Gast ehren. (Sammlung Bukhari)